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  #21 (permalink)  
Alt 30.10.2011, 12:57
Benutzerbild von Varghona
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Ralf, ich kenne massenhaft Hunde mit einem starken Jagdtrieb, aber ich kenne keinen Hund, der sich im Kopf eines Kindes in einen Rausch beisst und dann noch die "Retter" angreift.

Normal ist das nicht. Für mich und GsD auch für die Masse aller Hunde, die friedlich mit Menschen zusammen leben.

Da ist bei dieser Hündin was grundlegend falsch gelaufen. Ich stimme absolut zu, dass das Problem am anderen Ende der Leine ist. Niemand hat sie gelenkt und erzogen. Und jetzt haben wir den Salat.

Das Problem bei dieser Sendung - hattest du es gesehen? - war einfach, dass sich ein Hundekenner hinsetzt und sagt: sie ist lenkbar und wenn man sie verantwortungsvoll hält, dann ist es alles kein Problem. Und dann reisst sie sich los und sie ist nicht lenkbar und wurde anscheinend auch vom Profi nicht verantwortungsbewußt festgehalten.

Und hier sehe ich das Problem.

Fehler passieren, aber bei dieser Hündin mit dem derzeitigen Trainingsstand ist das dann eine Katastrophe.
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  #22 (permalink)  
Alt 30.10.2011, 13:21
Benutzerbild von gretacaro
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Ich kann da Varghona nur beisteuern.
Das Außmaß des (wodurch auch immer) bedingten Angriffes des Hundes auf das Kind finde ich ebenfalls maßgeblich bei einer Beurteilung des Hundes.

Ich erinnere mich an einen ähnlich gelagerten Fall im Kreis Hildesheim vor
ca.2 Jahren, dort haben 2 Rottweiler (Mutter uns Sohn) 2 kleine Kinder und deren Mutter angegriffen und schwer verletzt.
Die Familie hatte sich auf einem Spaziergang befunden. Die Halterin hatte die Hunde nach Passieren der Familie abgeleint, die Hunde
kehrten um und griffen die kleinen Kinder an.
Der Angriff sollte nach nach Analyse von Fachleuten ebenfalls jagdlich motiviert gewesen sein, die Hunde während ihres Aufenthalt im Tierheims völlig unauffällig.
Kann man sicher sein das mit viel Training diese Hunde in einer ähnlichen Situation
anders reagieren?
Ich frage nur, denn ich bin mir wirklich nicht sicher wie ich Hunde die Menschen schon einmal derartig schwer angegriffen und verletzt haben beurteilen kann.
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  #23 (permalink)  
Alt 30.10.2011, 15:02
Benutzerbild von Nett-Man
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Zitat:
Zitat von Varghona Beitrag anzeigen
Ralf, ich kenne massenhaft Hunde mit einem starken Jagdtrieb, aber ich kenne keinen Hund, der sich im Kopf eines Kindes in einen Rausch beisst und dann noch die "Retter" angreift.
Ich sehe da keine Widerspruch zu meiner These. So schrecklich und traumatisch der Vorfall für die Oma und den Jungen war (ich hatte ja selber gerade einen Beissvorfall in der Familie und weiß wie sehr die Wunde und die Seele schmerzt), so wenig sehe ich den Hund als blutrünstige Bestie. Der Hund hatte, vermute ich mal, mit der 'Spielvariante' Kind/Stock und jemandem der ihm dabei die Ressource streitig macht keine Erfahrung. Ein, wie es auch Herr Greve gesagt hat, gefährlicher Erziehungsmangel im Prägungsalter.

Zitat:
Normal ist das nicht. Für mich und GsD auch für die Masse aller Hunde, die friedlich mit Menschen zusammen leben.
Der Hund muß aber gelernt haben, wie man mit Menschen zusammen lebt und wo seine Grenzen sind. Wenn man ihm das nicht beibringt kommt es halt zu solchen Ausfällen die dann bei solchen Rassen noch durch ihre Rasse- und Zuchtspezifika verstärkt werden.


