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Hallo Frau Kerschensteiner,
ich selbst habe keine eigenen Erfahrungen mit diesem Thema aber einige Bekannte hatten eine solche Situation und sich einen Hund dazu angeschafft. Die Erfahrungen waren gemischt, ich denke weil es von dem einzelnen Tier jeweils anders aufgenommen wird. Da spielen Charaktereigenschaften eine große Rolle. Die einen hatten positive Erfahrungen gemacht und der "alte" Hund hatte eine Aufblühphase durch das Zukommen eines Welpen. Die anderen waren unglücklich, weil der "alte" Hund sich überfordert mit einem Welpen fühlte und gestresst reagierte und wieder ein anderer "alte" Hund zog sich dann völlig zurück und vergreiste enorm schnell. Ich denke sie können Ihren Hund am besten einschätzen und sehen wie er mit Welpen oder Junghunden im Allgemeinen umgeht. Vielleicht gibt es ja auch Literatur über dieses "Problem"? Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall alles Gute für Ihren Jackie Viele Grüße Lupis Frauchen |
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Hallo,
ich könnte mir vorstellen, daß ein 13jähriger Hund von einem "Jungspund" ganz schön gestreßt wird. Muß es denn unbedingt ein Welpe sein? Wie wäre es denn mit einem etwas ruhigeren Gefährten, der schon die wildeste Zeit hinter sich hat? Viele Grüße, tinca1 |
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Hallo
Ich sehe da keine größeren Probleme. Als Jacky 7 Jahre alt war, haben wir uns einen Australian Sheperd Welpen dazu geholt und es hat Super geklappt. Jacky erlebte sogar einen (2.Frühling) denn sie war damals schon krank (Bandscheiben) Durch Ginger ist sie wieder richtig aufgeblüht und hat sie Prima erzogen. Sandra mit Jacky und Ginger |
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Zitat:
Ich habe schon 3x diese Erfahrung gemacht und würde sie immer (wenn es möglich ist) praktizieren. Beim 1.x war meine Eurasier-Hündin 8 J. Sie bekam einen 12 Wochen alten Bobtail Rüden dazu. Optimal unterstützte sie mich bei allen Regeln der Welpenschule. Es ist unglaublich wie sich die Kleinen dies abschauen! Leider mußte ich diesen Rüden nach 2 Jahren meinen Freund mitgeben. Wir trennten uns. Beim 2.x war diese Hündin bereits 10.5 Jahre alt. Sehr erfreut war sie da nicht mehr, es kam eine 4 Mon. alte Shar Pei Hündin zu mir. Nach kurzer Zeit war sie es aber wieder gewöhnt und unterstützte mich auch diesmal beim Lernen. Es geht hier vorallem auch darum, wie gut man den älteren Hund in allen einschätzen kann. Ob man mit ihm wirklich "eins" ist. Dann ist es herrlich die beiden (Jung und Alt) zu besitzen. Als dann mit 13 J. meine tolle Hündin altersbedingt starb, war es für meine damalige 2J Sharpei Hündin aber sehr schlimm! Ich hätte nicht gedacht, dass ein Hund so sehr den anderen sucht und vermisst! Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich meine Hunde immer bei mir habe (trotz Bürojob). Daher war sie auch abgelenkt. Aber schon allein beim üblichen Gassigehen war sie immer unglücklich weil sie die andere nicht auffinden konnte. Das war der Moment wo ich es mir sehr genau überlegte ob ich dies nochmals machen würde. Es dauerte gute 6 Wochen bis sie nicht mehr diesen traurigen Eindruck auf mich machte. Sie wurde kurz darauf schwer krank. Das war im Frühjahr 2006. Nach großen hin und her überlegen ob das für einen Krebskranken Hund mit 4 Jahre gut sei, entschloss ich mich eine weitere Sharpei Hündin mit 5 Monaten zu uns zu nehmen. Somit hatte meine Hündin nach 2 Jahren Pause wieder eine zweite an ihrer Seite und fühlte sich super wohl. Oft strahlte sie mich richtig an, wie ein Dankeschön. Die Junge nimmt auch jede Mimik auf, wenn sie aufhören soll oder das Spiel beginnen darf. Es ist sicher wieder richtig gewesen. Ich versuche immer jeden einzelnen zu unterschiedlichen Zeiten alleine zu liebkosen, es gibt nie Probleme oder Eifersucht. Jede weiß, das ich für sie da bin. Meine ältere Hündin wurde vor wenigen Tagen operiert. Zur Zeit darf sie fast nicht gehen oder balgen, die Junge akzeptiert dies einfach so. Ohne großartig etwas zu sagen, spielt sie einfach mehr mit mir. Der Urinstinkt ist automatisch bei den Hunden da, man muß ihn nur dem Hund ausleben lassen! Vielleicht helfen diese Zeilen beim Überlegen, ich wünsche viel Glück! Shiva + Akoya
