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  #11 (permalink)  
Alt 22.07.2010, 10:48
Benutzerbild von Sommerregen135
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Hallo,

ich hatte ähnliche Probleme und daher hat mein Racker im März auch diesen Chip bekommen, und da er lt TA ein Testeron-Bomber auf vier Beinen war und wirklich gelitten hat.

Nach 4-6 Wochen ist mir aufgefallen, dass er draussen weniger markiert hat, allerdings waren sehr viele Rüden sehr an ihm interessiert hin bis zu wirklich sehr aufdringlich, von besteigen bis hin uns zu verfolgen, was ihm Stress gemacht hat und mir auch.

Sein Verhalten sprich auf die Signale achten, hat sich nicht verändert, allerdings ist er, seit er den Chip hat eher unsicherer und mit anderen Rüden war es vorher auch reine Geschmackssache und auch jetzt meckert er manche Rüden an und andere mag er halt. Wie bei uns auch... ich meckere zwar keine Rüden an

Ich werde den Chip nicht noch mal setzen und meinen Hund auch nicht kastrieren lassen, so lange NICHT eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, alles andere, lässt sich sicherlich bei meinem mit Erziehung regeln.


Schöne Grüße

Claudia
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Soll sich der Hund in seinem Verhalten ändern, muss sich zunächst der Mensch verändern.


In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick.
Friederike Kempner, (1836 - 1904), deutsche Dichterin
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  #12 (permalink)  
Alt 22.07.2010, 14:10
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Lächeln

Hallo,

jemand hier sprach in seiner Antwort davon, daß Euer Paul auch schon in der Wohnung markieren würde. Falls damit die gelb- grünlichen Tropfen gemeint sind die er ständig verliert, so handelt es sich nicht darum das er sein Revier markiert, sondern das bezeichnet man als Präputialkatarrh. Fast jeder geschlechtsreife unkastrierte Rüde hat damit mal mehr, mal weniger zu tun. Man kann versuchen, es mit Penisspülungen ( Rivanol oder Wasserstoffperoxid 3% ) ein wenig einzudämmen, aber letztendlich verschwindet sowas erfahrungsgemäß erst mit einer Kastration.

Lieben Gruß,
Stephanie
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  #13 (permalink)  
Alt 22.07.2010, 14:23
Benutzerbild von kadde77
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Interessantes Thema, mit dem ich mich zur Zeit leider auch beschäftigen muss.

Zitat:
Zitat von Landseer Beitrag anzeigen
Hallo,

jemand hier sprach in seiner Antwort davon, daß Euer Paul auch schon in der Wohnung markieren würde. Falls damit die gelb- grünlichen Tropfen gemeint sind die er ständig verliert, so handelt es sich nicht darum das er sein Revier markiert, sondern das bezeichnet man als Präputialkatarrh. Fast jeder geschlechtsreife unkastrierte Rüde hat damit mal mehr, mal weniger zu tun. Man kann versuchen, es mit Penisspülungen ( Rivanol oder Wasserstoffperoxid 3% ) ein wenig einzudämmen, aber letztendlich verschwindet sowas erfahrungsgemäß erst mit einer Kastration.

Lieben Gruß,
Stephanie
Jaja, der "Rüdentripper". Kennt sicher (fast) jeder Halter eines solchen. Und die Kastration behebt dies? Hmmm okay, die Markiererei sollte ja dann nachlassen. Oder was ist dafür ausschlaggebend
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Grüße aus Thüringen von Kadde und Ares
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  #14 (permalink)  
Alt 22.07.2010, 14:26
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Zitat:
Zitat von kadde77 Beitrag anzeigen

Jaja, der "Rüdentripper". Kennt sicher (fast) jeder Halter eines solchen. Und die Kastration behebt dies? Hmmm okay, die Markiererei sollte ja dann nachlassen. Oder was ist dafür ausschlaggebend
Die Kastration kann zu einem Rückgang des Präputialkartarrh führen, muss aber nicht unbedingt.

Geht nicht auch Kamillenlösung zum Spülen?
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  #15 (permalink)  
Alt 22.07.2010, 14:30
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Zitat:
Zitat von Sommerregen135 Beitrag anzeigen
Die Kastration kann zu einem Rückgang des Präputialkartarrh führen, muss aber nicht unbedingt.

