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Hallo,
mein Hund, 10 Monate, kennt den Befehl "Komm" eigentlich sehr gut. Wenn wir in unserer Wohnung sind funktioniert es einwandfrei! Sobald wir aber ins Freie gehen also umso größer die Ablenkung wird, desto weniger hört mein Hund auf mich! Ich kann mich da auf den Kopf stellen, mit Leckerlies winken oder mich einfach aufmachen und eine entgegengesetzte Richtung einschlagen, mein Hund kommt einfach nicht (gut, irgendwann schon - aber das ist mir dann zu spät und hat auch nichts mehr mit meinem Befehl zu tun!). Kann ich ihm diesen Befehl überhaupt noch beibringen? Gibt es da draußen irgendwo einen guten Tip? Ich wäre sehr dankbar dafür!! |
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Du hast es ja selber schon geschrieben, sobald Interessantere Dinge da sind hört er nicht. Du musst halt einfach versuchen interessanter zu sein als alles andere!
Wenn er so gar nicht hört, kannst du auch mal versuchen einfach wegzulaufen! Allerdings würde ich das nur dort ausprobieren wo nichts passieren kann, also im Wald wo keine Autos sind oder so. Oder du übst mit einer Schleppleine, das wäre auch noch eine Möglichkeit. Seid ihr in einer Hundeschule?
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Liebe Grüße, Michaela |
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Wenn er nicht hört, ignorier ihn und wechsel ohne was zu sagen die Richtung. Der kommt schon nachgelaufen. Versteck dich ab und an und lass ihn die suchen.
Außerdem zwischendurch immer was Tolles einbauen, z.B. UO-Übungen, Spiele, Apportieren, "Abenteuerspaziergang" usw. Schleppleine würd ich auch probieren, kannst mal googlen, da kommen dann Anleitungen, wie man anfängt usw.
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mfG Kleene |
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wir hatten auch probleme mit dem Kommen bei klein Odi... sie ist ja nun auch etwas über ein Jahr alt... in der wohnung war es super und draussen kam da nix...
wir haben erst mit der schleppleine gearbeitet aber das war auch nicht so das richtige für sie... irgendwann hab ich zu trainings discs gegriffen, und habe wie in der anleitung begonnen zu üben und nun kommt sie sofort und gerne... zumal sie ja auch fast immer eine belohnung, sei es futter oder ein spiel, erwartet. wir hatten ja immer gedacht, dass wir es nie hinkriegen sie von anderen Hunden abzurufen... da hat sie bestimmt gemerkt, denn als wir begannen daran zu glauben, dass sie doch kommt, wenn wir rufen kam sie auch... also hunde merken schon, wenn man ihnen nicht traut bzw. nix zutraut oder auch wenn man unsicher ist. |
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Hallo ....
Hm - also mit 10 Monaten kommt ein junger Hund schon in die Rüpelfase. Er wird versuchen Rangspiele zu treiben und ausprobieren bis wohin es geht. Das Zauberwort heißt Konsequenz und Bindung. Konsequenz bitte nicht mit Strenge verwechseln !) Bindung kann man sehr gut mit Zerrspielen oder Spielen ohne Spielzeug aufbauen. Wichtig: Der Mensch beginnt das Spiel und beendet es, wenn es am schönsten ist - nicht umgekehrt ! Beim Abrufen in der Wohnung üben. Den Hund ganz an den Körper ranholen und sofort mit Leckerchen bestätigen. Niemals nach dem Hund greifen - er wird sonst lernen kurz vor demMenschen abzubiegen !!! Weniger geeignet sind Aportierspiele, auch wenn es anscheinend dem Hund spaß macht. Das "Spiel" fördert den Jagttrieb und ist selbstbelohnend. Der Hund wird belohnt wenn er schnell von mir wegläuft und den Gegenstand fängt ... das ist nicht hilfreich. Ein quietschender Ball der laut fiept, wenn man reinbeißt ähnelt einem flüchtenden Kleintier .... am Ende ist es still... ... .. . Das Kommando "Komm" würde ich gegen das Kommando "Hier" tauschen. Wir neigen das Wort "Komm" im Alltag zu verbiegen und benutzen es nicht eindeutig. "Komm her" "Komm geh weg" Komm mit" komm doch" ...... Draußen ist die Schleppleine das Mittel der Wahl, um ein Abrufen auch durchzusetzen. Ein Kommando wird prinzipiell nur zweimal gegeben. Beim zweiten Mal wird es sofort durchgesetzt. Thema Konsequenz. Eine Hundeschule ist ein sinvoller Ort für Hilfestellung. Dort sollte (fast) nur mit positiver Bestätigung gearbeitet werden. Das ist wesentlich nachhaltiger als Gewalt wie bei der jagdtlichen Ausbildung. Wichtig: in der Hundeschule lernt der Mensch - der Hund wird jeden Tag (v)erzogen - nicht nur für eine Stunde in der Woche LG M@tthias |
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Ich hatte mit meinem "Kleinen" auch sehr lange Probleme mit dem Abrufen und zu 100% klappt es auch heute noch nicht- aber wir haben eben immerhin noch ein Lebewesen vor uns mit eigenem Kopf
Uns hat das Schleppleinen-Training super weitergeholfen, würde dir jedoch auch empfehlen dich vorher genau zu erkundigen, wie es funktioniert oder eine Hundeschule besuchen. Wir haben mit der Schleppleine grundsätzlich nur mit Brustgeschirr gearbeitet und nicht mit Halsband...es gibt also schon ein paar kleine Dinge zu beachten. Wegrennen ist auch eine gute Methode. Bin beim Spaziergang einfach losgerannt, wenn mein erstes ! ( ich würd versuchen immer nur 1 mal zu rufen, nicht 5 mal hintereinander ) "Hierhin" ignoriert wurde. Irgendwann hat auch Marlon gemerkt, dass es besser ist zu kommen oder grundsätzlich auf mich zu achten Grundsätzlich kann ich dich beruhigen: Ich konnte es auch nicht glauben, aber die Hunde werden im Alter vernünftiger! |
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... Apportierspiele fördern den Jagdtrieb ???
Sinnvoll angewandt, sind sie eine super Sache, um den Hund entsprechend zu fordern und ihm eine Aufgabe zu geben. Wie gesagt, beim Befehl "Komm" muss man das Kommen interessant machen, wenn der Hund Spaß daran hat, wieso nicht auch Apportierspiele einbauen ? Dann müste jeder apportierende Retriever zur "Jagdbestie" werden .. Bei Interesse an Apportierarbeit empfehle ich das Buch "Kosmos Retrieverschule", geeignet für Hunde aller Rassen. |
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Hallo
Nur das Timming muss stimmen. Da wäre die Anleitung in einer GUTEN Hundeschule hilfreich. Den Hund auch mal ranrufen wenn einen niemand entgegen kommt. Läuft mal ein Hase vorbei nicht in panik geraten sondern den Hund ruhig rufen und sich in die andere Richtung bewegen. Öfter mal verstecken, oder die Richtung ohne Ansage ändern dadurch lernt der Hund auf sein Herrchen zu achten. Bindung und Vertrauen aufbauen ist super wichtig. Toll ist es auch mit anderen Hunden und Ihren Besitzern spazieren zu gehen und das rankommen zu üben, dann ist es auch nicht mehr so interessant wenn man mal einen anderen Hund begegnet. |
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