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  #1 (permalink)  
Alt 24.04.2008, 23:24
Benutzerbild von HeLa
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Beitrag Zitate/Gedichte zum Thema Trauer/Abschied

Habe heute ein wie ich finde treffendes Gedicht gelesen und wollte Euch daran teilhaben lassen.

Wem ein Geliebtes stirbt ...


Wem ein Geliebtes stirbt,
dem ist es wie ein Traum;
die ersten Tage kommt er
zu sich selber kaum.

Wie er's ertragen soll,
kann er sich selbst nicht fragen;
und wenn er sich besinnt,
so hat er's schon ertragen.


Friedrich Rückert (1788-1866)

Ich selbst sammele gute Zitate und Gedichte zu allen möglichen Themen.

Vielleicht haben ja noch mehr Leute passende Verse zu diesem Thema ...
__________________
Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen.

Marcus Porcius Cato (234-149 v. Chr.), röm. Politiker und Schriftsteller
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  #2 (permalink)  
Alt 24.04.2008, 23:57
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Hallo HeLa

Das ist ja eine schöne Idee für ein trauriges Thema...

Danke für das schöne Gedicht!

Ich werde mal schauen, vielleicht finde ich auch noch ein passendes Gedicht...

Bin gespannt auf weitere Verse!

Liebe Grüsse
Linda und Tosca
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  #3 (permalink)  
Alt 18.07.2008, 18:10
Benutzerbild von manjula
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Standard

Der letzte Gang

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach -
was Du dann tun mußt - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Daß du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.

unbekannter Verfasser
__________________
Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel? Ich sage Dir, sie werden früher dort sein als irgendeiner von uns.
--Robert Louis Stevenson--

Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.
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  #4 (permalink)  
Alt 18.07.2008, 23:02
Benutzerbild von HeLa
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Ort: Bayern, Landkreis Bamberg
Beiträge: 504
Lächeln

Danke, Manjula, das Gedicht trifft es auf den Punkt.

Hier noch ein Zitat ...

"Alles hat seine Zeit:
Sich begegnen und verstehen,
sich halten und lieben,
sich loslassen und erinnern."


Und ich erinnere mich oft und gerne an Tiere und Menschen, die mich in der Vergangenheit geprägt haben ...
__________________
Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen.

Marcus Porcius Cato (234-149 v. Chr.), röm. Politiker und Schriftsteller
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  #5 (permalink)  
Alt 19.07.2008, 15:51
Benutzerbild von manjula
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Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 233
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Gedanken eines Kampfhundes

Ich kann leider nichts sagen,
bin nur ein Hund und werde gequält seit Tagen.
Wenn ich nur schreiben könnt, schrieb ich ein Gedicht
und hät dabei - Tränen im Gesicht.
Man sagt ich wär ein Kampfhund das ich gefährlich bin.
Öffnet Eure Augen - schaut genauer hin!
Bin ich nicht nur ein Werkzeug, von Menschen scharf gemacht
von diesen skrupellosen - die nicht nachgedacht?
Jetzt bin ich scharf und beiße auch
doch so ein Hund wohl keiner brauch.
Man sagt das ich jetzt sterben muss,
mit diesem Wahnsinn sei jetzt Schluss.
Bin ich doch nur das Werkzeug Euer -
gemacht von Euch zum Ungeheuer.

Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,
durch Todesspritze oder Schuss,
geb ich Euch Menschen einen Rat -
ich bin ein Hund, ein Kamerad!

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein
und lasst die Hunde Hunde sein!

Das schrieb ein Hund der Kampfhund ist
und weiß - das manch ein Mensch nicht besser ist.



Teil II

Kann immer noch nicht sprechen, bin immer noch ein Hund,
werde immer noch gequält - ich kenne nicht den Grund.
Ich schreibe hier an Euch, es geht mir nicht sehr gut
ich habe meine Tränen - ersetzt durch Hass und Wut.
Ein Hund den skrupellose Menschen hetzen
geprägt von Hass und Wut
wird sicherlich verletzten –
er täte keinem gut.
Dann ist er wieder da der böse scharfe Hund.
Dann könnt Ihr wieder töten – dann habt Ihr einen Grund.

Ich begreif Euch Menschen nicht
woher kommt der Drang zum Töten – und warum trifft er mich?
Was Ihr mir dann versetzt ist nur ein kleiner Stich
nun habe ich sie doch – die Tränen im Gesicht.
Meine Augen werden schwerer sie schließen sich dann ganz
in meinem Hundekörper - beginnt der Todestanz.
Jetzt bin ich tot, mein Körper wird ganz kalt
macht Ihr zumindest vor meinem Grabstein halt?
Da steht gemeißelt es ganz klein:

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein –
und lasst endlich die Hunde Hunde sein.

