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  #1 (permalink)  
Alt 03.11.2011, 09:02
Benutzerbild von pfotenspur
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Mir fällt immer wieder mal auf, daß Hunde in unserem Zusammenleben stark eingeschränkt werden ( müssen ).
Wenn ich hier in verschiedenen Beiträgen herumlese, dann ist bei einigen Foris zu lesen, der Hund dürfe nicht Ressoursen verteidigen, nicht seinen Menschen verteidigen, nicht markieren usw. mit dem Hinweis " dafür ist der Hund nicht zuständig, daß entscheide ich für ihn " .
Mich beschäftigt diese Aussage sehr. Ist nicht ein Rollenwechsel eingetreten, wenn alles, was der Hund doch eigendlich tun soll, nun der Mensch für ihn besser macht? Soll mein Hund mich schützen oder ich ihn ?Ich will nicht auf ein antiautoritäres System raus, oder zurück in die Steinzeit.
Aber habe ich einen Hund um ihn fehlerfrei und ordentlich durch ein sinnentleertes Hundeleben zu lotsen oder muß ich nur aufpassen, daß er keinen Schaden anrichtet in seinem Hundesein?
Das ist natürlich überzogen formuliert, aber ich hoffe, ihr versteht , was ich sagen will.
__________________
Ohne meinen Hund wäre ich wie taub und blind - er zeigt mir Dinge, die sich meiner Wahrnehmung verbergen.
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Alt 03.11.2011, 09:12
Benutzerbild von kepri
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Ich denke ich weiss worauf du hinaus willst. Ich antworte jetzt nur für Kepri und mich:

Kepri war ein Problemhund der kaum Grenzen kannte, ein Hund der ständig überfordert wurde mit der Rolle. Sie schoss oft über jedes Ziel hinaus, kam nicht zur Ruhe und konnte schlecht abgeben. Bekam sie nicht was sie wollte fiel sie in einen Kläffmodus oder zerstörte Gegenstände, mit Artgenossen kam sie nicht zurecht. Was ihr fehlte war Führung, Orientierung.
Mit ein paar Regeln wurde aus Kepri ein fast normaler Hund, sie fragt heute oft nach wenn sie unsicher ist.
Für Kepri war diese Führung wichtig, sie hat ihre Rolle gefunden und fühlt sich sichtlich wohler.
Die eigenständige Jagd muss ich deckeln, es geht in unserer engen "zivilisierten" Welt nicht anders, dafür gehen wir gemeinsam jagen, machen jede Menge Alternativen um Kepri nicht zu einem arbeitslosen unterforderten Hund werden zu lassen.
Ohne Kompromisse geht es nicht.
__________________
Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind.

Marian Anderson

http://co-bold.jimdo.com

http://kepri.jimdo.com/
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Alt 03.11.2011, 09:32
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Hi du ich denke dein Anliegen geht viel mit meiner Denke einher nicht wahr?
Ich versuche es heute abend.
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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Alt 03.11.2011, 11:25
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Zitat:
Zitat von pfotenspur Beitrag anzeigen
Wenn ich hier in verschiedenen Beiträgen herumlese, dann ist bei einigen Foris zu lesen, der Hund dürfe nicht Ressoursen verteidigen, nicht seinen Menschen verteidigen, nicht markieren usw. mit dem Hinweis " dafür ist der Hund nicht zuständig, daß entscheide ich für ihn " .
Mich beschäftigt diese Aussage sehr. Ist nicht ein Rollenwechsel eingetreten, wenn alles, was der Hund doch eigendlich tun soll, nun der Mensch für ihn besser macht? Soll mein Hund mich schützen oder ich ihn ?
Ich finde diesen "Rollenwechsel", auf dem ja sogar diverse Erziehungsphilosophien basieren, ziemlich unhündisch.

Der Hund war seit seiner Domestizierung immer ein Helfer des Menschen. Der eben auch manche Dinge besser konnte. Bspw. Jagen oder auch Verteidigung und Schutz.

Gut, das mit dem Jagen ist in unserer zivilisierten Welt nicht möglich. Aber Schützen. Warum nicht, wenn der Hund die Anlagen dazu mitbringt.
Geht natürlich nicht mit jedem Hund und die Beziehung Mensch-Hund sollte schon stimmen, damit die Sache beherrschbar bleibt und kein harmloser Passant oder Besucher zu Schaden kommt.

