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Hallo
Nehmen wir mal das Beispiel, Hundi hat Angst bei Gewittern. Dann wird ja vielfach empfohlen, Hundi zu ignorieren. Es heißt auch, Hundi in einer solchen Situation zu trösten wäre kontraproduktiv. Was haltet ihr davon? Darf Hundi überhaupt getröstet werden, wenn er vor etwas Angst hat? Oder wird durch Trost der Hund in seiner Angst Bestärkt? Bin schon sehr gespannt auf eure Meinung/Erfahrung.
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Viele Grüße aus Haltern am See Jürgen, Satyr, Elisha |
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Hallo Windhundliebe,
so, wie Du es schilderst - nämlich nach einer OP - habe ich meinen Hund allerdings auch schon getröstet. Einfach körperliche Nähe geben und Ruhe ausstrahlen (so gut wie möglich...). Jedoch kein hektisches, "beruhigendes" Einreden und herumgetätschel an dem Hund. Beim Üben gehe ich genau so vor wie Du! Viele Grüße, tinca1 |
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Bei Dingen, an die Tara sich gewöhnen muss, tröste ich nicht, sondern tue so normal wie möglich. Als wäre gaaaar nicht los. Und lenke ab.
In Ausnahmesituationen für Tara wie z.B. Silvester, da war sie Panik pur und nicht ansprechbar, wollte kein Futter, gar nichts - habe ich sie zu mir geholt und gestreichelt. |
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Also- mein Erfahrungswert in der Hinsicht, nicht trösten.
Dieses Jahr Silvester auf dem Sofa gesessen, als die Knallerei losging. Hund kam natürlichins Wohnzimmer geschossen, warf einen kurzen Blick auf mich und legte sich dann seelenruhig auf seinen Platz. Frauchen interessiert der Lärm nicht- kann also nichts schlimmes sein. Kein Jaulen, kein Winseln, keine Unruhe, diesmal ein echt ruhiges Silvester gehabt...die letzten Jahren hatten wir sonst immer Besuch, der dem armen Hund gut zureden wollte wegen der Knallerei (kannst so einen Menschen ja nicht davon abhalten...)... Aber Hund fand das Ganze dies Jahr wesentlich sympatischer... Petra |
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Bei einem heftigem Gewitter, was in unserem Holzhaus wirklich heftig ist, zittert unser Satyr und hat Angst bzw damit auch Streß. Wenn es nach Gewitter aussieht, gebe ich im Bachblüten Aspen und Mimulus. Leider funktioniert das nicht immer und wenn das Unwetter schon da ist auch zu spät.
In diesem Fall liegt oder sitzt er nahe bei mir und ich tröste ihn nd versuche, ihm durch eine beruhigende Stimme etwas Sicherheit zu vermitteln. Was kann er daraus fehlverknüpfen? "Boh, super, ich brauche nur zu zittern und der Jürgen kümmert sich m mich". Trifft bei Satyr nicht zu, weil er keinen Grund hat, sich Zuneigung irgendwie zu erschleichen, weil es eigentlich nicht vorkommt, daß er sich zu wenig beachtet fühlt. "Toll, wenn ich vor Angst zittere, findet Jürgen das ganz toll. Also tu ich ihm den Gefallen, öfter mal Angst zu haben" Beide Versionen kann ich nicht glauben. Bin aber auch sicher, daß ist von Hund zu Hund, Beziehung zu Beziehung und in jeder Situation völlig unterschiedlich aussehen. Was meint ihr? Bzw was habt ihr erfahren?
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Viele Grüße aus Haltern am See Jürgen, Satyr, Elisha |
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