Geht nicht auch Kamillenlösung zum Spülen?
Hab ich auch schon gehört. Prinzipiell sollte ja alles funktionieren, was keimtötend + entzündungshemmend und dazu schonend ist. Ist ja ein ganz sensibles Areal, um es jetzt mal so auszudrücken
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Grüße aus Thüringen von Kadde und Ares
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  #16 (permalink)  
Alt 22.07.2010, 14:45
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Zitat:
Zitat von jacqui Beitrag anzeigen
Ist das "bescheiden" ein gewolltes Wortspiel oder eher ein Freudscher?!
.... na, dann eben "technische (Nicht)Beschneidung"

Zitat:
Ralf du müsstest den blonden Schönling noch kennen.
Ächt? Wer verbirgt sich denn hinter der Unschuldsmiene ?
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Gruß aus Hamburg
Ralf


"Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!"
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  #17 (permalink)  
Alt 22.07.2010, 14:57
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Zitat:
Zitat von nimm2 Beitrag anzeigen
"Männer und ihre Entmannungsphobie, die sich auf ihre Hunde überträgt..." - fiel mir gerade spontan dazu ein...
Grummel grummel motz motz.


Ich bin generell gegen das generelle schnibbeln an Körperteilen von Tieren, egal ob Zeugungs- oder Fortpflanzungsorgan, Ohr , Rute oder sonstwas.

Ich hab immer wieder den Eindruck, dass so (Kastration) bequem versucht werden soll, Halterdefizite bei art- und rassespezifischer Auslastung oder bei der Erziehung zu deckeln.
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Gruß aus Hamburg
Ralf


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  #18 (permalink)  
Alt 22.07.2010, 15:03
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Danke für die vielen Antworten!
Ich mache sehr viel mit Paul ( Erziehungstechnisch ) und hatte auch ne tolle Trainerin! Paul zeigt sehr schnell Meideverhalten wenn er sooo triebig ist, wie gesagt, er nimmt in dieser Zeit nichtmal Leckerlis! ( Nicht vergessen, es ist ein Labbi > vielfraß )
Habe in letzter Zeit auch nichts verändert, glaube ich... diese gelb/grünen Tropfen waren das halbe Jahr auch verschwunden, aber das die etwas mit "Makierung" zu tun haben, höre ich heute auch zum ersten mal?!
Habe mich heute mit einer HH unterhalten, sie hat ihren Rüden Kastrieren lassen! Sie hatte sich im Internet schlau gemacht und der TA hat ihr auch dazu geraten, es sei streß für triebige Rüden nie Druck ablassen zu dürfen ( sorry )
was denkt ihr?
Ach ja, hallo Ralf
Wencke
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  #19 (permalink)  
Alt 22.07.2010, 15:49
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Ach, hallo, Wenke , Du bist es !

Wie gesagt, wenn medizinisch indiziert und TA-begleitet kann ich das akzeptieren. Nur, dieses gerne verwendete Argument der stressenden Triebigkeit..... Ich 'glaub' da nicht dran, bzw. hab da eine andere Einstellung zu. Dem "Stress" wäre der Hund oder auch die Hündin in einem"natürlichen" Umfeld, dem Rudel oder der Gruppe auch ausgesetzt ohne dass er den Trieb ausleben dürfte. Die Hunde scheinen damit gut klar zu kommen, wir ich bei einer Züchterin mit gut dreißig Tieren unterschiedlichen Alters, hierarchischer Stellung und Geschlecht beobachten konnte.

Stress hatte da nur der 'Oberboss' seine läufigen 'Hühner' von den andere lüsternden, aber sonst völlig lockeren Rüden zu beschützen.

Jacqueline ist da sicherlich bewanderter bei der Frage, ab ich denke, dass der Sexualtrieb des Hunde gleich zu setzen ist mit dem Jagdtrieb. Meiner Meinung nach "leidet" der Hund nicht an seiner Triebhaftigkeit, wenn er weiß, dass das eine "Verbotszone " für ihn ist, genau wie das karnickeljagen. Lässt man aber auch nur das fixieren des Kaninchens zu, bestätigt man den Hund schon in seiner Triebhaftigkeit und erhöht den (Leidens-)Druck. Unterbindet man aber konsequent das fixieren der Beute, schwindet auch der Druck. Gleiches gilt meiner Meinung nach auch für den Sexualtrieb des Hundes.
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Gruß aus Hamburg
Ralf


"Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!"
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  #20 (permalink)  
Alt 22.07.2010, 15:53
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Wir haben z.Zt. hier irgendwo eine läufige Hündin.

Und mein seit Jahren kastrierter Rüde markiert wie ein Weltmeister, am liebsten mind. jeden dritten Grashalm, Baum, Zaunpfahl und gibt mit einem Selbstbewußtsein an (mit kratzen usw.), dass für drei Hunde reichen würde.

Soviel dazu-Kastration macht ruhiger.

Sollten wir der Lady möglicherweise begegnen, würde Hero sich auch prompt "weiterführend" betätigen.
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LG Verena und die Rentnergang


Ich bin die Sklavin meiner Katzen! (Aber nicht weitersagen)
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