Zitat:
Das Problem bei dieser Sendung - hattest du es gesehen? - war einfach, dass sich ein Hundekenner hinsetzt und sagt: sie ist lenkbar und wenn man sie verantwortungsvoll hält, dann ist es alles kein Problem.
Nee, das hat Herr Greve so nicht gesagt, aber ich verstehe was Du meinst. Er hat mehrfach betont, dass das kein Jedermann-Hund ist, sondern in 'Experten'-Hand gehört, und dass man mit viel Zeit und Aufwand Teilaspekte seines Verhaltens korrigieren, aber nicht ganz eliminieren kann.

Im Übrigen war Greve nur mit der Begutachtung des Hundes betraut, soweit ich das verstanden habe, nicht mit dessen Ausbildung. Was wir dort also gesehen haben war das 'gleiche' unausgebildete Tier.

Zitat:
Und dann reisst sie sich los und sie ist nicht lenkbar und wurde anscheinend auch vom Profi nicht verantwortungsbewußt festgehalten.
Ja, Shit happens und Stern-TV ist dabei und macht gleich 'ne Blutstory draus. Aber was wirklich passiert ist, in dem Kontext der Geschichte, wird nicht erwähnt und Greve verhält sich medial auch 'n büschn doof: Der Hund greift keinen der Menschen an, die ihm nachjagen und versuchen ihm die Beute Huhn streitig zu machen!
__________________
Gruß aus Hamburg
Ralf


"Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!"

Geändert von Nett-Man (30.10.2011 um 15:05 Uhr).
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  #24 (permalink)  
Alt 30.10.2011, 18:52
Benutzerbild von Varghona
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Zitat:
Zitat von Nett-Man Beitrag anzeigen
Ich sehe da keine Widerspruch zu meiner These. So schrecklich und traumatisch der Vorfall für die Oma und den Jungen war (ich hatte ja selber gerade einen Beissvorfall in der Familie und weiß wie sehr die Wunde und die Seele schmerzt), so wenig sehe ich den Hund als blutrünstige Bestie. Der Hund hatte, vermute ich mal, mit der 'Spielvariante' Kind/Stock und jemandem der ihm dabei die Ressource streitig macht keine Erfahrung. Ein, wie es auch Herr Greve gesagt hat, gefährlicher Erziehungsmangel im Prägungsalter.
Ja, das sehe ich auch so.
Zitat:
Der Hund muß aber gelernt haben, wie man mit Menschen zusammen lebt und wo seine Grenzen sind. Wenn man ihm das nicht beibringt kommt es halt zu solchen Ausfällen die dann bei solchen Rassen noch durch ihre Rasse- und Zuchtspezifika verstärkt werden.
Und das ist bei dieser Hündin verpasst worden. Und solange sie dies nicht nachholen kann, was nicht schnell gehen wird - das braucht Zeit, da geht man nicht mal eben ne Woche trainieren, so lange ist diese Hündin ein Risiko. Ein potentielles sozusagen.


Zitat:
Nee, das hat Herr Greve so nicht gesagt, aber ich verstehe was Du meinst. Er hat mehrfach betont, dass das kein Jedermann-Hund ist, sondern in 'Experten'-Hand gehört, und dass man mit viel Zeit und Aufwand Teilaspekte seines Verhaltens korrigieren, aber nicht ganz eliminieren kann.
Ich probiere mich genau zu erinnern und er sagte auf die Frage, ob der Reporter jetzt mit einem Stock herumfuchteln könne, ohne dass was passiert: Es kann gut sein, dass der Hund da gerne hin möchte und aufmerksam wird, aber ich kann den Hund ja kontrollieren.

Ich habe mich da schon gefragt, ob er das so meint, weil er den Hund an der Leine hat oder ob der Hund schon jetzt so weit im Training ist, dass er jederzeit abrufbar ist?