Und markieren. Ist ja wohl hündisch und gilt im allgemeinen auch andern Hunden. Warum also nicht zulassen?
Oder auch mal die Zurechtweisung oder Abwehr anderer Hunde.
Auch das ist doch Kommunikation.

Einerseits wird viel Wert drauf gelegt, dass Hunde untereinander kommunizieren lernen und andrerseits, wenn die Kommunkation mal unfreundlich wird, will so mancher Mensch alles selbst regeln.
Warum eigentlich?

Sicher ist vieles vom Hundetyp abhängig. Ein unsicherer oder ängstlicher Hund braucht mehr Halt und Schutz, weil er sonst Reaktionen zeigt, die in unserer Welt eher unerwünscht sind.
Aber bei einem selbstbewußten Hund, der gelassen durchs Leben geht, sehe ich kein Problem, vieles zuzulassen.

Meine Hunde dürfen schützen, da bin ich auch ganz froh drüber, dass sie im Ernstfall dazu bereit sind.
Sie dürfen markieren und sie dürfen auch andern Hunden mal Grenzen setzen.

Wobei ich aber letzten Endes immer noch das letzte Wort habe und die Dinge beenden kann. Das halte ich für wichtig.
__________________
LG Verena und die Rentnergang


Hundebändigerin und Katzensklavin
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Alt 03.11.2011, 11:54
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Ach je, pfotenspur, mit diesen Fragen schlage ich mich in letzter Zeit so oft herum...
Abschliessende Antworten hab ich noch keine gefunden

Ich gehe aber mit mausilla einig, denn ich übe mich täglich darin, meinen Hunden einerseits so viele Frei- und Eigenheiten zu lassen wie möglich, behalte mir aber "das letzte Wort" vor.
Oft gelingt mir das auch, denn im Grossen und Ganzen kann ich damit leben, dass meine Racker keine braven Gassi-Hunde sind und wohl auch nie sein werden - da ist einfach sehr viel ursprüngliches Verhalten vorhanden, auch noch im Doppelpack.

Aber es gibt halt auch Zeiten - wenn ich müde, angekränkelt wie momentan oder aus was für Gründen auch immer weniger "aufrecht" bin - da wünschte ich mir wahlweise in unbewohntes, weites Land oder eine Mutation der beiden in gemütliche, manierliche und damit zeitgemässe Fellnasen.

Zur Eingangsfrage: Ich wäre wohl ein ziemlich guter Hund, ich muss aber meiner Umwelt zuliebe ein ausgesprochen lausiger sein
__________________
Herzlichst, Susann
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  #6 (permalink)  
Alt 03.11.2011, 12:03
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Interessante Fragestellung. Ich habe zwar eine Meinung, aber keine Methode was Hundeerziehung angeht und das ist glaube ich etwas, was sich so einige "Erzieher" auch aneignen sollten- dann käme es nicht zu so abstrußen Gedanken, einen Hund ununterbrochen kontrollieren zu müssen und ihm jegliches hundliches Verhalten zu untersagen.
Wenn ich jetzt(!) von Bailey und mir ausgehe, darf mein Hund so ziemlich alles, wonach ihm das Herz steht- weil ich mir sicher sein kann, dass er im Ernstfall abrufbar ist, sich an mir orientiert und ein fast perfektes Sozialverhalten hat. Kein anderer Hund käme auf den Gedanken, sich ernsthaft mit ihm anlegen zu wollen- er braucht nur "wortlos" zu gucken.
Aber das war natürlich nicht immer so und natürlich musste ich meinem Hund die Regel unserer menschlichen Welt klarmachen- kein unkontrolliertes Jagen, kein "Überallhinpinkeln", kein "alleHundesindmeineFreunde" Abhauen usw. sondern erstmal fragen, was wann erlaubt ist. Auch die Verteidigung von Ressourcen ist nicht immer erwünscht- schließlich ist es MEIN Dummy, aber das Schweineohr darf er behalten und er darf sogar mal "gucken" um mir zu sagen, dass er das jetzt nicht so gern teilen möchte......was er im Ernstfall tun würde, aber warum sollte man aus jeder Situation einen Ernstfall machen?
In unserer Gesellschaft gibt es wohl für keinen die grenzenlose Freiheit, aber man sollte versuchen, einen Hund soviel Hund sein lassen, wie er andere nicht belästigt oder gefährdet.
LG Ingrid
__________________
www.hilfe-fuer-hundehalter.de
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  #7 (permalink)  
Alt 03.11.2011, 12:35
Benutzerbild von anyachrissi
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Hi Pfotenspur:
SEHR interessante Frage, die mich als Neuhundebesitzer oft täglich beschäftigt:
wenn ich abends im Dunkeln Gassi gehe - und wir wohnen einsam ohne viel Verkehr!!- und mir kommt eine Person entgegen,die ich nicht einordnen kann, wird Garmin auch steif und bleibt stehen. und bellt auch ab und an. manchmal bellt er auch heftig Radfahrern ohne Licht hinterher...
wenn ich dann NEIN befehle, hört er zwar auf. aber:
da weiß ich echt nicht, ob ich ihn loben soll.
denn er macht ja seine Arbeit! er paßt auf mich auf!!!

