Zurück   dogs Magazin - Forum > Senioren

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
  #11 (permalink)  
Alt 27.02.2010, 11:41
Benutzerbild von BieneMaja
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 07.02.2010
Ort: Oldenburg
Beiträge: 308
Standard

oh je, bei sowas muss ich immer flennen.
Vor ein paar Wochen wurde bei uns der beste Freund von Hund vom Zug überfahren.
Jetzt muss ich wieder daran denken.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft für diese schwere Zeit!
Mit Zitat antworten
  #12 (permalink)  
Alt 27.02.2010, 12:50
Benutzerbild von stebo
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.11.2008
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 3.448
Standard

Hallo Daniela,

ich fühle mit Dir, denn bei unserem Kalle haben wir auch schon eine Weile vorher gewusst, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Er hatte einen Lebertumor...

Leider muss ich Dir sagen, dass man sich nicht wirklich darauf vorbereiten kann, denn am Ende, wenn der letzte Schritt gegangen werden muss, trifft es einen ganz genau so als wenn es vollkoommen unvermittelt passiert. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Ihr Eure Prinzessin noch eine Weile bei Euch haben könnt. Genießt die verbleibende Zeit mit ihr, macht es ihr gemütlich und verwöhnt die Maus nach Strich und Faden.

Und ich wünsche Euch viel Kraft, den letzten Schritt Eurer Nori zu begleiten!
__________________
LG Steffi und Henry
Mit Zitat antworten
  #13 (permalink)  
Alt 27.02.2010, 21:22
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 06.11.2009
Beiträge: 172
Standard Viel Kraft

Es brennt vom ersten Moment des Wissens bis lange nach ihrem Fortgang. Es schnürt die Kehle zu bei jedem Blick auf den geliebten Hund, und dennoch, guckt sie euch an, genießt ihre Freude am Leben in den guten Momenten, versucht ihr die Schmerzen zu nehmen, seid bei ihr...und manchmal, vergesst es einfach, denn jeder Augenblick ist kostbar.

Viel Kraft für die nächsten Monate.
__________________
LG
Heike
Mit Zitat antworten
  #14 (permalink)  
Alt 28.02.2010, 08:56
Benutzerbild von Susi53
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 12.10.2009
Ort: Hannover
Beiträge: 568
Standard

Wie viele oder die meisten hier kann ich Deine Gefühle so gut nachempfinden. Das Wissen, dass der geliebte Hund nicht mehr lange bei einem ist, ist so traurig und schwierig zu verkraften. Ich war damals so unsicher, wann ich die Entscheidung treffen musste, ihn zu erlösen. Wie oft habe ich mit dem TA telefoniert, der mir eine große Hilfe war, aber auch sagte, ich würde es merken, wenn es soweit wäre. Uns so war es auch- aber bis dahin habe ich jede Minute mit meinem alten und kranken Hund bewußt gelebt.
Ich wünsche Dir viel Kraft und den Mut, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um dem Leiden ein Ende zu setzen.
Mitfühlende Grüße
Ingrid
__________________
www.hilfe-fuer-hundehalter.de
Mit Zitat antworten
  #15 (permalink)  
Alt 28.02.2010, 19:23
Benutzerbild von Labbifreundin
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.01.2010
Ort: Willingen (Upland)
Beiträge: 205
Standard

Hallo liebe Foris!

Erstmal sehr, sehr herzlichen Dank für alle Eure Gedanken, guten Wünsche und das so schöne Gedicht auf der Seite zuvor.

Mein Alltag hat sich verändert. Statt Sorglosigkeit, beobachte ich jetzt. Gestern hatte Nori keinen so guten Tag. Beim Spaziergang trafen wir einige Hunde, Bekannte und es war viel los. Auf dem Heimweg blieb Nori dann immer wieder unvermittelt stehen und "blockte". Also in Ruhe warten und dann laaangsam weiter.