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shiva + akoya |
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Also ich denke, dass es individuell auf den Hund ankommt. Das kann man pauschal nicht sagen... Ich besitze einen 10 Jahre alten Yorki, der mit mir durch dick und dünn geht, mit in die Uni darf und eigentlich immer und überall dabei sein darf. Als der erste Welpe ins Haus kam, fand er es erstmal nicht so dolle und war ziemlich beleidigt. Wichtig ist, dass man Dinge, die vor dem Einzug des Welpen alltäglich waren auch beibehält. Beispielsweise sollte der Opa zuerst seinen Fressnapf bekommen und meiner Meinung nach zuerst begrüßt werden. Dem Welpen schenkt man so oder so mehr Zeit, man bedenke z.B. das andauernde Rausgehen auf grund der Stubenreinheit... Er hat sich mittlerweile daran gewöhnt, und ist immernoch der Big Boss im Haus. Vor einer Woche kam der zweite Welpe zu uns und diesmal war es kein Problem. Natürlich hat er erstmal doof geguckt, nach dem Motto, wie schon wieder ne kleine Nervensäg??? Aber er verhält sich ganz anders als beim ersten Welpen... Viel cooler und gelassener...
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ich werf mich da mal kurz ein. als mein bruder seinen quirligen jack russel mit nach hause brachte, war unser alter westi überhaupt nicht begeistert und ist es auch heute noch nicht. ich denke, dass es auf jedenfall auf den alten hund ankommt, wie er mit artgenossen und vor allem mit welpen klar kommt. vielleicht wäre es angebracht mit dem senior oder der seniorin mal in eine welpenschule zu gehen, dort gibt es mit sicherheit genügent potential, um herauszufinden ob es sinnvoll wäre einen welpen ins haus zu holen.
im allgemeinen finde ich die idee nicht schlecht, da der alte hund vielleicht doch noch seinen 2. oder 3. frühling erlebt und auch dem herrchen bzw. dem frauchen fällt der verlust des "first dogs" etwas leichter, da junior reichlich ablenkung bietet. einen schönen abend und lg |
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Hallo zimt_stern,
ich denke, eine Welpengruppe in einer Hundeschule ist zwar keine schlechte Idee, es sind aber unter Umständen wieder mehrere Welpen und nur noch mehr unerträgliche Hektik für einen alten Herren/eine alte Dame. Dies könnte für mich dann dazu führen, daß man sich ein falsches Bild von seinem Opa/seiner Oma und dem Umgang mit einem Welpen macht. Auch stellt sich für mich die Frage: Wie reagiert der Senior generell auf andere Artgenossen? Ist er da eher zurückhaltend oder knurrt/bellt er schon beim Anblick eines anderen Hundes oder wird er gleich aggressiv? Man sollte meiner Meinung nach das Alter/die Rasse des Hundes weder über- noch unterschätzen, allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, daß gut sozialisierte Hunde auch in dieser Beziehung viel aufgeschlossener sind und entspannter miteinander umgehen.
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Liebe Grüße Conny "Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich." (Louis Sabin) |
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Wir mussten es leider gerade selbst schmerzlich spüren, dass so ein alter Hund nicht begeistert ist von einem welpen.
Wir hatten es gut gemeint und uns eine 7 Monate alte Hündin zu unseren 10 jahre alten Rüden geholt und das ende vom Lied? Mein Rüde hat sich vor stress übergeben und kommt mit der Situation überhaupt nicht klar, also muss die kleine heute leider in ein neues zuhause ziehen. ich würde dieses Experiment nie wieder wagen und auch niemandme dazu raten! |
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ich hatte zur einer 10 jahre alten Hündin einen Welpe von 8 Wochen geholt .
Begeistert war sie nicht davon , aber es hat einen Monat gedauert und sie haben sich zusammen gerauft . zwar muß man die ganze Zeit die beiden beobachten , das die Kleine die Alte auch mal in Ruhe läßt ....hier sollte man nicht zu schnell aufgeben .. So fing das Rudel an zu wachsen ,, einer geht der andere kommt hinzu ... später nie wieder Probleme gehabt .. Gruß Bärbel |
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