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*grins*
Hallo Zweibeiner, auch ich habe bei den Ausführungen von Lentos bissel mit dem Kopp gewackelt... @Lentos Anspringen ist nicht Anpöbeln, sondern der Versuch, an die "Lefzen" des Menschen zu kommen - Beschwichtigungs - und Begrüßungsgeste. Den Hund nach 30-60 Minuten erst begrüßen? Er wird dich für blind oder verwirrt halten. Der Hund hat immer auszuweichen? Nö, wenn alles andere stimmt, dann weiche ich eben mal aus, sollte kein Problem sein. Nur wenn ich mit der Schubkarre auf einem schmalen Pfad unterwegs bin und das Vieh steht im Weg, sage ich "tüt-tüt". Und dass "permanentes" Zutexten den Hund in eine aufgeregte Gefühlslage bringen soll, ist mir unverständlich. Geschrei vielleicht. Die Biester kapieren ruck-zuck, dass Menschen geschwätzige Wesen sind und filtern sich das Wichtige raus.
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Haarige Grüße von Fine und Jule |
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Aaaaachsoooooo.... Und ich dachte schon, weil mein Hund mich nicht überschwänglich begrüßt (so mit allem drum und dran und quietschen und so) hat er überhaupt nicht gemerkt, dass ich weg war. Gilt aber nur, wenn ich weg war und er hatte Gesellschaft (seine Hundekumpels im 'Hundekindergarten' zB). Wenn er ganz alleine war und ich wiederkomme, freut er sich ein Loch in den Bauch. Und ich dachte schon, er kann mich sooooo gut leiden, dass er gar nicht merkt, wenn ich weg war...
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Und wie passen pöbeln und pinkeln zusammen ,ja wohl gar nicht .
Zudem ist es auch stark Rasse abhängig . Es gibt Rassen ,da ist es nur sehr sehr schwer raus zu bekommen , z.b. Retriever und da stimmt dann durch aus alles in der Hund / Mensch Beziehung Das was du beschreibst ,ist die Begrüssung von Berry bei einem seiner Brüder( extrem dominant ) ,und so möchte ich nicht von ihm begrüsst werden ,so unterwürfig muss mein Hund nicht bei mir sein ,ich steh mehr auf Partnerschaft Und ja ,mein Hund " funktioniert " bestens
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Viele Grüsse von Ingrid und Berry http://www.dshini.net/de/spage/8aa4b...6-882926a9043a http://www.bretonen-in-not.de/ |
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Zitat:
... Kenne Labis, die vor lauter Devotheit sich lange anpinkelten, und durch das Training selbstbewußt wurden, und es einstellten (=seltene Ausnahme) .... Und die hauptsächliche Mehrheit (Labi/Golden/Flat/Curly & Chessie) waren nach 2-7 Wochen total stubenrein!!!! 2) Das was Menschen wollen, und das was Hunde brauchen, sind meist zwei unterschiedliche paar Schuhe, die nicht zusammen passen! Der gesenkte Kopf, wedelnder Schwanz, Lefzen zu einem Grinser geformt, entspannte Körperhaltung ist die Begrüßung für ein ranghöhreres Rudelmitglied! ... = die freundliche Akzeptanz seines höheren Ranges gepaart mit der Freude, dass er wieder da ist, ist die natürlichste Begrüßung, die jeder anstreben soll! Denn der Hundebsitzer ist nun mal das ranghöchste Mitglied in diesem gemischten Lebensbund!!! Sorry! Aber dein Hund ist kein Primate! Also dränge ihn nicht in diese Position. Unter Caniden gibt es keine Demokratie & Gleichberechtigung, sondern eine einfache - für alle Mitglieder überschaubare - Rangordnung! Ein Hund hat nicht dieses "humane" Denken ... Auch wenn du es dir noch so einreden willst, wirst du daran früher oder später scheitern, weil "Mother Nature" die Caniden anders gepolt hat, wie uns Primaten! ... Jedes menschliche Verhalten, dass dem Hund auferzwungen wird, treibt ihn in einen Gewissenskonflikt (bei manchen stärker, bei manchen schwächer, bei manchen gar nicht)!!! .... die Probleme treten meist auf, wenn ein neues Hundemitglied ins Haus kommt, und nicht das gleiche Akzeptanzverhalten für die eigenen Verhaltensfehler zeigt, wie der Vorhund! - Ich lebe mit einem Hund, der mir genau dies aufzeigte, und aufzeigt, wenn ich es vergesse! Und darüber hinaus, sehe ich es auch bei meiner Mutter, die Jahrzehnte immer Glück hatte, und auf einmal mit ihrem Latein am Ende steht, weil sie nicht einsehen will, dass ihr jetziger Hund, dieses Fehlverhalten eben nicht akzeptiert! Tja, und meiner Schwester steht es wohl in Zukunft bevor, weil ihre Hundin es akzeptiert (darüber hinaus, hat sich keiner unserer Hunde jemals angepinkelt! - 2 Labis & 1 Flat) Da hast du einen Hund, der dir zeigt, wie sich Caniden untereinander verhalten, und du verschließt die Augen, weil du es nicht so haben willst! Derweilen könntest du dabei so vieles lernen, wenn du die Brüder beobachten würdest! .... ein Geschenk, welches nicht angenommen wird! |
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@ Berry
Beide Verhaltensweisen können sehr wohl zusammenpassen! Ich kenne den Hund zwar nicht. Aber was ich so rauslese, ist es ein unsicherer leicht zu verängstigender Hund. Aber wenn er das Vertrauen gefaßt hat, dann möchte er gerne seine Position festigen. Was widerspricht sich da? |
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Erst mal hast du was falsch verstanden .Ich meinte nicht das anpinkeln ,sondern das vor Freude ausflippen .
