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  #1 (permalink)  
Alt 23.02.2011, 14:56
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Daumen runter Rüdenteam zofft sich

Hallo, ich bin neu hier und auf der suche nach Rat!

Geändert von jeoh (10.03.2011 um 18:42 Uhr).
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Alt 23.02.2011, 22:23
Benutzerbild von mausilla
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Bist Du sicher, dass der Kleine noch "das Sagen" hat? Oder hättest Du das nur gern, weil er älter ist?

Und wem unterwirft sich Ben? Dir, wenn Du die Hunde trennst oder Karno?

Möglicherweise unterstützt Du mit Deinen Aktionen/Deinem Verhalten den falschen Hund und bekommst deswegen keine Ruhe rein.

Wie sind denn die Beiden sonst miteinander? Wer setzt sich in wichtigen Dingen durch, wer gibt nach? Bspw. bei der Begrüßung wenn Du heimkommst, wenn Besuch kommt, besetzt einer des andern Liegeplätze, alles sowas.
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LG Verena und die Rentnergang


Hundebändigerin und Katzensklavin
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  #3 (permalink)  
Alt 24.02.2011, 10:10
Benutzerbild von Boxi
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Zitat:
Zitat von mausilla Beitrag anzeigen
Bist Du sicher, dass der Kleine noch "das Sagen" hat? Oder hättest Du das nur gern, weil er älter ist?

Möglicherweise unterstützt Du mit Deinen Aktionen/Deinem Verhalten den falschen Hund und bekommst deswegen keine Ruhe rein.
Genau das waren auch meine Gedanken dazu. Wenn du sagst, dass Ben Karno in seiner Bewegung innerhalb der Wohnung einschränkt, klingt es nicht unbedingt so, als hätte der Kleine noch das Sagen. Ich denke schon dass man rausfinden sollte, wer tatsächlich Oberwasser hat, und diesen Hund dann prinzipiell auch in seiner Rolle unterstützen, damit er nicht ständig das Gefühl hat, er müsse sich gegenüber dem anderen Hund beweisen. Wie Mausilla sagt, bringt man andernfalls keine Ruhe rein.

Andersherum darf natürlich keiner den anderen mobben, d.h. ich würde schon versuchen im Vorfeld zu erkennen, wenn Ben Karno "anstarrt" und ihn nicht in bestimmte Räume lassen will, und das unterbinden. Denn klar ist, du bestimmst wer sich wohin bewegt, das regeln die Hunde nicht untereinander.
Berichte doch mal ein bisschen mehr!
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  #4 (permalink)  
Alt 24.02.2011, 10:57
Benutzerbild von Bernerfreundin
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Das kommt mir so bekannt vor...
Habe das gleiche Problem gehabt nur sind meine Hunde 2,5 Jahre auseinander und körperlich ebenbürtig.

Wenn Hunde zu Hause anfangen andere "Familienmitglieder" einzuschränken stimmt insgesamt etwas nicht, würde ich meinen. Heißt Hund nimmt sich generell zu wichtig, warum sonst sollte er glaube es stünde ihm zu...

Diese Thema ist sehr sehr komplex und überhaupt nicht über ein Forum zu lösen, denke ich.
Warte nicht, sondern hol dir Hilfe und zwar ins Haus.
Die Spannung zwischen den Hunden wir immer größer nicht kleiner und irgendwann wird es blutig, das muss ja nicht sein.

(Meine Hunde haben sich übrigens in vielen anderen Dingen auch "gut verstanden").

Ich musste damals alles über den Haufen werfen und habe sehr viel gelernt, war aber auch echt am verzweifeln.
(Falls es dich interessiert, kannst du hier im Forum einiges darüber nachlesen).

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einer CANIS Trainerin gemacht.

Canis-Zentrum für Kynologie - Studium / CANIS-Absolventen
__________________
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Bernerfreundin & Co.
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Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute haben gefährliche.
Marc Aurel
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Alt 24.02.2011, 13:27
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@Bernerfreundin
Kannst du denn ein bisschen erzählen, was die Trainerin so mit dir, bzw. mit deinen Hunden gemacht und was letztendlich auch zum Erfolg geführt hat?

