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  #1 (permalink)  
Alt 01.07.2010, 14:26
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Registriert seit: 27.07.2009
Beiträge: 13
Standard Bis zum Schluss

Es gab einen Moment, als du starbst, dein Gesicht entspannte und die ganzen Schmerzen die du hattest waren weg. Du fingst an zufrieden zu lächeln. Für einen Moment spürten wir eine Erleichterung. Erleichterung für Dich, für uns. Wir wussten mit absoluter Gewissheit dass wir das richtige taten. Nur für einen Moment! Wir versuchen diesen Augenblick festzuhalten.
Aber selbst wenn es das richtige war Dich gehen zu lassen, ist es nicht das wofür wir geschaffen sind. Dein Tod fühlt sich wie ein Verlust an.

Für uns lebst Du weiter. Es vergeht noch kein Tag an dem wir nicht an Dich denken.
Wir wussten die Zeit war gekommen. Du wolltest gehen. Wir wussten das es richtige war. Wir wussten, wir taten alles für Dich was wir konnten.

Uns geht es schlecht. Aber es ist schwierig das Gefühl abzuschütteln, dass wir hätten mehr tun können. Es gab einen Moment in dem ich betete das Du wieder aufwachst.

Wir hören dich immer noch atmen. Wir hören immer noch deine Krallen auf dem Fußboden.
Wir hören dich immer noch trinken. Wir hören immer noch deine Schnauze über dein Kissen schubern, wie du es so gerne tatest wenn du zufrieden warst.

Uns geht es schlecht. Nie wieder kann ich mein Gesicht an Dich schmiegen. Nie wieder kann ich dein Fell in meinen Händen, auf meiner Haut spüren. Nie wieder kann ich an deinen Pfoten riechen, wie ich es schon als Kind bei Dir tat. Nie wieder wirst du mich mit deinem durchdringenden Blick anschauen. Nie wieder werde ich dich glücklich lächeln sehen. Nie wieder. Bis zu meinem Tod.

Jetzt sind wir alleine und wir versuchen uns mit dem Augenblick zu trösten, als Du mit einem zufriedenen lächeln in den Himmel gingst. Auch nach deiner letzten Reise erfüllst du uns immer noch mit Stolz und Freude.


Wir lieben dich dafür was Du bist und vor allem was wir sind wenn wir mit Dir sind.

Wir danken Dir für 18 1/2 Jahre

Deine Mama
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  #2 (permalink)  
Alt 01.07.2010, 21:21
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Registriert seit: 21.06.2010
Beiträge: 15
Standard Bis zum Schluß

fühlt Euch umarmt von mir............
ein stiller Gruß von uns.
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  #3 (permalink)  
Alt 02.07.2010, 14:07
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Beiträge: 13
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Vielen Dank Zurück drück
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  #4 (permalink)  
Alt 02.07.2010, 21:23
Benutzerbild von Labbifreundin
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Beiträge: 415
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Hallo Rosy!

Es hat mich sehr bewegt und ich drücke Dich ganz, ganz fest!

Du warst mutig und Du hast es richtig gemacht: Du hast Deinen Hund gehen lassen. Nun ist Schmerz und Leiden vorüber. Bitte nimm es als Trost und außerdem: Dein Hund ist ja noch immer bei Dir - Du kannst ihn nur nicht sehen...!

Es wird der Tag kommen, wo Du zwar noch traurig, aber vorrangig in Liebe und mit einem leisen Lächeln daran denkst, wie Du die Pfötchen gehört hast und das Schubbern des Näschens...!
Lass Deine Trauer einfach zu. Erinnere Dich in Liebe und Wärme aber... nimm es an!

Wenn man wirklich liebt, muss man loslassen können. Das Gestern ist Geschichte, das Morgen ist ein Rätsel, das Heute ist ein Geschenk.
Und wer weiß? Vielleicht schickt Dir Dein geliebter Hund ja einen Nachfolger, der deine Liebe braucht...!

Alles, alles Liebe, Kraft und Trost für Dich

Daniela mit Kara, Nori und Abby
__________________
Um wirklich glücklich zu sein, muss man lernen, die universellen Prinzipien, die das Leben als solches aufstellt, zu respektieren und zu akzeptieren.
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  #5 (permalink)  
Alt 02.07.2010, 22:24
Benutzerbild von Labbifan
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Registriert seit: 23.11.2009
Beiträge: 41
Standard Abschied

Hallo Rosy,

fühle Dich ganz doll umärmelt. Kenne diesen Schmerz, der unerträglich ist. Ihr werdet Eure geliebte Fellnase niemals vergessen! Sie wird im Herzen immer bei Euch sein.

Alles Gute und viel Kraft,

herzliche Grüße
Gabi
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  #6 (permalink)  
Alt 05.07.2010, 00:31
Benutzerbild von ilo-gartrop
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Registriert seit: 09.10.2008
Ort: NRW, Hünxe-Gartrop
Beiträge: 3.160
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Ich fühl mit Euch!
Du hast alles richtig gemacht und Dein Wauzele wird Euch immer begleiten... bis zum Wiedersehen vor der Regenbogenbrücke!
__________________
LG Ilo "Prinzessin" Rena, "Opi" Terry und Jessie im Herzen


Das wenige, das du tun kannst, ist viel,
wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh
und Angst von einem Wesen nimmst.
(Albert Schweitzer)

www.hunde-aus-manresa.cms4people.de
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  #7 (permalink)  
Alt 05.07.2010, 23:26
Benutzerbild von HeLa
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Registriert seit: 13.11.2007
Ort: Bayern, Landkreis Bamberg
Beiträge: 504
Beitrag

Ich denke, jeder, der schon einmal ein Tier verloren hat, weiß, was Ihr durchmacht.

