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  #1 (permalink)  
Alt 14.01.2012, 20:52
Benutzerbild von saluki87w
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Registriert seit: 28.11.2009
Beiträge: 579
Standard Kommunikation - was ist erlaubt, was ist sinnvoll?

Hallo liebe Fories,

immer wieder höre ich unterschiedliche Meinungen, was beim Thema Kommunikation mit dem Hund erlaubt ist bzw. sinnvoll.

Um ein Beispiel zu nennen:
Ich habe bzw. tue es heute auch noch, meine Hunde in bestimmten Situationen angeknurrt.
Ich habe es bei Cora angefangen, eigentlich eher aus Spass.
Ich wollte sehen, wie sie reagiert. Ihre Reaktion war eindeutig, sie hatte sofort verstanden was ich sagen wollte.
(Ich war dabei ihr Futter zuzubereiten, und sie hielt ihren Kopf immer weiter über die Schüssel. Anstatt wie sonst Nein zu sagen, habe ich es mit Knurren probiert, und sie nahm sofort ihren Kopf aus der Schüssel und hielt gebührenden Abstand)
Von da an war es für uns ein super Warnsignal. Grad bei ihren Zickenallüren...wenn sie anfing zu provozieren, knurrte ich kurz, und sie ging sofort aus der Situation.

Heute bei Jaimy nutze ich das Knurren auch gern, um sie zu warnen. Auch sie verstand eigentlich auf Anhieb, was ich sagen wollte. Daher nutze ich es gerne. (Gerne heisst nur so viel wie, ich knurre lieber als ständig Nein oder Pfui zu sagen, oder sie in sonst ein Kommando zu fordern.)

Bei anderen Hunden habe ich es auch mal probiert, halt weil es bei meinen so gut klappte, aber die haben mich meist eher etwas iritiert angesehen. Also habe ich es bei denen gelassen.

Es gibt ja noch diverse andere Dinge, die manche gern nutzen, andere aber als Unfug oder gar gefährlich einstufen.

Wie sind eure Meinungen dazu?

Lg Andi und Jaimy
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Alt 14.01.2012, 21:40
Benutzerbild von mausilla
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Mit knurren hab ich keinen Erfolg. Ich brings einfach nicht und meine Hunde sind eher irritiert als beeindruckt. Da bleibe ich lieber bei einem scharfen "Laß das" oder "Nein".

Allerdings benutze ich oft wortlose Gesten.

Ich schränke im Bedarfsfall meine Hunde einfach mal ein. Beanspruche körperlich Platz für mich, hab auch gelegentlich schon mal einen geschubst wenn Hund meinte, seinerseits drängeln zu müssen.
Auch leichtes Drohfixieren hat die Übermütigen doch recht schnell ausgebremst.

Das kommt bei meinen Hunden (und auch bei andern) eindeutig an, man spart viele unnütze Worte und evtl. rumgeschreie.
__________________
LG Verena und die Rentnergang


Hundebändigerin und Katzensklavin
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Alt 15.01.2012, 00:11
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Ich halte das wie mausilla.

Ich finde es irgendwie seltsam, wenn man hündisches Verhalten so direkt nachzuahmen versucht..

Vom Baum markieren, über zurück beißen und anknurren war hier im Forum ja auch schon alles vertreten.

Knurrähnliche Laute mache ich komischerweise im Spiel mit Lilli schon. Da ist das aber nur Spaß. Ich will sie aufputschen (sie knurrt mich ja dann auch an!) und nicht wirklich etwas bezwecken.

Ernsthaft würde ich es damit nicht versuchen.

Bei mir reicht dann ein kurzes "EY!" oder "AH!". Das hat die gleiche Wirkung und fühlt sich natürlicher an.
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  #4 (permalink)  
Alt 15.01.2012, 09:16
Benutzerbild von Sharon
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Bei Momo hat sich ein deutliches "NA?!" bewährt. Geknurrt wird nur im Spiel, vor allem beim Zergeln.
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  #5 (permalink)  
Alt 15.01.2012, 09:32
Benutzerbild von Susi53
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Ich muss bei den Versuchen unsererseits "hündisch" zu sprechen immer an den sprechenden Hund von Loriot denken......
Ob es Hunden ähnlich geht und sie sich heimlich über uns "bellende und knurrende" Menschen totlachen?
LG Ingrid
__________________
www.hilfe-fuer-hundehalter.de
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  #6 (permalink)  
Alt 15.01.2012, 10:35
Benutzerbild von DogGirl
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Zitat:
Zitat von Susi53 Beitrag anzeigen
...
Ob es Hunden ähnlich geht und sie sich heimlich über uns "bellende und knurrende" Menschen totlachen?
LG Ingrid
... ich fürchte JA!

