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Weiß denn Dein Bekannter etwas über das Vorleben der Hündin? Wie hat sie gelebt, bevor sie ins Tierheim kam? Und was hat denn das TH zu der Hündin gesagt - ist dieses Verhalten da auch schon vorgekommen?
Wie lange hat Dein Bekannter die Hündin schon? Hat sie sich schon richtig eingelebt und die Möglichkeit gehabt, anzukommen oder ist sie noch insgesamt unsicher?? Gibt es bestimmte feste Situationen, in denen die Hündin so reagiert? Kann man vorher schon eine Veränderung der Körperhaltung erkennen? Fragen über Fragen...aber ich finde es schwierig, das Verhalten so aus der Ferne einzuordnen, ohne etwas mehr zu wissen.
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LG Steffi und Henry |
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Macht es Sinn, DIR Tipps zum Training gegen Aggressives Verhalten zu geben, wenn doch eigentlich du gar nicht der Hundehalter bist?
Wenn der Halter gar kein richtiges normales Leben mit seinem Hund führen kann und durch das Aggressionsverhalten so eingeschränkt ist, sollte er sich einen Trainer suchen, der mit ihm zusammen trainiert. Man weiß ja nicht, was für Erfahrungen der Hund in seinem Leben gemacht (oder auch nicht gemacht) hat, ob die Aggression aus Angst entstanden ist und somit eher defensive Aggression ist, ob der Halter in der Lage und Willens ist, daran zu arbeiten und, was am allerwichtigsten ist: ob das Aggressionsverhalten im Rahmen des Normalverhaltens liegt oder ob es schon die Grenzen des Normalverhaltens überschritten hat. An sich ist Aggressionsverhalten eine ganz interessante Sache, bei der aber viele Komponenten eine Rolle spielen. Die meisten aggressiven Hunde sind oft unglaublich unsicher und brauchen erstmal ein geregeltes Leben und einen Hundehalter, auf den sie sich verlassen müssen. Auslastung spielt aber auch oft eine Rolle. Veränderung der Lebensumstände auch...
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"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger." [Jiddisch] |
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Hallo Cassiopeia,
berechtigte Frage! Natürlich habe ich ihm auch den Rat gegeben, sich dringend einen Trainer zu nehmen. Bis er die erste Stunde hat, dauert es aber LEIDER noch. Und ich halte die Problematik - um es lax zu sagen - für nicht ohne! Von daher wäre/bin ich froh über jeden Tipp und auf der anderen Seite interessiert es mich auch persönlich, was ihr "Profis" dazu meint! @Stebo Ja, das Verhalten war/ist bekannt und das sie Unsicherheit zeigt, wobei ich glaube nicht in dem Umfang und in der Heftigkeit! Aber wie geschrieben zur Vorgeschichte ist leider leider nichts bekannt. Schöne Grüße Claudia
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Soll sich der Hund in seinem Verhalten ändern, muss sich zunächst der Mensch verändern. In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick. Friederike Kempner, (1836 - 1904), deutsche Dichterin Geändert von Sommerregen135 (17.08.2010 um 13:15 Uhr). |
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In so einem Fall darf einfach keine "Ferndiagnose" gestellt werden. Bis ein -hoffentlich kompetenter- Trainer da war, sollte Dein Bekannter den Hund sichern, damit nicht wirklich etwas passiert. Damit meine ich, aufpassen, vorerst an der Leine behalten, bei Besuch in ein anderes Zimmer bringen usw. Mit jedem Verbellen wird die Hündin in ihrem Verhalten bestärkt, weil sie jedesmal Erfolg hat- in ihren Augen jedenfalls. Warum muss so ein unsicherer Hund auf eine Tagung mitgenommen werden?
