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Hallo Daniela,
ich habe mich in Deinen Worten wieder gefunden. Ich habe fünf Hunde im Laufe der Jahre gehen lassen müssen und mit jedem Hund lernte ich dazu und ich lernte die Zeichen zu erkennen und habe ihnen zugehört.
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Lieben Gruß Carmen www.das-leid-der-vermehrerhunde.de info@das-leid-der-vermehrerhunde.de |
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Zitat:
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Gruß aus Hamburg Ralf "Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!" |
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Ich stand im letzten Jahr vor dieser Frage. Und ich hätte mir auch nichts mehr gewünscht, als daß mein Schäfchen von allein hätte gehen können, daß sie ihren Körper auf natürlichem Weg hätte verlassen können. Aber sie war schon seit einigen Monaten sehr dement. Sie hat gefressen, getrunken bis zum Schluss. Sie hatte keine Schmerzen und ist noch mit mir spazieren gegangen. Keine großen Runden mehr, aber ihre kleinen, feinen hat sie gemacht. Sie hat draussen geschnuppert, ihre Umgebung wahrgenommen, war nicht apathisch nur sehr verwirrt und oft ein wenig orientierungslos. Unruhig war sie schon länger. Sie hatte auch Schwierigkeiten sich hinzulegen. Aber mit meiner Hilfe kam sie immer zur Ruhe. Aber dann kam der Tag, an dem etwas passiert ist. Ich weiß nicht was. Ein Gehirnschlag vielleicht, ich weiß es nicht genau. Von da an kam sie nicht mehr zur Ruhe. Sie legte sich nicht mehr, ließ sich von mir auch kaum noch hinlegen. Sie stand immer sofort wieder auf und lief umher........... ein fast 16 Jahre alter Hund, der nicht mehr schlafen konnte, nicht mehr ruhen konnte. Sie lief, Stunde um Stunde oft im Kreis und ich schaffte es immer nur für kurze Zeit (mal 30 Minuten, mal 3 Stunden) sie zum Schlafen zu bekommen. Ich denke, ohne mich wäre sie umhergelaufen, bis sie vor Erschöpfung umgefallen wäre. Ich konnte ihr diesen Zustand nicht zumuten und habe dann die Entscheidung getroffen, ihr hinüber zu helfen. Sie bekam die Spritze zu Hause, in ihrem Körbchen, in meinen Armen. In ihrem Fall bin ich fest überzeugt, daß ich die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt getroffen habe.............. für sie.
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Viele Grüße Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen Geändert von Mydog (12.05.2010 um 00:10 Uhr). |
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Liebe Daniela- ich wünsche dir von ganzem Herzen die Kraft, Deinen Weg zu gehen und finde es toll, wie intensiv Du Dich mit dem Thema Sterben auseinander setzt.
Wohl jeder wünscht sich, dass der geliebte Hund friedlich und entspannt in der gewohnten Umgebung gehen darf. Nur, können wir das gewährleisten? Können wir ermessen, wie sehr ein Hund leidet? Haben wir nicht Zeit seines Lebens eingegriffen in seine Lebenszeit? Ist es nicht ein Unterschied, ob die Lebenszeit durch den Alterungsprozess abgelaufen ist oder ob eine schwere Krankheit das Leben zu beenden droht? Wann haben wir die Pflicht, Leiden zu beenden? Können wir wirklich erkennen, wann ein Hund unter seiner Schwäche leidet? Das sind alles Fragen, die für mich sehr schwer zu beantworten sind. Ich habe für meinen Hund entschieden, ihn damals mit über 15 Jahren einschläfern zu lassen, weil ich an dem Tag begriffen hatte, wie würdelos das Leben (in meinen Augen) für ihn war: er war inkontinent, konnte nur noch in den Garten um sich zu lösen, seine Bewegungseinschränkung waren massiv- obwohl er noch gefressen und getrunken hat. Ohne das gesunde , nahrhafte Futter, wäre er schon viel früher gestorben- und deshalb stellt sich eben für mich die Frage, ob es richtig ist, auf ein natürliches Sterben zu warten, wenn wir auf der anderen Seite alles tun, um diesen natürlichen Prozess aufzuhalten. Ich möchte das jetzt nicht als Kritik verstanden wissen, sondern habe meine Gedanken zu dem Thema aufgeschrieben. LG Ingrid
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www.hilfe-fuer-hundehalter.de |
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Das Thema trifft mich sehr direkt, meine älteren Hunde sind 14 und 15 Jahre und ich fühle ganz stark mit Dir.
