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  #61 (permalink)  
Alt 09.03.2010, 20:32
Benutzerbild von stebo
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Auch ich drücke Karlson die Daumen...!!!

@blue: Man sollte doch besser nie nie sagen, denn es gibt ja wirklich Gründe, die einem wenig andere Möglichkeiten als eine Kastration übrig lassen. Mein letzter Rüde hatte seit er ein halbes Jahr alt war, regelmäßig eine Blasenentzündung nach der anderen. Dauernd hat er Ansitbiotika bekommen. Ich kann Dir gar nicht sagen, bei wie vielen Notsprechstunden wir am Wochenende waren (ich glaube, ich kannte nachher alle Kieler Tierärzte). Nach einer wahren Odysee stellte dann endlich mal jemand, dem ich mein Leid geklagt hatte, fest, dass er eine vergrößerte inzwischen schon chronisch entzündete Prostata hatte. Mit einer Hormonspritze hörte unser Problem sofort auf und war gleich wieder da, nachdem die Wirkung der Spritze aufhörte. Da habe ich mich ohne weitere Überlegungen für eine Kastration entschieden. Kalle hat hinterher genau so gut gelebt wie vorher auch. Ich kann nicht darüber klagen, dass er besonders von anderen Hunden angegangen wurde. Auch hat er sein Verhalten nicht geändert.
Im Übrigen merkte man ihm nicht an, dass er unter den läufigen Hündinnen so zu leiden hatte. Er war jederzeit abrufbar, ist nie abgehauen, war nicht nervöser, hat nicht in der Nacht gejault usw...
__________________
LG Steffi und Henry
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  #62 (permalink)  
Alt 09.03.2010, 20:58
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Ich glaube, eine medizinische Indikation ist etwas ganz anderes, als eine Kastration des gesunden Rüden, in der Hoffnung, eine Verhaltensänderung herbeizuführen.
Die Eingangsfrage ging ja in diese Richtung.

Im Strang LfD wird an vielen Stellen bemängelt, dass ein Verein unkastrierte Hunde abgibt. Dies wird geradezu als ein "Verbrechen" dargestellt.

Das veranlaßt mich jetzt zu dieser Frage:

Ist es zwingend notwendig, im Tierschutz nur kastrierte Hunde zu vermitteln?
Was spricht dafür - was dagegen?

Metaxa
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  #63 (permalink)  
Alt 09.03.2010, 20:59
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Hallo Tanja, knuddel den "kleinen" Mann noch einmal, bevor er "nur" noch ein Männlein ist.
Alles Gute.

Metaxa
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  #64 (permalink)  
Alt 09.03.2010, 21:02
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Oh man, Tanja. Ich wünsche viel Kraft und Karlson gute Genesung!!!

Nichts gegen medizinisch begründete Eingriffe. Mich verärgern Verstümmelungen die Verhaltensveränderungen bewirken sollen.
__________________
Gruß aus Hamburg
Ralf


"Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!"
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  #65 (permalink)  
Alt 09.03.2010, 21:10
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Auch hier noch mal:
Das wird schon!!!
Falls es was gibt wo ich behilflich sein kann rufe mich an.
Ausser Donnerstag ( meine Ronja wird ja von oben bis unten durchgeröngt ) bin ich den Rest der Woche gut zu erreichen.
Toi toi toi und eine Verhaltensänderung ist bei deinem Lütten ja sowieso nicht wünschenswert/erstrebenswert.
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #66 (permalink)  
Alt 09.03.2010, 21:14
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Zitat:
Zitat von metaxa Beitrag anzeigen
Ich glaube, eine medizinische Indikation ist etwas ganz anderes, als eine Kastration des gesunden Rüden, in der Hoffnung, eine Verhaltensänderung herbeizuführen.
Die Eingangsfrage ging ja in diese Richtung.

Im Strang LfD wird an vielen Stellen bemängelt, dass ein Verein unkastrierte Hunde abgibt. Dies wird geradezu als ein "Verbrechen" dargestellt.

