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Hallo!
Da ich auch einen kleinen Sportler zu Hause habe, kann ich zu einigen Punkten was sagen: 1. Training: Ja. Du musst den Hund vorher in puncto Ausdauer und Kraft trainieren. Damit solltest Du aber erst beginnen, wenn der Hund richtig ausgewachsen ist. Sprich der Hund muss mindestens 1 - 1 1/2 Jahre alt sein. Ole joggt. 10 km sind da kein Problem, was eine ganze Menge für so einen kleinen Kerl ist. Lange Spaziergänge haben wir immer schon unternommen. Irgendwann bin ich dann mal ganz langsam losgejoggt und Ole ist mit. So ca. 1 km lang. Dann bin ich wieder gegangen. Mit der Zeit habe ich die Jogging-Phasen immer mehr verlängert. Bei allem solltest Du aber einen Blick für Deinen Hund haben und Merken, wenn er nicht mehr kann oder wann eine Pause angesagt ist. Der Hund geht vor. 2. Leine: Ich habe im Gelände nur ein ganz normales Halsband verwendet. Die Leine war die ganz normale Hundeleine. Ich habe sie nicht gebraucht. Wäre auch nur hinderlich gewesen, da sich der Hund im Gebirge seinen eigenen Weg sucht und ansonsten nur im Radius der Leine laufen kann. Zum Joggen habe ich allerdings einen Expander, der an einem Bauchgurt befestigt wird. Wenn er unbedingt an die Leidne muss verwende ich den am liebsten, weil ruckartige Bewegungen (sei es von mir oder dem Hund) abgefedert werden. 3. Rucksack/Taschen: Da habe ich leider gar keine Ahnung 4. Futter: Ich habe an diesen Tagen gefüttert was ging. Allerdings kein extra Kraftfutter. Soll heißen: ich habe ihm so viel hingestellt, daß er es gar nicht essen konnte. Er hat sich satt gegessen und dann war gut. Allerdings ist Ole auch ein wenig futter-mäkelig. Für 'Staubsauger-Hunde' ist diese Methode wohl nicht so geeignet 5. Pfoten: Da suche ich eigentlich auch noch nach einer Lösung. Wir waren im Sommer auch wandern und haben die ein oder andere größere Tour gemacht. Dabei ging es auch über die Baumgrenze hinaus über Geröllfelsen bis auf 2.600 m. Also bis zur Baumgrenze ist es pfotentechnisch kein Problem. Danach uU schon. Nach ein Paar Tagen waren die Pfoten wund. War aber mit einem Tag in der Ecke liegen und mit Melkfett eincremen schnell wieder gut. Ich habe mich daraufhin auch schon auf dem Markt umgesehen, aber nichts taugliches gefunden. Es gibt zwar diverse Pfotenschonschuhe, aber die geben dem Hund keinen 'Gripp'. Und den braucht er auf Geröll und Felsen auf alle Fälle. Wenn der Kerl da abrutscht.... ich mag gar nicht weiterdenken... Ich hatte mir auch schon überlegt, mich mit einer Hundestaffel für Bergrettungen in Verbindungs zu setzen. Habe es bis heute aber noch nicht geschafft. Für weiterfürhende Informationen wäre ich an dieser Stelle sehr dankbar! 6. Erste-Hilfe: es gibt bei diversen Versandhäusern für Hundebedarf extra Erste-Hilfe-Pakete für Hunde. Guck doch mal unter www.alsa-hundewelt.de. Eine Tragehilfe wäre vielleicht noch was. Damit Du den Hund auch in unwegsamen Gelände transportieren kannst, wenn Du musst. Aber wo Du so was herbekommst weiß ich leider auch nicht. Aber da kann bestimmt eine Hundestaffel weiterhelfen. Viel Spaß bei den Vorbereitungen! Gruß Elke und Ole |