Sie hat dieses plötzliche Verharren seit einigen Monaten.

Vor noch einer Woche habe ich gegrinst und gesagt, dass langsam Altersstarrsinn einsetzt. Heute weiß ich, dass Nori dann müde ist und eine kleine Pause braucht.
Gestern war dann die Mundschleimhaut leicht blau verfärbt und sie japste ein wenig.

Also daheim "Körbchenzeit" und viel Ruhe.

Ich zwinge mich, sie nicht in Watte zu packen und vertraue jetzt einfach darauf, dass sie mir ihren eigenen Rhythmus vorgibt und ich sie verstehen werde.
Das Atemtagebuch zeigt noch normale Werte und das gibt wieder etwas Zeit.

Ist es normal, dass ich anfange darüber nachzudenken, was passiert, w e n n es passiert? Ich habe solche Angst, dass sie mal morgens tot in ihrer Kudde liegt und ich war nicht bei ihr.
Ich beginne, darüber nachzudenken, was nach ihrem Tode mit ihr passiert. Ist das normal?

Wir haben uns entschlossen, dass Nori dann eingeäschert wird. Ich kann sie dann heim holen und wenn ich mich trennen kann, möchte ich, dass sie auf den Flügeln des Windes auf den Bergen des Sauerlands verstreut wird. Sie ist dort gern gelaufen. Sie liebt Blumen, Wiesen und den Wind, der an ihren Öhrchen zerrt. Ich kann meine geliebten Hunde nicht "eingraben". Ich will einfach nicht, dass das herrliche Fell von Würmern gefressen wird. Ich möchte, dass sie ihren allerletzten Weg zur Regenbogenbrücke im Wind antritt.

Ich hoffe so sehr, dass wir noch etwas Zeit zusammen haben. Ich habe sie so sehr lieb!

Liebe Grüße
Daniela
__________________
Um wirklich glücklich zu sein, muss man lernen, die universellen Prinzipien, die das Leben als solches aufstellt, zu respektieren und zu akzeptieren.
Mit Zitat antworten
  #16 (permalink)  
Alt 28.02.2010, 22:12
Benutzerbild von Blueheeler06
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.06.2009
Ort: Reutlingen/Tübingen
Beiträge: 2.081
Standard

Die gedanken sind normal, mir gieng es vor 4 jahren nicht anders als ich meine Maus gehn lassen musste.
Mein trost war das Sie, in meinen armen bei mir zuhause, eingeschläfert wurde Ihr letzter abschieds gruß war einlauter schnarcher.

Ich vermisse Sie heute noch.

Ich hab Sie mit meinem Weißen Boxer (den ich einäschern ließ) an Ihrem lieblings ort auf der Alp beerdigt.

Ich wünsch Dir alle kraft der Welt, es ist eine schwere Zeit, ich fühle mit Dir.
__________________
Ein linker Hund, hat meist kein Fell.
Liebe grüße Cori&Bouni
Mit Zitat antworten
  #17 (permalink)  
Alt 01.03.2010, 12:33
Benutzerbild von pfotenspur
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 07.05.2009
Ort: Kieler Umland
Beiträge: 1.556
Standard

Ja, das ist doch normal, das du dir solche Gedanken machst!
Mein Alter ist in meinen Armen gestorben, er war schon von alleine weggetreten und der TA hat ein wenig geholfen. Nun liegt der alte Ritter und Held unter den Kirschbäumen vor der Terrasse. Meine Kinder sitzen da manchmal, legen Blumen aufs Grab und haben aus Stöcken ein kleines Kreuz gebaut, das sie mit Pflanzen behängen. Wir haben ihn in seiner Decke dort begraben.
__________________
Ohne meinen Hund wäre ich wie taub und blind - er zeigt mir Dinge, die sich meiner Wahrnehmung verbergen.
Mit Zitat antworten
  #18 (permalink)  
Alt 07.03.2010, 12:25
Benutzerbild von LaLoba
Benutzer
 
