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  #1 (permalink)  
Alt 23.05.2011, 12:00
Benutzerbild von anyachrissi
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.02.2010
Beiträge: 1.047
Standard Verbandskasten für Hund

Hallöle,
nu ist es bald soweit:
unser erster Wanderurlaub mit Hund findet im Juli statt (wenn Männe gesund und ich aus dem krankenhaus bin) daher muss ich nun jetzt alles vorbereiten)

er ist nun 14 Monate und da kann man lange wandern und auch anspruchsvoller wandern: 2 Stunden hin, pause, 2 Stunden retour, so haben wir uns das gedacht.
wir fahren u.a. in die Stadlerhütte im Pitztal.
so.
nun bin ich ja irre vorsichtig und bin gerne auf alles vorbereitet:
was nehmt Ihr mit, die Alpin-erfahrenen Hunden halter?
ich weiß, Watte für zwischen die Pfoten, dann so Füßlinge. wir haben uns schon bestellt beim Fressnapf ein first-aid-kit für hunde, aber da war ja gar nix Gescheites drin...
ich dachte noch, die Bepanthen mit dem Antibiotikum?
habt Ihr was gegen Bremsenstiche?
was kann in den Bergen passieren?
als Bayrischer Gebirgsschweisshund wird er ja trittsicher sein, oder muss er das auch lernen?


muss ich Wasser mitnehmen und einen Mitnahmetrinkbehälter? da ist doch Wasser zum Trinken.
was für leckerlis?
extrafutter? wir machen uns Brote und nehmen Bananen mit. und für den Hund?
da reicht doch sein Trofu, oder?

KANN/DARF er 6 Stunden auf den Beinen sein?
nehmt Ihr das normale halsband oder Geschirr mit Handgriff, damit er u.U, leichter zu retten ist?
wie macht Ihr das?

bin für alle praktischen Hinweise dankbar!
Anyachrissi
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  #2 (permalink)  
Alt 23.05.2011, 14:17
Benutzerbild von segugioschoko
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.07.2009
Ort: Sachsen
Beiträge: 3.272
Standard

Meine Erfahrungen zu den Schuhen/Pfoten: Kalk trocknet stark aus und die Füße quellen auf.
Das Wasser aus der Pfote will an die Luft und kann nicht so richtig. Nach 3 Tagen wird es wund bei langen Touren
Die Schuhe sitzen zumindest bei A nicht so ideal, das kein Staub rein kommt. So reibt es schnell. Und in den Schuhen gibt es im Sommer einen Hitzestau, die Füße weichen auf und werden weich.
Fazit: Wir gehen solange es geht und machen einen Pausentag, wenn es an den Pfoten zu schlimm wird. Creme mache ich in der Zeit keine drauf, dass würde die Oberfläche weicher und feuchter machen, meiner Meinung nach Risiko für neue Wunden und Druckstellen.

Ich habe für uns alle unterwegs immer nur eine Notausstattung mit: Desinfektion, Pinzette, Verbandszeug, Zinksalbe, Blutstoppspray und Sprühpflaster (für mensch).

A freut sich Löcher in den Bauch, wenn sie in den Alpen laufen kann, bis die Pfote qualmt. Obwohl sie selten offline läuft, ist sie in den Alpen dann topfit und läuft 5-6 Stunden im Stöbermodus, macht aber auch von sich aus kleine Pausen.

Ich denke, solange ihr noch fit seid, hält Garmin auch durch, es sei denn die Pfoten sind völlig fertig.

Allegra hat oft ihren Hunderucksack auf, mit Faltnapf, Futter, Schleppleine, kleine Decke. Das geht gut, sie musste sich aber erst daran gewöhnen.

Wasser gibt es aus den Bächen, für längere Durststrecken haben wir aber eine Flasche mit und füllen die auf, dann ist für alle 3 was da.

Auch mit zuviel Wasser im Bauch kann hund den Magen verdrehen. Hier nicht stundenlang saufen lassen, etwas darauf achten.

