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Aber nochmal zum besseren Verständnis für mich: Das ständige Hinterherlaufen von meinem Hund ist also wirklich Kontrollverhalten? Ich habe anfangs geglaubt, da er neu hier ist und sich einleben muss, will er einfach nur sehen, was wir den ganzen Tag tun. Naja, ok, mittlerweile sollte er das ja wissen... Ich weiß aber auch noch, daß sein früheres Frauchen mir erzählte, daß er den ganzen Tag hinter ihr herlief und Aufmerksamkeit forderte, oder ansonsten ständig von ihrer Tochter bespaßt wurde (heftiges raufen und toben, in der ganzen Wohnung Spielzeug verteilt). Er hat also die ersten 11 Monate seines Lebens gelernt, daß er überall mit dabei ist und sich alles um ihn dreht. Da kommt wohl noch ne Menge "Arbeit" auf uns zu
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LG Nicole |
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Aber wir machen ja tausend Dinge den ganzen Tag über in der Wohnung.. Woher soll der Hund wissen, dass DAS jetzt ein Signal ist. Und dann noch für sowas Nichtgreifbares wie Ignorieren.. Ich stelle mir da die Verknüpfung extrem schwierig vor. |
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Meine Meinung zu diesem Thema ist, der junge Hund sucht doch die Gesellschaft des Rudelfuehrers. Alle meine jungen Hunde zeigten dieses Verhalten, je aelter sie wurden je mehr brauchten sie ihre Ruhe und schliefen.
Auch ich war bei meinen ersten beiden einwenig ueberrascht kein WC gang alleine, beim kochen staendig zwischen den Beinen, koennte ja auch mal was runterfallen, jetzt am Computer liegt der junge Hund neben mir, die Aeltere auf dem Sofa im Wohnzimmer. Glauben Sie mir man gewoehnt sie daran, mir ist es jedenfalls lieber wenn ich ihn immer um mich habe. |
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Hi Nicole schau doch einfach mal auf die Körperhalteung deines Hundes:
Wie sieht er aus? Rute hoch, das Köpfchen interressiert... Oder: Rute hängend/Rute der Körperlinie entlang... Kurz ein paar Stichpunkte: Deckentraining und den gesammten Umgang mit dem Hund ruhig mal überdenken. Ich hatte schon eine paar Kundenhunde die dem Kindchenschema voll entsprachen, selbst gestandene Männer und taffe Frauen "fiehlen" darauf ein Was sich somit auf den Umgang des Hundes übermittelte. Herzliche Grüße und einen schönen Tag!
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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Trotzdem: ich glaube auch, dass man gucken muss, waraus das Verhalten entspringt. Bei Deinem ist es wahrscheinlich "Aufmerksamkeitsgeheische" , meiner z.B. kam extrem ängstlich zu mir, verfolgte mich auch auf Schritt und Tritt (auch draußen - wo ja ein nahes Bleiben durchaus erwünscht ist), hatte wirklich Panik, mich zu verlieren (und blieb auch nicht gern allein). Da war ich vorsichtiger mit dem "Abgewöhnen", habe ihn am Anfang mehr "hinterherlaufen" lassen. Mit der Zeit und mit zunehmender Sicherheit seinerseits, wurde das von ganz allein weniger. Also wie immer: es kommt auf die Situation / den Hund an. Euch viel Erfolg
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Liebe Grüße Uta & Filou |
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Für mich ist da ein Unterschied zwischen dem "beim Rudel" sein wollen und dem Kontrollieren. Ich habe nichts dagegen, wenn mein Hund nach einer Weile hinter mir herkommt und es sich in dem Zimmer, in das ich gegangen bin, gemütlich macht. Bei einem Hund, der mich auf Tritt und Schritt verfolgt und sofort reagiert, sobald ich mich bewege, würde ich ganz klar handeln und ihm bewusst das Verfolgen unmöglich machen. Auf den Platz schicken ist da eine Möglichkeit.
@.nikes. Ich denke, dass es Deinem Hund nicht gut tut, ständig auf der Hut sein zu müssen, sobald Du Dich bewegst und Du ihm - auch wenn er das nicht zu schätzen weiß
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LG Steffi und Henry |
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Glaubst du wirklich, dass in einem wilden Hunderudel (bleiben wir mal beim Beispiel) die Welpen alle um den Rudelführer rumrennen und ihn auf Schritt und Tritt verfolgen? Wohl kaum, oder? Biologisch ist es übrigens so, dass Welpen viel mehr Schlaf und Ruhe brauchen als adulte Hunde. Erst wenn sie wirklich alt werden, werden es wieder mehr Stunden Schlaf pro Tag! Mir ist es nicht lieber, wenn ich meinen Hund immer direkt um mich rum habe.. Mein Hund muss auch mal ein paar Stunden alleine bleiben und das fällt einem Hund ziemlich schwer, wenn er es sonst gewöhnt ist permanent am Bein des Halters zu kleben und keine Sekunde ohne ihn zu sein. |
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Da stimme ich Dir zu Doggy! Sicherlich ist es für einen Welpen wichtig, in Gesellschaft zu sein - aber dennoch kann auch ein Welpe es vertragen, wenn man auf Klo geht ohne dass er mitmuss.
Ich denke, dass man da ganz deutlich unterscheiden muss zwischen dem "rudeligen" in der Nähe sein wollen und dem am Bein kleben. Während beim ersten der Hund mit zunehmendem Alter und Selbstbewusstsein auch mal uf die Nähe verzichten kann, ist der am Bein klebende Hund ständig unter Strom, weil er aufpassen muss, ob und wohin Frauchen oder Herrchen gehen. Das wird sich nicht von allein geben, da muss der Hund lernen, dass Verfolgen nicht seine Aufgabe ist!!!! Henry liegt z.B. abends ganz häufig in meiner Nähe (gern auch mal mit dem Kopf auf meinem Schoß
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LG Steffi und Henry |
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Greif mal zum Schlüsselbund. Naya und Ben unterscheiden meine Schuhe, wenn die aus dem Schuhschrank mit Absatz kommen, dann schleicht Hund enttäuscht auf seinen Platz, nehme ich die Gummistiefel in die Hand - stehen die Hunde vor der Tür. Auch zeitliche Verknüpfungen laufen doch so ab. Wenn ich hier mittags eine Dose Mais aufmache, blicken die Hunde nur träge auf. Ab ca. 17 Uhr überprüfen sie, ob es eine Lunderland-Fleischdose ist. Morgens steht Naya sofort sabbernd an der Kellertreppe, wenn ich nach unten gehe. Nach ihrem Trockenfutter-Frühstück, das hol ich aus dem Keller, steht sie nicht mehr an der Kellertür und sabbert auch nicht, wenn ich aus dem Keller hochkomme. Naya fand das als sie klein war total empörend, wenn aktives Ignorieren angesagt war. Es wurde draußen verknüpft mit der Leine, die auf den Boden gelegt wurde und mein Fuß steht drauf. Der Hund sollte dann erst beachtet werden, wenn er sich ruhig hinlegt und Pause macht. Sie hat alles mögliche probiert, um Aufmerksamkeit zu kriegen - wie alle anderen Hunde auch. Aber sie hatte die ultimative Lösung: wenn Frauchen so überhaupt nicht auf mich guckt, dann beiße ich die Leine durch und bin dann weg. |
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