Das veranlaßt mich jetzt zu dieser Frage:

Ist es zwingend notwendig, im Tierschutz nur kastrierte Hunde zu vermitteln?
Was spricht dafür - was dagegen?

Metaxa

Ich bin gespannt auf Antworten.
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  #67 (permalink)  
Alt 09.03.2010, 21:17
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Ich frag mal ganz naiv zurück:
Werden dort die Tiere "nicht nur " kastriert um sich nicht ungeplant zu vermehren?
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #68 (permalink)  
Alt 09.03.2010, 21:29
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Zitat:
Zitat von metaxa Beitrag anzeigen
Ich bin gespannt auf Antworten.
Ich finde es ehrlich gesagt nicht zwingend notwendig. Sicherlich steht dahinter der Gedanke, dass es genügend Hunde auf der Welt gibt und nicht noch unkontrollierte Vermehrung für weiteres Unglück sorgen soll. Das ist sicher auch unbedingt notwendig, wenn die Hunde in Tierheimen oder Pflegestellen gehalten werden, wo es passieren kann, dass unbemerkt Welpen produziert werden. Ebenso finde ich es notwendig, die Hunde, die auf der Straße leben und nicht in Tierheimen untergebracht werden können, zu kastrieren!
Ich gehe davon aus, dass die Orgas die Hunde regelmäßig deswegen kastriert abgeben, weil sie dann sicher sein können, dass dieser TS-Hund sich nicht mehr vermehren kann. Frei nach dem Motto: Erzählen können die Adoptiveltern ja viel, aber Kontrolle ist besser!
Allerdings ist es nicht unbedingt notwendig. Hätte ich z.B. einen Hund aus dem Tierschutz übernommen und nicht Henry erworben, dann hätte der Hund nicht kastriert sein müssen. Ich würde den Hund eigentlich auch nicht grundsätzlich kastrieren lassen, eigentlich nur, wenn es sein muss (wie ich es auch bei Henry handhabe...). Ich kann es aber verstehen, wenn die Orgas die Tiere generell kastrieren lassen bzw. den Adpotiveltern das in die Übernahmeverträge schreiben , weil da einfach der Gedanke, das Elend nicht noch weiter zu vergrößern, dahinter steht!
__________________
LG Steffi und Henry
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  #69 (permalink)  
Alt 09.03.2010, 21:31
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Ich hab auch keine klare Antwort, Metaxa. Ich denke, dass es im TS sehr viel mehr Gründe gibt zu kastrieren:
- Im Ausland die Eindämmung der unkontrollierten Vermehrung
- Bei ehemaligen Zuchthündinnen die Vermeidung von Gesäuge- und Gebährmutterkrebs (ist ja da fast immer medizinisch indiziert).
- Bei Rudelhaltung im TH dto. der Vermehrungsgedanke, wahrscheinlich auch bei Zwingerhaltung. Ich stelle mir grade die armen Rüden nebenan vor. Ist wahrscheinlich nicht realistisch anders. Weiß ich aber nicht genau.

Es ging ja hier um die mögliche Verhaltensänderung.

Im TS? Ich weiß es nicht. Muss sicher nicht immer. Aber öfter, oder?

LG
soley
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  #70 (permalink)  
Alt 09.03.2010, 22:12
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@Steffi da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt, ich habe von meinem geschrieben, Er ist kerngesund, manchmal etwas schwierig wegen den Ladys, und wenn ich nicht rechtzeitig auf schon kost für Ihn umsteige, bekommt Er Dickdarm entzündung.
Wenn Er aber irgendwas an der Prostata bekommen würde, und Medizinsch keine andere möglichkeit besteht, müsste ich Ihn Kastrieren lassen.
Ich seh das so wie Nett-Man, einen gesunden Hund Kastrieren (nur weil mans VILEICHT dadurch leichter hat) NIEMALS.
__________________
Schreibfehler sind lediglich Specialeffects meiner Tastatur.

Ein linker Hund, hat meist kein Fell.
Liebe grüße Cori&Bouni

http://www.facebook.com/cordula.breitinger
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