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  #1 (permalink)  
Alt 27.10.2011, 01:05
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Standard ..."auffällig" gewordene Rottweiler-Hündin wird von Michael Grewe in der Stern-TV-Sen

..."auffällig" gewordene Rottweiler-Hündin wird von Michael Grewe in der Stern-TV-Sendung ....

verteidigt.


Wie ist das Verhalten dieser Rotti-Hündin ein zu schätzen ..... .


Ist das Huhn (bei den Dreharbeiten) wegen dem Ungehorsam der Hündin totgebissen worden,
oder ist die Rotti-Dame ein gefährliches und blutrünstiges Raubtier
wie in den Augen mancher Betrachter???


Die Stellungnahmen der "früher Betroffenen" in der Sendung waren ja eindeutig.......... .

Wäre interessant andere Meinungen+Einschätzungen zu lesen.
__________________
Meint,

FREUDIG # LEISE # KONSEQUENT


hundeversteher-nrw


-------------------------------------------

HUNDE sind doch die besseren Menschen ; man muss nur richtig hinschauen um es erkennen zu wollen.
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  #2 (permalink)  
Alt 27.10.2011, 12:55
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Der Auftritt gestern bei SternTV war leider für Herrn Grewe eine totale Blamage. Habe den Mann schon live erlebt und er ist wirklich top! Warum er allerdings vor laufenden Fernsehkameras so ultralässig den Hund in ein Gehege mit Hühnern hat nehmen müssen und dann den Hund nicht richtig festgehalten hat, wo er schon selbst sagt, daß der Hund einen erhöhten Jagdtrieb hat, hab ich nicht verstanden. Er hat sich damit ein gehöriges Eigentor geschossen...

Dass der Hund ein blutrünstiges Monster ist glaub ich nicht. Was Herr Grewe gesagt hat, fand ich schon korrekt. Der Hund ist einfach wohl unerzogen, hat nen Jagdtrieb und Beuteaggression. Der Junge hat ja angeblich mit einem Stock rumgefuchtelt gehabt, bevor der Hundeangriff kam.
Hier hätte der Hund eben nicht angreifen dürfen, nur weil ein Stock rumwedelt, der Hund hat das aber eben wohl nicht gelernt gehabt und ist deshalb auf den Jungen los.

Ich denke schon auch, daß der Hund, in richitgen und kompetenten Händen, nicht mehr zubeißen wird.

Und das Huhn in dem Gehege hätten sicher viele andere Hunde auch gejagt, wenn sie die Chance gehabt hätten. Deswegen den Hund gleich als "blutrünstig" darzustellen, ist leider das Niveau von SternTV.

Warum das Kind überhaupt mit im Studio sitzen mußte, konnte ich auch nicht nachvollziehen. Und das die Mutter und Oma, die null Ahnung von Hundeverhalten haben, Herrn Grewes Filmbeitrag und dessen Ansichten nicht verstanden, war auch abzusehen.

Gerade Herr Grewe ist ein Hundegutachter, der immer zugunsten des Menschen entscheidet, wenn es um die Einschläferung eines Hundes geht. Wenn er meint, der Hund sei vermittelbar, dann denke ich, hat er Recht.
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  #3 (permalink)  
Alt 27.10.2011, 13:17
Benutzerbild von Eavy
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Ich fand es aber toll,das er einräumte, dass das Verhalten des Hundes auf Grund seines Fehlverhaltens zu Stande kam.
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Alt 27.10.2011, 13:41
Benutzerbild von Varghona
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Ich denke, Herr Grewe hat sich und seinem Ruf sowas von geschadet. Das war richtig Selbstdemontage.

Mir ist das lange nachgelaufen.

Natürlich hat er es gut erklärt, dieser Hund ist falsch erzogen worden, er lebt seine Beuteagression aus und das mit beschädigendem Verhalten. Natürlich hat er Recht, dass man mit einem Hund arbeiten kann etc. pp.

Aber dann zeigt er selber genau das Problem: Menschen machen Fehler und er wird auch für den nächsten Halter nicht seine Hand ins Feuer legen können.
Denn genau solche dusseligen Fehler können die nächste Katastrophe auslösen.