Ich würde bis zum Trainerbesuch verstärkt an der Bindung von Hund und Halter arbeiten, um so dem Hund ein wenig Sicherheit zu geben. LG Ingrid
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www.hilfe-fuer-hundehalter.de |
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Hallo Claudia,
na, das klingt doch schon mal gut, dass sich der Mensch einen Trainer nimmt. Bis dahin und auch während des Trainings ist eigentlich eines vor allem wichtig: MANAGEMENT. Bis es keine Alternativstrasteige gibt, der der Hund statt des Aggressionsverhaltens ausführen kann, sollten Kontakte, die das Aggressionsverhalten auslösen soweit möglich gemieden werden. Je mehr A.-Auslöser es gibt, desto schwerer ist es. In nächster Zeit also keinen Besuch, bei mSpaziergang sollten andere Hunde umgangen werden (oder man macht einfach auf dem Absatz kehrt- das sieht zwar für die anderen Besitzer blöde aus, das wär mir für den Moment aber egal). Wichtig ist eben, dass das Verhalten nicht weiter eingeübt und gefestigt wird. Zum Management kann auch gehören, den Hund viel das Futter aus der Hand zu geben und ein "NILIF"-Programm (Nothing in life is free) einzuführen, dass heißt, den Hund in vielen RUHIGEN Situationen ein bisschen Gehorsam abzuverlangen (falls der Hund sowas schon kann, ansonsten erstmal nur den Namen rufen und den Hund fürs Kommen oder gucken mit Futter belohnen). Ein Teil der Ration sollte der Hund aber nach wie vor ganz in Ruhe an seinem Napf aufnehmen dürfen. Soweit erstmal dazu - damit kann man nix falsch machen, (es sei denn, der Hund beißt auch Herrchens/Frauchens Hand). Ich fänd's ttoal spannend, wenn du uns weiter auf dem Laufenden halten würdest - wäre ja interessant, die Ursache (falls möglich) zu erfahren. Vielleicht steckt ja auch ein gesundheitliches Problem dahinter... Viele Grüße Cassi Ingrid war schneller, aber so wie sie schrieb, meine ich es auch
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"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger." [Jiddisch] Geändert von Cassiopeia (17.08.2010 um 13:32 Uhr). |
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Ich als Nichttrainer würd auch vorschlagen, dass der Hund untersucht wird (vom Skelett und von den Organen her) - damit man Schmerz (egal ob chronisch oder akut) als Auslöser ausschliessen kann
Was bringt es, mit dem Hund zu trainieren, wenn der Auslöser nicht ausgeschlossen werden kann (also wenns wirklich Schmerzen sind) Ich schreibs nur, weil ich in den letzten Monaten viele Hunde erlebt habe, die agressiv waren und bei denen waren Schmerzen die Ursache (bei zweien ne HD, E-Hüfte, bei einem Rüden Verspannungen und bei den anderen Hunden Veränderungen an der Wirbelsäule usw) Als diese Schmerzen gestoppt wurden, waren die Hunde viel entspannter und aufnahmebereiter - es wurde das Verhaltensmuster durchbrochen....
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LG Ulrike, Lucy & Puf(irizsa) |
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Ich würde auch sagen, das man aus der ferne was dieses verhalten angeht, nur schwer Tipps geben kann.
