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  #21 (permalink)  
Alt 16.07.2010, 22:16
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Zitat von cadrat Beitrag anzeigen
Was ist denn aus der geworden? Ist es so geblieben oder wurde es besser?

LG Stefan
Es wurde immer besser. Meine Hündin hat da aber auch sehr geholfen. Ich musste ihr dann aus dieser Starre raus helfen, da sie es von alleine nicht geschafft hat. Ich glaube aber, wenn man selbst noch nicht so einen Hund hatte hört sich das ziemlich blöd an. Wahrscheinlich haltet ihr mich jetzt für verrückt.
Sie ist wirklich richtig aufgeblüht und mittlerweile verfällt sie auch nicht mehr in eine Starre. Aber es ist ja auch schon längere Zeit her und sie ist schon länger glücklich vermittelt.
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  #22 (permalink)  
Alt 16.07.2010, 23:12
Benutzerbild von ilo-gartrop
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@Hundefreundin: Ich halte Dich nicht für verrückt!!! Angemerkt sei aber, das ein Hund der in diese "Starre" verfällt, diesen Zustand herbeiführt um sich zu schützen. Heißt, er blendet die Umwelt aus...so lange wie er es für nötig erhält. Würde man eine Kamera in dem Raum installieren, in dem sich der Hund befindet, könnte man sehen, das der Hund die Starre auflöst, wenn er sich allein und unbeobachtet fühlt. also aus seiner Sicht keine Gefahr besteht.
Wie hast Du denn Eure Fellnase aus der Starre geholt??
__________________
LG Ilo "Prinzessin" Rena, "Opi" Terry und Jessie im Herzen


Das wenige, das du tun kannst, ist viel,
wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh
und Angst von einem Wesen nimmst.
(Albert Schweitzer)

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  #23 (permalink)  
Alt 16.07.2010, 23:23
Benutzerbild von cadrat
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Hallo Ilo,

ich lese den Thread hier auch mit großem Interesse. Unser Müsli ist ja nun auch ein Notfellchen, wir haben verfluchtes Glück gehabt. Ich würde ihn als unbelastet und angekommen bezeichnen. Rechnen durften wir damit allerdings nicht nach der Freiluftamputation seiner rechten Hinterpfote durch griechische Kinder, so haben wir uns im Vorfelde eine Menge Gedanken gemacht.
Deine Einstellung zu Hunden mit Vorgeschichte finde ich super und obwohl wir Glück hatten haben wir uns auch dieser unbekannten Herausforderung gestellt, im Wissen unseres Unwissens und der Sicherheit unserer Verantwortung.

Nun, aber da die gute Rena ja nun schon gut 1,5 Jahre bei euch ist, handelt es sich augenscheinlich um eine akademische Frage, dessen Antwort sich schon in Deiner Tasche befindet, richtig? Die Überzeugung deiner Schlussworte sprechen für einen positiven Ausgang der Geschichte?

Da kann ich nur Mutmaßen:
- LabbiGalgo spricht für ein gewisses Temperement, aber auch Ruhe im häuslichen Bereich
- Vier Jahre (bzw. 2,5) sind natürlich schwieriger als ein Welpi


Vielleicht liegt das Geheimnis in der Mitte der vorherigen Beiträge. Keine Hundeschule fürs erste, bestenfalles der Trainer als dezenter Beobachter. Das ‚normale‘ Zusammenleben bietet fürs erste Genug Aufgaben in Sachen Erziehung. Wenn Rena 2,5 Jahre schlimmes erlebt hat kannst Du froh sein nach diesen 1,5 Jahren mit ihr zu einem ‚Ergebnis‘ gekommen zu sein. Schwer den ‚Weg der Mitte‘ zu beschreiben, vielleicht fällt mir noch was ein.

Bleibt spannend

LG Stefan
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  #24 (permalink)  
Alt 16.07.2010, 23:24
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Ich habe versucht, ob es ihr irgendwie hilft, wenn ich sie massiere. Das war aber gar nicht der Fall bis ich es beim dritten Auge versucht habe. Ich habe dann leicht dagegen geklopft und sie ist dann meist auch ziemlich schnell wieder raus gekommen und war wieder ansprechbar. Teilweise haben wir dann auch für 2 Minuten Strecken 20 gebraucht. Aber das war mir ja dann auch egal.
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  #25 (permalink)  
Alt 16.07.2010, 23:26
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Zitat:
Zitat von cadrat Beitrag anzeigen
Hallo Ilo,

ich lese den Thread hier auch mit großem Interesse. Unser Müsli ist ja nun auch ein Notfellchen, wir haben verfluchtes Glück gehabt. Ich würde ihn als unbelastet und angekommen bezeichnen. Rechnen durften wir damit allerdings nicht nach der Freiluftamputation seiner rechten Hinterpfote durch griechische Kinder, so haben wir uns im Vorfelde eine Menge Gedanken gemacht.
Deine Einstellung zu Hunden mit Vorgeschichte finde ich super und obwohl wir Glück hatten haben wir uns auch dieser unbekannten Herausforderung gestellt, im Wissen unseres Unwissens und der Sicherheit unserer Verantwortung.

Nun, aber da die gute Rena ja nun schon gut 1,5 Jahre bei euch ist, handelt es sich augenscheinlich um eine akademische Frage, dessen Antwort sich schon in Deiner Tasche befindet, richtig? Die Überzeugung deiner Schlussworte sprechen für einen positiven Ausgang der Geschichte?

