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Hallo
Abdrehen, ignorieren oder einen Satz zur Seite machen, all das sind Tipps die man bekommt und wenig helfen. Das heisst, helfen schon, aber es kann ewig dauern bis dieses Verhalten abgestellt ist. Eigentlich schade, dass von vorne herein nicht richtig auf das Hochspringen eingewirkt wird, denn würden wir Hundebesitzer von Anfang an dieses Hochspringen richtig unterbinden, und es nicht noch niedlich finden und über streicheln und Aufmerksamkeit schenken, bestätigen, bräuchte es nachher nicht korrigiert werden. Damit möchte ich dich keinesfalls angreifen, denn im Grunde machen wir da alle den selben Fehler. Wer kann schon so einem kleinen Wurm widerstehen, wenn er, gerade erst bei uns eingezogen, über hochsteigen an seinem Menschen nach Nähe sucht. Auch auf die Gefahr hin, dass sich manche die diesen Beitrag lesen an den Kopf fassen: Was gut funktioniert ist, wenn du in dem Moment in dem dein Hund dich anspringen möchte eine Plastiktüte voll mit Kronkorken oder Styroporkugeln oder Stücke, wie aus Versehen auf ihn ausschüttest. Tut nicht weh aber der Überraschungseffekt wirkt manchmal Wunder. Zeitgleich dieses Scenario mit einem bestimmten Signal verbinden. Bleibt dein Hundi anschliessend unten, natürlich feste loben, versteht sich. Das Ganze einige male gezielt wiederholen wäre nicht schlecht, weil sich die Kleinen, je nach Typ Hund, recht schnell vom Schrecken erholen und eben wieder hüpfen. Aber ein Versuch ist es allemal wert. Grüßle Antonius |
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Was der Hund meiner Meinung nach dabei lernt, ist, sich zu erschrecken. Er wird dich dann nur nicht mehr anspringen, weil er Angst hat. Genauso "gut" könntest du diese Discs fallen lassen, eine Rütteldose verwenden oder ihm ein Sprühhalsband umschnallen Wie wär's, wenn du ihn einfach auf seine 4 Pfoten stellst, die Mutter Natur ihm geschenkt hat, und ihm klarmachst, dass du diese Position bevorzugst? Erwünschte Kontaktaufnahme dann loben und belohnen. Ist aber die gleiche "Krux" wie mit dem Wegdrehen: es dauert etwas länger. Aber dafür hat der Hund dann tatsächlich etwas gelernt. Aber mit der Geduld in der Hundeerziehung ist das eben so eine Sache, die meisten Leute bevorzugen eben eine schnelle Lösung. Mit 18 Wochen sollte so ein Knirps natürlich schon einiges draufhaben... - wieso kommen die Biester eigentlich nicht schon erzogen auf die Welt? Wär' doch viel praktischer :rolleyes: |
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Also wenn Hundi an dir hochspringt eine feste Drehung zur Seite machen und ihn ruhig "weg"rempeln.
Erst wenn alle vier Pfoten auf dem Boden sind, gehen die Hände zum Hund und er kann gestreichelt werden. Du musst als Mensch den Anfang machen, dein Hund meint: Ich spring hoch und werde beachtet, sei es durch ansprechen, streichel, oder nehmen und sanft zur Erde befördern. Du aber musst ihm klarmachen: Ich beachte dich erst, wenn du unten bist, und ich lass mich schon mal garnicht von dir anrempeln! Das klappt natürlich nur, wenn jeder mitzieht!!! Sei es in der Familie oder Besucher! Ganz liebe Grüße
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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken! Viele Grüße Nelly |
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Hier oute ich mich mit als "manche" und lange mir wirklich an den Kopf. Was hiermit erzeugt wird, ist ein Meideverhalten durch Negativverstärkung und erzeugt einen bei Geräuschen ängstlichen Hund! FINGER WEG VON SOLCHEN MASSNAHMEN!! Wie einige vor mir schon geschrieben haben, ist das Mittel der Wahl WEGDREHEN" - ohne Kommentar - ohne Anfassen - ohne Anschauen - am besten Arme vor der Brust verschränken - kleine Leckerlie (z.B. in Miniwürfel geschnittene Putenschnitzel in einem kleinen Trainigsbeutel, per Karabiner an der Hosenschlaufe) - sofort geben, wenn er sich dann hinsetzt - ebenso sofort geben, wenn er angelaufen kommt und nicht hochspringt - sitz und komm üben - bei komm sofort in sitz gehen lassen.... Es müssen alle Familienmitglieder in dieser Weise arbeiten!! und zwar konsequent!! In welchen Situationen springt er andere Personen an??
