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@kadde: beim Lesen deiner Zeilen könnte man fast denken, die gute Frau hat Angst vor Hunden (bzw. deinem? Lese gerade noch mal, dass sie ja selber welche hat) und will sich so ihrer ewigen Zuneigung und Friedfertigkeit versichern. Hast du eine Erklärung für ihr Verhalten? Könnte Angst ein Motiv sein, dann wäre sie natürlich auch nicht über rationale Wege erreichbar.
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Tierheim Ossaia:http://www.facebook.com/group.php?gi...8557828&v=wall |
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@ Segugio: Nein, Angst hat sie keine. Sie ist eine recht robuste Frau. Teilweise ist es Unwissenheit/Ignoranz, was sie da macht, teilweise neigt sie auch dazu, einen mit solchen Sachen zu ärgern. Nach dem Motto: Wer schafft es schneller, den Hund zu (v)erziehen. Das Thema Nachbarin würden den ohnehin gekaperten Thread jetzt sprengen.
@ Cassi: Es kann der beste Mensch nicht in Frieden leben, wenn es den Nachbarn nicht gefällt. Der Threadersteller hatte das Problem mit dem Wegesrand. Meiner hat unterwegs andere Sache zu tun als fressen. Mir ging es um die Anleitung zum Tauschen/Aufnehmen auf Kommando. Oftmals frisst Ares die Sachen nicht mal, sondern rennt zu uns, zeigt sie und will dann damit spielen. Z.B. wirft er dann die Semmel unter komischen Verrenkungen hoch durch die Luft und einem vor die Füße... Oder er buddelt und versteckt es für schlechte Zeiten. Ich kenne aber die meisten Verstecke. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ihn nicht dazu bekomme, ohne meine direkte Anwesenheit das Futter nicht zu nehmen |
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Also, zum eigenen und allgemeinen Verständnis fasse ich zusammen:
Emma ist 4 Jahre alt, seit 2,5 Jahren bei ihrem ‚Typ‘ und frisst vom Wegesrand Kadde77 hat einen Schnuff der nicht die Vollwertkost der fürsorglichen Nachbarin fressen soll (passt doch in den Thread, oder?). Mein Barney (13 Monate) ist schon gut dabei auszuspucken oder gar nicht erst zu fressen wenn ich NEIN sage, wobei meine Methoden als nicht so gut geachtet werden. Nebenthemen sind der Schnauzgriff und die Nachbarin, die gute Seele. Ich, für meinen Teil, will gerne mal die aufgezeigten Übungen angehen. Versucht haben wir es schon des Öfteren mal, direkt grad gestern mal. Ich habe Apportieren immer als genauso wichtig wie Pfötchen geben angesehen und bin überrascht über die doch größere Tragweite. Gestern hat es ein paar Mal fast geklappt. Der Dummy wurde mir vor die Füße gelegt, na immerhin. Wie es kommt dachte ich eben gerade es kommt zu dem schnellen Schlucken der Beute: Ein Ohrkneifer (eher sowas Ähnliches) joggte doch über unseren Fußboden und brachte beide Hunde in helle Aufregung. Barney brachte den erst mal vor Müsli (5 Monate) in Sicherheit und behielt ihn in der Schnauze. Mit NEIN gab er den frei und wir konnten ihn entsorgen (den Ohrkneifer!). Der Schnuff wurde gekuschelt und gelobt – kann sein, dass der Ohrkneifer ihm unangenehm im Maul war, aber ich nehme es mal positiv. Nüsse lässt er zu 99% im Garten einfach liegen, obwohl es früher seine Lieblingsbällchen waren. Sollte er wirklich eine Nuss im Maul haben, dann lass ich sie auch liegen nachdem er sie freigab – ich will sie ihm nicht wegnehmen sondern er darf sie nicht haben. Aber ich denke, ich setze ich da in Zukunft auch auf das Tauschprinzip. Ich würde ja keinen Schnauzgriff anwenden, wenn es nicht zwingend nötig wäre. Sollte der Schnuff jedoch mal etwas wirklich Zweifelhaftes fressen, dann würde ich es machen, wenn ich einen qualvollen Tod verhindern kann. Aber für den Fall der Fälle wird es hin und wieder erprobt und zwar zärtlich spielerisch (nicht unbedingt mit eindrücken der Lefzen und ohne ihm was wegzunehmen). Ein Blick in das Maul, wie auch in die Ohren oder den ‚Maschinenraum‘ sollten mir gestattet und geübt sein. Die Nachbarin erinnert mich an eines unserer Ziele in Bezug auf unsere freundlichen Nachbarn, die auch hin und wieder ihren Hund vom Grill versorgen. Gibt es ein größeres Ziel(!), als den inneren Vorbeimarsch, wenn der Schnuff eine zugeworfene Grillwurst einfach liegen lässt und mich ansieht ob er darf. Nimm es als persönliche Herausforderung, Kadde. LG Stefan
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Mein Rudel: 4 Füße,7 Hundepfoten und 8 Katzentatzen http://www.behinderte-hunde-forum.de/index.php Geändert von cadrat (21.07.2010 um 21:26 Uhr). |
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Zitat:
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___________________ Grüße aus Thüringen von Kadde und Ares |
