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  #1 (permalink)  
Alt 16.03.2008, 15:38
Benutzerbild von familienwolf
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Beitrag Ferien in Frankreich - Wie sind Eure Erfahrungen?



Wir fahren im Juni mit unserem Jack Russell Asterix in die Bretagne. Da interessiert uns, welche Erfahrungen Ihr in Frankreich gemacht habt. Bei Restaurantbesuchen, im Museum, am Strand etc.

Merci!
Marlis und Familienwolf Astix alias Asterix

Geändert von familienwolf (17.03.2008 um 19:44 Uhr).
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  #2 (permalink)  
Alt 16.03.2008, 21:54
Benutzerbild von smoothcollie
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Hallo!

Wir fahren auch in die Bretagne, auf die Halbinsel Crozon. Wir waren noch nicht da, aber die Vermieterin wohnt im Nachbarort, hat selbst zwei Hunde, und meinte es wäre für Hunde ein Paradies dort. Wir sind auch sehr gespannt!
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  #3 (permalink)  
Alt 17.03.2008, 09:46
Wahlfranzose
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Hallo familienwolf,

ich wohne in Frankreich (Wahlheimat, komme eigentlich aus Unterfranken in Bayern), daher habe ich schon relativ viel Erfahrung mit den Franzosen im allgemeinen sammeln können.
In öffentlichen Gebäuden wird es relativ schwer, einen Hund mitzunehmen, also Museen, Behörden etc. ist es nur erlaubt, wenn man den Hund auf dem Arm oder in der Tasche trägt - weiß jetzt nicht, wie groß Euer Hund ist.
Unserer wiegt momentan ca. 5 kg und wir haben schon oft Probleme damit, ihn dann stundenlang auf dem Arm herumzutragen.
Eine Tasche würde sich hier empfehlen, aber da bleibt er leider nicht drin (Terrier!!!!).
Ansonsten gibt es in Frankreich viel mehr Hunde als in Deutschland und die Franzosen sind auch sehr sehr tier- bzw. hundelieb und hunde"verliebt".
In Hotels sollte es grundsätzlich KEINE Probleme mit Hunden geben. Wir kommen gerade aus dem Skiurlaub in den französischen Alpen und dort gab es massenhaft Hunde, auch im Hotel, und es war überhaupt kein Problem.
Auch in die meisten Restaurants kann man in Frankreich Hunde mitnehmen.
Aber aufgepaßt! Sobald es sich um eine amerikanische Kette oder ein amerikanisches Restaurant handeln, sind Hunde NICHT erlaubt!
Wir wurden hier in Paris mal mehr oder weniger aus dem Starbucks zitiert, weil wir unseren damals noch minutiösen Hund dabei hatten (war erst 3 - 4 Monate alt).
Leider sind die Amerikaner im Umgang mit Hunden nicht so offen wie die Franzosen.
Ich kann Urlaube mit Hund in Frankreich empfehlen, alle sind sehr sehr nett zu Hunden, oft wird noch ein Wassertrog gebracht, und so lange man den Hund nicht einfach vor die Tür oder mitten auf den Weg pupsen lässt, ist alles in Ordnung. Aber das sollte selbstverständlich sein.

Ich wünsche Euch einen schönen Urlaub!
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  #4 (permalink)  
Alt 17.03.2008, 09:56
Benutzerbild von Windhundliebe
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Beiträge: 1.545
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Hallo zusammen,
hier ein paar Tips für Frankreich im Punkte Einreise gelesen hier im Dogs Forum,Aktuelles:

Einreise nach Frankreich
In DOGS berichteten wir von den skandalösen Tiertötungen in den Niederlanden. Aber auch Frankreich sollte mit Bedacht bereist werden.

In DOGS berichteten wir von den skandalösen Tiertötungen in den Niederlanden. Aber auch Frankreich sollte mit Bedacht bereist werden.

Ob beim Aufenthalt oder nur auf der Durchreise, Sie sollten sich in jedem Fall detailliert mit den französischen Rechtsgrundlagen auseinandersetzen. Besonders bei Mitnahme von so genannten Gefahrenhunden gelten folgende Punkte:

1. Absolutes Einfuhrverbot besteht für die Rassen der Kategorie 1:
Staffordshire-American Staffordshire Terrier, Pitbull, Mastiff, Boerbull, Tosa Inu sowie Hunde mit morphologischen Merkmalen dieser Tiere, wie Mischlingshunde und mittelgroße kurzhaarige Tiere mit kräftigem Körperbau.

2. Illegal eingeführte Hunde werden sofort beschlagnahmt und können getötet werden.

3. Entscheidend ist die Rassebestimmung nach französischen Zuchtbüchern (LOF) und deren zum Teil unklaren Rassedefinitionen, keinesfalls die im Heimtierpass eingetragene Rasse.