was hat er denn für Aufgaben....
eigentlich sucht er nach geschossenem wild.
habe ich aber nicht zur Verfügung.
also lasse ich ihn sein Futter suchen.

und er ist Hund.
also soll er aufpassen.

mmmh, wenn er den Tag daheim/im Büro/mit Mandanten meines Mannes unterwegs ist, liegt er meist auf der Decke, bekommt sein Schwein ab und an. Mein Mann geht Gassi. aber sein Tag ist wider seiner natur.
dann bestimme ich was er frisst , etc.
DAS ist wieder in seiner Natur, da er ja eine Führung wünscht.

ich gehe dann abends und morgens mit ihm so Gassi, dass er sich wälzen darf (so wie vorgestern), laufen, schnüffeln darf.
damit er ausgelastet und glücklich und somit stressfrei ist.

ich weiß nicht, ob die Aufgaben auch hundegerecht sind, die unser Hund hat.
hoffen wir mal.
anyachrissi
__________________
Hunde, die sich nicht wie Hunde benehmen, gibt es im Spielwarengeschäft.
Valium-Patienten empfehle ich, die beruhigenden Pillen zu vergessen und stattdessen sich mal für 2 Wochen intensiv mit einem Bernhardiner abzugeben. Glauben Sie mir, das hilft und dazu gibt’s erst noch Gratis-Frischluft!(Oliver Jobes. Verhaltensforscher 1966)
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  #8 (permalink)  
Alt 03.11.2011, 13:24
Benutzerbild von stebo
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Ich sehe das ähnlich wie Du, Susi. Innerhalb einer Grenze darf mein Hund sich frei bewegen. - Solange er sich an die Regeln hält...