Da kann ich nur Mutmaßen:
- LabbiGalgo spricht für ein gewisses Temperement, aber auch Ruhe im häuslichen Bereich
- Vier Jahre (bzw. 2,5) sind natürlich schwieriger als ein Welpi


Vielleicht liegt das Geheimnis in der Mitte der vorherigen Beiträge. Keine Hundeschule fürs erste, bestenfalles der Trainer als dezenter Beobachter. Das ‚normale‘ Zusammenleben bietet fürs erste Genug Aufgaben in Sachen Erziehung. Wenn Rena 2,5 Jahre schlimmes erlebt hat kannst Du froh sein nach diesen 1,5 Jahren mit ihr zu einem ‚Ergebnis‘ gekommen zu sein. Schwer den ‚Weg der Mitte‘ zu beschreiben, vielleicht fällt mir noch was ein.

Bleibt spannend

LG Stefan
Erzähl doch mal mehr von deinen Erfahrungen.
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  #26 (permalink)  
Alt 16.07.2010, 23:38
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Zitat:
Zitat von Hundefreundin22 Beitrag anzeigen
Erzähl doch mal mehr von deinen Erfahrungen.
Wie ich schrieb, haben wir trotz 'Hund mit Vergangenheit' sehr positive Erfahrungen. Mit derartigen Problemstellungen haben wir zum Glück keine Erfahrungen. Gerne könnte ich mehr Berichten, das wäre jedoch am Thema vorbei, wäre vielleicht einen anderen Thread wert. Hier gehts ja um Rena und ähnliche Hunde und deren Ängste und wie man damit umgeht. Da hast Du bestimmt aufgrund deiner Hündin mehr zu Berichten.

LG Stefan
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  #27 (permalink)  
Alt 16.07.2010, 23:42
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Hallo Stefan,
das hast Du richtig erkannt...unser Renchen hat sich super entwickelt und ist ein echtes Highlight! Der Weg dahin war lang, manchmal einen Schritt vor und 2 zurück, aber er hat sich gelohnt. Ich hab grad ein Eisschlabberndes zufriedenes Mädel neben mir auf dem Sofa liegen!
Sie muß noch einiges lernen und ist immer noch vorsichtig (keine Panik mehr und wenn sie erschrickt, zuckt sie zwar, läuft aber nicht mehr blindlings drauflos, sondern orientiert sich an mir)...aber der Anfang ist geschafft!!
Ich, für meinen Teil, finde es auch wirklich toll, das Ihr Euch für einen Wuffel mit "Handycap" entschieden habt!!
Mir geht es hier darum, auch mal Eure Sicht auf die Dinge zu sehen, Eure Lösungen zu erfahren...und vieleicht ein paar Anstöße zu geben, auch mal eine neuen Weg zu suchen!
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  #28 (permalink)  
Alt 16.07.2010, 23:45
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Zitat:
Zitat von ilo-gartrop Beitrag anzeigen
@Frisbee: Rena war ein Panikhund!
Ich war hier in der Gegend in einigen HuSchus (um einfach mal eine andere Sichtweise oder Anregungen zu bekommen, alle haben abgewunken. Kommentar einstimmig: Die wird nie...! Blödmänner allesammt!
Darf ich fragen, wie du es überhaupt mit ihr zur Hundeschule geschafft hast? Oder hatte sie da schon sehr viel Vertrauen zu dir?

Mit meinen 2 extremsten Panikhunden konnte ich am Anfang nur in den Garten. Die Eine hat sofort abgeschnappt und die andere hat sich auf den Boden gelegt und gepinkelt, wenn sie Angst hatte. Da wäre nie im Leben daran zu denken gewesen mit ihnen in eine Hundeschule zu gehen. Da haben wir minimalst angefangen. Hundeschule kam dann erst als sie eine feste Bindung zu mir hatten.
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  #29 (permalink)  
Alt 16.07.2010, 23:55
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Zitat:
Zitat von Hundefreundin22 Beitrag anzeigen
Ich habe versucht, ob es ihr irgendwie hilft, wenn ich sie massiere. Das war aber gar nicht der Fall bis ich es beim dritten Auge versucht habe. Ich habe dann leicht dagegen geklopft und sie ist dann meist auch ziemlich schnell wieder raus gekommen und war wieder ansprechbar. Teilweise haben wir dann auch für 2 Minuten Strecken 20 gebraucht. Aber das war mir ja dann auch egal.
Verstehe ich es richtig, das Euer Hund sich auch draußen,beim Spaziergang, "zurückgezogen" hat?? Das ist eigentlich ungewöhnlich. Kannst Du bitte mal ein Beispiel, für den Auslöser nennen?
Und halt mich nun bitte nicht für blöd, aber was bitte ist "das dritte Auge"?? Ich kenne das nur vom Podenco, als Rassemerkmal (ein roter Fleck zwischen den Ohren, gleich beim "Beulchen", welches eine Daumengroße Erhebung ist)
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  #30 (permalink)  
Alt 17.07.2010, 00:02
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Der Punkt zwischen den Augen wird auch oft das dritte Auge genannt. Streichende Bewegungen dort sind beruhigend und klopfende "aufweckend".

Die Beispiele morgen, okay?

PS: Ich würde hier niemanden für blöd halten.
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