Zitat:
Im Übrigen war Greve nur mit der Begutachtung des Hundes betraut, soweit ich das verstanden habe, nicht mit dessen Ausbildung. Was wir dort also gesehen haben war das 'gleiche' unausgebildete Tier.
Ja, er hat sich nur bereit erklärt vor die Kamera zu kommen, der neue Besitzer wollte aus verständlichen Gründen nicht vor die Kamera.

Ich habe es auch so verstanden, dass er den Hund nie trainiert hat.

Zitat:
Ja, Shit happens und Stern-TV ist dabei und macht gleich 'ne Blutstory draus. Aber was wirklich passiert ist, in dem Kontext der Geschichte, wird nicht erwähnt und Greve verhält sich medial auch 'n büschn doof: Der Hund greift keinen der Menschen an, die ihm nachjagen und versuchen ihm die Beute Huhn streitig zu machen!
Uns unterscheidet da nur die letzte Schlussfolgerung, denke ich.

Selbst shit happens unterschreibe ich, es ist ein Fehler passiert.

Aber wenn bei meinem Kind der nächste Fehler passieren würde - daran will ich noch nicht mal denken.
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  #25 (permalink)  
Alt 31.10.2011, 13:43
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hi zusammen,

ich habe stern tv und den gutachter grewe angeschrieben,

ich bin der meinung das ganze war ein FAKE.
warum ?? keine ahnung.......um den rotti, als wilden beisser da stehen zu lassen,

95 % aller hunde hätten sich das huhn geschnappt........beute,,,,,,,
dann hab ich kein totes huhn gesehen,ich habe auch nicht gesehen das der rotti das huhn im maul hatte,
ich hab das ganze auf video,
ich hab ich es mir ein paar mal angesehen,
die sache ist total lächerlich,
dieser grewe hällt die leine sehr locker in der hand........da wo freilaufende hühner rum rennen,,,das alleine muss man sich ja schon an den kopf fahren,,,das der hund gefilmt wird im beisein von freilaufenden hühnern,
man müsste stern tv ein verfahren an den hals hängen,da sie die aufsichtspflicht verletzt haben und dadurch...wenn überhaupt ein huhn getötet wurde,das ist tierschutzrelevant, damit hätte man rechnen müssen,,

und dann hat der hund aufgeschrien,,,,??????

alles in allem beschissen blöd gelaufen und der kompetente grewe hat sich ausserordentlich unkompetent bis lächerlich dargestellt.
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  #26 (permalink)  
Alt 04.11.2011, 00:50
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Schon schlimm was man so in "Bundesdeutsche Wohnzimmer und weit darüber hinaus"
an Unsinn hinein sendet.


Apfel + Birne = ergibt Obstkompott ,

und weder Apfel - noch Birnenkompott !


Michael Grewe hätte der Hundeszene einen Gefallen getan
wenn er das was er gesagt hat in der Sendung etwas stärker glaubhaft
(so ist das und nicht anders) und mit überzeugender Körpersprache
dem Zuschauer deutlich eingehender rübergebracht hätte.



Er hatte lediglich die Gutachter-Aufgabe den Hund zu beurteilen und einzuschätzen.
Dieses hat er auch getan, und vernünftig begründet,
und auch darauf hingewiesen (als notwendige Handhabung) die nötige Führung/Erziehung
und weitere Ausbildung der Rotti-Dame vom zukünftigen HH wahrgenommen
und aktiv durchgeführt werden muss und der HH ständig konsequent handeln muss
und in der Öffentlichkeit dieses mit Leine +MK jeweils absichern.


Sein Versehen die Rotti-Dame aus der Hand entgleitet zu lassen,
von Stern-TV als Unzuverlässigkeit darstellen zu lassen war sehr ungeschickt,
und solches dann mit einem
"Rest-Risiko mit dem wir in der Gesellschaft ständig Leben müssen
wenn wir Hunde halten gleichmal "zu entschuldigen" ist schon sehr ungeschickt gelaufen.