Ansonsten? Mir fällt nichts mehr. Ach ja, in z.B. Italien besteht eine Mitführungspflicht für Maulkorb und Leine.

Gegen Bremsenstiche mache ich meist nichts. Spitzwegerichblätter unterwegs sammeln und kauen oder zerreiben kann helfen.
__________________
Pizzahunde www.hundehilfe-mariechen.de
Pizzahunde http://hbh.kunzinet.de
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  #3 (permalink)  
Alt 25.05.2011, 08:09
paulinchen2
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Also, unsere Hunde laufen auch ohne irgendwelche Schuhe oder so in den Bergen. Sie hatten auch nach langen Touren nie Probleme.

Ansonsten nehmen wir nur die gängigen Notfalldinge mit wie Pinzette, Desinfektion, Pflaster, etc.

Wasser ist ja in den Bergen meistens vorhanden, trotzdem ist bei uns immer eine Flasche im Rucksack, dazu ein faltbarer Wassernapf.
Futter gibt es bei uns nach den Touren ausgiebig, während der Wanderungen nur Kleinigkeiten, mal einen Hundekuchen während einer längeren Pause.

Ich wünsche euch viel Spaß bei eurem Wanderurlaub - unsere Hunde genießen es immer sehr!
Gruß von Paulinchen
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  #4 (permalink)  
Alt 16.09.2011, 21:22
Benutzerbild von Cate
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 05.09.2011
Beiträge: 16
Standard

Folgende Dinge nehme ich immer mit:

- Frubiase Calcium (Ersthilfe gegen Insektenstiche)
- Splitterpinzette
- Schere (stumpf)
- Zeckenzange
- Watte (Zwischenzehenraum)
- Verbandswatte
- elastische Binde
- Tape
- Pfotenschutzschuh mit Verband
- Sabro-Toffler (superstabil ) ohne Verband
- antbiotisches Wundgel
- Desinfektion für Wunden
- Kanüle (für Zeckenköpfe etc)

Info zwecks kreuzotterbisse einholen!!

Viel Spaß!!!
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  #5 (permalink)  
Alt 17.09.2011, 20:52
Benutzerbild von Varghona
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2011
Beiträge: 2.781
Standard

Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen.

Ich habe mir da noch nie Gedanken drüber gemacht.
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  #6 (permalink)  
Alt 18.09.2011, 12:12
Benutzerbild von pfotenspur
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 07.05.2009
Ort: Kieler Umland
Beiträge: 2.505
Standard

Wow!
Sowas alles habt ihr mit?
Wie oft wird das gebraucht?
-Das soll keine ironische Frage sein - ich habe zwar noch keine tagelangen Alpenwanderungen mit Hund gemacht, aber durchaus Wandertouren. Und glücklicherweise hatten meine Hunde nie irgendwelche Verletzungen , die irgendwie nach Behandlung schrien. Hab ich da einfach Glück gehabt?
Ich staune, aber man ist dann ja auf der sicheren Seite.
__________________
Ohne meinen Hund wäre ich wie taub und blind - er zeigt mir Dinge, die sich meiner Wahrnehmung verbergen.
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  #7 (permalink)  
Alt 18.09.2011, 20:57
Benutzerbild von anyachrissi
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.02.2010
Beiträge: 1.047
Standard

Hi Pfotenspur,
aus gegebenem Anlass:wir sind seit heute morgen ,00.15 uhr wieder daheim!
gebraucht haben wir auch nichts!!
aaaaaber: unsere höchste Höhe, erwandert! und die längste Tour waren knapp 3.000 meter und 8 Stunden...
wir haben einige Hunde getroffen, vom Hovawart bis zum Allhudewe...
und die Hundeeltern erzählten von:
aaaach , da passiert doch nichts, bis über Dehydration (ist der Huha aber dann selber Schuld!!!) bis zu Blasen an den Pfoten bis zu zersplittereten Knochen...
wir hatten auch nix. aber ich hatte Verbandswatte und Hundschuhe und Tragetuch alles dabei!
und werde das auch zukünftig wieder so machen!
LG
Anyachrissi
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