Wenn schmerzen ausgeschlossen werden können, und es einzig und alleine "nur" die Unsicherheit ist, würde ich den Hund auch gesichert Halten, und versuchen Sie durch Ablenkung, wieder "runter" zubekommen. Ich weis nicht wie erfahren der Besitzer ist, aber ich denke mal das Er Ahnung hat sonst hätte Er sich diesen Hund vermutlich nicht geholt/bekommen. Wenn ich mich da so an meinen zurück erinnere, wenn Er in die Leine sprang, und wirklich Böse war, hab ich Ihn mit einem Futter Ball abgelenkt, und bin extra ruhig geblieben. Ich hab angefangen Ihn zu Belohnen wenn Er noch ruhig war, wenn Er Jogger gesehen hat, und ich selber habe die Jogger Ignoriert, so nach dem Motto: mich interessiert nicht was da kommt, den was da kommt ist harmlos, damit strahlt man als Halter unglaublich viel ruhe und Sicherheit aus(Bouni hat angefangen,wenn Er Jogger gesehen hat zu mir zukommen und auf seinen Ball zu warten) das Funktioniert aber halt nur dann wenn der Hund eine Bindung zu seinem Besitzer hat. Ich schreib aber lieber gleich dazu das Bouni von einem Jogger mit Pfefferspray abgeschossen wurde, und einen fast unbendigen Hass auf Jogger hatte, was der antrieb von diesem Hund ist, kann Dir wahrscheinlich nur der sagen bei dem der Hund auf wuchs. Du schreibst Sie geht nicht immer nach vorne , Bouni wollte auch nicht auf jeden Jogger los (anfangs schon Wenn Ihr mal wieder zu zweit unterwegs seit, würde es vileicht helfen wenn Du die Leute beobachtest, wie verhalten sich die Leute bei denen Sie vorgeht, nehmen die Blickkontakt zu Ihr auf, was haben diese Leute gemeinsam? Für Uns sind das kaum bemerk bare Dinge/Gesten, den Hund bringt das aber zum ausrasten. Es kann aber auch sein, das Sie gelernt hat das sich die Leute erschrecken wenn Sie vor geht (Wir hatten ein Rotti der es Super fand Leute zu erschrecken), da ist das vorgehen wieder ein anderes, dieser Rotti wurde immer weg gesperrt wenn Wir besuch bekamen, und das war genau das verkehrte, den sein verhalten wurde da durch nur schlimmer. Weg sperren ist schon OK, wenn es nicht zur dauer Lösung wird. Ich Drück Feste die Daumen, das Hund und Halter einen Trainer finden, der den beiden helfen kann. (die kurze Geschichte von meinem Hund, soll hier keine Tipps geben, nur den einen das es wichtig ist die Leute zu beobachten, bei denen Sie sich so verhält, kein Hund geht ohne ein Grund, von jetzt auf gleich los, für Uns ist dieser Grund aber manchmal nicht zusehn, weil Er einfach viel zu "unbedeutend" ist) Mir haben in der Zeit, die Fories hier geholfen, und ein Buch "das andere Ende der Leine" Patricia B.McConnell, es hilft die Augen in eine "andere" Richtung zuöffnen, ersetzt aber leider auch keinen guten Trainer. Es wird noch eine ziemlich anstrengende und nerven aufreibende Zeit, auf die Beiden zukommen, hoffentlich schafft der Besitzer seinem Hund aus dieser schweren Zeit zu helfen, und Hut ab das Er diesen Hund aus dem TH gerettet hat, meistens Sitzen solche Hund für immer dort.
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Schreibfehler sind lediglich Specialeffects meiner Tastatur. Ein linker Hund, hat meist kein Fell. Liebe grüße Cori&Bouni http://www.facebook.com/cordula.breitinger |
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Vielen lieben Dank an ALLE!!!
Ich freue mich sehr über eure Tipps, die ich auch an ihn weitergeben werde, damit nicht noch in den Tagen bis zum Termin mit der Trainerin mehr schief geht. Ihm fehlt leider ein wenig der Blick für die sich rasch aufbauenden kritischen Situationen und der Hund bekommt bei ihm im Moment noch zu sehr die Möglichkeit sich rein zu steigern und dadurch kann sie weiter Erfolgserlebnisse für sich verbuchen. Ich war/bin der Meinung und hatte ihm das auch gezeigt, dass ich Ablenkung im Vorfeld besser fände als den Hund "grob" zu Recht zu weisen. Ich werde euch gern auf dem Laufenden halten. Hoffe sehr, dass er es schafft und hoffe, dass er nicht aufgibt und der Hund zurück ins TH muss. Schöne Grüße Claudia
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Soll sich der Hund in seinem Verhalten ändern, muss sich zunächst der Mensch verändern. In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick. Friederike Kempner, (1836 - 1904), deutsche Dichterin |
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Ich wünsche der Maus das ihr Leben ruhiger wird.
Wer kommt denn? Vielleicht kenne ich den Trainer ja?!
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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