| > Registrieren | > Hilfe | > Benutzerliste | > Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
|
|||||||
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
|||
|
Hallo!
Wie ihr ja schon mitbekommen habt arbeiten wir immer noch an der Leinenführigkeit. Es wäre schön, wenn ihr mir Tipps dazu geben könntet, wie so ein Training genau (!) aussehen kann und auch dazu, wie ich seine Aufmerksamkeit bekomme. Er soll sich ja eigentlich an mir orientieren und nicht ich mich an ihm. Er soll nicht überall schnüffeln und markieren, somit fordere ich ihn jedes Mal - natürlich darf er sich am Anfang des Spaziergangs lösen und schnüffeln aber dann soll gut sein - auf, "komm mit" sag ich ihm jedes Mal, damit ich ihn nicht an der Leine weiterziehen muss sondern er die Chance hat zu reagieren. In den meisten Fällen klappt es auch, dass er dann mitkommt. Aber damit kontrolliere ich ja ständig was er tut und er tut was er will ... das soll ja eigentlich nicht. Und was kann ich tun um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Es soll kein gequieke und gequietsche sein, sondern auch alltagstauglich Wie viel und wie lange/oft muss ein Hund schnüffeln und markieren? Einige von Euch schrieben ja schon, dass sie es begrenzen - aber wie? Ich kann z.B. gar nicht abschätzen ob er noch "muss" oder ob er nur durch-die-Gegen-pieselt. Letztens waren wir am Feld unterwegs, er hatte rumgepieselt, seine 2 morgendlichen Haufen gemacht und ich wollte mir ihm üben, kriegte seine Aufmerksamkeit NULL . Hab ihn dann wieder ans Geschirr gemacht und er musste noch ein Häufchen machen und das ganze dann noch 3-4 mal, immer mal so Kakki-Tropfen und gut wars. Meine Laune war dann auch dahinne weil es so frustrierend war und ich dachte er hat sich schon wieder einen Infekt eingefangen. Zum Glück wars nur eine einmalige Angelegenheit, aber es kann ja immer mal sein, dass sich sein Rythmus umstellt und er ein Häufchen mehr oder auch weniger machen muss. Ich hoffe ihr versteht noch, was ich mit diesem vielleicht konfusen Text sagen möchte und vielleicht habt ihr ähnliche Situationen in Euren Anfängen bzw. in den Anfängen Eurer Hunde erlebt. Unser Goldie ist jetzt übrigens 9,5 Mon. LG Daiana |
|
||||
|
Darf ich fragen, was du denn bisher mit ihm gemacht hast?
Was und wie hast du geübt? Wie hat er darauf angesprochen? Wie laufen eure Spaziergänge üblicherweise ab?
__________________
http://gezeichneteerinnerung.magix.net/public/ |
|
|||
|
... Mist alles wech ... also nochmal:
@ Saluki: Sicherlich darfst Du fragen, ich will ja auch Antworten Wir haben bislang auf unserem Morgenspaziergang (unser langer Spaziergang) viel an der SL gearbeitet, Sitz, Platz, abrufen aus der Entfernung und Leckerchen-Suchspiele. SL deswegen weil er sich nicht gut abrufen lässt und weg wäre sobald er nur irgendwo eine Rute wedeln sieht die so größenmäßg etwa zu ihm passen könnte Als Belohnung gibts Leckerchen, denn es gibt wohl kaum ein verfresseneres Wesen als ihn, dafür tut er fast alles - außer kommen. Zu Hause haben wir viel geübt, das er Futter nur auf Kommando nimmt, evtl. auch sabbernd davor sitzen muss bis ich es frei gebe, dann sind wir jetzt mit dem Dummy-Training angefangen, sind bislang aber erst beim nehmen und abgeben, denn wenn es irgendwo liegt und er es holt, dann holt er es in sein Körbchen. Es ist halt nur so, dass er ständig in die SL rennt bzw. an der normalen Leine so sehr zieht, dass er sich mit dem Geschirr sogar die Luft abschnürt. Wenn wir zu Hundeschule gehen, dann kann ich ihm beim auf-den-Platz gehen kaum bremsen und komme nur in Mini-Schritten