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Nori ist jetzt ein halbes Jahr tot.
Natürlich stellt man sich auch dann noch viele Fragen, denn der Schmerz ist ja noch lange nicht vorüber. Aber ich habe niemals am Zeitpunkt gezweifelt, sie gehen zu lassen. Wenn man auf die Zeichen achten kann, wird der Zeitpunkt auch richtig sein. Ich halte rein gar nichts davon, ein Tier frühzeitig einschläfern zu lassen, um ihm "Leiden" zu ersparen. Auch ein Tier hat ein bestimmendes Recht darauf, einen eigenen Zeitpunkt zu finden, an dem es Hilfe möchte, oder eben auch nicht. Ich denke mit viel Liebe, viel Schmerz und langsam einsetzender glücklicher Erinnerung an Nori zurück. Sie ließ sie gehen, weil sie es so wollte und weil meine Liebe größer war, als mein Egoismus. Ihre Lücke ist da und sie wird nicht gefüllt. Noch nicht. Ich habe aus den Erfahrungen mit ihr gelernt. Meine Sinne sind geschärft und ich werde/würde für meine anderen Hunde niemals anders handeln. Der schwerste Schritt ist letztlich, über seine eigene egoistische Liebe wegsteigen zu können. Im klaren Sinn für das Tier zu entscheiden. Unnötiges Leiden sicher zu verhindern, dabei aber die Akzeptanz zu haben, dem Tier eine Entscheidung zu lassen. Liebe Grüße Daniela mit Kara, Abby und Nori immer im Herzen
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Um wirklich glücklich zu sein, muss man lernen, die universellen Prinzipien, die das Leben als solches aufstellt, zu respektieren und zu akzeptieren. |
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Ich habe vor zwei Jahren meine 16 jährige Hündin einschläfern lassen. Sie war schon seit einigen Monaten sehr dement, hatte große Orientierungsschwierigkeiten und war auch inkontinent. Sie hatte jedoch keine Schmerzen und ich hatte auch nie das Gefühl, daß sie des Lebens überdrüssig war. Sie nahm noch Kontakt zu mir auf, schnupperte draussen interessiert, fraß gerne und trank.
Sicher waren diese Monate auch für sie nicht einfach, aber ich hatte nie das Gefühl, daß der Zeitpunkt da ist, daß sie gehen will. Und dann eines Tages kam sie nicht mehr zur Ruhe, drehte sich viel im Kreis, konnte sich aber nicht hinlegen, kaum noch schlafen. Ich habe nur ein paar Tage lang versucht, ob ich den Zustand noch verbessern kann, war 24 Stunden an ihrer Seite, habe sie immer wieder zum Schlafen hingelegt. Es trat aber keine Verbesserung mehr ein und ich war mir ganz sicher, daß sie nicht mehr wollte, das Leben ihr zur Last wurde. Der TA kam zu uns nach Hause und sie schlief in meinen Armen ein. Das letzte, was sie spürte, waren meine Hände, die ihr Köpfchen hielten und der Kuß, den ich ihr gab. Daran, daß es der richtige Zeitpunkt war, habe ich irgendwie nie gezweifelt. Ich habe ihr nicht alles "Leiden" erspart. Es ging ihr in den Monaten davor sicher auch an Tagen nicht gut. Aber der Punkt, sie gehen zu lassen, war dann doch ganz klar.
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Viele Grüße Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen Geändert von Mydog (29.03.2011 um 11:32 Uhr). |
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@ Petra
Dass, was Du mit "Schäfchen" schilderst, ist genau das, was ich meine *danke* Auch ein beschwerliches Leben kann ein gutes Leben bedeuten. Aber Deine Maus hat Dir gesagt: Jetzt gehts einfach nicht mehr! Auch symbolisch "ich will zur Ruhe kommen und drehe mich doch nur im Kreise - hilf mir. Du hast mit absoluter Sicherheit den besten Zeitpunkt getroffen, Deinem Hund zu helfen und... Du warst bis zum Ende bei ihr und hast sie gehalten und ihr auf den Weg geholfen. Ein schönes und liebes Gefühl für Dein Tier. Eine wunderbare Leistung von Dir für Deinen Hund Nie im Leben fiel mir etwas schwerer, als Nori gehen zu lassen. Ich habe tagelang gegen meinen Egiosmus gekämpft und gegen den kleinen Teufel in meinem Kopf, der mir immer wieder sagen wollte: Du kannst sie noch ein wenig behalten - tue es...! Dieser Kampf wird beim nächsten Hund wieder ganz genauso sein. Wir lieben sie so sehr und wir können uns ein Leben ohne sie nur so schwer vorstellen, denn es ist grausam und es ist nicht leicht. Aber wenn man ganz, ganz fest für die Liebe des Tieres *DANKE* sagen will, dann muss man immer wieder bereit sein, sich dem Kampf der Entscheidung zu stellen - zum Wohle des Tieres. Liebe Grüße Daniela mit Kaa, Abby und Nori immer in unseren Herzen und bei uns
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Um wirklich glücklich zu sein, muss man lernen, die universellen Prinzipien, die das Leben als solches aufstellt, zu respektieren und zu akzeptieren. |
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