Du hast es sehr gut beschrieben, wie man sich dann fühlt.

Aber wie Labbifreundin schreibt, was man liebt, muß man loslassen können. Auch und gerade dann, wenn es so nicht mehr weitergehen kann. Das trifft manchmal auch auf andere Situationen im Leben zu.

Und ich teile mit Dir die Hoffnung, meine Tiere, die bereits gegangen sind, eines Tages hinter der Regenbogenbrücke wiederzusehen. So, wie ich sie in Erinnerung habe: jung, gesund, fröhlich lächelnd. So, wie ich immer an sie denken werde. Bis zum Wiedersehen.
__________________
Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen.

Marcus Porcius Cato (234-149 v. Chr.), röm. Politiker und Schriftsteller
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  #8 (permalink)  
Alt 08.07.2010, 16:39
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Beiträge: 13
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Die für uns tröstenden Worte lassen wir auf einer CNI (Chronische Niereninsuffizienz) Seite im Internet:

"Wo Du früher warst, ist ein Loch in unserer Welt zurückgeblieben, um das wir tagsüber ständig herumwandern und in das wir nachts fallen."


Anfang diesen Jahres erhielten wir durch die Analyse der Blutwerte den Befund: CNI
Der Schock saß tief und wir fühlten uns miserabel. Wir wussten unser Liebling ist nicht mehr im Lebens-Herbst sondern soeben im Lebens-Winter angelangt.

Ich recherchierte und lass erschreckendes. CNI über die Blutwerte waren erst bei einer Nierenschädigung zwischen 60-70% nachweisbar. Bis zu diesem Punkt kann der übrige Teil die Arbeit mit übernehmen. Wir lassen aber auch das Hunde mit CNI mehrere Jahre leben können.

Es gab eine Spezielle Nierendiät und noch mehr Medikamente für Dich. Den Ultraschalltermin brachtest Du wie ein Profi hinter Dich. Die CNI rührte von den sich bei Dir entwickelnden schrumpf Nieren.

Da warst Du, unser Liebling 18 Jahre und ich machte mir keine Illusionen. Deinem Herrchen viel es jedoch schwerer. Wir versuchten die Zeit mit Dir so gut es ging zu nutzen und Dir dein Leben so angenehm wie möglich zu machen.

Jeden Tag mindestens eine halbe Stunde mit Herrchen und/oder Frauchen ausgiebig schmusen, während unsere 2 jährige Labbi-Hündin sich etwas schmollend neben das Sofa legte.

Jeden Tag wenn es nicht zu warm für Dich war, mindestens eine Spazierfahrt in deinem Hundeanhänger zu machen. Weite Strecken mochtest Du schon seit Jahren nicht mehr. Es gefiel Dir mehr als gut, deine alten Wege wieder zusehen und sie neu zu entdecken. Du warst so glücklich. Das machte uns so glücklich, dass wir heute vor Freude immer noch weinen müssen. Wenn ich anhielt um nach dir zu sehen, kam sie augenblicklich angerannt und sah auch nach Dir um Dir einen Eskimo Kuss (Nase an Nase) zu geben.
Sie ließ dich nie aus den Augen und vorallem im Haus nicht.

Jeden Tag war einer von uns im Haus damit du nie alleine warst, selbst wenn du schliefst. Viele Freunde stießen wir damit vor den Kopf und vermeintliche Freundschaften zerbrachen.

Dafür gewannen wir neue bessere, stärkere Freundschaften die uns Kraft gaben die letzten Wochen vor und nach deinem Tod durch zustehen.

Wir danken Dir für unsere neuen Freunde

Deine Mama
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  #9 (permalink)  
Alt 13.07.2010, 00:50
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Registriert seit: 12.03.2008
Beiträge: 44
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Zitat:
Zitat von rosy Beitrag anzeigen
Viele Freunde stießen wir damit vor den Kopf und vermeintliche Freundschaften zerbrachen.

Dafür gewannen wir neue bessere, stärkere Freundschaften die uns Kraft gaben die letzten Wochen vor und nach deinem Tod durch zustehen.

Wir danken Dir für unsere neuen Freunde

Deine Mama
Das waren keine echten Freunde
Ich fühle mit Dir, den auch ich muste gehen lassen vor ein paar tagen
__________________
Liebe Grüße aus dem schönen Taubertal

Gaby, Timmy for ever,Huck Finn & Campari
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  #10 (permalink)  
Alt 13.07.2010, 17:42
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Registriert seit: 27.07.2009
Beiträge: 13
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Der Schmerz wird nicht weniger, man lernt jedoch mit der Zeit damit langsam umzugehen.

Es weht ein Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unserem Leben,
drum wird dieses eine Blatt allein
uns immer, immer fehlen.
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