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Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind. Marian Anderson http://co-bold.jimdo.com http://kepri.jimdo.com/ |
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Meine haben so mit 2 Jahren in etwa 90%ig gehört.
Vorher gabs immer Phasen, wo weder von Bindung, noch von Gehorsam was zu sehen war. Sie liefen und laufen aber trotzdem recht oft ohne Leine. Außer im Wald, da gibts die 10m Gurtleine. Nachdem die Herrschaften das jagen für sich endeckt hatten. Allerdings haben wir jahrelang in wildarmem Gebiet gewohnt, so dass ich den Abruf am Wild nie richtig intensiv geübt habe. Und dann zogen wir mit Hunden, die übers mittlere Alter schon raus waren, in eine Ecke, wo Rehe, Damwild und Hasen fast täglich unsern Weg im Wald kreuzen. Nur hab ich keinen Bock mehr auf Intensivtraining, deswegen auf Waldwegen die Leine. Anonsten hören sie im großen und ganzen gut. Aber wenn ich mir nie getraut hätte, den Hund loszumachen, würde ich das wohl bis heute nicht wissen. Klar gabs auch peinliche Situationen, dass der Hund sich andern HH anschließt, irgendwo im Gebüsch verschwindet, speziell Cora auch plötzlich auftauchende Leute stellt und verbellt. Oder meine streitlustige Lea auf die ebenfalls unangeleint um die Ecke kommende Lieblingsfeindin trifft. Nur - irgendwann muß man auch solche Situationen ja üben. Nur einsam auf der grünen Wiese, da lernt das der Hund ja nie. Verstecken, damit der Hund lernt zu folgen, war bei uns nie eine Option. Meine sind ziemlich selbstbewußt und eigenständig, vor allem die beiden Staffs. Die trauen sich schon zu, die Dinge auch allein zu regeln, sind nicht so leicht zu verunsichern. Und Frauchen dann irgendwann im Versteck aufzusuchen, wenn sie fertig sind, mit was auch immer sie tun. Da half es mehr, im Ernstfall wenn möglich hinzugehen und meinen Unmut und Ärger über ihr Verhalten deutlich zu machen. Meine haben als Junghunde gern gespielt und getobt. Wenn ich mir vorstelle, die ganzen Monate nur an der SL - wär doch kein Hundeleben.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Ronja hatte ich drei Tage bei mir zu Hause, dann fuhren wir mit ihr in eine Erholungsgebiet.
Ich leinte sie ab und marschierte los. Das war es. Bei Lucan war es so, dass ich ihn mit ca sechs Wochen stundenweise vom Bauern zum Spazierenabholte. Das machte ich mit kurzer Leine. Als wir von NRW in Hamburg ankamen fuhren wir raus und leinten den Hund auch ab. Auch nach ein paar Tagen. Es ging gut bis zu ca einem Jahr, dann musste für ca drei Monate die Schleppe intensivst drann weil er Enten Rehe und Blätter jagde. Heute laufen sie wenn wir raus fahren immer frei. Auch bei uns um Patt auf den Gehwegen. Sagen wir mal 30 zu 40%.
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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Ich glaube, für eine Ersthundbesitzerin ist es einfach schwieriger, die Gelassenheit von euch Erfahrenen aufzubringen.
Ich habe ein Bild vor Augen, wie der Kleine abgeleint wird und sofort weghüpft und seine Besitzerin bange hinterherschaut, mit Fragen in Mimik und Haltung wie "Wohin geht er denn jetzt?" "Ob er wohl wiederkommt?" "Soll ich jetzt hinterher oder stehenbleiben?" "Alle sagen, ich soll weggehen oder mich verstecken - aber ich kann doch jetzt nicht einfach weggehen?" "Vielleicht findet er mich nicht mehr?" "Ich muss jetzt "hier rufen - dann sollte er doch kommen?" Liege ich falsch, @daiana? In HuSchus lernt man doch in erster Linie, welche Kommandos ein Hund lernen sollte und wie er dazu zu bringen ist, zu tun, was man von ihm will! (Anwesende TrainerInnen sind von dieser Kritik selbstverständlich ausgenommen In unserer HuSchu wurde anfangs hohen Wert darauf gelegt, den eigenen Hund "lesen zu lernen" - nur passte dieses Vorgehen den meisten teilnehmenden HH nicht wirklich, weshalb die Trainerin das Programm anpasste und wir "Sitz", "Bleib", "Fuss" übten, mit mehr oder weniger Erfolg. Ich bin auch der Meinung, ein Hund ist keine Maschine, aber er wird oft als solche behandelt. Nochmals, es braucht eine gute Portion Gelassenheit und das Wissen darüber, wie der eigene Hund tickt - wenn das nicht durch Erfahrung vorhanden ist, bleibt nur das schematische Abspulen von Kommandos und die Erwartung, dass "der Hund doch jetzt eigentlich wissen müsste, was er zu tun hat"... (Sorry, aber ich hatte gestern gerade wieder eine Begegnung dieser Art: Junghund wurde erst angeflötet und dann mit Kommandos "zugebrettert"...)