Registriert seit: 04.10.2008
Beiträge: 50
Standard

Weil ich selbst so unheimlichen Horror davor habe, wenn meine Hündin mal gehen muss (sie ist 14 Jahre alt, aber zum Glück topgesund), habe ich schon angefangen, mich mit diesem Thema zu beschäftigen, damit ich eines Tages vorbereitet bin. Ich weis genau, wenn sie mal eines Tages nicht mehr ist, werde ich in einen absoluten Abgrund stürzen, deshalb brauche ich irgendwas, mit dem ich mich dann "auffangen" kann.
Ich habe mir damals zwei wirklich sehr empfehlenswerte Bücher geholt:
-Wenn Tiere ihren KÖrper verlassen
(Sabine Arndt & Petra Kriegel, lebensenergie-fuer-tiere.de)
sowie von
Elli Radinger
-Der Verlust eines Hundes-und wie wir ihn überwinden
In beiden Büchern sind super Tips, es geht auch darum, Einschläfern oder nicht, dieses wird von einer sehr interessanten Warte betrachtet (wäre zu umfangreich, hier aufzuführen), sowie helfende und heilende Rituale, beispielsweise Pfotenabdrücke als Erinnerung oder ähnliches. Ausserdem sind im ersten Buch die Sterbeprozesse ausführlich beschrieben. Ich kann beide bücher nur wärmstens empfehlen und wenn Du fragen hast, einfach ne PN
Ansonsten geniesse die Zeit ganz ganz intensiv, ich wünsche Dir und Deinem Hund, dass Ihr so viel Zeit wie noch möglich zusammen sein könnt
Mit Zitat antworten
  #19 (permalink)  
Alt 10.03.2010, 18:03
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 10.03.2010
Beiträge: 1
Standard man hat nur 1 hund

hi bin seit gestern im forum, hab 2 liebe kleine hunde hopi und senta. doch es stimmt im herzen den seelenhund, meist der 1., der am nächsten steht. ich musst meine geliebte speedy am 31.3.09 schweren herzens nach langer krankheit einschläfern lassen. sie war mir vor 8 jahren quasi zugelaufen, wurde ausgesetzt, hatte niemanden interessiert,ganz verwahrlost. hatte speedy schnell ins herz geschlossen. sie war schon anfangs mit einer herzschwäche belastet, zudem kamen im laufe der jahre etliche folgeerkrankungen. mit schätzungsweise 14 jahren, ein halbes jahr vor ihrem tod hatte ich mich nach diagnose nierenversagen nicht lösen können, sie aufpeppeln lassen, man gab uns im höchstfall noch ein halbes jahr, ich versuchte mich mit dem tod auseinanderzusetzen, bin altenpflegerin, gab ihr infusionen, speedy hatte gute und schlecht phasen. ums kurz zu machen, ich konnte es erst,da wäre sie fast erstickt, ein halbes jahr genau später, auf die profitgeile betreuende klinik war letztendlich kein verlass, ein tierarzt vom land erfüllte uns ihren letzten wunsch, zu hause, ich war bei ihr bis zum schluss.. es war schlimm narkose reagierte nicht sie stand auf 2. narkose.. röcheln, ich hielt ihren kopf bis der letzte schrei der letzte atem erstarb, ein teil von mir auch, mein herz heilt nie wieder. das war unter der haut injeziert. wäre eine venöse euthanisierung leichter ohne begleiterscheinungen gewesen, wäre sie dann eingeschlafen. bei meinen jetzigen und späteren hunden warte ich nicht so lang das schwör ich. aber speedy war mehr als ein hund... habe auch zu hopi und senta ne enge liebevolle bindung, aber speedy, ich werds nie überwinden, es tut weh. habe an ihrem grab von meinem mann einen schönen abschiedsbrief bekommen, auch mein ex freund stand mit am grab durch sein fax erhielt ich wochen nach speedys tod, oder tage..? keine ahnung, die zeit danach erlebte ich unreal wie in trance.. ein fax in speedys namen werde beides beifügen.
der abschiedsbrief am grab:

Liebe Speedy!

