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Hallo alle miteinander,
ich weiß, es ist schwierig eine Ferndiagnose zu stellen, aber vielleicht kann der ein oder andere trotzdem helfen. Pluto ist ein 2 1/2 jähriger kastrierter Labrador. Er lebt bei mir seitdem er 4 Monate alt ist. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und ziemlich vielen Rückschlägen, wegen diverser Erkrankungen,sind wir zwei ein gutes Team geworden, denke ich Probleme mit anderen Hunden und Menschen gab es bisher nicht. Gehorsam funktioniert. Kein Grund zur Beanstandung. Die jetzige Situation: Seit Anfang November bin ich die Woche über nicht zu Hause. (das wird auch noch bis Januar so bleiben) In dieser Zeit ist mein Freund, der mit Pluto sehr gut auskommt und voll Berufstätig ist, mit Pluto auf sich allein gestellt. Wir können auf ein gut funktionierendes Netzwerk anderer HH zurückgreifen, die sich Pluto auch tagsüber annehmen. Mein Freund macht mit ihm auf seinen Gassirunden Unterordnung, Such- und Apportspiele. All das machen auch unsere freundlichen Helfer. Sicher, ist Pluto jetzt mehr allein als das zuvor der Fall war, aber vereinsamen tut er nicht. Was ist also das Problem? Das ist gar nicht so leicht zu beschreiben. Es gibt eine Hündin, mit der sich P sehr gut versteht, solange das Geschehen in der Wohnung stattfindet. Sind beide Hunde mit unserer Helferin Pluto wird auf der Wiese abgeleint, rennt ein paar Meter weg,legt sich hin und lauert. Wartet bis die Hündin ebenfalls offline, oder an der Schleppe ist und brettert mit Gebrüll in sie rein. Das wiederholt sich dann beliebig oft. Bin ich mit beiden Hunden unterwegs, verhält sich P in letzter Zeit ebenfalls so, wird von mir sofort unterbrochen und unterlässt es weiterhin. Bei unserer Helferin, die sich hier vielleicht auch noch zu Wort melden wird, sieht das hingegen ganz anders aus. Da traut sich der andere Hund nicht mehr zu Frauchen zu laufen, weil die "Bestie" schon wieder lauert. Dieses Verhalten zeigt er auch nur bei ihm bekannten Hunden und so extrem auch nur bei diesem einen. Ein anderer bekannter Rüde macht ihm schnell deutlich, wie er das findet, so dass P seine eigenen Wege geht. Grundsätzlich ist P auch eher einer von der Sorte, der beim spielen mit kleineren Hunden, oder gar Welpen sehr vorsichtig ist und sich direkt auf den Rücken schmeißt. Ich bin ein bisschen ratlos. Spielt er? Pöbelt er? Wenn ja, warum macht er das nur draußen? Wie kann man ihm deutlich machen, dass das so eben nicht geht? Vielleicht hat ja jemand eine Idee... Ich wäre sehr dankbar! Grüße, Maja |
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Hi ihr ich mutmaße mal, dass er vielleicht Besitzansprüche an A stellt.
Auf der Wiese hat er sie zu verteidiegen und zu bestimmen wo sich seine Hündin aufhält. In der Wohnung muss er dieses nicht. An der Leine beim Kurztreffen auch nicht. Aber das ist nur ein kleine Möglichkeit. N du weisst, dass ich die Dinge lieber mit eigenem Auge sehe und dann meinen Senf dazugebe. Übriegens wenn Pluto A umrempelt, das zarte Ding würde ich als N zurückrempeln oder als Besitzerin von Pluto. Oder ganz einfach wenn er diese Tirade abzieht ist der gemeinsame Spaziergang aus oder er kommt wirklich an die Leine aber supito. Jedes neutrale Verhalten wird gelobt und nicht als Nichtigkeit abgetan. N. wenn A. schnüffelt und Pluto will auf sie los mache es so wie bisher. Nur wehementer vielleicht. Muss aber noch mal die Hundetussimutti raushängen lassen: Bitte bedenkt immer, dass bei solchen Rempelaktionen, wie ich sie sehr gerne benutze, es auch immer Gegenaktion vom Hund kommen können. Besser ist es im Vorfeld die Hunde erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Heisst zum Beispiel: Hunde werden abgeleint und Blickkontakt wird geübt und belohnt. Kurzes Rennspiel zw. HH und Hund. Es wird belohnt. Kurze Einheit von Freilauf ( zunächst nur ein paar sec) bevor sich die Hunde treffen abrufen und belohnen. Versucht mal ein paat Spaziergänge zu machen bei denen sich die Hunde quasi nicht berühren können. Bedeutet für euch Anstrengung... ...üpsali Sandmann ist zu Ende: Komme später noch mal vorbei.
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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Naya kann das auch gut mir dem Auflauern. Und wenn das Opfer sich nicht wehrt, dann wird es immer schlimmer.