4. Erfahrungsberichten zufolge wird die Einstufung der Hunde häufig durch kynologisch ungeschulte Polizisten durchgeführt. Eine zusätzliche Rassezuordnung muss von einem kynologischen Verband oder Fachtierarzt in französischer Sprache vorliegen. Eine nachträgliche Übersetzung wäre nur mit amtlicher Beglaubigung oder von einem vereidigten Übersetzer gültig.

5. Strikte Auflagen bestehen für Schutz- und Wachhunde (frz. Kategorie 2 Hunde) die FCI- Papiere und Heimtierpass benötigen. Diese Tiere dürfen nur mit Maulkorb und Leine geführt werden. Zuwiderhandlungen werden mit bis zu sechs Monaten Gefängnis und bis zu 15.000 Euro Geldstrafe geahndet. Zudem müssen Listenhunde der Kategorie 2 bei der zuständigen Gemeinde angemeldet sein, was für Touristen unmöglich ist.
Dies bedeutet: Selbst wenn Hunde an der Grenze toleriert werden, können sie später im Land beschlagnahmt und getötet werden.

6. Es besteht die Pflicht, dass die Hunde geimpft sind, einen Heimtierpass haben und eine genaue Identifizierung z. B. über Mikrochip möglich ist. Im privaten Reiseverkehr sind bei der Einreise nach Frankreich maximal fünf Hunde gestattet.


Empfehlungen für den Notfall:
Verlangen Sie kostenlosen Rechtsbeistand, einen dezentral ansässigen Konsulatsvertreter und Übersetzer.
Unterschreiben Sie nichts. Sollten Sie für einen Antrag eine Unterschrift leisten müssen, dann nur mit dem Zusatz: Unterschrift unter Vorbehalt, da der französischen Sprache nicht mächtig.

Weitere Auskünfte erteilt das
Landwirtschaftsministerium der Französischen Botschaft,
Berlin
Tel: 030-590-0394-28 oder-15


Quellen u.a.: Ambassade de France en Allemagne Mission Economique;
Tierschutzgruppe-Wildeshausen;
Rechtsberater des frz. Tierschutzvereins GRAAL und der CIFAM France
__________________
Mit freundlichen Grüßen
Windhundliebe


Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch.
Mark Twain

Geändert von Windhundliebe (17.03.2008 um 09:59 Uhr).
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  #5 (permalink)  
Alt 17.03.2008, 17:53
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Zitat:
Zitat von Windhundliebe Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
hier ein paar Tips für Frankreich im Punkte Einreise gelesen hier im Dogs Forum,Aktuelles:

Einreise nach Frankreich
In DOGS berichteten wir von den skandalösen Tiertötungen in den Niederlanden. Aber auch Frankreich sollte mit Bedacht bereist werden.

In DOGS berichteten wir von den skandalösen Tiertötungen in den Niederlanden. Aber auch Frankreich sollte mit Bedacht bereist werden.

Ob beim Aufenthalt oder nur auf der Durchreise, Sie sollten sich in jedem Fall detailliert mit den französischen Rechtsgrundlagen auseinandersetzen. Besonders bei Mitnahme von so genannten Gefahrenhunden gelten folgende Punkte:

1. Absolutes Einfuhrverbot besteht für die Rassen der Kategorie 1:
Staffordshire-American Staffordshire Terrier, Pitbull, Mastiff, Boerbull, Tosa Inu sowie Hunde mit morphologischen Merkmalen dieser Tiere, wie Mischlingshunde und mittelgroße kurzhaarige Tiere mit kräftigem Körperbau.

2. Illegal eingeführte Hunde werden sofort beschlagnahmt und können getötet werden.

3. Entscheidend ist die Rassebestimmung nach französischen Zuchtbüchern (LOF) und deren zum Teil unklaren Rassedefinitionen, keinesfalls die im Heimtierpass eingetragene Rasse.

4. Erfahrungsberichten zufolge wird die Einstufung der Hunde häufig durch kynologisch ungeschulte Polizisten durchgeführt. Eine zusätzliche Rassezuordnung muss von einem kynologischen Verband oder Fachtierarzt in französischer Sprache vorliegen. Eine nachträgliche Übersetzung wäre nur mit amtlicher Beglaubigung oder von einem vereidigten Übersetzer gültig.

5. Strikte Auflagen bestehen für Schutz- und Wachhunde (frz. Kategorie 2 Hunde) die FCI- Papiere und Heimtierpass benötigen. Diese Tiere dürfen nur mit Maulkorb und Leine geführt werden. Zuwiderhandlungen werden mit bis zu sechs Monaten Gefängnis und bis zu 15.000 Euro Geldstrafe geahndet. Zudem müssen Listenhunde der Kategorie 2 bei der zuständigen Gemeinde angemeldet sein, was für Touristen unmöglich ist.
Dies bedeutet: Selbst wenn Hunde an der Grenze toleriert werden, können sie später im Land beschlagnahmt und getötet werden.