Wir durften dein Leben seit 2001 begleiten,
als dich Stephi abends im dunklen verschneiten November gefunden hat.
In den ganzen Jahren hast du Stephi und uns viel Freude gebracht. Du hast unser aller Leben bereichert,
uns getröstet,wenn es uns einmal nicht so gut ging.
Du warst immer da.

Deine Tochter Senta war eines der Höhepunkte in Deinem Leben.

Wir haben uns lange vor diesem Tag gefürchtet, liebe Speedy.
Doch nun müssen wir Dich gehen lassen.
Aber wir wissen das es so besser für dich ist.
Wir sind sicher das es dir, da wo du jetzt bist,auch sehr gut gehen wird.
Du wirst immer einen Platz in unserem Herzen haben.

Du bist zwar tot,
aber für uns unvergessen.

Irgendwann sehen wir uns alle wieder,
wenn auch wir einmal über die Regenbogenbrücke gehen,
dann brechen wir auf, zu einem gemeinsamen letzten Spaziergang.


ein Zitat einer Freundin:
der liebe Gott kann es nicht fassen, wie verwöhnt Speedy ist, es regnet, er weint, jetzt ist sie angekommen. Im Himmel hat sie es bestimmt nicht so gut wie bei dir, Stephi. Nut hat sie jetzt kein Leid mehr und ist in Geleit der Engel

Fax meines Ex Freundes in Speedys Namen:

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach,
und ständige Pein hält ständig mich wach,
was Du dann tun musst- tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass Du sehr traurig,versteh ich sehr wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag- mehr als jemals geschehn-
muss unsere Freundschaft das Schwerste bestehn.

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss. Es gibt kein zurück.
Du möchtest doch nicht,dass ich leide dabei.
Drum gib,wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Nur- bitte bleibe bei mir bis zum Schluss,
auch wenn es für dich sehr schwer sein muss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit-ich bin sicher-wirst du es wissen.
Es war deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauende Blicke ein letztes Mal-
Du hast mich befreit von Schmerz und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

Fazit:
Es gibt einen Teil meines Herzens nicht mehr, er ist mit Speedy gegangen, der verbleibende Rest tut weh. An Gedenken an meine Speedy bald ein Jahr tot, aber vor diesem habe ich selbst keine Angst mehr, wenn es mal so weit ist, denn ich glaube fest daran, dann sehe ich Dich wieder meine liebe Speedy. Nur jetzt ist es noch nicht an der Zeit, ich muss mich noch um Deine Tochter Senta kümmern und Hopi, ihn haben wir auch gerettet, bei uns aufgenommen, denn ohne dich waren wir nicht mehr, jetzt bringt Hopi für Senta und mich Leben ins Haus. Bis bald Speedy Dein Frauchen
Mit Zitat antworten
  #20 (permalink)  
Alt 18.03.2010, 07:06
Benutzerbild von Initcha
Benutzer
 
Registriert seit: 08.03.2010
Beiträge: 61
Standard

Liebe Daniela,
ich habe es mit Tränen in den Augen gelesen,
die Tiere haben ein Recht darauf das man sie gehen läßt wenn die Zeit gekommen ist. wir leiden sehr ich kann mit Dir mitfühlen.
Habe vor Jahren meinen Besten Freund bis zum Schluß begleidet mein Dondolo war das Pferd meines Herzens und ich leide nach 5 Jahren immer noch. Alle meine tiere habe ich begleidet wenn sie gehen mußten. so fühle ich mit Dir.Ich denke sie ist jetzt in einer Welt wo es ihr gut geht und irgendwann treffen wir uns alle wieder.
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Trackbacks are An
Pingbacks are An
Refbacks are An


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:24 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.6.12 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2010, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.2.0