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Hallo Hundefreunde!
Meine zwei Hunde - Shin und Inari - 3 und 5 Jahre alt, Vater und Sohn, Mix aus Spitz, Schäfer und irgendein Hütehund, bellen, wenn wir sie alleine lassen die ganze Zeit durch. Es scheint nicht aus Verlassensangst zu sein, weil sie erst starten, wenn sie draußen Geräusche hören und auch sonst keine Angst haben, mal alleine zu sein. Das Problem ist, dass Inari selbst eigentlich nicht so zum Bellen geneigt hat, früher konnten wir ihn auch alleine im Auto lassen, ohne dass er gebellt hat - aber seit Shin da ist, der wahnsinnig gerne bellt, bellt auch Inari mit und sie scheinen sich aufzustacheln. Auch wenn es an der Wohnungstüre läutet, haben wir ein Bellkonzert, aber daran arbeiten wir gerade und das wird auch besser. Habt ihr Ideen, was ich versuchen könnte, um dieses Problem zu lösen? Ach ja, es hilft ein bisschen, wenn wir Radio einschalten, der den Außenlärm übertönt... Lg und danke, Lilo |
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Es gibt so genannte Erziehungshalsbänder, die ich aber selbst noch nie in Aktion erlebt habe und die auch sehr umstritten sein sollen.
Schau mal hier: PetTec Antibell-Produkte: Antibell-Halsband online bestellen Ich hatte das gleiche Problem mit meinem Junghund Momo, da half nur viel Geduld und Konsequenz. Ich habe das Haus verlassen und bin vor der Tür stehen geblieben. Wenn sie bellte, habe ich "AUS!!!" geschrien, war sie dann ruhig, bin ich wieder rein, habe sie gelobt und ihr ein Leckerchen gegeben. Zeitweise hatte ich auch die Nachbarstochter gebeten, diese Übung mit Momo zu machen, wenn ich wirklich mal nicht zu Hause war. Das Mädel hat irgendwann ihr OK gegeben, dass Momo nicht mehr kläfft. Ich wünsche dir viel Erfolg! |
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Finger weg von diesen Halsbändern, du kannst nicht kontrollieren was der Hund verknüpft wenn das Ding auslöst! Möchtest du einen nervösen Schisser empfehle ich dir dieses Ding, binnen kürzester Zeit wirst du ihn bekommen.
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Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind. Marian Anderson http://co-bold.jimdo.com http://kepri.jimdo.com/ |
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Zitat:
Schlimm, dass diese Dinger immer noch einfach so frei verkäuflich rumschwirren........... Ich habe vor Jahren ganz verehrende Erfahrungen mit einer Halsband-Variante machen müssen... bzw. für meinen Hund waren diese Erfahrungen verehrend - und uns wurde das Teil sogar von einem Meister-Krause angedient... Aber zu Shin und Inari: was tun die beiden, wenn sie nicht bellend auf dich warten? Bzw. wie beschäftigst du sie so im Alltag? Denn irgendwie hört sich das für mich ein bisschen so an, dass sie sich - man lässt sich mit Spitz-Genen da ja wohl sowieso nicht lange bitten - einfach ein bisschen Haus-und-Hof -Bewach-Aufgabe gesucht haben ?
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Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein, müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gern hätten. (Suzanne Clothier) |
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Warum schlägst du es dann als ersten Tipp vor?
