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  #1 (permalink)  
Alt 19.07.2010, 13:43
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 19.07.2010
Beiträge: 1
Standard Verhalten alter Vizsla mit neuem Vizsla Welpen

Ich habe seit 4 Tagen einen 8 Wochen alten Vizsla Rüden in unserer Familie.Mein älterer Vizsla(6 Jahre) findet den Neuen aber gar nicht so toll.Er knurrt ihn an,sobald der Kleine nur in seine Nähe kommt.Mir war klar,dass es für den Großen nicht so einfach wird,nun seine Aufmerksamkeit mit dem Welpen teilen zu müssen.Und mein Sohn und ich versuchen auch alles,um die Streicheleinheiten u Spielzeiten für beide gerecht zu verteilen.Ich habe echt Angst,dass der Ältere ihn womöglich beißen könnte und ihn niemals als Spielgefährten ernst nehmen könnte.Der Welpe versucht sich immer ganz in seine Nähe zu legen und ihn abzuschlecken,aber null Chance!Hat bitte jemand eventuell das gleiche einmal erlebt und ein paar gute Tips für uns?1000-Dank
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  #2 (permalink)  
Alt 19.07.2010, 14:22
Benutzerbild von Cassiopeia
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.08.2009
Ort: Bärlin
Beiträge: 1.885
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Hallo und Glückwunsch zum Neuzugang!

Bevor es irgendwelche "Tipps" geben kann, brauchen wir noch ein paar Infos:

Wie sieht das Minenspiel und Gesicht des erwachsenen Hundes beim Knurren aus: Sind die Ohrne nach hinten angelegt oder nach vorn gestellt? Sieht man Zähne? Wenn ja, wie viele? Ist die Maulspalte sehr lang gezogen (nach hinten) oder sind "die Lippen geschürzt"?

In welchen Situationen knurrt der "Alte"?

Was macht ihr in solchen Situationen? Schimpfen? Den Kleinen weg nehmen? Bedrängt ihr den Althund?


An sich finde ich es (mal ganz pauschal gesagt) völlig normal, dass erstmal Grenzen gezeigt werden. Das hat nichts mit Eifersucht zu tun. Aber wenn der Alte nun mal seine Ruhe haben will, dann sagt er das auch. Seine einzige Möglichkeit, dass zu sagen, ist eben übers Knurren oder Drohschnappen. Das sieht schlimmer aus, als es ist. Dass der Kleine dann trotzdem weiter macht, ist völlig normal: Er beschwichtigt, was das Zeug hält.
Gib den beiden ein paar Tage, dann wird es besser (vorausgesetzt, bei den oben gestellten Fragen kommt nicht heraus, dass mindestens einer der beiden argen Stress durch den Neueinzug erleidet).

Viele Grüße

Cassi
__________________
"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger."
[Jiddisch]
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  #3 (permalink)  
Alt 19.07.2010, 15:59
Benutzerbild von mausilla
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 12.04.2009
Ort: fast schon in Polen
Beiträge: 1.506
Standard

Als Cora bei uns einzog, war Lea 4 und Tilli 11 Jahre.
Beide Damen benahmen sich anfangs ausgesprochen grantig.

Das ging so ca. eine knappe Woche. Sobald Klein-Cora sich bewegt hat, wurde geknurrt.

Eigentlich habe ich nicht viel gemacht, außer den Welpen halt von den "Alten" ferngehalten.

Es hat sich ja dann auch relativ schnell eingespielt und vor allem Lea war dann für Cörchen ein toller Mutterersatz.
__________________
LG Verena und die Rentnergang


Ich bin die Sklavin meiner Katzen! (Aber nicht weitersagen)
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  #4 (permalink)  
Alt 19.07.2010, 19:44
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.07.2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 5.555
Standard

Mein Rüde war 1.5 Jahre als meine Hündin mit ca. 12 Wochen dazu kam.
Hat gleich am ersten Tag heftigst geknallt.
Ich hielt es so wie mausilla.
Und habe auch getrennt gefüttert.
Wie lange weiss ich nicht mehr.
Geknurrt hat meiner nie.
Er hat ihr gleich einen Schnauzengriff verpasst, der alles andere als lustig war.
Heute ist es ein nettes Nebenherleben geworden.
Zwei bis fünf Minuten am Tag wird miteinander getobt.
Geputzt nur wenn die Dame ihre gewisse Zeit hat.
Ansonsten orientieren sie sich nicht untereinander.
Erzähle doch ein wenig mehr.
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #5 (permalink)  
Alt 20.07.2010, 08:50
Benutzerbild von nalamerlin
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Oberschwaben
Beiträge: 1.020
Standard

Nur mal so am Rande:

Es mag bestimmt sehr toll für die Hunde sein, wenn sie sich gut verstehen, quasi ein Dreamteam bilden...
ABER: Für den Halter is das nicht immer ein Spaß. Denn so ein Hundeteam, das sich aneinander orientiert, hat draußen zwei Nasen, vier Augen und vier Ohren und du selber mit deinen eh schon schlechten Sinnen keine Chance mehr..
UNd wenn einer eine "Gehorsamslücke" nutzt dann tut es der andere garantiert auch, selbst wenn er eigentlich vorgehabt hätte zu folgen...

Und bei zwei so spezialisierten Jagdhunden...
Prost malzeit wenn die ein Team bilden
__________________
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass Du die Mahlzeit mit ihm teilst; er sorgt lediglich dafür, dass Dein Gewissen so schlecht ist, dass sie Dir nichtmehr schmeckt.
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