Ich z.B. kann irgendwie nicht knurren
das ist immer nur grunzen, was da kommt...

Aber Lani nimmt´s gelassen, versteht mich tatsächlich trotzdem und denkt sich wahrscheinlich: "Ach, meine arme Zweibeinige... jetzt macht sie wieder einen auf Hund "
__________________
Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein, müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gern hätten.
(Suzanne Clothier)
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  #7 (permalink)  
Alt 15.01.2012, 10:52
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Zitat:
Zitat von Susi53 Beitrag anzeigen
Ich muss bei den Versuchen unsererseits "hündisch" zu sprechen immer an den sprechenden Hund von Loriot denken......
Ob es Hunden ähnlich geht und sie sich heimlich über uns "bellende und knurrende" Menschen totlachen?
LG Ingrid
Mmmmmmmmmh.. Auf der anderen Seite..

Lilli "lacht" auch seit sie 5 ist!

Vielleicht finden die Vierbeiner es also doch nicht so affig, wenn sich die eine Spezies bei der anderen was abguckt..
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  #8 (permalink)  
Alt 15.01.2012, 16:47
Benutzerbild von Susi53
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Klar verstehen uns unsere Hunde- sie haben gelernt, unsere Art der Kommunikation zu lesen-aber warum um Himmels Willen müssen wir uns nun mit Knurren unseren Hunden mitteilen?
Und warum beschränken wir unsere "hündische" Imitation eigentlich nur auf abwehrende oder massregelnde Geräusche? Warum fangen wir nicht an, freudig zu hecheln, wenn Hundi macht, was wir wollen? Oder antworten mit hellem Spielbellen oder mit Begrüßungsbellen?
Es gibt mir schon zu denken, dass wir meinen, unsere Hunde disziplinieren zu können, wenn wir sie anknurren, die Hunde aber unser Lachen oder Lächeln als Freude verstehen sollen, wo doch das Zähnezeigen in der Canidenwelt die höchste aller Drohungen ist...
Natürlich hab ich das auch schon ausprobiert und meinen Setter angeknurrt- dass er mir keinen Vogel gezeigt hat lag nur an seinem Unvermögen, diese Geste ausführen zu können
LG Ingrid
__________________
www.hilfe-fuer-hundehalter.de
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  #9 (permalink)  
Alt 15.01.2012, 22:52
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Knurren hört sich bei mir irgendwie albern an, aber des nächtens wenn Jacky mal wieder mit einer Schleckattacke nervt grunze ich im Halbschlaf genervt und er hört sofort auf
Sprechen ist mir dann einfach zu anstrengend
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  #10 (permalink)  
Alt 19.01.2012, 15:57
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Registriert seit: 13.01.2012
Beiträge: 14
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Ich oute mich dann auch mal als Knurrer vor allem morgens vor dem ersten Kaffee

Meine Hunde haben immer eine Warnung bekommen, wie saluki das beschrieben hat. Grad bei meiner Lady gab's immer ein Knurren, wenn sie angefangen hat zu zicken. Wenn das nicht gereicht hat, kam ein scharfes "Ey!" in Verbindung mit einem scharfen Schritt auf sie zu. Nie so, dass sie denken musste, dass ich sie schlagen will (das hätte ich sowieso nie gemacht, und sie hat auch nie solche Erfahrungen erleben müssen), aber schon so, dass sie merkte, dass ich bereit bin aufzustehen und mich einzumischen. Dann hat sie immer sofort beschwichtigt und es sich gemerkt.

Mit anderen Warnungen bin ich bei ihr nie wirklich weit gekommen. Beim Dickerchen klappt das besser, der ist aber auch in solchen Sachen mitunter sensibler. Da reicht ein genervt-gebrummtes "Dickeeerrrrr..." als zweite Stufe völlig aus. Wirkt witzigerweise heftiger als das Knurren.
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