@Inari: Oh je.. Eure armen Nachbarn! Zwei auf einmal können sich natürlich schön gegenseitig hochpushen.. Zuerst würde ich darauf achten die Hunde räumlich zu begrenzen. Ich würde ihnen keine Chance geben an die Wohnungstür oder beispielsweise an ein Fenster zu kommen, das auf eine Straße zeigt. Vielleicht kannst du ihnen ein Spielzeug geben (Futterball?), dass sie relativ lange beschäftigt. Wie läuft denn die ganze Sache, wenn du die Beiden vorher so richtig auspowerst? Spitze sind ja ziemlich bellfreudig.. Einfach wird's also sicherlich nicht.. Wenn du sicher bist, dass es nicht daran liegt, dass sie Angst haben, sondern Haus & Hof bewachen, hinterfrage doch mal kritisch eurer Verhältnis. Sicher steckt es bei manchen Hunden mehr oder weniger im Blut, aber vielleicht gibt's ja noch ritualisierte Situationen, in denen du deinem Hund unbewusst diese Aufgabe übergibst. (Oft kann da ein Trainer helfen, weil man häufig "betriebsblind" ist..) Wegen des Klingelns: Mein Tipp ist den Hund (oder die Hunde) beim Klingeln ruhig und bestimmt auf den Platz, der natürlich nicht so lokalisiert sein sollte, dass die Hunde die Tür bestens im Blick haben, zu schicken. Die Hunde müssten dort bleiben bis der Besuch drin ist und die Situation sich beruhigt hat. Mein Hund neigt auch zum Bellen an der Tür und damit klappt es gut. Sie hat gelernt, dass das Klingeln sie nichts angeht und ich die Situation alleine regle. |
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Hallo, ihr Lieben!
Danke für eure Antworten - ich mach mich mal ans Beantworten.... Zitat:
Hm. Wir gehen viel spazieren, mindestens einmal am Tag fahren wir in den Wald, wo sie frei herumlaufen können, ansonsten haben wir einen Hundepark vor dem Haus. Wir spielen miteinander- Shin liebt es, wenn ich ihm Kauknochen festhalte, an denen er kaut, wir haben ein Holzspielzeug, dass ich mit Leckerli befülle. Hm. Aber es könnte schon sein, dass er sich diesen Job gesucht hat. Inari hat früher einem Obdachlosen gehört, mit dem er gebettelt hat und auf dessen Sachen er aufgepasst hat. Vielleicht kommt das noch von dieser Zeit. Aber wie arbeite ich da am Besten damit? Danke und lg, Lilo |
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Zitat:
Beim Lesen deiner Antwort habe ich mir gerade überlegt, ob es vielleicht Sinn macht, sie getrennt alleine zu lassen? Sie können gar nicht mehr bis zur Wohnungstüre, sie bleiben entweder mit Radio im Wohnzimmer oder gemütlich im Schlafzimmer, je nachdem, ob im Stiegenhaus oder draußen weniger los ist. Die Trainerin damals konnte uns leider auch nicht weiterhelfen, hat nur festgestellt, dass es keine Angst ist. Das mit dem Klingeln werde ich demnächst ausprobieren, wenn ich ein paar Tage Urlaub habe - da will ich mir so richtig Zeit nehmen. Danke für die Anstöße! Lg, Lilo PS: Das Halsband ist keine Lösung für mich, aber trotzdem danke Geändert von Inari (30.12.2011 um 15:24 Uhr). |
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Hi Inari!
Also spontan würd´ ich sagen: trenn die beiden Krachmacher nicht, denn ich könnt mir vorstellen, dass ihnen das erst recht Stress macht. Allerdings finde ich Doggys Idee sehr gut, die beiden räumlich zu begrenzen, dass sie zumindest nicht mehr die ganze Wohnung und die Wohnungstür unter Kontrolle haben ... Und sonst, bei dem was du an Aktivitäten beschreibst, denke ich, da geht noch was... Die haben mit ihren 3 und 5 Jahren nach eurem Programm noch genug Power zum lautstarken Haus-und-Hof-hüten. Was die Fellnasen auspowert ist ja meist nicht der normale Spaziergang, sondern die Aufgaben, die sie auf diesen Spaziergängen - von dir aufgegeben - zu erledigen haben: Von Leckerlis verstecken (und suchen und finden) über "gemeinsames Jagen" (nach z.B. von dir versteckten Futterbeuteln) oder so was wie "Wald- und Wiesen-Agility", wo du sie z.B. anleitest, über Baumstamm-Hürden zu springen... oder was dir eben an Action für die beiden - mit dir zusammen - so einfällt. Und im Haus gibt´s dann natürlich noch mal zich Möglichkeiten, damit die Jungs auch ihr Köpfchen benutzen müssen (Clickern z.B.), um dich mehr als den Nabel ihrer Hunde-Welt sehen, und entspannt auf´s Kissen sacken, bis du wiederkommst...
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Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein, müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gern hätten. (Suzanne Clothier) |
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