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Hallo Elke,
vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Wir werden Gizmos Schritt für Schritt fit machen. Haben ja genügend Zeit. Da ich nicht der Jogger bin, werden einfach immer mal längere Spaziergänge gemacht - natürlich ohne den kleinen Racker zu überanspruchen. Er ist noch jung und hat noch nicht die Ausdauer. Aber ich merke von Woche zu Woche wie er ausdauernder wird. Normales Laufen reicht ihm sowieso nicht mehr. Er flitzt halt selber sein Kilometer runter. Mit der Leine muß ich mal sehen, was es da so gibt. Wahrscheinlich ist so ein Expander in der Leine gar nicht schlecht, als Ruckstopp. Zu den Taschen: Es wird wahrscheinlich auf eine von Ruffwear hinauslaufen. Das sind die einzigen, die ich bisher gefunden habe, die Geschirr und Taschen seperat haben. Und das Geschirr ist Ideal für Touren, da robust, sehr passgenau und mit Griff. Außerdem mit Y-Gurt. Angeblich sollen Tragegeschirre mit 3-Gurten (einen um die Brust, und zwei um den Bauch nicht so gut sitzen). Aber die Taschen werden eh erst gekauft, wenn der Hund ausgewachsen ist. Vorher machts ja keinen Sinn. Und 100 Euro sind ja auch schon ne Menge Geld für einen ruffwear palisades pack II Hunderucksack. Zum Futter werde ich mich mal eingehender informieren. Eukanuba wäre nicht schlecht. Bekommt er eh schon. Die Methode mit mehr füttern klappt bei Gizmo eh nicht. Ist ein "Staubsauger" Marke Nimmersatt. Zu dem Pfotenschutz: Die einziegen Boots, die wirklich gut sein sollen, sind die Ruffwear Bark'n Boots Grip Trex Hundeschuhe. Da gibts auch genügend Größen umd einen optimalen Halt zu gewährleisten. Allerdings ist der Preis happig. Glaube die kosten (4 St.) über 60 Euro. Aber die müßten dem Hund ganz guten Halt bieten. Erste-Hilfe: So nen 1. Hilfe Beutel hab ich. Allerdings denke ich, dass man auf längeren Touren einige Dinge braucht, die in den Standard-Sets nicht drin sein dürften. Tragehilfe: Naja, fürs erste wirds wohl kein Hochgebirgswandern werden, wo man auch mal KLettersteigartige Passagen hat. Dann wäre so ne Tragehilfe sicher nicht schlecht. Hab sowas schon mal irgendwo gesehen, bei k9 glaub ich. Irgendwie bin ich bei meiner Recherche immer wieder über die Marke Ruffwear gestolpert. Die haben sich scheinbar auf das Thema spezialisiert. Ach ja, was ich mir noch gekauft habe, und was ich sehr empfehlenswert finde, ist das Buch "Trekking mit Hund" von Heiko Kühr. War aber auch das einzige, was ich zu dem Thema fand. Nett geschrieben und mit interessanten Tipps. Danke nochmals für Deine Tipps Jens |
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*lach* Ich seh' schon: Du bist auf dem besten Weg. Fang' mit kürzeren Touren an und steigere das. Mir hat es viel geholfen, andere Hundebesitzer zu beobachten, wie die mit gewissen Situationen umgehen. Ich habe dabei weder einen angeleinten Hund gesehen, noch einen, der 'Schühchen' anhatte. Glücklicherweise hatten wir auch einen sehr erfahrenen Bergführer dabei, der mich bei Bedarf zurückgepfiffen hat
Viel Spass weiterhin beim Trainieren und Vorbereiten! Gruß Elke und Ole |
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Hallo zusammen!