Geändert von jeoh (10.03.2011 um 18:42 Uhr).
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Alt 24.02.2011, 14:04
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Ich würde mir für deine Situation eine(n) erfahrene(n) Hundtrainer/in suchen, der/die die Situation sicher beurteilen kann..

Vielleicht hilft es auch einen von beiden (oder beide?) zu kastrieren? Das würde ich auch mit einem Trainer und dem TA besprechen und ggf. mit chemischer Kastration den Effekt ausprobieren..

Hört sich ja nach einer Menge Stress für dich und deine Hunde an!
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Alt 24.02.2011, 14:55
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Einen Hundetrainer finde ich ehrlich gesagt ganz schön teuer und Kastration finde ich sehr schlimm... das würde ich nichmal Ben antun. Außerdem ist er noch ein Stück weit Beschützer.. weiß nicht ob das noch so gut funktioniert wenn er kastriert ist.
Von der chemischen Kastration hab ich noch nie gehört, aber was ich so nach kurzem googlen darüber lesen kann ist auch nicht gerade überwiegend positiv. :/
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  #8 (permalink)  
Alt 24.02.2011, 15:11
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Ein/e HundetrainerIn könnte dir aber helfen, ein wenig Abstand zu gewinnen und dich vielleicht auch von deinen Vorstellungen bez. Grösse, körperlicher Überlegenheit, Rasse und Alter wegbringen...

Bei uns bestimmt Isa, auch wenn das nicht immer offensichtlich ist, und auch wenn Schnurz ihr mit seinem Kampf-Gebiss ein Bein durchbeissen könnte...

Schnurz ist zwar der Haus- und Hofwächter und seine Knochen gibt er nicht her, aber ansonsten gibt sie den Tarif durch.
Sie ist aber viel kleiner als er und ansonsten gegenüber grösseren Hunden sehr vorsichtig. Und er hat als Terrier überhaupt keine Ahnung, wie klein er ist, seine Lieblingskumpels sind Weimaraner und Berner...

Vielleicht reicht es schon, wenn jemand eine Stunde bei dir zuhause zuschaut?
__________________
Herzlichst, Susann
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  #9 (permalink)  
Alt 24.02.2011, 15:45
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Ich bin auch gegen eine GRUNDSÄTZLICHE Kastration..

Habe bisher keines meiner Tiere kastrieren oder sterilisieren lassen! (Weder Hunde noch Katzen..)

Manchmal ist aber leider nötig! Vor allem wenn man zwei intakten Rüden das Miteinander aufzwingt..
Das kann sonst einfach nur Stress ohne Ende bedeuten (für die Hunde!)..

Aber auch hier gilt für mich: Nie leichtfertig machen, sondern gut abwägen! Daher nach sorgfältiger Prüfung erstmal die chemische Variante, die reversibel ist..
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  #10 (permalink)  
Alt 24.02.2011, 16:20
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Zitat:
Zitat von jeoh Beitrag anzeigen
Außerdem ist er noch ein Stück weit Beschützer.. weiß nicht ob das noch so gut funktioniert wenn er kastriert ist.
Du meinst Beschützer von dir, oder auch vom Haus? Also davon kannst du mal ausgehen (dass das auch nach der Kastra noch gegeben ist) - bei den entsprechenden Rassen "schützen" schließlich auch Hündinnen, kastrierte Hündinnen usw. Das ist sicher nicht den intakten Rüden vorbehalten und eben auch in deiner Rasse verankert!

Wenn die Kastration für euch überhaupt eine Option sein sollte, würde ich aber ganz genau überlegen, welchen von beiden ich kastrieren lasse - und dafür ist es unbedingt nötig, die Dominanzverhältnisse (obwohl ich das Wort an sich nicht mag) genauer zu prüfen. Sonst kann es auch mehr schaden als nützen. Ich denke aber, dass man ggf. mit professioneller Unterstützung das Problem auch so in den Griff kriegen kann, indem du dein Verhalten gegenüber den Hunden ganz genau beleuchtest und evtl. auch andere Regeln aufstellst. Ist aber wie gesagt aus der Ferne ganz schwer zu beurteilen!
__________________
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