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  #21 (permalink)  
Alt 09.02.2011, 11:14
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Das stimmt wohl.
Aber die alte Dame muß ich nicht mehr betreuen. Die dackelt von allein hinter mir her, da es etwas zu fressen gibt.
Leider kann ich mit dem RR noch nicht joggen oder Radfahren, da er noch zu jung ist. Daran hatte ich natürlich beim Kauf des Hundes sowieso gedacht, da ich ohnehin gern jogge. Dem Retriever macht das nicht sonderlich viel Spaß.
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  #22 (permalink)  
Alt 09.02.2011, 19:16
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Ich glaube ich muss mal wieder weit ausholen
Zunächst mein Tip ,nicht einfach Einzeltraining ,sondern Training bei Leuten ,die sich mit diesen speziellen Jagdhunderassen auskennen .
Der Ridge hat mich schon länger fasziniert und von daher habe ich mit der Rasse etwas intensiver Beschäfigt und auch mit so einigen Besitzern gesprochen .
Mitlerweile finde ich den Hund immer noch wunderschön ,aber würde mir niemals einen holen .Gerade diese Rasse ist extrem ihrer Schönheit zum Opfer gefallen und man versucht jetzt diese Rasse für unsere Breitengrade tauglich zu bekommen .
Hast du dich mal ein wenig mit der Geschichte der Rasse auseinander gesetzt ?
Es kann ungemein helfen zu verstehen wie der Hund tickt .
Diese Rasse wurde über lange Zeiten rein auf Leistung selektiert .Für den Busch und die Jagd vor dem Schuß muss dieser Hund extreme körperliche Stärke und Härte mit sich bringen ,er muss selbstsicher und mutig sein ,eigenständig arbeiten / jagen und dazu auch noch wachsam sein .
Sowohl Retriever ,als auch der Ridge sind Jagdhunde ,aber in keinster Weise miteinander zu vergleichen .Der Ridge muss eigenständig wehrhaftes Wild aufstöbern und stellen .Der Retriever arbeitet nach dem Schuß unter der Hand .
Das heißt bei einem Leben mit einem Ridge hier ,man muss ein starker souveräner Rudelführer sein ,der ständig hinterfragt wird ob er es auch wert ist .Das ist bei einem Retriever nicht nötig ,da kann man es auch mal ein wenig schleifen lassen .
Das war meine Meinung vor den Gesprächen mit anderen Ridge Besitzern ,tja und ich wurde bestätigt .Die Hunde waren kaum durch Leckerchen zu beindrucken ,selbst mitten im Trail kann eine Wildfährte alles zu nichte machen .Die Hunde fordern eine intelligente Führung
Der Rigde gehört zu den wenigen Rassen wo ich rein nach der Arbeit füttern würde ,rein durch die Hand .Jagdtraining mit Abwechslung und klarer Ansage .Es darf für den Hund immer nur einen Weg geben

Fazit ,dein Hund hat noch nicht seine körperliche und geistige volle Reife erlangt .Wenn du jetzt nichts machts ist es nur noch eine Frage der Zeit ,bis er das erste Wild reißt ,tja und dann bleibt ein Leben lang nur noch die Leine

Bevor jetzt irgendeiner einwirft ,mein Rigde ist aber voll Gesellschafts fähig .Ja man versucht es diese Rasse dahin zu Formen ,aber ist es es wert ?
__________________
Viele Grüsse von
Ingrid und Berry

http://www.dshini.net/de/spage/8aa4b...6-882926a9043a

http://www.bretonen-in-not.de/
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  #23 (permalink)  
Alt 09.02.2011, 20:29
Benutzerbild von Varghona
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Berry, dein Kommentar zu Ridgebacks spricht mir aus der Seele. Leider ist die Rasse in Mode gekommen, ein wunderschöner Hund, obwohl ich pers. schon den "hochstehenden Mittelstreifen" als so ein unötiges Zuchtding empfinde, der den Hund in seiner Kommunikation behindert.

Einen Ridgeback, zumal mit 11 Monaten mal eben als Dritthund zu holen, ohne Ridgebackerfahrung, finde ich mutig.

Ich empfehle immer ein Anti-Jagd-Training. Gerade Jäger bieten sowas an. Da lernt der Hund nicht nur ein sicheres Abbruchsignal sonder kriegt ein Ersatzangebot. Das finde ich wichtig.