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Herzlichst, Susann |
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Nimm2, ich kann das auch verstehen.
Bei Ben z.B. war ich viel aufgeregter als bei Naya. Einfach weil ich ihn ja erst mit 8 Monaten bekam und ihn erst kurz kannte. Oder ich nehme ja schon mal die Deutsch Kurzhaar Hündin meiner Freundin mit und am Anfang hatte ich sie auch an der Schleppe und habe mal ausprobiert, ob sie auf mich hört. Das ist eine unglaublich tolle Hündin und jetzt renne ich auch mit ihr abgeleint rum, sie hört gut. Aber gerade dieses in der Welpenzeit an der Schleppe halten, kann ich gar nicht verstehen. Mausilla, das finde ich ein tolles Beispiel mit dem Verstecken und deinen Hunden. Das zeigt mir wieder sehr deutlich, dass jedes Training dem Hundetyp angepasst werden muss. Bei Ben hätte das nämlich auch nicht so funktioniert. Der kannte ja den Weg nach Hause. Naya ist bei sowas völlig aus dem Häuschen: Mama ist weg - Panik!!!!!!!! Obwohl ein Landseer ja auch sehr eigenständig agiert und ihm deshalb Kadavergehorsam fremd ist und von einer Schutzhundausbildung z.B. abgeraten wird, bindet er sich sehr an seinen Menschen. Ich halte Ben auch für einen gut gebundenen Hund, aber es ist schon eine andere Art der Bindung. Deshalb funktionieren auch andere Sachen oder andere Sachen machen Stress. |
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Ich würde meinen Hund auch nicht von der Leine lassen, weil ich Angst habe, dass er in einer blöden Situation nicht hört. Bin da leider nicht so gelassen und das würde der Hund merken.
Muss dazu sagen, dass ich vorgeschädigt bin, da mir vor einem halben Jahr meine kleine Terrierhündin unter ein Auto gekommen ist. Das werde ich nie vergessen. LG Doreen84 |
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Ich habe Verständnis dafür, wenn nicht genug Mut da ist, die Hunde dort abzuleinen, wo es brenzlige Situtationen geben kann. Es muss doch aber auch bei Euch Orte geben, an denen das Risiko, dass dem Hund etwas passieren kann minimal ist. Z.B. in einem Auslaufgebiet, wildarme Feldwege, Strand etc. Bisher habe ich noch überall Gebiete gefunden, in denen Freilauf nicht soooooo viel Risiko mit sich bringt - außer halt, dass der Hund auf einen anderen Hund zuläuft und nicht auf Zuruf zurückkommt. Das ist peinlich
Ich denke auch, dass die Gefahr des Abhauens tatsächlich größer wird, je weniger der normale, bewegungsfreudige Hund jemals von der Leine kommt. @Daiana: Habt Ihr denn wirklich nirgendwo ein Stück Land, das ab vom Schuss ist, wo Du es einfach mal wagen kannst? Am besten eignet sich ja zunächst eine Zeit am Ende des Spaziergangs, da ist die Power schon ein wenig reduziert - und dann könntest Du ja ein schönes Spiel machen, so dass Dein Hund ohnehin mehr an Dir interessiert als an anderen Dingen (kannst es ja mal mit schleifender SL probieren). Vielleicht gewinnst Du dabei mehr Sicherheit und mehr Zutrauen und traust Dich, ihn abzuleinen. Du hast da zwar einen pubertierenden Hund, der nicht zuverlässig hört und sicherlich viiiiiel Power hat - der muss sich doch auch mal richtig auspowern können...
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LG Steffi und Henry |
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