voran, um nicht im Matsch zu liegen. Sicherlich ist sein Verhalten zum Teil nachzuvollziehen, aber bei dem Matsch-Wetter oder wenn es glatt ist auch gefährlich für ihn und für mich. Wenn er andere Hunde sieht ist es ganz vorbei - solange sie in seiner Größe sind. Sicherlich bin ich auf zu einem gewissen Grad selbst dran schuld weil ich ihn viel am Geschirr hatte (unsere Züchterin hatte uns damals schon davon abgeraten) und dachte er lernt es auch so. Meine Trainerin sagte jetzt schon ich müsse viel mehr Aufmerksamkeitsübungen machen Zick-Zack-Laufen, in ihn hineinlaufen, stehenbleiben, umkehren usw. Außerdem das übermäßige Markieren unterbinden, besonders wenn Training angesagt ist. @ Kahuna An die Pubertät habe ich auch schon gedacht, aber ich dachte eigentlich es müsse jetzt mal irgendwann besser werden. Das mit dem Zähnegeklapper und Gesabber ist mir bei ihm in den letzten Tagen auch aufgefallen, aber ich wusste nicht, dass es dann besonders spannendes zu schnüffeln gibt, ich dachte er knabbert dann an dem Gras und habe ihn dann am Geschirr weitergenommen. Umgebungswechsel habe ich auch schon versucht, bewirkt aber was das schnüffeln angeht eher das Gegenteil, weils so viele Er orientiert sich dann eher noch weniger an mir. Das mit dem in-ihn-hineinlaufen ist gar nicht so einfach. Ich bin nicht sonderlich groß - nur 1,68 m - und selbst wenn ich die Leine ganz kurz mache und dann noch den Hund daran rechne, dann ist er ganz schön weit vor mir zum "reinlaufen" Das mit dem HB und Geschirr wechseln ist eine gute Idee - das werde ich mal machen, obwohl mich ja auch das Geziehe am Geschirr nervt und ich das am liebsten abstellen möchte. Das mit dem Ball werde ich auch mal ausprobieren. Unsere Züchterin meinte damals schon man sollte immer irgendwas spannendes dabei haben um den Hund aufmerksam zu machen - warum hab ich das bloss so verdrängt Aber ich bin irgendwie nicht so der Typ der sich gerne zum Affen macht und so spaßig ist, das fällt mir irgendwie schwer - glaube ich - wenn ich in der richtigen Stimmung bin, dann geht es. Aber manchmal muss nur irgendwas morgens nicht so funzen, dann gehe ich schon mit schlechter Laune an den Spaziergang und das überträgt sich sicherlich auch auf den Hund. Du schreibst, dass er selbstbewusst seiner Wege gegangen ist , hattest du ihn nicht angeleint oder hast du ihn bei deinen Richtungswechseln dann immer "mitgenommen"? LG Daiana |
|
||||
|
Zitat:
Dort werden dann die Pheromone und andere Duftstoffe, die wichtige Informationen für deinen Hund enthalten "ausgewertet". Viele Hunde die "hypersexuell" sind (Pubertät!) lecken auch Hündinnenurin regelrecht auf. |
|
||||
|
Wenn dein Hund so verfressen ist, dann verstehe ich nicht, dass das Schnalzen nicht wirkt.
Wie hast du denn das Schnalzen eingeführt? Nicht mit Leckerchen? Du kannst auch ein "guck" einführen. Dazu hältst du dir ein Leckerchen an die Stirn und wenn dein Hund dich dann interessiert anguckt, dann sagst du "guck" und dann schnell Okay oder was immer dein Auflösesignal ist. Erst nach dem Auflösesignal lässt du das Leckerchen einfach fallen. Nach und nach kannst du die Zeit zwischen guck und okay verlängern. Warst du nicht erst letztens in dem anderen Strang, als es genau beschrieben wurde, wie der Wechsel beim Training zwischen Geschirr und Halsband laufen sollte? |
|
|||
|
Du hast doch schon so viele Tipps bekommen oder vertausche ich dich jetzt?
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
|
||||
|
Jacqui, das ging mir jetzt genauso. Ich bin mir sehr sicher, dass es in einem anderen Strang um genau das gleich ging.
