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Das kannst leider nur du entscheiden!
Ich musste im Januar meinen 12jährigen Beagle gehen lassen, er hatte Krebsgeschwüre überall. Im letzten Sommer gings ihm schon einmal dolle schlecht, mit Blut aus dem Anus usw. Da dachte ich schon, jetzt ist es soweit. Aber es war wohl *nur* eine Magen-Darm-Geschhichte. Die letzten Wochen wurde er immer langsamer, er schlich nur noch durch die Gegend und röchelte manchmal einfach so beim liegen, ohne Anstrengung. Nachdem wir so viele schöne Jahre zusammen hatten, musste ich nun eine Entscheidung treffen. Ich schob sie noch etwa 3 Wochen vor mir her, dann rief ich den TA an und er gab mir für den nächsten Abend den letzten Termin. Am 23.01. verlies mich mein Charlie für immer. Es war schwer, aber ich weiß, es war richtig. Ich drück dich, ich weiß genau wie schwer es einem fällt und deshalb wünsche ich dir viel Kraft für die nächste Zeit!
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Liebe Grüße von BostonAbby |
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Das ist immer eine schwere Entscheidung. Ich habe das erlebt als mein großer Mixrüde Oskar mit 10 Jahren Knochenkrebs bekam. Ich hatte nach der Diagnose noch 4 Wochen um von ihm Abschied zu nehmen. Es war so schwer einzuschätzen, ob er Schmerzen hat, ob die Medis noch ausreichend wirken und so. Ich fühle mich nachträglich auch nicht ausreichend beraten damals vom TA. Übrigens wurde die Diagnose durch eine TÄ verzögert, die erstmal etwas ganz anderes vermutete.
Ich wünsche dir viel Kraft und den Mut, mit deinem Hund den letzten Weg zu gehen. Wenn er seine Geschäfte nur noch im Haus verrichten kann - und das für ihn momentan in Ordnung ist, gut. Wenn er dir zeigt, dass er der Sache müde ist und nicht mehr mag, bestell dir den TA ins Haus und bitte auch einen lieben Menschen dazu, falls du allein wohnst! Die Hand meines erwachsenen Sohnes auf meiner Schulter war eine große Unterstützung, als Oskar in meinen Armen einschlief. Und lass die Tränen laufen, das tut gut! |
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Hallo zusammen
Vor Jahren schon hatte ich meinem Goldi Moritz in die Pfote hinein versprochen, dass ich ihn gehen lasse werde, wenn er nicht mehr das Leben leben kann welches für ihn lebenswert ist. Im Feb. diesen Jahres starb mein Mann an Lungenkrebs. Ich wußte also was es heisst keine Luft zu bekommen. Er hat gelitten bis zum letzten Atemzug. Das wollte und konnte ich meinem MO ersparen. Am Freitagfrüh gab ich ihm in seinem heißgeliebten Dosenfutter, seine, bereits seit einem Jahr im Schrank aufbewahrten, Schlaftabletten. Anschliessend fuhren wir zum TA. Nachdem er tief eingeschlafen war bekam er seine Spritze. Fast 13 Jahre waren wir ein Team. Der einzige Trost den ich im Moment habe ist der, dass ich entscheiden durfte ihn zu erlösen. Grüßle Antonius |
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Zitat:
Bei dem ganzen Elend: aber das mit den Schlaftabletten muss ich mir merken! Ich könnt' mir grad in den Ar*** beißen, dass ich selbst noch nicht drauf gekommen war! Schlimm genug, dass man eine Entscheidung treffen muss, die man nicht treffen will. Aber wenigstens bekommt der Hund dann nichts mehr mit! |
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Liebe nessie
Das ist eine schwere Entscheidung zumal dein Hund schon älter ist. Mein Hund (4,5) hatte vor 4 Wochen zwei Bandscheibenvorfälle. Er war vom Nabelabwärts total gelähmt. Der TA bei dem ich war wollte am 3 Tag schon einschläfern. Dein TA sagt sie hat noch eine Chance. Er kommt auf deinen Hund an , wenn er noch nicht aufgibt. Dann gib im die Chance. Mein Hund hatte auch von den Medikamenten schlimme Durchfälle. Nach dem ich alle Beipackzettel genauestens unter die Lupe genommen habe, dachte ich mir es kann eigentlich nur an den Kapseln liegen die den Magen- Darm schonen sollten. Diese habe ich mit einem Löffel Heilerde ersetzt die bindet ebenfalls die Säure des Magens , das war von Erfolg gekrönt . Von jetzt auf gleich hörten die Durchfälle auf. Ich habe mich dann dazu entschlossen meinen Hund nur noch Homöopathisch und mit Physio zu unterstützen. In der Physio wurden Nadel und Laserakupunktur und Blutegel gesetzt. Besonders die haben einen enormen Fortschritt beim Hund gebracht. Jetzt nach 4 Wochen kann er auf drei Beinen laufen kommt in der Wohnung überall hin wohin er will. Draußen geht er am Hüftgurt. Die Kontrolle über die Blase wird auch immer besser. Schau Dir deinen Hund an. Er wird Dir zeigen was er will. Wenn er will, dann gib ihm die Chance dazu. Gibt er sich auf, dann lass ihn zuhause einschlafen. Ich wünsch Euch beiden Viel Glück den richtigen Weg zu gehen. Denn letzt endlich kann Dir keiner diese Entscheidung abnehmen.
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LG Monika mit Malou und Eyck im Herzen |
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Hallo Nessie,
Du kannst glauben, ich fühle mit Dir. Man steht der Situation so hilflos gegenüber. Dies habe ich leider schon sehr oft erlebt, man gewöhnt sich nie daran. Mein einziger "Rat": Verwöhne Deinen Schatz und beobachte, was er will. Und, so traurig wie es ist, für ihn bedeutet der Tod Erlösung von Schmerzen und einen ruhigen Schlaf. Die von ihm Verlassenen leiden. Metaxa |
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Zitat:
Ich bin grad ganz sprachlos. Was für eine furchtbare Zeit für Dich. Es tut mir sehr Leid. Umso großartiger, dass Du uns immer wieder mit Deinen fundierten Beiträgen hier weitergeholfen hast. Wenn Worte irgendwie helfen könnten - ich würde ganz bestimmt versuchen, die richtigen zu finden. Sei still gegrüßt, bewundert und Dir von ganzem Herzen die Kraft gewünscht, einen neuen, guten und mehrpfotigen Weg für Dein Leben zu finden. LG Soley |
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