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DAS WÄRE JA PRIMA gerne, ich versuche Dir mal eine private email zu schicken. dann versuchen wir das mal am lebenden objekt... |
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Ein nicht wirklich anatomisch passendes Geschirr kann an der Schleppleine unpassender sein, als ein breites HB.
Die Zugwirkungen können da nämlich auch heftig an falscher Stelle einsetzen. Ich habe auch beim SL-Training den Hund am breiten HB gehabt. Und die SL ist ja eh nur eine Absicherung, Sinn der Sache ist ja nur den Hund zu begrenzen bzw. sachte ans zurückkommen zu erinnern. Nicht das der volle Kanne reinrennt in die Leine.
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Hunde haben Herrchen - Katzen haben Personal |
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Hallo,
lange habe ich überlegt ob ich etwas zu diesem Thema sagen sollte, aber es ist nunmal so das mir bei den ganzen ( bestimmt auch sehr hilfreichen ) Tips eines fehlt. So wie Du geschrieben hast ist Euer Hund erst 4 1/2 Monate alt, also noch ein herrlich verspieltes albernes Hundekind. Ich weiß zwar nicht was für eine Rasse ihr da habt, aber ich persönlich denke das man in diesem Alter ( und auch in den kommenden Monaten ) zu allererst mal keinen perfekten Gehorsam erwarten kann. Hast Du denn das Gefühl, daß er richtig ernsthaft hetzt und in letzter Instanz auch die evtl. gefangene Beute verletzen o. töten würde oder ist es einfach nur ein übermütiges albernes "Nachgelaufe mit einem großen Grinsen" im Gesicht? Bei der ersten Variante haben natürlich die anderen Forenmitglieder Recht, da mußt Du so schnell wie möglich eingreifen. Sollte es aber doch eher die zweite Variante sein, dann würde ich Dir raten es etwas gelassener angehen zu lassen. Paul ( inzwischen 3 1 /2 J. ) fand es als Junghund z.B. wunderbar hinter den jungen Mauerseglern herzulaufen sobald die tief übers Feld flogen. Das ging dann immer ein paar Minuten so und letztendlich kam er dann von selbst "strahlend grinsend und völlig glücklich" zu mir zurück ( wobei ich sagen muß, daß er sich hätte abrufen lassen, ich dieses "Spiel" aber absichtlich nicht unterbrochen habe ). Er besitzt keinerlei Jagdinstinkt, schwimmt sogar unten am See ganz gemütlich zwischen den Enten umher (die bei uns hier übrigens auch sehr gelassen sind). Manchmal springt er aber doch mal ansatzweise einem Kaninchen o. Eichhörnchen hinterher, kommt aber nach 3-4 Schritten wieder zu mir und freut sich "diebisch" das er denen jetzt mal einen Schrecken eingejagt hat Wenn im Wald schonmal junge Vögel am Wegesrand sitzen oder bei der alljährlichen Krötenwanderung die "Weiber schwerbepackt mit ihren Kerlen auf´m Rücken" unseren Weg in Zeitlupe kreuzen, dann guckt er sich alles ganz genau an, stupst ab und an mal ein bißchen mit der Schnauze an und geht gemütlich weiter. Du siehst also, "hinterher laufen" bedeutet nicht immer gleich Jagdtrieb. Bei uns im Wald laufen 2 Weimaraner rum und da diese Hunde leider nur "wegen des edlen Aussehens" angeschafft wurden und keinerlei artgerechte rassespezifische Ausbildung haben, passiert es immer wieder mal, daß sie tief in den Wald eintauchen und dort dann "hetzen" (was man eindeutig am "schrillen Gejaule und Geschrei" der Hunde hören kann). Ich persönlich würde Dir dazu raten, mit einem erfahrenen Hundehalter ( hier im Forum hatte sich ja - glaube ich - schon jemand angeboten oder? ) oder auch Hundetrainer/in mal zu der "Rabenwiese" zu gehen und ihn/sie diese ganze Situation einschätzen zu lassen. Lieben Gruß, Stephanie |
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Danke Stephanie für Deinen Beitrag! Ich habe das eben mal alles überflogen und wenn ich nicht wüßte, dass es sich um einen Welpen handelt, von dem die Rede ist, hätte ich an eine ernsthaftes Problem gedacht... Ich möchte nichts verharmlosen und ich bin auch der Meinung, dass man den Anfängen wehren soll, aber bei so einem Zwerg sollte es doch ein leichtes sein, ihn auf den richtigen Weg zu bringen. AJT- was für ein Wort in diesem Zusammenhang. Ein bisschen die Umgebung beachten, seinen Hund beobachten und kreativ sein- dann lässt der Welpi jede Krähe links liegen.
LG Ingrid
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www.hilfe-fuer-hundehalter.de |
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Hmmm, ich verstehe Eure Bedenken, es zu "übertreiben", aber es sagt sich auch leicht, wenn man einen Hund völlig ohne Jagdtrieb hat (Landseer). Dann kann man sich auf das Spielerische verlassen. Die Rasse von anyachrissi (BGS) ist jedoch für die Jagd prädesitiniert. Da ich selbst einen Jäger habe, wäre ich da auch vorsichtig. Beim Welpen hat man noch alle Optionen und die würde ich nutzen und finde es sehr gut, dass anyachrissi sich damit auseinandersetzt. Das heißt natürlich nicht, dass man vor "Angst" gar nichts mehr zulässt, aber wenn es nur einmal einen Jagderfolg gibt, ist das schon sehr schlecht. Also: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Noch eine Anmerkung: Nicht alle Hunde, die hetzen, geben dabei Jagdlaute von sic h, meiner ist ganz still dabei
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Liebe Grüße Uta & Filou |
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"Bevor man zur Bestrafung greift, sollten zwei Fragen beantwortet werden: 1. Ist das unerwünschte Verhalten Ausdruck unbefriedigter Bedürfnisse des Hundes? 2. Gibt es positive Strategien, das Verhalten zu ändern? Ist nur eine der beiden Fragen mit JA beantwortet, erübrigt sich der Einsatz von Bestrafungen." [Dr. Ute Blaschke-Berthold & Dipl. Biologe Joachim Leidhold] |
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@ frisbee: Ich habe doch auch einen Jäger und habe das trotzdem
LG Ingrid
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