Der Hund wurde ja so gezüchtet und braucht das.

Hast du dir mal Mantrailing angesehen? Das kann der Hund mit 11 Monaten schon. Von Radfahren oder ähnlichem würde ich in dem Alter abraten. Aber das sagtest du ja selbst schon.

Ich würde den Retriver auch mal kurz alleine mit rausnehmen und den Ridgeback auch. Und so mit beiden Hunden üben, dass der jeweils andere auch mal alleine mit darf. Am Anfang nur kurz. Dann steigern.
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  #24 (permalink)  
Alt 09.02.2011, 20:32
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Zitat:
Zitat von Berry Beitrag anzeigen
Ich glaube ich muss mal wieder weit ausholen
Zunächst mein Tip ,nicht einfach Einzeltraining ,sondern Training bei Leuten ,die sich mit diesen speziellen Jagdhunderassen auskennen .
Der Ridge hat mich schon länger fasziniert und von daher habe ich mit der Rasse etwas intensiver Beschäfigt und auch mit so einigen Besitzern gesprochen .
Mitlerweile finde ich den Hund immer noch wunderschön ,aber würde mir niemals einen holen .Gerade diese Rasse ist extrem ihrer Schönheit zum Opfer gefallen und man versucht jetzt diese Rasse für unsere Breitengrade tauglich zu bekommen .
Hast du dich mal ein wenig mit der Geschichte der Rasse auseinander gesetzt ?
Es kann ungemein helfen zu verstehen wie der Hund tickt .
Diese Rasse wurde über lange Zeiten rein auf Leistung selektiert .Für den Busch und die Jagd vor dem Schuß muss dieser Hund extreme körperliche Stärke und Härte mit sich bringen ,er muss selbstsicher und mutig sein ,eigenständig arbeiten / jagen und dazu auch noch wachsam sein .
Sowohl Retriever ,als auch der Ridge sind Jagdhunde ,aber in keinster Weise miteinander zu vergleichen .Der Ridge muss eigenständig wehrhaftes Wild aufstöbern und stellen .Der Retriever arbeitet nach dem Schuß unter der Hand .
Das heißt bei einem Leben mit einem Ridge hier ,man muss ein starker souveräner Rudelführer sein ,der ständig hinterfragt wird ob er es auch wert ist .Das ist bei einem Retriever nicht nötig ,da kann man es auch mal ein wenig schleifen lassen .
Das war meine Meinung vor den Gesprächen mit anderen Ridge Besitzern ,tja und ich wurde bestätigt .Die Hunde waren kaum durch Leckerchen zu beindrucken ,selbst mitten im Trail kann eine Wildfährte alles zu nichte machen .Die Hunde fordern eine intelligente Führung
Der Rigde gehört zu den wenigen Rassen wo ich rein nach der Arbeit füttern würde ,rein durch die Hand .Jagdtraining mit Abwechslung und klarer Ansage .Es darf für den Hund immer nur einen Weg geben

Fazit ,dein Hund hat noch nicht seine körperliche und geistige volle Reife erlangt .Wenn du jetzt nichts machts ist es nur noch eine Frage der Zeit ,bis er das erste Wild reißt ,tja und dann bleibt ein Leben lang nur noch die Leine

Bevor jetzt irgendeiner einwirft ,mein Rigde ist aber voll Gesellschafts fähig .Ja man versucht es diese Rasse dahin zu Formen ,aber ist es es wert ?
Der Rigde gehört zu den wenigen Rassen wo ich rein nach der Arbeit füttern würde ,rein durch die Hand .Jagdtraining mit Abwechslung und klarer Ansage .Es darf für den Hund immer nur einen Weg geben

Was meinst Du genau damit?

Ich habe mir schon eine Trainerin herausgesucht, bzw. durch den Züchter geben lassen, die sich mit der Rasse RR auskennt.

Danke für den ausführlichen Bericht.
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  #25 (permalink)  
Alt 09.02.2011, 20:34
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Zitat:
Zitat von Varghona Beitrag anzeigen
Berry, dein Kommentar zu Ridgebacks spricht mir aus der Seele. Leider ist die Rasse in Mode gekommen, ein wunderschöner Hund, obwohl ich pers. schon den "hochstehenden Mittelstreifen" als so ein unötiges Zuchtding empfinde, der den Hund in seiner Kommunikation behindert.

