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Danke für die vielen und hilfreichen Antworten. Ich glaube, das ist wie bei der Hundeerziehung: je nach dem, was für einen Hund ich habe, wähle ich das geeignete Erziehungsmittel. So wird es auch mit der Rangfolge (oder wie nennt man das politisch korrekt neuerdings?
Gruß Elke und Ole |
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Guten Morgen,
hierzu ist mir noch etwas eingefallen. Meine vorherige Hündin, ein Großpudel (mit Haare-alle-gleichlang-Schur) hatte 15 Jahre lang einen besten Freund, ein draufgängerischer Husky-Mix-Rüde. Er hatte "die Hosen an", was auf den ersten Blick aussah wie geklärte Rangordnung. Doch wenn`s um Angelegenheiten ging, die sie besser beherrschte (z.B. Ratten fangen und töten), dackelte er hinter her und bewunderte sie. Wie im Text von Ingrid: Zitat:
Wenn z.B. mein Hund einen seltsamen Typen im Wald, der mich komisch anmacht, verknurrt/verjagt, dann ist in diesem Moment der Hund derjenige, der die Situation erfasst und handelt. Diese gewisse Selbstständigkeit bewundere ich an Hunden und fördere sie, ich denke das ist die Grundlage für eine Partnerschaft vs. Dressur. @Ingrid, sehr guter Text! Sollte Pflicht-Lektüre für alle Hundehalter sein!
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Haarige Grüße von Fine und Jule |
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Zitat:
klar melden sich Hund und Mensch gegenseitig, wenn was los ist, wer`s halt zuerst bemerkt. Ich sage auch oft, oh guck mal, was ist da los /wer kommt da? Das mag (und sollte) beim "normalen" Alltag mit dem Hund, der als Familien-Mitglied und Partner lebt, so sein. Doch in die Diskussion einbringen mag ich noch drei Beispiele: Der Herdenschutzhund muss lernen, selbstständig Gefahr einzuschätzen und dementsprechend zu handeln = seine Rudelmitglieder, die Schafe, zu verteidigen. Da ist meist kein Mensch, der als Boss anerkannt wird (so sollte es zumindest sein!) anwesend. Hatte 11 Jahre oft mit einem selbstbewußten Kangal zu tun... Der Rettungshund ebenso: auch er muss evtl. ohne menschliche Begleitung abschätzen, was und wie etwas machbar ist oder eben nicht. Sucht er z.B. in Trümmern, muss er alleine entscheiden, was möglich ist / was er sich zutraut. Nun, und mein junger, damals noch sehr schüchterner Pudel im Alter von etwa 1 Jahr: ich war spätabends in der Fußgängerzone, ein schräger Vogel bat mich um Feuer. Mir war lediglich mulmig, der Hund entschied, dass dieser Typ uns nicht belästigen soll und verknurrte ihn und trieb in um die nächste Straßenecke. Drei Beispiele für eine gewisse Selbstständigkeit, was Entscheidung und folgendes Handeln betrifft.
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Haarige Grüße von Fine und Jule |
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