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Hallo Cadrat
Zitat:
Pfötchengeben und andere Tricks sorgen dafür, dass der Hund ausgelastet wird. Es gibt nicht viele Hunde, die einfach nur so nebenher leben, Beschäftigung(und vor allem geistige) dienen der Auslastung. Ein ausgelasteter Hudn macht keine Dummheiten. Und schon gar nicht dann, wenn man seine Bedürfnisse (zum Beispiel etwas Aufnehmen/Tragen) stillen kann. Sicher kann und darf ein Hund nicht alles aufheben, aber wenn man nur verbietet, bleibt ein "Trieb" ungesättigt und das schlägt um in Aggression, Unruhe, Selbstverletzung und/oder anderes. (ich will nicht schwarzmalerisch sein, aber Dummytraining, Agility und alles andere hat durchaus einen Sinn, der dem Hund entgegenkommt) Zitat:
Das inflationäre NEIN sollte zum Training des Ausgebens nicht verwendet werden. Nein führt zwar oft dazu, dass Hundi erschreckt innehält und mit dem aufhört, was er gerade tut (bestenfalls, ansonsten überhört er es eifnach), kann aber auch zu Verwirrung führen. Nein heißt so vieles: Runter vom Sofa, Spuck das aus, schau da nicht hin, geh da nicht hin, belle nicht bla bla bla. Will ich, dass mein Hund etwas konkretes tut (oder eben gerade utnerlässt) ist es unglaublich fair und praktisch, genauso konkret Signale zu erteilen. Eine weitere Anmerkung (sorry, ich bin heut wohl im Klugscheißermodus): Statt hektisch dem Hund zu befehlen, er solle, was er da hat herausgeben und schnell schnell und um ihn herum wuseln, wird er es a) schneller herunterschlucken/verstecken und b) bald keine Lust mehr haben, etwas zu bringen und abzugeben. Leckerlies/Lob im Anschluss sind zwar toll, die Situation an sich ist aber eher stressend. Man sollte also eher total interessiert und erfreut sein, wenn der Hund (später nur noch auf Kommando) etwas aufnimmt und zeigen will. Das fördert die Zusammenarbeit ungemein. Zum Thema Schnauzgriff: Das, was du meinst udn auch anwendest, ist ja an und für sich nicht die erzieherische Maßnahme, die ich (und auch andere?) darunter verstehe(n). Seinem Hund etwas ggf. Gefährliches aus dem Maul zu entnehmen ist auf jeden Fall richtig, es sollte nur weder eine Dauermaßnahme sein, noch zur Gewohnheit werden. Erziehung ist da deutlich netter und einfacher, als am Hund einfach so ungefragt herumzumanipulieren. Dass sich ein Hund sowas aber gefallen lässt, kann man aber auch gut trainieren. Sollte man auch, damit der Hund beim TA in Zukunft evtl. weniger Stress hat. Viele Grüße Cassi
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"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger." [Jiddisch] |
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ich werf mal nur so kurz ein, dass die Methode von cadrat bei mir geklappt hat. Ich habs so gemacht, dass ich ne Woche oder so extrem auf den Weg geachtet hab und wenn ich etwas gesehen hab (z.B Kothaufen, was Leika sehr gerne mag), habe ich nein! gesagt und sie einfach nicht ran gelassen. Wenn sie dann irgendwann weitergegangen ist gabs ein Leckerchen.. Allerdings ist es bei ihr wie mit dem Jagen.. wenn sie einmal angefangen hat, kann sie auch nicht mehr aufhörn. (ich glaub das ist bei fast allen Retrievern so
Bei Flocke hab ich aber schon als sie Welpe war drauf geachtet und noch nie wirklich Probleme gehabt (außer als der Schnee getaut ist) Immer diese verfressenen Retriever
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LG Max und Flocke |
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ähh.. ich bin heute etwas verwirrt.. ich wollte noch was schreiben, etwas zu Cassiopeia und etwas zu Cadrat und etwas zu mir
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LG Max und Flocke |
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@Flocke
Viele Wege führen nach Rom. Ich jedoch bevorzuge zuallererst den Weg über ausschließlich positive Bestärkung UND ein Alternativverhalten. Das Verbieten hat zwar denselben Effekt, geht aber zuerst über negative Verstärkung, auch wenn am Schluss ein Leckerchen fliegt. Das Bedürfnis, Dinge aufzuheben, mit dem Maul zu untersuchen, besteht also immer noch. Hierzu eignet sich dann eben, ein Alternativverhalten aufzubauen (Blickkontakt, wenn Auslöser (Pferdeäpfel) in Sicht kommen oder Anzeigeverhalten (Stehenbleiben) bei Sichtung des Auslösers). Zum Befriedigen des Bedürfnisses eben das Aufheben und Abgeben von bestimmten Dingen auf Signal (kann unheimlich nützlich sein, wenn einem was runterfällt: man lässt es einfach den Hund aufheben und zu einem bringen).
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"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger." [Jiddisch] |
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