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In Trauer um eine Kämpferin mit einem riesen Herz - lebe wohl meine Kleine Aenn & die 8 Pfotengang www.kunstundkultur.info www.dreamteam.kunstundkultur.biz www.cora-tierschutz.de Ein Hund ist ein Herz auf 4 Pfoten (aus Irland) |
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Moin,
Der Hund ist 18 Wochen ... ! Meine Eine hat das im Überschwang der Gefühle mit 18 Monaten noch nicht perfekt drauf. Meine Methode: Knie vor und wegschieben, "Nein!" , erst zuwenden, wenn der Hund wieder unten auf allen Vieren steht.
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Gruß aus Hamburg Ralf "Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!" |
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Hallo,
die Methoden Wegdrehen/ignorieren, Wegschieben etc. mögen erfolgreich sein, wenn man Einfluss auf die potentiellen Anspring-Opfer hat. (Bin oft in einem Kindergarten unterwegs, da geht das nicht). Ich habe/hatte ein ähnliches "Problem" (was eigentlich kein richtiges ist) mit unserem inzwischen fast 16 Wochen alten Racker. Wie jeder Welpe sprang sie anfangs alles und jeden begeistert an, und da sie noch kein Deutsch konnte und Kinder liebt, beschlossen wir im Alter von etwa 12 Wochen, dies konsequent zu verbieten, nachdem ein kleiner Bub in einer Jauche-Pfütze lag...wie peinlich... und das Hundel wird irgendwann zur Abrissbirne! nun, wir provozierten das (uns!) anspringen und mit Runtersetzen und dem gleichzeitigen Wort "Runter" brachten wir flugs die Vokabel bei. Plus dass es dann ein Stückel Fisch gibt. Ab dem Moment, in dem sie das Wort kapiert hatte, wurde es prophylaktisch etwa eine Sekunde vor Erreichen des "Opfers" laut und deutlich gesprochen, und bei Nichtbeachtung: ein energisches "Nein", hinsausen, auf die Pfötchen stellen, kurz warten, loben. So kommt keine negative Verknüpfung von Menschenkontakt = ich werde erschreckt zustande, die gerade in der Prägungszeit üble Folgen haben kann. Inzwischen wuselt Jule fröhlich in der Kindergarten-Gruppe herum, ich behalte sie zwar im Auge, soweit möglich, aber es gab keine Katastrophen seither.
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Haarige Grüße von Fine und Jule |
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Hallo
Das Problem beim Wegdrehen ist, daß es auch eine Reaktion ist und damit Beachtung. Ich mußte jetzt von unserer Hundetrainerin lernen, daß Ignorieren super funktioniert, aber Ignorieren bedeutet: nichts sagen, nicht mit den Händen runterschieben, nicht das Knie heben, nicht wegdrehen und auch nicht den Hund anschauen. Funktioniert wirklich. Natürlich springt er mich erst noch an, aber wenn er merkt, daß absolut nichts zurückkommt, läßt er es. Und sobald er entspannt ist und ruhig, wird er begrüßt und beachtet. Ich muß mir nur immer wieder klar machen, daß er mich nicht doof findet, wenn ich ihn nicht sofort überschwänglich begrüße. |
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Lieber Antonius, und was lernen wir daraus? Wage es bloß nicht, in diesem Forum jemals mit Discs, Dosen oder Säcken voller Kronkorken um dich zu werfen. Sie werden dich erst für bekloppt erklären und danach steinigen. Natürlich erzeugt das Werfen von Discs KEINEN bei Geräuschen ängstlichen Hund! Entweder du hast bereits einen ängstlichen Hund, dann solltest du sowieso nicht mit solchen Mitteln arbeiten. Oder du hast einen hartleibigen Rüpel, dann kannst du prima mit solchen Mitteln arbeiten – und zwar in allen Erziehungszusammenhängen. Wozu Amy gehört, weiß ich nicht. Deshalb sage ich auch nichts dazu. Ferndiagnose ist Käse. Wir haben uns vor vier Jahren einfach darauf konzentriert, unserer jungen Hündin die Grundkommandos beizubringen. Dazu gehört u.a. auch NEIN. Mit NEIN lässt sich unerwünschtes Verhalten unterbinden. NEIN bedeutet: Was immer du gerade tust, lass es sein. NEIN HIER oder NEIN PLATZ bewirkt einen sauberen Abbruch, wenn der Wauzi gerade zum Anspringen ansetzt. Josefine sagt RUNTER. Auch gut. Du kannst auch BRATWURST sagen. Springt mein Hund dennoch Leute an, habe ich kein Problem mit dem Anspringen, sondern mit dem Grundgehorsam. Und da heißt es einfach üben und dran bleiben. Ein ganzes Hundeleben lang. |
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