( Aus dem Forum für taube Hunde )
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Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel? Ich sage Dir, sie werden früher dort sein als irgendeiner von uns.
--Robert Louis Stevenson--

Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.
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  #6 (permalink)  
Alt 20.07.2008, 10:49
Benutzerbild von Windhundliebe
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Beiträge: 1.545
Standard Gedichte aus dem Archiv

Hallo zusammen,
aus dem Archiv im Keller des Forums noch ein Paar Gedichte:
Gedicht für meinen Hund!!!
__________________
Mit freundlichen Grüßen
Windhundliebe


Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch.
Mark Twain

Der Büffel prahlt nicht mit seiner Kraft, wenn der Elefant da ist.
Afrikanisches Sprichwort
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  #7 (permalink)  
Alt 21.07.2008, 21:33
Benutzerbild von HeLa
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Beitrag

Der Freund

Wer je so einen Freund besessen,
dessen Leben ist so reich.

Die sanften Augen kann man nie vergessen,
ihre Treue nichts und niemandem gleicht.

Der Freund, der Liebe, Frohsinn, Mut uns hatte zu geben, in seinem für uns viel zu kurzen Leben.

Auch wenn diese Freunde dann Sternlein werden, sie wachen dabei über uns auf Erden.

(unbekannter Verfasser)
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Marcus Porcius Cato (234-149 v. Chr.), röm. Politiker und Schriftsteller
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  #8 (permalink)  
Alt 22.07.2008, 00:16
Benutzerbild von Gerti.St
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Beiträge: 3
Standard

Nun bist du die Sonne, die für uns scheint,
Und du bist der Regen, der mit uns weint
Du bist der Donner, der mit uns grollt
Und bitte, sei auch der Blitz, den niemand wollt'

Du bist der Eiskristall, der warnt und blinkt
Und auch die weiße Wolke, die von oben winkt
Du bist der lachende Stern, der über uns wacht
Sowie der zwitschernde Vogel, der uns Hoffnung macht

Noch stehen wir ganz traurig da
Doch wissen wir, du bist nicht fort - du bleibst ganz nah
In einer besseren Welt am Ende des bunt schillernden Regenbogens
genau dort werden wir uns wiedersehen!
(unbekannt)
__________________
LG
Gerti mit Elfi + Shona

Das Unglück ist, dass jeder denkt, der andere sei wie er und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt. (H. Zille)
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  #9 (permalink)  
Alt 22.07.2008, 15:26
Benutzerbild von HeLa
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Beitrag

Wunderschönes Gedicht, Gerti. Vielen Dank dafür.

Nichts ist mehr so wie es war

Mein Leben ist nicht mehr so wie es war,
seit ich Dir zuletzt in Deine wundervollen Augen sah.

Viel zu früh – so scheint es mir - mußtest Du mich verlassen,
ich kann es bis heute noch immer nicht fassen.

Wie lange ist es schon her, als ich zuletzt Deinen Namen rief,
doch der Schmerz ist unendlich, der Kummer sitzt tief.

Du hast mein Herz mit Sonne und Wärme erfüllt,
hast mit mir Freude und Kummer gefühlt.

Und wirst Du mir doch für immer und ewig fehlen,
die Erinnerung kann mir nichts und niemand mehr nehmen.

Deine Seele war voll Vertrauen und unendlicher Liebe,
nun ist davon nur die Erinnerung geblieben.

Und werde ich eines Tages auf meine letzte Reise gehen,
dann hoffe ich Dich endlich wiederzusehen.

Es ist ein Stück Himmel, daß es Dich gibt,
so wie Du hat mich wohl kaum jemand geliebt.

Ich danke Dir für die schöne Zeit hier auf Erden,
und denke daran, daß wir uns eines Tages wiedersehen werden.

(Unbekannter Verfasser)
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Marcus Porcius Cato (234-149 v. Chr.), röm. Politiker und Schriftsteller
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  #10 (permalink)  
Alt 02.09.2008, 16:18
Benutzerbild von lennyBOSS
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Weine nicht um mich, da ich jetzt hinausging in die sanfte Nacht.
Trauere - wenn du willst - aber nicht lang, dem Flug meiner Seele hinterher.
Ich habe jetzt Frieden, meine Seele hat Ruh´, Tränen braucht es nicht.
Im Gegenteil, denk an das Glück der Liebe, die uns verband.
Es gibt keinen Schmerz, ich leide nicht und auch die Angst ist weg.
Mach Deinen Kopf für anderes frei - ich lebe in Deinem Herzen fort.
Vergiss meinen letzten Lebenskampf, vergiss unseren letzten Streit.
Vergrab Dich nicht im Jammertal - sondern freu Dich

-ich habe gelebt - MIT DIR!

Autor des Gedichts ist leider unbekannt
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