Einen Ridgeback, zumal mit 11 Monaten mal eben als Dritthund zu holen, ohne Ridgebackerfahrung, finde ich mutig.

Ich empfehle immer ein Anti-Jagd-Training. Gerade Jäger bieten sowas an. Da lernt der Hund nicht nur ein sicheres Abbruchsignal sonder kriegt ein Ersatzangebot. Das finde ich wichtig.

Der Hund wurde ja so gezüchtet und braucht das.

Hast du dir mal Mantrailing angesehen? Das kann der Hund mit 11 Monaten schon. Von Radfahren oder ähnlichem würde ich in dem Alter abraten. Aber das sagtest du ja selbst schon.

Ich würde den Retriver auch mal kurz alleine mit rausnehmen und den Ridgeback auch. Und so mit beiden Hunden üben, dass der jeweils andere auch mal alleine mit darf. Am Anfang nur kurz. Dann steigern.
Ok, das mache ich mal. Ich werde beide mal allein ausführen. Wobei der Retriever das schon kennt :-). Der ist mir auch nicht böse, wenn ich den Ridge mal allein ausführe.
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  #26 (permalink)  
Alt 09.02.2011, 20:37
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Möchte zu Berrys Ausführungen noch hinzu fügen, dass der Ridge auch gerne als Wachhund gehalten wurde.
Es kann sich also auch noch eine gewisse Schärfe entwickeln.
Ich habe das Glück und darf auch momentan mit einem Prachtburschen arbeiten und auch habe ich mal mit einem Labbi Ridge Mix meiner Freundin gearbeitet.
Tolle Hunde.
Und ich denke du kannst dich glücklich schätzen, dass du keine von den degenerierten fast ängstlichen Ridge bekommen hast.
Ich habe tatsächlich gute Erfahrungen mit der kompletten Handfütterung und mit dem Reizangeltraining gemacht gepaart mit Impulskontrolle Abruchssignalen einem komplettem Jagdtraining halt.
Und mit Einzelarbeit geht es nur.
Wirklich ich arbeite auch immer mit meinen Individuen einzeln.
Good luck.
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #27 (permalink)  
Alt 11.02.2011, 16:52
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Von der Rasse habe ich keine Ahnung.
Generell zu dem Problem, dass ein Hund auf Rückruf zwar kommt, dann aber sofort wieder abhaut mutmaße ich mal, dass ihr kein "Auflösekommando" habt.
Das ist typisch für das selbständige Auflösen von Kommandos.
Du musst also dafür sorgen, dass der Hund bei dir bleibt und ihn nach einer Weile erst freigeben mit z.B. "Lauf" oder "Frei" o.ä.
Dann lernt er, dass "Hierhin" solang gilt, bis "Frei" ist usw.
Gleiches gilt für Sitz, Platz etc. pp.
__________________
LG
Bernerfreundin & Co.
-------------------------------------------

Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute haben gefährliche.
Marc Aurel
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  #28 (permalink)  
Alt 12.02.2011, 20:16
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Zitat:
Ich habe tatsächlich gute Erfahrungen mit der kompletten Handfütterung und mit dem Reizangeltraining gemacht gepaart mit Impulskontrolle Abruchssignalen einem komplettem Jagdtraining halt.
Wow! Ganz grosses Kino!
Wobei ich die Ausfuehrungen von Jacqui nicht ganz verstanden habe (Sorry). Impulskontrolle ist dann was und wann kommt wo die Reizangel zum Einsatz? Vielleicht habe ich jetzt ein falsches Bild vor Augen???

Ich wuerde mit Grundgehorsam anfangen und aufhoeren wenn es klappt. Und ERST DANN mit dem Beschaeftigen anfangen. Wer mich gerne mal 'ausblendet' wenn ich Aufmerksamkeit fordere (ohne mit Torte um mich zu werfen) muss nicht noch in den Freizeitpark zum 'froehlich sein'.

Auch Ridgebacks koennen lernen, dass das sich BENEHMEN in einem Leben eines Loewenjaegers Platz einnehmen kann bzw. muss!

RussianCosmic
__________________
Mensch mit Hund
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