Und noch mal falsch , mit seinem Bruder , ist das die einzige Kontaktaufnahme .Er geht ihm aus dem Weg ,er " spielt " nicht mit ihm und so weiter und so weiter . Ich " vermenschliche " meinen Hund nicht ,aber ich weiß ,wie ich mit genau diesem Hund am besten klar komme und das best mögliche Team bilde .Und dazu brauche ich von meinem Hund keine solche Gesten ,mein Hund ist extrem weich und das wird sich auch nie ändern . Wenn du das unbedingt brauchst ,bitte schön .Ich für meinen Hund nicht . Wir reden hier nicht davon , was mal später ist ,sondern von dem was jetzt ist .Sicher kann ein unsicherer Hund auch mal irgendwann zum Pöbler werden ,aber das ist ja wohl zur Zeit noch nicht gegeben . Noch mal ,für mich ist ein Anspringen zur Begrüssung nicht automatisch ein Pöbeln .
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Viele Grüsse von Ingrid und Berry http://www.dshini.net/de/spage/8aa4b...6-882926a9043a http://www.bretonen-in-not.de/ |
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Zitat:
Kein Mensch - mir inklusive - bestreitet, dass du mit deinem Hund nicht gut umgehen kannst! Und ja!! Jeder Hund muss individuell behandelt und erzogen werden. Gerade das macht ja die Hundeerziehung so schwer. Der eine muss härter und konsequenter angefasst werden, und der andere ganz weich! Betreffend "Gesten": Ich schlage meinen Hund nicht, ich schüchtere meinen Hund nicht ein! Und dennoch zeigt er mir diese Geste, des unterwürfigen Kopfes, weil es EBEN normal "hundisch" ist! ... Selbst der 7 Jahre alte Dalmatiner (=Rudelführer all unserer Hunde) meines Vaters senkt mir gegenüber den Kopf, und "lächelt" mich dalmatinertypisch an! Auch wenn ich zu ihm wenig Kontakt habe. Der 1 1/2 jährige Labi-Rüde meiner Mutter und die 1 1/2 jährge Labi-Hündin tun dies ebenfalls. .... Weil es eben "normal" ist, und ein hundisches Kommunikationsverhalten ist. Aber alle haben die entspannte Körperhaltung, gestreckte Läufe, kontaktfreudiges Bewegungsmuster, der weit ausgreifende, wedelnde Schwanz und die zu einem Grinser geformten Lefzen! ... Da ist kein Druck dabei und keine Nötigung, sondern einfach NUR Freude! Bei der Hündin meiner Schwiegermutter, schaut die Haltung unseres Flat ganz anders aus! Geduckt, die Vorderläufe leicht geknickt, kein Grinser, eher starre langsame Bewegung, behutsames Näherkommen, kein auslandendes Wedeln (sondern immer nur auf einer Seite, und weg vom Gegenüber) .... das ist absolute Unterwerfung (die ich nicht meine), weil die Hündin eine große Individualdistanz für sich beansprucht! .... Und so wird es wohl auch beim Geschwister deines Hundes sein! Nochmals (ganz persönlich): "Was ich brauche, und ich benötige ist das eine! Was mein Hund braucht, das andere! Aber es geht um den Hund, und nicht um mich!" ... Wenn, dann haben wir Überschneidungspunkte, die sich aus dem Zusammenleben zwagnsläufig ergeben, und daraus bildet sich für mich der gemeinsame Alltag. Darüber hinaus: Der Hund muss freudig seinem Hundeführer folgen, ihn vertrauen können, und die notwendige Förderung seiner hundischen Talente erfahren! Genauso wie die Regeln des Zusammenlebens, darunter fällt gleichfalls, dass er niemanden zu keiner Zeit anzuspringen hat (auch nicht aus Freude)! Hier trage ich die Verantwortung, a) wenn er mal aus lauter Freude meine kleinen Nichten anspringen würde, und deswegen sehr unglücklich fallen b) meine gebrechliche Großmutter anspringt, und diese ebenfalls unglücklich fällt ..... ganz zu schweigen von fremden Personen bzw. c) einen Klienten im Maßanzug mit seinen dreckigen Pfoten anspringt etc. .... Sorry, aber das sind alltägliche Situationen, die einfach nicht passieren dürfen, auch wenn es der Hund freudig gemeint hat! Darüber hinaus, ist der Übergang zwischen einem freudigen Anspringen, und einem anpöbelnden Anspringen sehr schnell genommen. ... Hund ist ja nicht dumm! ... Nur erkennen die wenigsten, wann der Zeitpunkt gekommen ist, wo er diese Grenze überschreitet. Wir können ja nicht in seinen Kopf schauen, auch wenn man seine Körperhaltung etwas deuten kann! ... Ich kann es nicht für meinen Hund immer mit 100%iger Sicherheit sagen, auch wenn ich Stunden damit verbringe ihn zu beobachten! Geändert von Lentos (03.11.2008 um 13:33 Uhr). |
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