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Mittlerweile ist ja schon ein bisschen Zeit vergangen, seit wir einiges hier geändert haben.
Das Türgitter hat seinen Zweck wirklich gut erfüllt und in den ersten Tagen einiges erleichtert. Aber mein Knopf hat relativ schnell kapiert und umgedacht (schneller als Frauchen es geschafft hat) Herr Hund ist gut runtergefahren. Hat sich wieder normalisiert. Seit drei Tagen können wir das Türgitter offen lassen. Wenn Hund müde ist, dann legt er sich in 95% aller Fälle tatsächlich einfach ab ohne zu murren und zu mucken. Wenn er es dann doch mal in den Kopf kriegt, reicht erstaunlicher Weise ein deutliches "Schluss jetzt" mit einer in seine Richtung geschobene Hand. Herr Hund hört dann komischer Weise augenblicklich auf mit dem Mucken und macht Feierabend. Keine Ahnung wieso, aber das scheint mein verbales Türgitter zu sein *freu* Und auch eine schöne Entwicklung ist, dass mein Hund, wenn er sich ablegt zum Pennen, er neuerdings immer öfter seine Plätze dafür benutzt. Auch wenn er mal nicht schläft und friedlich im Wohnzimmer bei den spielenden Kids ist (ohne diese zu bedrängen!!!) dann liegt er auf seiner Decke und beobachtet das Treiben ganz entspannt und aufmerksam. Ich denke, wir sind auf einem immer noch und weiterhin guten Weg. Dafür entdeckt mein Hund beim Spaziergang immer mehr sein Selbstbewusstsein und lässt den Johnny raushängen, wenn wir auf andere Hunde treffen. Ich schätze, hier hat sich meine neue Baustelle aufgetan *lach*
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Lieben Gruß, Nicole und Felltier "Träume sind mehr als das IST, was vielleicht einmal wird!" |
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Eure Fortschritte freuen mich riesig, das klingt doch nach einem richtig netten Zusammenleben
Ich wollte hier nur mal kurz nachhaken - passiert das eher ohne oder mit Leine? Faucht er die anderen Hunde von weitem an oder macht sich im Spiel ziemlich gerade?
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www.boxernothilfe.de |
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Zitat:
Zitat:
Vor einer Woche sah das so aus: Hund kommt uns entgegen. Er sieht den Hund aus der Ferne. Stellt einen leichten Kamm auf der Schulter, aber freundlich. Winselt, will hin, jankert, schiebt wohl Frust und packt ein tiefes Bellen aus. Kurz, er macht sich zum Hampelmann, hängt sich in die Leine und macht den Johnny. Wenn er offline ist (momentan nicht häufig) dann geht er unterhalb dieser zwei Meter hin - sehr freundlich, offenherzig, fröhlich und will mordsmäßig toben. Im Spiel ist er ein echter Gentleman und quillt nur so über vor Freude und Energie. Pure Lust. Keine Spur von etwas Aggressivem o.ä. Und er lässt sich in jeder Spielsituation abrufen. Kommt dann freudig angewetzt, wird belohnt, bleibt bei mir, wird nochmal belohnt und mit "Lauf" wieder für das Spiel freigegeben. Was mir allerdings immer wieder auffällt, er gebährt sich gegenüber anderen Hunden mit sehr vielen Beschwichtigungssignalen, Lefzen auslecken usw. Da Herr Hund mittlerweile 22 Kilo wiegt, hatte ich keine Lust auf dieses Prozedere. War schon ziemlich gestresst, und gut mit den Nerven runter und habe angefangen, dieses Problem mit ihm zu arbeiten. Daher laufen wir im Moment nicht offline. Wir haben eine Methode gefunden, die anscheinend sehr gut zu uns passt. Zumindest machen wir langsam langsame Fortschritte. Meine Vermutung für seinen "Johnny" ist Unsicherheit. Daher habe ich einiges umgeworfen und versuche, ihm über meine Leinenführung Sicherheit zu vermitteln und ihm zu zeigen, dass ich für ihn die Dinge da draußen regeln will und kann. Auf Unsicherheit komme ich, da er die ersten zwei Wochen panische Angst bekam, wenn wir einen Fremdhund sahen. Richtig mit Kreischattacke (von Hund). Das hatten wir einem unangeleinten Hund zu verdanken, der von hinten um die Ecke geschossen kam und ihm ne fette Abreibung verpasst hat. So schnell konnte ich gar nicht reagieren. Und mein Hund hat wohl das Bild, dass ich ihn nicht ordnungsgemäß schützen kann?! Das hat zwei Wochen gedauert, bis er nicht mehr schrie, wenn er Hunde sah. Und jetzt eben das totale Gegenteil. Exzessive Kontaktfreudigkeit. Mein Wunschziel? Ich möchte erreichen, dass wir locker und entspannt an Fremdhunden vorbeigehen können. Ohne jeglichen Stress. Vielleicht habt ihr ja Vorschläge, wie man das anpacken kann? Ich weiß nicht, ob ich mich jetzt in die Nesseln setze, wenn ich mich öffentlich bekenne. Habe erste Fortschritte bezüglich dieses Problems mit Fichtlmeiers Buch "Der Hund an der Leine" erreicht. Jedoch bin ich auch in diesem Thread offen für andere Ansätze. Gestern konnten wir dank meines Einsatzes als Pausenclown für Herr Hund zum ersten Mal ohne ein einziges Wuff oder so an zwei Fremdhunden vorbei.
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Lieben Gruß, Nicole und Felltier "Träume sind mehr als das IST, was vielleicht einmal wird!" |
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