Er hat vor der Kamera gesagt, er könne den Hund stoppen. Ja, das konnte er definitiv nicht.

Wie ich es verstanden habe, hat er ja den Hund nur begutachtet und jetzt vor der Kamera präsentiert. Er hat nicht länger mit dem Hund gearbeitet und auch keine feste Bindung zu dem Tier. Wie er da sagen kann, er könne den Hund jederzeit aus der Situation rausholen - das fand ich schon sehr gewagt.

Vll. hat er es darauf bezogen, dass die Hündin angeleint war?

Aber das hatte sich ja schnell erledigt.

Für mich ist nicht das tragische, dass der Hund das Huhn gejagt und getötet hat - das finde ich hündisch.

Aber es hat wunderbar demonstriert, dass es keine 100%e Sicherheit gibt.

Wir haben nie die absolute Sicherheit. Aber es ist sehr selten, dass ein Hund so auf einen Menschen drauf geht und so ernsthaft beschädigt. Das ist eine Ausnahme und jetzt ist es so, dass man weiß - es gibt Situationen, da würde das dieser Hund so machen.

Wir können trainieren und wir können diesen Hund nur noch mit Maulkorb rauslassen, aber was ist, wenn ein Fehler passiert: ein Tor wird nicht schnell genug geschlossen oder ähnliches.

So ein dummer Fehler, wie er auch Hr. Grewe unterlaufen ist - der sich auskennt, der aber auch nur ein Mensch ist.

Dann trägt ein Kind dieses Risikio.

Mir stehen da Kinder näher als Hunde. Ich möchte so ein Risiko nicht in meiner Nähe haben.

Ich mache das nicht an der Rasse fest und ich halte diesen Hund für ein Opfer seines Halters, der es nicht geschafft hat, den Beutetrieb seines Hundes zu lenken und in gesunden Bahnen zu halten - aber ganz ehrlich, ich möchte den nicht in meiner Nachbarschaft haben.
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Alt 27.10.2011, 16:15
Benutzerbild von Eavy
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Ich stimme Dir zu- niemand will sein Kind solch einer Gefahr aussetzen. Der Fehler ist wohl beim Vorbesitzer zu suchen, der den Hund von der Leine gelassen hat und somit keinen Zugriff mehr hatte. Wie die Sache mit dem Stock und dem Kind gelaufen ist, dass wissen nur Oma und Kind.
Dass das Huhn in die ewigen Jagdgründe einging- naja, ich denke auch- ist eben ein Hund. Ich glaube schon, wenn der jetzige Besitzer alle Vorgaben einhält, es keine weiteren Vorkommnisse geben muss. Und man muss realistisch sein, so wie die Spezies Mensch in der Lage ist zu schlagen und zu töten, so gibt es das auch bei den Tieren...
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Alt 27.10.2011, 20:11
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Schade, ich habe den Beitrag nicht gesehen, weiß nun leider garnicht genau worum es geht,..
obwohl ich ziemlich neugierig bin
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Alt 28.10.2011, 13:43
Benutzerbild von Varghona
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Nach Rottweiler-Attacke: stern TV spürt Hund auf, der Malik angegriffen hat - Stern TV | STERN.DE

Gretacaro, darum geht es. Vll. gibt es ein Video?

Diese Rottweilerhündin hat in Köln ein Kind, welches mit einem Stock spielte, lebensgefährlich verletzt. Sie wurde dem Halter weggenommen, kam nach Norddeutschland und wurde von Herrn Grewe begutachtet. Der sagte, dass der Angriff jagdlich motiviert war und die Hündin weiter vermittelt werden kann.

Der neue Besitzer wollte nicht mit dem Hund vor die Kamera, aber Hr. Grewe war bereit dies zu tun. Er saß also mit ihr im Grünen, er auf einer Bank, die Hündin angeleint. Der Reporter fragte, ob man auschließen könnte, dass von diesem Hund eine Gefahr ausgeht und ob er jetzt vor dem Hund mit einem Stock spielen könnte?