ER hätte, da er auch als Gutachter über den Hund spricht,
die mögliche Chance wahrnehmen MÜSSEN,
und dem Zuschauer sehr plastisch erzählend darstellen müssen

-die Rasse und die Besonderheit der Rasse erklären,
-den Werdegang des Hundes schildern,
-den notwendigen konsequenten Umgang mit einem Familien-Hund ansprechen,
-und die "hilfreichen Handlungen + Notwendigkeiten" beim Rotti-Umgang erklären,
-welche Anforderungen an den HH "bei so starken Rassen" allg. zu stellen ist,
-welchen Leichtsinn + Verhalten der HH stets zu vermeiden hat auch deutlich ansprechen,
-welche Freude im Umgang der Rotti-Halter geniesen kann, wenn
-wenn aus dem 2+4 Beiner ein "6 Beine-Team" geworden ist ,
-usw. ,

und somit den Sachverhalt deutlich aufgezeigt
und die Zusammenhänge deutlich gemacht
wie Hundehaltung in unserer Gesellschaft möglich ist
und auch unbedingt wahrgenommen werden MUSS.



SOOOO wie es leider gelaufen ist in der Sendung,
war es ein Feldzug gegen den Hund der sein Leben verwirkt hat !

Ebenso wurde das Vertrauen in Gutachter/Experten/Hunde-Trainer beschädigt,
und die Person Michael Grewe ein Stück weit als Beispiel vorgeführt,
mit welcher täglichen Unzuverlässigkeit der HH gemeinhin, zu rechnen ist.

DAS WAR ganz viel WASSER AUF DIE FALSCHEN MÜHLRÄDER !!!


Die Rotti-HH sind nicht zu beneiden,
wenn Sie weiter dann angepöpelt, ja angespuckt werden
und auch von anderen HH verjagd werden
doch bitte anderswo den Rotti spazieren zu führen.




LG
__________________
Meint,

FREUDIG # LEISE # KONSEQUENT


hundeversteher-nrw


-------------------------------------------

HUNDE sind doch die besseren Menschen ; man muss nur richtig hinschauen um es erkennen zu wollen.
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  #27 (permalink)  
Alt 04.11.2011, 09:03
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Hej, deinen Beitrag unterschreibe ich ja mal voll und ganz!
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  #28 (permalink)  
Alt 04.11.2011, 09:16
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Ort: Oberschwaben
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Traurig aber wahr!!!

Zitat:
...auch von anderen HH verjagd werden
doch bitte anderswo den Rotti spazieren zu führen
Das ist noch das schlimmste daran....
__________________
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass Du die Mahlzeit mit ihm teilst; er sorgt lediglich dafür, dass Dein Gewissen so schlecht ist, dass sie Dir nichtmehr schmeckt.
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  #29 (permalink)  
Alt 04.11.2011, 11:08
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@HV

Jetzt hast Du es mal konkret auf den Punkt gebracht.

Deinem Beitrag ist nichts mehr hinzuzufügen.
__________________
LG Verena und die Rentnergang


Hundebändigerin und Katzensklavin
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  #30 (permalink)  
Alt 05.11.2011, 00:32
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Zitat:
Zitat von hundeversteher-nrw Beitrag anzeigen
-welche Freude im Umgang der Rotti-Halter geniesen kann, wenn
-wenn aus dem 2+4 Beiner ein "6 Beine-Team" geworden ist
Schlimmer als der Film ist eigentlich nur noch das windelweiche Gewäsch von selbsternannten Hundeexperten, die suggerieren, ein Hund, der ein Kind gerissen hat, müsse, solle und könne therapiert werden.
__________________
Schönen Gruß
Fürstibürsti





Hilfe! Mein Hund erzieht mich nicht gewaltfrei.
www.krawallmaus.de
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