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Liebe Gretacaro, therapierbar ist in meinen Augen schon kein guter Ansatz, der Hund muss ja nicht therapiert werden, anders formuliert: ja, ich denke jeder Hund ist formbar- so keine Krankheit die Ursache für ein bestimmtes Verhalten ist.
Zitat:
er wird genug prägende Eindrücke gemacht haben, die ihn zu dem werden liessen, was er jetzt ist. Zitat:
Zitat:
Vergiss nicht die Erfolge im Auge zu haben ganz liebe Grüsse Anja
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Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind. Marian Anderson http://co-bold.jimdo.com http://kepri.jimdo.com/ |
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Nein, ich halte nicht jeden Hund für therapierbar.
Zumindest nicht so, dass er 100%ig alltaugstauglich wird. Ich glaube, dass man bei jedem Hund was erreichen kann, aber ob das Erreichte reicht, ist dann sehr relativ. Je älter der Hund ist und je schlimmer die Prägung war, desto schwieriger wird es. Allerdings denke ich auch, dass jeder Hundebesitzer eine andere Schmerzgrenze hat. In der Nachbarschaft ist auch eine sehr ängstliche Hündin, die alles und jeden verbellt und auch schnappt. Sie kommt auch von der Straße. Für ihre Besitzerin ist das völlig in Ordnung. Für mich mit 2 Kindern wäre es eine Katastrophe. Nur mal so als Beispiel. |
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Nein, nicht jeder Hund ist so weit zu bringen, dass er für jede Umgebung alltagstauglich ist.
Abhängig von Vorerfahrungen, Sozialisierungs-/Prägungsdefiziten und auch der individuellen Streßresistenz wird es immer Hunde geben, die mit bestimmten Situationen nicht klar kommen. Als Halter kann man da manchmal nur bedingt was verbessern, trotz aller Bemühungen.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Ich glaube auch nicht, dass man alles wieder "gutmachen" kann und nein, der HH ist nicht immer für alles verantwortlich.
Natürlich versucht man, dem Hund zu helfen, v. a. wenn man merkt, dass er selbst darunter "leidet", aber ich glaube, bei manchen Verhaltensweisen geht es irgendwann auch darum, sich "abzufinden", sich einzugestehen, dass man hier nichts machen kann und dann damit "zu leben"... So wie es sich anhört, hast Du sehr viel gemacht, es hat sich auch vieles verbessert, aber m.E. solltest Du auch an Dich selbst denken:man kann nicht sein ganzes Leben nur auf den Hund abstellen. Mit manchem kann / muss / sollte man sich arrangieren, damit man selbst nicht permanent unter Stress steht
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Liebe Grüße Uta & Filou |
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Wenn man davon ausgeht, dass Hunde Persönlichkeiten sind - d.h. wie Menschen mit Fähigkeiten und Funktionen wie Denken, Emotionen, Lernfähigkeit etc. ausgestattet - dann darf man auch behaupten, dass diese Persönlichkeit aus Anlage, Umwelteinflüssen (Sozialisation) und Selbststeuerung besteht.
So gesehen ist also theoretisch nur ein Teil beeinflussbar durch Erziehung.
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Herzlichst, Susann |
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Ich glaube, dass auch Hunde Traumata erleben können und diese sich später auch nicht leicht auflösen lassen.
Auf der einen Seite erlebe ich, dass sich schlechte Angewohnheiten verlernen lassen (ziehen an der Leine, zu stürmische Begrüßungen etc.). Aber da ist auch mit dem Umlernen kein lebensbedrohliches Erlebnis verknüpft. Da lernt der Hund: ich kann es mir leichter machen, wenn ich nicht an der Leine ziehe, ich komme schneller voran wenn ich mein Tempo anpasse. Traumatische Erfahrungen werden aber anders abgespeichert. Und diese lassen sich nicht durch positive Gegenerfahrungen ersetzen. Total blödes Beispiel, das ganz und gar nicht an die Herausforderungen denen du dich stellen mußt heran reicht. Ich habe durch Zufall festgestellt, dass mein Hund seinem Wassernapf sehr skeptisch gegenüber steht. Mein Hund trinkt wenig. Also gehe ich als wohlmeinde Hundefrau mit gefülltem Wassernapf auf meinen Hund zu und animiere ihn zum trinken. Der weicht vor mir zurück. Ich stelle den Napf weg und locke ihn, alles prima! Ich nehme wieder den Napf und ich-mit-Wassernapf-in-der-Hand bin irgendwie bedrohlich. Hab mir einen Kopf gemacht warum und wieso. Dann fiel mir ein: letzten Sommer als er Junghund war, bin ich mit gefüllten Wassernapf raus auf die Terrasse, bin über ein paar Schuhe gestolpert und konnte mich zwar fangen aber das Wasser habe ich meinem wasserscheuen Hund über den Kopf gekippt. Noch heute denkt er ich will ihn duschen Daher, ich mit Wassernapf auf ihn zugehend, das Bild scheint immer noch zu Misstrauen zu sorgen. Und das ist ja jetzt mehr als 6 Monate her, ist nur einmal passiert und hat zwar seinen Kopf unerwartet durchnässt aber ansonsten keinen Schaden oder Schmerzen erzeugt. Wenn eine solche kleine Begebenheit so gut im Hirn gespeichert wird, was ist dann erst mit den Traumata rund um Hunger, Prügel, Einsperren etc? |
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Moin,
Kepri hat mir meinen Einwand schon 'abgenommen': Wieso therapierbar? Der Hund macht aus seiner Sicht nichts falsch. Der Konflikt entsteht, so wie ich es hier lese, aus den Anforderungen der Menschen. Mein spontaner Gedanke war, lass dem Hund seinen Raum und vor allem seine Zeit mit all seinen Ängsten und Macken und nutze die wenigen Momente des Vertrauens, die er Dir schenkt, anstatt in kontinuierlich mit Deinen Anforderungen weiter zu belasten.
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Gruß aus Hamburg Ralf "Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!" |
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Sicher kannst du viel erreichen was dir für wichtig erscheint um einen Hund Gesellschaftsfähig in humiden Sinne zu machen.
In canidenaugen wird fast alles völliger Quatsch sein. Sie machen es dann doch aus den verschiedensten Gründen: Futter Meideverhalten.... Was für den einen Hund selbstverständlich ist und den HH keine Probleme bereitete wird für den anderen schier unmöglich sein. Ich bin mitlerweile da angekommen den Hund dort ab zu holen wo er steht und nicht auf biegen und brechen einen Lassiverschnitt aus ihm machen zu wollen. Seine Ängste und/oder Aggressionen ließen ihn überleben. Nun alles wegschtreichen zu wollen kann nicht immer klappen. Ich schließe mich gerne Anja an und hoffe du bekeommst den Kopf freu für die positiven Schritte die dein Hund macht. Nur die besten Wünsche von Jacqueline!
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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Da gehe ich nicht ganz mit: auch für den Hund bedeutet es sehr großen Stress, dauerhaft für ihn beängstigenden Situationen ausgesetzt zu sein. Hier sollte man schon versuchen, ihm größere "Sicherheit" zu vermitteln - wie es gretacaro ja auch getan / teilweise geschafft hat.
Es gibt aber auch Verhaltensweisen, mit denen Hund "leben" kann, was den Menschen aber stört. Und hier denke ich, dass Mensch irgendwann besser beraten ist, damit zu leben / sich damit zu arrangieren.
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Liebe Grüße Uta & Filou |
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