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Zitat:
Hast du schon einmal was von Monty Roberts gehört? |
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Ich schließe mich da Pfotenspur an: Das Tier erstmal Tier sein lassen, ihm nichts aufzwängen, was nicht aufgezwungen werden muss und erstmal zuschauen lassen.
Weder soll/kann man versuchen, vom ersten Tag an sämtliche Begegnungen im Alltag und Angstauslöser gegenzukonditionieren, noch sollte man versuchen, das Tier sofort mit einzubeziehen. Erstmal machen, Hund "ignorieren" (und damit vor allem eines zeigen: Ungefährlichkeit) und auch auf Herankommen erstmal nichts machen, außer sich hinwenden (kein Anstarren, kein Handausstrecken, kein Drüberbeugen). Die Annäherung von Mensch auf Hund kommt erst später. Vielleicht kann man für die Zwangshandlungen (Leine dran machen und nachdraußen bringen, Futter hinstellen, zum Tierarzt verfrachten - eben all die Dinge, für die man sich dem Hund selber nähern muss) ein Signal konditionieren. Zum Beispiel "Immer, wenn das rote Hütchen in der Nähe auf dem Boden liegt, kommt jemand nahe an mich ran und "manipuliert" mich". So kann der Hund sich vorbereiten. Natürlich auch hier behutsam vorangehen und, falls möglich, solche Situationen erstmal schönfüttern. Das sind zwei Dinge, die mir spontan einfallen und auf die ich das nächste Mal, wenn ich mir einen Hund hole, beachten werde. Dina ist auch so ein Angsthund, der dann einfach "zu" macht, sich nicht bewegt und auch heute noch ratlos herumsteht und darauf wartet, dass man sie in die richtige Richtung schiebt. Beim Tierarzt heißt es immer "der is aber lieb! Lässt das einfach so mit sich machen.", dass es aber der einzige Ausweg ist, der ihr in ihrem Leben blieb und sie sich in solchen Momenten hochgradig zurück zieht, verstehen die nicht. Ich schon - im Nachhinein... Es kommt also immer auch auf den Hund an: wie er sich JETZT gibt, was ihm gefällt, was er zulässt. Woher das alles kommt und was man sich selber wünscht, ist erstmal unwichtig. Unter Druck setzen sollte man das Tier nicht, jedoch zur Mitarbeit einladen (wie es Pfotenspur beschrieb). Viele Grüße Cassi
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"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger." [Jiddisch] |
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Das mit dem Fressen ist relativ leicht zu erklären.
Oft ist es so, dass die Besitzer (vor allem bei sehr vielen Hunden, also meist Vemehrer), wenn sie den ausgehungerten Hunden mal was zu fressen bringen, nicht angespungern werden wollen... Also treten sie die Hunde einfach weg, wenn sie sich nähern. Dass die Hunde dann Angst haben ist ja relativ klar, da sie gelernt haben, dass sie vom Menschen Tritte bekommen, wenn es Futter gibt... |
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TT ist wirklich eine gute Sache! Nur wäre diese Methode am Anfang nicht machbar, da Hund ja recht "Handscheu" ist (heute genießt Rena diese Berührungen und bedankt sich mit einer rührenden Geste dafür).
Da bleibt dann die Frage, wie wir diese Hürde nehmen. Ignorieren ist nicht richtige Weg, bei diesem speziellen Hund... er zieht sich dadurch weiter zurück und macht keine anstallten, von sich aus, auf "seinen Menschen" zuzugehen. Also..no way! Über Futter oder Leckerlis war da auch nichts zu machen...seufz. Fressen im beisein eines anderen Lebewesens...ging gar nicht(sie kam nicht vom Vermehrer )! Rena ist auch heute noch sehr wählerisch, bei dem Standplatz des Futternapfs...sogar, wenn ihre Lieblingsspeise drin ist Wie Ihr seht, hat meine Süße mich auf eine harte Probe gestellt, bevor sie mir so richtig vertraute. Obwohl sie mich vom ersten Augenblick an als "ihren Menschen" wollte und das auch bewiesen hat (könnt Ihr Euch noch an meinen ersten Tag mit Rena erinnern??...eigentlich würd ich ihn am liebsten aus dem Gedächtnis streichen, bei der Angst, die ich ausgestanden habe)
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LG Ilo "Prinzessin" Rena, "Opi" Terry und Jessie im Herzen Das wenige, das du tun kannst, ist viel, wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst. (Albert Schweitzer) www.hunde-aus-manresa.cms4people.de Geändert von ilo-gartrop (16.07.2010 um 20:54 Uhr). |
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Zitat:
Hast du früher mal probiert, als sie in so eine Starre gefallen ist auf das dritte Auge ganz leicht zu klopfen? Oder hatte sie auch in der Starre Angst vor Berührungen? |
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LG Stefan |
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Liebe Grüße Uta & Filou |
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@Hundfreundin: Rena ist wirklich in eine "Starre" verfallen, sie hat sich soweit in sich selbst zurückgezogen (Selbstschutz), das sie nichts wahrgenommen hat. Diese Reaktion kenne ich eigentlich nur bei "stumme Schreie Hunden"!
Es gibt aber, eine eigentlich ganz einfache Lösung für dieses Problem... Ihr müßt nur weiter zurückdenken...in eine Zeit, ohne Rütter und Co. ( nichts gegen diese Herren und Damen, sie leisten gute und wichtige arbeit). Vergesst das mal alles und schreibt, was Euch Euer Bauch sagt und nicht was Ihr irgendwo gehört habt Mal ein kleiner Tip: Was würdet Ihr mit Eurem Kind machen, wenn ihm was ganz schreckliches passiert ist?? @Frisbee: Rena war ein Panikhund! Ich war hier in der Gegend in einigen HuSchus (um einfach mal eine andere Sichtweise oder Anregungen zu bekommen, alle haben abgewunken. Kommentar einstimmig: Die wird nie...! Blödmänner allesammt!
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LG Ilo "Prinzessin" Rena, "Opi" Terry und Jessie im Herzen Das wenige, das du tun kannst, ist viel, wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst. (Albert Schweitzer) www.hunde-aus-manresa.cms4people.de |
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Zitat:
Hat Rütter etwas von dem dritten Auge in seinen Büchern? Geändert von Hundefreundin22 (16.07.2010 um 22:21 Uhr). |
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