Allerdings ist es m.M. nach nicht immer möglich, sein Tier "natürlich" gehen zu lassen. Da stimme ich mit susi überein. Ich habe in den letzen Jahren für 2 meiner alten Katzen entschieden, ihr Leiden abzukürzen. Eine Katze hatte einen inoperablen Tumor am Hals, der ihr langsam die Luftröhre und Speiseröhre zugedrückt hat. Der Kater akutes Nierenversagen. Beide Tiere hätten noch einige Tage/Wochen leben können, lt. Aussage der TÄ. Aber unter welchen Bedingungen? Dann lieber ein geplantes Gehenlassen, als würdeloses qualvolles dahinsiechen. (was ich mir für mich als Mensch auch wünschen würde)
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LG Verena und die Rentnergang Ich bin die Sklavin meiner Katzen! (Aber nicht weitersagen) |
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Anfang Oktober letzten Jahres habe ich meine fast 20-jährige Hündin einschläfern lassen. Sie hatte seit längerem massive Gleichgewichtsprobleme und war nicht mehr in der Lage alleine mehr als zwei Schritte zu tun.. Lag sie auf dem Sofa, merkte man ihr fast nichts an, aber auf Grund des massiven Schwankschwindels war sie nicht in der Lage allein aus dem Napf zu fressen, viel beim Lösen einfach um und an mehr als ein paar Schritte laufen war nicht zu denken!
In "freier Natur" wäre sie wahrscheinlich einfach irgendwo liegen geblieben und verhungert/verdurstet.. Als ich meine Hündin so sah, wusste ich, dass dieses Leben für sie nicht lebenswert ist. Einmal sah es wieder nach Besserung aus, dann fand ich sie (ausgerutscht und nicht mehr fähig aufzustehen) in ihrem eigenen Durchfall liegen.. Mein Hund ist bis ins sehr hohe Alter noch sehr viel und lang spazieren gegangen und sie fühlte sich am Wohlsten, wenn sie über Wiesen und Felder rasen konnte (am Besten einem Hasen hinterher Ich habe beruflich viel mit Tod und Sterben zu tun und ich finde, dass man genau das auch auf Menschen übertragen kann! Der Tod gehört zum Leben dazu und sollte nicht immer mit allen Mitteln abgehalten werden.. Egal wie alt der Patient/Hund ist! Ich habe schon oft sehr unwürdige letzte Momente erlebt und wünsche mir dann lieber Ruhe und Würde für die gehende Seele.. Manchmal muss man es einfach zulassen und still bei dem Sterbenden wachen.. Die Hand halten und einfach da sein! So wie es auch bei Tiffy war.. Zitat:
Leider gehen dem Einschläfern ja meist schwere Erkrankung und Leiden voraus.. Da wiederum bin ich heilfroh, dass es die Möglichkeit der Euthanasie gibt! Ich denke mir nämlich, dass auch unsere Hunde noch so viel Instinkt und "Wildheit" in sich tragen, dass Krankheit und Schwäche für sie gleichbedeutend mit dem sicheren Todesurteil sind.. (Meine alte Hündin hat nie angezeigt wenn sie Schmerzen hatte und ich kann mir vorstellen, dass das darauf zurück zu führen ist..) Von daher nimmt langes Leiden und "Dahinsiechen" bei Hunden meiner Meinung nach einen anderne Stellenwert ein, als für Menschen und diese "letzten Minuten (Stunden?!)" möchte ich meinem Hund ersparen! |
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Ist es aber nicht auch so, das wir uns fürchten?
Das uns die Unabwendbarkeit des Todes unsere Ohnmacht zeigt? Wir leben doch in einer Kultur der Machbarkeit, geht nicht gibts nicht. Naturkatastrophen kommen in unserem Land selten vor, wo erleben wir denn die Zerbrechlichkeit von Leben noch? Nur an unseren Nächsten, Lieben. Und da verstört es uns doch sehr, nicht helfen zu können und mal was aushalten zu müssen. Mich jedenfalls. @Nett-Mann: ja, das ist auch meine Frage an dieser Stelle.
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Ohne meinen Hund wäre ich wie taub und blind - er zeigt mir Dinge, die sich meiner Wahrnehmung verbergen. |
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Ich weiß nicht , ich weiß nicht.....
Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, wenn Tiere sterben wollen, 'wollen' sie. Sie ziehen sich zurück und verkriechen sich irgendwo hin, wo sie Ruhe haben. Also ein ganz bewusstes, souveränes agieren. Wenn sie noch nicht 'wollen' , fressen und trinken sie weiter , liegen nur noch rum, fallen um, sind inkontinent, dement oder sonst was aber sind noch nicht bereit.
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Gruß aus Hamburg Ralf "Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!" |
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@ Nett-Man: verhindern wir nicht meist diese "Zurückziehen"? Wer kann seinem Hund schon die Möglichkeit geben, sich zu verkriechen zum Sterben? Wer bringt es übers Herz, dieses Zurückziehen zu gestatten? Wir bieten weiter leckere Nahrung an- in der Natur wäre das Tier zu schwach, sich Beute zu fangen. Ich sehe nur den Zwiespalt zwischen dem "natürlich sterben lassen" und unseren Haltungsbedingungen, die mit "natürlich" nur noch wenig zu tun haben. Deshalb sehe ich auch die Kritik an der Euthanasie mit gemischten Gefühlen. Für mich ist es eine gangbare Möglichkeit, unnötiges Leid zu beenden.
Ich habe aber großen Respekt vor Menschen, die sich wirklich intensiv mit dem Thema Sterben beschäftigen und für ihren Hund nach der "richtigen" Lösung suchen. LG Ingrid
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