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Ich möchte mal ganz provokativ die Frage stellen:
"Müssen unsere Hunde beim Training immer und überall "Spass" haben?" Diese Frage stellte sich auch beim Thema "Hundesport" für Senioren .
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Sabine White Lions-American Bulldogs http://www.hundeschule-karl-kraus.de...s/white-lions/ Hundeschule Karl-Kraus www.hundeschule-karl-kraus.de Geändert von sabinekk (28.11.2011 um 07:19 Uhr). |
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Nein.
Ich muss jetzt leider mehr schreiben weil ich sonst nicht abliefern kann.
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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Durch deine Änderung verändert sich auch meine Antwort ein wenig.
Mein "nein" ist bezogen auf jegliches Training. Einen z.B. Artgenossenunverträglichen Hund wird meine Konrfontationstaktik nicht "freuen"; er wird imensen Distress erleiden. Zumindestens in der Anfangszeit. Später und so schnell wie möglich ist mir der positive Austausch zw. Hund und Mensch doch sehr wichtig. Gehst du nun vom Cavaletti aus? Für mich wäre es ganz gut, wenn du deine Ansicht näher erläuterst, damit ich besser antworten kann.
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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Ich finde die Frage auch zu breit und ungenau gestellt.
Welche Art von Training? Und was heißt Spass? Auf jeden Fall kann ich beobachten dass eine Übung (z.B. Pfotencheck, Zahncheck, Brüsten) wenn sie mit unangenehmen Erfahrungen verknüpft werden von meinem Hund vermieden werden. Da muss ich eine positive Verknüpfung schaffen oder zumindest eine neutrale damit dies geübt und vom Hund geduldet wird. |
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Schön wäre es natürlich, wenn jede Form des Trainings auch mit Spaß verbunden wäre. Das wird man prinzipiell nicht erreichen.
Im Leben des Hundes wie auch in unserem ist es einfach so, dass nicht immer alles nur Ponyhof ist. Grundgehorsam ist sicher nicht immer mit Spaß zu vermitteln und trainieren. Wenn ich ein Training allerdings absolviere, um meinen Hund auszulasten, dann suche ich mir eine Beschäftigung, die mir und dem Hund Spaß machen. So wäre sicherlich nicht für jeden Hund das Dummytraining "Spaß" - meiner findet es großartig und auch mir macht es Spaß.
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LG Steffi und Henry |
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Ich sehe das wie Steffi.
Grundsätzliche Dinge müssen klappen, egal ob Spaß oder nicht. Wobei ich schon versuche, die Sachen so anzugehen, dass Hund gern mitmacht. Aber immer klappt das nicht und Grundsatzgehorsam oder der Punkt "du sollst nicht raufen" werden auch unspaßig von mir abgefordert. Würde ich allerdings Hundesport o.ä. betreiben, dann würde ich schon zusehen, dass es etwas ist, wo der Hund wirklich Freude dran hat. Für meine wär bspw. Dummytraining eher unbeliebt, die sind nicht grad die geborenen und begeisterten Apportierer. Sowas dann intensiv zu betreiben, weil ich es vllt. gut finde, wär nur ein Krampf. Genau wie Agility, das können bzw. konnten meine Hunde ganz prima. Waren mit Begeisterung dabei, jede Herausforderung zu nehmen. Aber die ...zigste Wiederholung zwecks Feinschliff und korrekter Ausführung, wenn man das dann wettkampfmäßig betreibt, das fanden sie schon wieder doof. Und haben dann auch die Mitarbeit teilweise verweigert oder sind nur lustlos über den Parcour getrottet.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Zitat:
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LG Steffi und Henry |
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Ich beziehe diese Frage – gerade weil sie provokant gemeint ist – auch auf den immer wieder propagierten „freudigen" Umgang mit dem Hund. Der Hund darf heutzutage nicht mehr gestresst werden. Mehr als Säuseln ist nicht erlaubt. Schubsen ist tierschutzrelevant. Und überhaupt: Der Hund soll bei allem, was er tut, gefälligst mit Freude bei der Sache sein. Sogar wenn er dem Karnickel hinterherrennt, soll er freudig das Jagen abbrechen und freudig auf mich zukommen und zum Schluss auch noch freudig neben mir „Sitz!" machen, obwohl er mich am liebsten zum Mond schießen würde. Was für ein Blech!
Nein, Training muss nicht immer Spaß machen. Das Leben macht auch nicht immer Spaß.
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Schönen Gruß Fürstibürsti Hilfe! Mein Hund erzieht mich nicht gewaltfrei. www.krawallmaus.de |
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Bei Menschen auf jeden Fall
Zumindest zeitweise. Aber Mensch weiß ja, wofür er trainiert, da ist die Motivation sich zu quälen dann meist doch aufzubringen. Weiß nicht, wie das bei Hunden ist. Ich denke, "Hochleistungssportler" sind immer ein sehr spezieller Schlag. Ansonsten tendiere ich zu Fuerstibuerstis Aussage. Noah darf manches einfach nicht. Egal wie viel Spaß er daran hätte. Und das "Training" damit er das unterlässt, war bestimmt kein Spaß, sondern situationsbedingt angemessen deutlich. Und wenn er sich daneben benimmt, kommt er auch mit einer deutlichen Ansage klar. Das ändert aber nichts an unserem generell freudigen und freundlichen Umgang. Bei Senioren-Sport für Hunde würde ich allerdings sagen: Ja, das muss dem Hund Spaß machen! Ich hätte keine Lust, meinen Uralt-Hund noch mit "unnützen" Sachen zu belästigen, die er total blöd findet. |
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