6. Es besteht die Pflicht, dass die Hunde geimpft sind, einen Heimtierpass haben und eine genaue Identifizierung z. B. über Mikrochip möglich ist. Im privaten Reiseverkehr sind bei der Einreise nach Frankreich maximal fünf Hunde gestattet.


Empfehlungen für den Notfall:
Verlangen Sie kostenlosen Rechtsbeistand, einen dezentral ansässigen Konsulatsvertreter und Übersetzer.
Unterschreiben Sie nichts. Sollten Sie für einen Antrag eine Unterschrift leisten müssen, dann nur mit dem Zusatz: Unterschrift unter Vorbehalt, da der französischen Sprache nicht mächtig.

Weitere Auskünfte erteilt das
Landwirtschaftsministerium der Französischen Botschaft,
Berlin
Tel: 030-590-0394-28 oder-15


Quellen u.a.: Ambassade de France en Allemagne Mission Economique;
Tierschutzgruppe-Wildeshausen;
Rechtsberater des frz. Tierschutzvereins GRAAL und der CIFAM France
Danke für die Infos. Ja, diese Bedingungen erfüllen wir alle. Die zuständige Stelle bei der französischen Botschaft hat uns mitgeteilt, dass bei einem Jack Russell Terrier mit Heimtierausweis und Chip-Nr. keine Probleme bestehen.
Auf jeden Fall vielen Dank an alle, die geantwortet haben.
Asterix
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  #6 (permalink)  
Alt 17.03.2008, 19:39
Benutzerbild von familienwolf
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Zitat:
Zitat von Wahlfranzose Beitrag anzeigen
Hallo familienwolf,

ich wohne in Frankreich (Wahlheimat, komme eigentlich aus Unterfranken in Bayern), daher habe ich schon relativ viel Erfahrung mit den Franzosen im allgemeinen sammeln können.
In öffentlichen Gebäuden wird es relativ schwer, einen Hund mitzunehmen, also Museen, Behörden etc. ist es nur erlaubt, wenn man den Hund auf dem Arm oder in der Tasche trägt - weiß jetzt nicht, wie groß Euer Hund ist.
Unserer wiegt momentan ca. 5 kg und wir haben schon oft Probleme damit, ihn dann stundenlang auf dem Arm herumzutragen.
Eine Tasche würde sich hier empfehlen, aber da bleibt er leider nicht drin (Terrier!!!!).
Ansonsten gibt es in Frankreich viel mehr Hunde als in Deutschland und die Franzosen sind auch sehr sehr tier- bzw. hundelieb und hunde"verliebt".
In Hotels sollte es grundsätzlich KEINE Probleme mit Hunden geben. Wir kommen gerade aus dem Skiurlaub in den französischen Alpen und dort gab es massenhaft Hunde, auch im Hotel, und es war überhaupt kein Problem.
Auch in die meisten Restaurants kann man in Frankreich Hunde mitnehmen.
Aber aufgepaßt! Sobald es sich um eine amerikanische Kette oder ein amerikanisches Restaurant handeln, sind Hunde NICHT erlaubt!
Wir wurden hier in Paris mal mehr oder weniger aus dem Starbucks zitiert, weil wir unseren damals noch minutiösen Hund dabei hatten (war erst 3 - 4 Monate alt).
Leider sind die Amerikaner im Umgang mit Hunden nicht so offen wie die Franzosen.
Ich kann Urlaube mit Hund in Frankreich empfehlen, alle sind sehr sehr nett zu Hunden, oft wird noch ein Wassertrog gebracht, und so lange man den Hund nicht einfach vor die Tür oder mitten auf den Weg pupsen lässt, ist alles in Ordnung. Aber das sollte selbstverständlich sein.

Ich wünsche Euch einen schönen Urlaub!
Salut Wahlfranzose,
diese Infos aus erster Hand sind sehr hilfreich und optimal für uns. Vielen Dank dafür. Wir freuen uns auf Frankreich, wo wir schon mehrmals waren, damals bevor unser Jack Russell Asterix geboren wurde und bei uns eingezogen ist.

Familienwolf Astix alias Astix
www.jack-russell-asterix.beep.de
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Alt 23.03.2008, 18:59
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Beiträge: 1
Standard Frankreichurlaub

Hallo zusammen,
wir wollen auch im Juni in die Bretagne. Wir haben eine Schäferhund-Labrodormix-Hündin. Meint Ihr es könnte zu Problemen kommen? Sie ist eher zart gebaut, hat mehr vom Schäferhund (zumindest beim AUssehen ) und ist geimpft, hat die BH-Prüfung usw.
Ich habe eben zum ersten Mal von den Problemen in Frankreich gelesen.
Grüße
Sagina
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