Dabei sind die Grenzen die ich setze durchaus auch vom Hund abhängig (das ist wie bei der Kindererziehung). Dem einen muss man ausdrücklich sagen, dass man etwas nicht möchte, während der andere es niemals versucht.
Insofern ergibt sich für den einen HH sicherlich eine stärkere Notwendigkeit, dem Hund die Regel beizubringen als für den anderen.
Klar möchte ich z.B. nicht, dass mein Hund sich in jede Prügelei wirft, die er anzetteln oder finden kann. Andererseits halte ich es für durchaus angebracht, wenn er (soweit ein Hundekontakt zugelassen wird) einem anderen Artgenossen deutlich macht, dass er z.B. nicht möchte, dass der oder die aufreitet. Ich finde, dass Hunde nicht nur dann miteinander kommunizieren dürfen, wenn sie freundlich gestimmt sind.
Henry darf auf einem Spaziergang durch Feld und Wald von mir aus so oft pinkeln, wie er lustig ist - das ist mir schnurzpiepegal. Wenn ich aber nicht möchte, dass er irgendwo hinpinkelt (z.B. an den kleinen Brunnen der bei uns auf der Terrasse vorm Tierarzthäuschen steht), dann möchte ich auch, dass er mein Verbot - wenn auch verwundert - akzeptiert.
Ich sehe bei meinem Hund keine Veranlassung dazu, jedes Verhalten richtig einordnen zu können und mir über alles Gedanken zu machen. Das wäre sicherlich anders, wenn er sich problematischer benehmen würde...
__________________
LG Steffi und Henry
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  #9 (permalink)  
Alt 03.11.2011, 13:34
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Ich habe zwei Hundetypen zu Hause.
Den gelassenen und gestandenen Rüden Lucan.
Ihn kann ich getrost mehr Freiräume geben und auch in gewisser weise nachsichtiger sein als es bei meiner Triebursle der fall ist.
Sicher ist es nett wenn man den Hunden ihr arttypisches Verhalten lassen kann.
Doch ich denke dieses ist weitgehend Utopie.
Ich gehe hier aus der Wohnung lasse Lucan erst mal das Kaninchenvolk hetzten wo dann die Parteien auf der Strasse landen könnten.
Die Ursel schaut dann mal gleich nach ob sie nicht Hund oder Mensch aus ihren ihren Revier treiben kann, den Begriff homerage hat sie wohl noch nie gehört.
menschen mit Migrationshintergrund werden uns von nun an noch weiträumiger meiden als sie es eh schon tun.
Ich lasse meine Hunde über den Gehweg brettern weil sie kontrollieren wollen welcher Artgenosse denn da in hundert Metern wohl ankommt; dabei machen sie eine Horde von Kinder platt.....
...ich weiss vielleicht arg überzogen, aber so ist mein leben hier in Hamburg, wenn ich die Hunde machen lassen würde.
Stattdessen hänge ich sie mir an die Leine.
Zeige ihnen wo pinkeln erlaubt ist.
Lucan würde gerne in gewisse Vorgärten pinkel....
Die Ursel darf nicht jeden entgegekommenden Hund verbellen und vertreiben.
In Glanzzeiten kommen ins in einer h zehn Hunde entgegen.
Wir sprechen von einem abstand von nicht weniger als und mehr als 1m.
von der Individualdistanz die caniden gerne einhalten brauchen wir hier nicht zu spreche.
Auch Bögengehen ist in unseren Gebiet alles ander als easy.
Aber ich lasse sie walten und abtraben wenn es nur eben geht.
Dann kann Lucan makieren wie er will.
Noch mal kurz zum Thema Pinkeln aus "Gemütlichkeitsgründen".
Einer der Hunde meines Exfreundes bepinkelte immer seine Decke im Korb.
Schön ist was anderes und ich kann mir auch nicht vorstellen, das wir uns gerne anstrahlen lassen würden und dann zärtlich unseren Hund anschauen " ach ja nun sind wir ein Team".
Sicher schreite ich in Hundekämpfe ein; und zwar weil ich ein solches Weichei meinen Hunden gegenüber bin und es nicht ertragen könnte wenn mein Hund in einen Kampf der über einen Showkampf hinaus geht wirklich zu Schaden kommt oder sogar umkommt.
Alles überspitz?
Ach wieder vielleicht.
Ich bin kein Hund.
Meine Hunde sind keine Menschen.
Aber wir sind nun mal so egoistisch sie zu uns zu nehmen und so viel von ihnen ab zu verlangen; es geht sogar soweit, dass wir Hunde zwangsvergesellschaften obwohl sie uns offenkundig zeigen, dass sie das alles als gut finden.
Ich gehöre auch dazu.
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #10 (permalink)  
Alt 03.11.2011, 14:00
Benutzerbild von stebo
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Ich glaube nicht, dass Pfotenspur von einer Welt gesprochen hat, in der es gar keine Regeln gibt. Viel mehr geht es doch um den Eifer, den wir manchmal an den Tag legen, wenn Verhalten auf den Prüfstand kommt...

Klar gibt es Dinge, die nicht bepinkelt werden sollen (vor allen keine Menschen!) und auch keine Sofas - aber es soll ja auch keine Laissez-faire-Welt werden. Ich bin HH dankbar, die verhindern, dass ihre Trieburseln meinen "Kleinen" aus ihrem Revier vertreiben wollen und auch denen, die verhindern, dass ihre Hundis in ihre Haufen in meinen Vorgarten setzen. Aber irgendwo zwischen antiautoritär und "Ich bin der Alleseinschränker" ist doch auch die goldene Mitte, die einen sozialverträglichen Hund hervorbringt, der eben in gewissen Grenzen auch einfach Hund sein darf. Ich möchte auch nicht, dass mein Schokokeks von einem wildgewordenen anderen Hund verdroschen wird- ich finde es aber vollkommen in Ordnung, wenn er eins auf die Nase kriegt, wenn er zu aufdringlich bei der Hündin im Park oder am Strand schnuppert! Ebenso dürfte er einem anderen Hund bestimmt sagen, dass er oder sie zu nah dran ist oder er heute mal keine Lust auf Spielen hat oder oder oder.
__________________
LG Steffi und Henry
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