Darauf sagte Hr. Grewe, dass es sein könnte, dass die Hündin den Stock haben wollte, aber er könnte die Hündin jederzeit unter Kontrolle bringen.
Dann zeigte er noch, dass er mit den Beinen was unter die Hündin gehen kann, so ganz kleine Elemente, die zeigen sollte, die Hündin greift nicht sofort an.

Das Interview war dann eigentlich beendet, Hr. Grewe hat wohl auch schon innerlich abgeschaltet und die Hündin riss sich los und stürmte einem freilaufenden Huhn hinterher.

Sie ließ sich überhaupt nicht abrufen und der Hundetrainer und eine Assistentin liefen hinter der Hündin her und versuchten sie einzufangen, was ihnen gelang, als sie das Huhn getötet hatte.

Geändert von Varghona (28.10.2011 um 13:46 Uhr).
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  #8 (permalink)  
Alt 28.10.2011, 16:14
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Fehler passieren jedem und es war eigentlich eine perfekte Demonstration was passieren kann wenn man halt mal nicht mit 100% bei seinem Hund ist, was bei anderen nur Abhauen, Pasanten anpringen oder andere Hunde anpöbeln bedeutet hier halt Hühnerjagd. (Armes Huhn halt)

Aber was danach kam fand ich nahezu unfassbar und ich glaube kaum, dass ich noch einen Grewe-Beitrag irgendwo ernsthaft lesen kann.
Überspitzt dargestellt hörten sich, für mich, die Versuche den Hund vom Jagen anzuhalten an wie "bitte liebes Hündchen töte das Huhn nicht ... wenns Dir gerade in den Kram passt"

"Geht gar nicht"
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  #9 (permalink)  
Alt 28.10.2011, 16:31
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Ich würde auch gern die Einschätzung/Meinung von Hundeversteher-nrw lesen, der ja diesen Fernsehbeitrag hier thematisiert hat.

Metaxa
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  #10 (permalink)  
Alt 28.10.2011, 17:15
Benutzerbild von gretacaro
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Zitat:
Zitat von Varghona Beitrag anzeigen
Nach Rottweiler-Attacke: stern TV spürt Hund auf, der Malik angegriffen hat - Stern TV | STERN.DE

Gretacaro, darum geht es. Vll. gibt es ein Video?

Diese Rottweilerhündin hat in Köln ein Kind, welches mit einem Stock spielte, lebensgefährlich verletzt. Sie wurde dem Halter weggenommen, kam nach Norddeutschland und wurde von Herrn Grewe begutachtet. Der sagte, dass der Angriff jagdlich motiviert war und die Hündin weiter vermittelt werden kann.

Der neue Besitzer wollte nicht mit dem Hund vor die Kamera, aber Hr. Grewe war bereit dies zu tun. Er saß also mit ihr im Grünen, er auf einer Bank, die Hündin angeleint. Der Reporter fragte, ob man auschließen könnte, dass von diesem Hund eine Gefahr ausgeht und ob er jetzt vor dem Hund mit einem Stock spielen könnte?

Darauf sagte Hr. Grewe, dass es sein könnte, dass die Hündin den Stock haben wollte, aber er könnte die Hündin jederzeit unter Kontrolle bringen.
Dann zeigte er noch, dass er mit den Beinen was unter die Hündin gehen kann, so ganz kleine Elemente, die zeigen sollte, die Hündin greift nicht sofort an.

Das Interview war dann eigentlich beendet, Hr. Grewe hat wohl auch schon innerlich abgeschaltet und die Hündin riss sich los und stürmte einem freilaufenden Huhn hinterher.

Sie ließ sich überhaupt nicht abrufen und der Hundetrainer und eine Assistentin liefen hinter der Hündin her und versuchten sie einzufangen, was ihnen gelang, als sie das Huhn getötet hatte.
Danke liebe Varghona,
Deine einzigartige Berichterstattung hat mir die Situation perfekt vor Augen geführt.
In der Tat hört sich das für einen Trainer, der nicht zur zimperlichen Sorte gehört und gerne auf Wattebauschwerfer und Hundehalter generell
zielt, ziemlich peinlich an.
Kommt doch in mir etwas Schadenfreude hoch, zumal ich gestern ähnlich versagt habe (was Achtsamkeit anbelangt)
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