Bin soeben auf dieses Forum gestoßen und denke ich kann ein paar Tips zusteuern. Ich habe selbst eine Hovawarthündin und mit ihr schon verschiedene Touren in Norwegen und Nordlappland geplant. Ehrlich gesagt sind wir gerade wieder aus Lappland zurück. 1. Training Ist natürlich zu empfehlen, aber oft schwierig umzusetzen. Wir absolvieren kein spezielles Training. Die Tagesetappen liegen immer so bei etwa 6 Stunden mit 2-4 km/Stunden, in Abhängigkeit des Geländes. Bis zu 16 km Distanz pro Tag können es schon werden. 2. Leine Im allgemeinen läuft mein Hund ohne Leine. Allerdings jagt sie nicht (Rentiere) und hört sehr gut (auch auf Pfeife). In Nationalparks ist Leine allerdings Pflicht. Die beste Lösung ist da eine Flexileine. Der Trick: Man zieht den Griff durch den Rucksackhüftgurt und befestigt sie an den Hundepacktaschen. Dadurch läuft der Hund fast frei. Man selber hat die Hände frei für Trekkingstöcke. Dazu ist die Leine immer gespannt und verläuft von oben herab zum Hund. Es kann sich also nicht einwickeln. Ansonsten habe ich einfach eine normal Leine dabei. 3. Packtaschen Schau mal unter www.globetrotter.de Da gibt es prima Taschen für kleines Geld. Ich verwende sie seit Jahren. Die sitzen sehr gut, haben gepolsterte Y-Gurte und lassen sich einfach an- und ablegen. 4. Futter Ich verwende Energiefutter, wie es Arbeits- oder Schlittenhunde bekommen. Fast jede Marke hat sowas im Angebot. Ich erhöhe dazu aber auch die Menge, die der Hund bekommt. Für meine Hündin (35 kg) gibt es täglich 600 gr. 300 morgens und 300 abends. Das sieht auf dem Papier sehr viel aus, allerdings braucht der Hund das. Ich habe früher einfach das normal Futter durch Energiefutter ersetzt, bin aber bei der Mange geblieben. Das Ergebnis ist, das der Hund abmagert. Mehr ist besser. Das Futter wird pro Mahlzeit eingeschweißt. Man kann auch Gefrierbeutel mit Zip-Verschluß nehmen. Das erleichert das Füttern ungemein. Das ganze kommt dann in wasserdichte Packsäcke (auch bei Globetrotter), damit die Packtaschen auch naß werden können. 5. Booties Sind wichtig, aber nicht so wichtig wie ein Hundemantel. Meiner hat außen Synthetik und innen Fleece. Das ist ein sehr wichtiges Utensil. Der Hund kühlt nicht aus und hat sein Körbchen immer dabei. Wenn man einen ganzen Tag im Regen gelaufen ist und im Zelt schläft wird es der Hund einem danken. 6. Erste Hilfe Ich lasse meinen Hund vor jeder Tour beim Tierarzt durchchecken und ein 1.Hilfe-Set zusammenstellen. Dabei kann man auch schauen, ob der Hund alle Notwendigen Impfungen für das Reiseland hat. Die Einreise ist ja ansich meist kein Problem in Europa. Wenn man aber in einem Nationalpark kontrolliert wird ist es gut, alle Impfungen zu haben Hoffe die Tipps sind hilfreich. Viel Spaß Christopher |
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Hallo Christopher,
vielen Dank für die Tipps. Sehr interessant. Bei den Packtaschen meinst du sicher die Four-Season-Taschen, oder? Die Firma heißt jetzt glaube ich Meru. Sind da die Packtaschen fest am Geschirr oder abnehmbar? Ich könnte mir vorstellen, dass abnehmbare Packtaschen etwas praktischer wären, auch wenn sie wohl etwas teuerer sind. Das mit dem "Hundemantel" ist sicher ein wichtiger Hinweis. Auf sowas wäre ich gar nicht gekommen. Wo warst Du denn bisher in Skandinavien unterwegs. Ich war schon häufiger oben, unter anderem im Rondane, Kungsleden, Sarek, Padjelanta... Aber bisher ohne Hund. Was hast Du denn für ein Zelt dabei. Warst Du alleine mit Hund oder war noch jemand dabei? Gruß Jens |
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Hallo Jens,
Zitat:
Ein anderthalbjährige Hund als 'Ersttour' auch nur geringe Last im Gebirge tragen zu lassen, halte ich für verfrüht und überfordernd.
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Gruß aus Hamburg Ralf "Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!" |
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Hallo Nett-Man,
naja, ich zweifle ja selbst noch etwas und denke, dass ich da noch warte bis Gizmo 3 ist. Das mit dem Gepäck käme eh erst ganz zum Schluss und auch längere Touren über mehrere Tage wirds vor übernächsten Jahr nicht geben, also ist die Notwendigkeit Futter selbst zu tragen eh nicht gegeben.. Aber ich denke, man könnte Ihn schonmal mit leerem Packsack einfach mal an das Gefühl an sich gewöhnen. Das dürfte nächstes Jahr ja schon mal machbar sein. Völlig ausgewachsen / ausgebildet ist er ja eh erst mit 2 Jahren. Immerhin wird er dann ja mit Packtasche um einiges breiter Außerdem, wer weiß, vielleicht ist er auch gar nicht fürs wandern "zu begeistern", was ich aber eigentlich nicht glaube. Bevor er nicht die Standard-Kommandos etc. beherrscht bleibts sowieso erstmal bei längeren Spaziergängen. In zwei Wochen kann er dann im Urlaub mal ein wenig "Höhenluft" im Schwarzwald schnuppern. Gruß Jens |
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