Wenn ein Hund ihr eine Grenze setzt, dann akzeptiert sie die. Wenn der andere nichts macht, dann laufert sie auf, springt an und wenn der andere ruhig stehen bleibt, dann nimmt sie den ganzen Kopf in den Mund. Mittlerweile weiß ich ja, bei welchen Hunden sie das macht und das heißt für mich höchste Aufmerksamskeitsstufe. Wenn ich ihr Verhalten im Ansatz erkenne, dann kann ich sie gut stoppen. Sie nimmt den anderen Hund ins Visier. Ohne das sie vorne runter geht o.ä.. Dann rufe ich sie schon ab und lasse sie sitzen etc. Wenn ich es nicht vorher gesehen habe, dann springe ich auch schon mal dazwischen mit einem lauten Nein!! Das wirkt immer. Oder es gibt so Situationen, bei denen sie es dann besonders gerne macht. Der andere Hund ist weiter weg und wird gerufen und muss jetzt auf uns zukommen. Dann wird sie ihm den Weg versperren und anspringen etc. Also, rufe ich sie sofort ran, wenn der andere Hund gerufen wird und sie muss neben mir stehen. Wenn ich ihr das am Anfang mal so eindringlich klar gemacht habe, dann ist Ruhe. |
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Ich halte es eher für Mobbing. Manche Hunde machen das, einfach weil sie es können und Spaß dran finden.
Ich hatte mit Lea in jungen Jahren ein ähnliches Problem. Die ist derbe in Hunde reingerannt, hat gerempelt, gekniffen, an Ohren und Backen gezogen. Ich entsinne mich noch gut eines gleichalten Doggenrüden. Jedesmal große Freude, wenn man sich getroffen hat und nach kurzer Zeit fing sie an, den Ärmsten zu schikanieren. Bei Hunden, die keine Gegenwehr geleistet haben, konnte das schon extreme Forem annehmen. Und bei Feststellung geringster Unsicherheiten beim andern Hund hat Lea auch das "wegabschneiden" ganz klasse praktiziert. Ich habe dieses Verhalten konsequent unterbunden. Sie fing an zu rüpeln, Leine dran, Schluß mit lustig. Das war über längere Zeit ziemlich unspaßig und stressig, hatte aber langfristig Erfolg. Rüpeleien wurden seltener und ließen sich, wenns dann vorkam auch meist mit einem kurzen Wort abbrechen.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Hm, vielleicht sollte ich wirklich noch deutlicher auftreten und vor allem Pluto länger an mich binden, bevor er wieder "frei" sein darf. Wenn ich mit ihm Dummyarbeit mache, läßt er A in Ruhe und ist ein Fleißpilz erster Güte. Aber wenn ihm gerade öde ist?!
Ich werde ihm nächstes Mal die Schütteldose mitnehmen und vor! nicht auf den Kopf werfen. Vielleicht hilft das? Mal sehen. Mit der Leine werden mag ich nicht... Ich denke, es ist ein Problem, was Pluto und ich haben, weniger Maja und Pluto. Ich nehme es sportlich. Kann ja jeder nur von lernen...Allerdings tut mir der Rücken von A manchmal schon ein wenig leid, die hat nur halbes Kampfgewicht. Aber bei anderen Rüden im gleich Alter macht er das auch, wenn ich mit ihm unterwegs bin. Allerdings ist A die einzige Schwächere, die er sich heraus nimmt. Sonst sind es immer Gleichstarke!? Geändert von segugioschoko (30.11.2011 um 22:15 Uhr). |
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Manche Hunde machen das schlicht und ergreifend, weil sie es können und da der andere Hund sich nicht deutlich genug äußert! Bei Pluto würde ich auch vermuten, dass er diese Verhalten an den Tag legt, weil A ihn nicht in seine Schranken weist! Wenn Du das für sie übernimmst und ihm wirklich deutlich zeigst, dass er in bei solchem Verhalten richtig Ärger mit Dir bekommt, dann kann ich mir vorstellen, dass er das Verhalten einstellt.
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LG Steffi und Henry |
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Schütteldose würde ich nicht anwenden, wenn noch andre Hunde mit dabei sind.
Wenns dumm läuft, fühlen sich alle Anwesenden bestraft. Ich würde den Aufmüpfigen sehr deutlich in seine Grenzen verweisen.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Ich hatte das Problem bei meinen Schäfer-Rüden in ähnlicher weise.
Er pöbelt gerne mit meiner Wolfs-Hündin. Bis zu einen bestimmten Punkt, dann wehrt sie sich. Bei meinen ist es ein derbes Spielen, denn die Wolfshündin hat hier zwischen den Hunden das Sagen. Wiederum hat sie ihn oft nicht zu mir gelassen wenn ich ihn abrief und ihm den Weg versperrt. So rufe ich immer beide gleichab. Die Hündin rechts von mir und dem Rüden links von mir. Der Rüde läuft einen Bogen und wenn die Hündin dann pöbelt wird von mir gepöpelt indem ich mein Körpergewicht einsetze und sie mit einen Abbruchsignal wegschubse. Klappt mittlerweile super! Durch das Verhalten der Hunde war mir lange nicht klar wer von beiden Draußen das sagen hatte. |
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