Daiana, versteh mich nicht falsch, aber mich wundert es, dass deine Hundetrainer(in) da nichts mit dir übt. Was sagt sie denn, wenn du es kaum schaffst, mit dem Hund auf den Platz zu kommen? Die meisten Hundeschulen bieten doch auch Leinenführigkeitstraining an. Leider hat ein Hund nur einen Grund dich durch die Gegend zu ziehen, weil du es zulässt. Es ist schwer und lästig, das wieder rauszukriegen und ein Hund, der ein Verhalten so erfolgreich etabliert hat, muss einen guten Grund bekommen, sein Verhalten zu ändern. |
|
|||
|
Varghona das GROßE Thema ob nun im Hundesportverein oder in Hundeschulen ist meiner Meinung nach die Leinenführigkeit.
Da sollte echt mehr kommen. Sicher sollte man sich die Infos von überall holen, aber mir kommt es so vor, als ob ihr so gar nicht zusammenfindet?!
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
|
|||
|
Also sorry, aber ich glaube ihr hatte alle sofort Hunde die super leinenführig waren, seid nie irgendwo bei Null angefangen, habt nie Fehler gemacht und seid total unbedarft an die "Sache" gegangen und habt sofort alles verstanden. Ich bin nun echt nicht blöd, aber das ich das schnalzen als Signal erst einführen muss, darauf wäre ich nie gekommen, ich dachte wenn ich ein interessantes Geräusch mache, dann findet der Hund das immer spannend.
Sicherlich habe ich die Tipps bekommen, sowohl von Euch als auch von unserer Trainerin (wir hatten 3 Wochen Pause und sie war erschrocken als ich Sa. auf den Platz kam - bzw. gezogen wurde) aber das umsetzen ist nicht ganz einfach und irgendwann muss es doch mal etwas bewirken, wenn man 3 Wochen beim Halsbandtraining zick-zack läuft, stehen bleibt usw. Einen kleinen Erfolg kann ich wohl verbuchen, wenn ich das so sagen darf, im dunkeln auf unserem Hof ist er super leinenführig. Dort ist keine Ablenkung, er kommt sofort mit und ich kann ohne Probleme Slalom und Achten um die Blumentöpfe laufen, mit wachsender Begeisterung seinerseits. Aber es klappt halt nicht auf den Feld-/Waldwegen. Vielleicht will ich zu viel oder kann es auch nicht richtig umsetzen. Aber es ist unser erster Hund, ich bin sicherlich nicht ständig entspannt und kann mich nicht immer hundertpro auf ihn einlassen und bin dann auch mal ungeduldig und gereizt. Wie es halt im wirklichen Leben nun mal so ist. Ihr habt ja auch geschrieben einen nicht-leinenführigen Hund sollte man nicht an die Schlepp machen, andererseits soll der Jungspund rennen, er hört nicht, aber hören sollte er wenn er frei läuft. Ja was denn nu??? Meiner hört nicht auf den Rückruf wenn ein anderer Hund auftaucht und das ist mir zu riskant. An der 10-m-SL kann er laufen und es scheint ihm zu reichen. Ich kann doch nicht warten bis er am Halsband leinenführig ist um ihn dann an die SL zu nehmen. Sorry, vielleicht verstehe ich es einfach nicht und sollte nicht so viel hier rumstöbern und so viel lesen, vielleicht macht man es dann irgendwann richtig. Es ging in dem anderen Strang übrigens nicht um Aufmerksamkeit sondern um frei laufen lassen oder SL. Und solch komplexe Übungen wie die mit dem Würstchenspur legen (von Bolly) ist für mich nur schwer umsetzbar. Ich habe noch Familie, Haus und 2 Kinder, da kann ich nicht den halben Tag damit verbringen für den Hund ein Spiel vorzubereiten und dann auszuführen. Meine Familie würd mir 'nen Vogel zeigen. Es muss doch auch andere, weniger zeitintensive Spiele/Auslastungsmöglichkeiten für den Hund geben. Trotz alledem, danke für Eure Antworten gefrustete Grüße Daiana |
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|