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  #571 (permalink)  
Alt 02.02.2012, 15:11
Benutzerbild von Antonius
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Ich hab das Video nun auch angeschaut und bin der Meinung, er hat es gut gemacht.

Die nach der Einschränkung erfahrene ENTspannung ist die wohl beste und effektivste Bestätigung die die Doggen erhalten konnten. Hier brauchte es nicht die, auf den Punkt genaue und nach jeder positiv gezeigten Verhaltensweise, verbale Bestätigung. Das wäre evtl. sogar kontraproduktiv gewesen. Milan vermittelte durch sein Auftreten: Ich bin dir gut!

Dass er die Doggen „genötigt“ hat ins Wasser zu gehen, sehe ich jetzt auch nicht dramatisch. Manchmal ist, um Hunden letztlich zu ihrem Glück zu verhelfen, moderater Zwang notwendig.


Grüßle
Antonius
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  #572 (permalink)  
Alt 02.02.2012, 15:28
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Zitat:
Zitat von Antonius Beitrag anzeigen
Dass er die Doggen „genötigt“ hat ins Wasser zu gehen, sehe ich jetzt auch nicht dramatisch. Manchmal ist, um Hunden letztlich zu ihrem Glück zu verhelfen, moderater Zwang notwendig.


Aber wer bestimmt denn, dass der Pool das "Glück" der Doggen ist?

Die können doch genauso gut ohne leben. Die Besitzer wollten gerne, dass ihre Doggen mit ihnen schwimmen.

Lilli ging ganz lange nicht ins Wasser.
Ich wäre auch gerne mit ihr geschwommen, aber ich zwinge sie doch nicht völlig grundlos zu Dingen, die ihr totale Angst machen, nur damit ich kriege was ich egoistischerweise will.

Klar, es gibt Dinge, da muss Hund durch, aber Schwimmen gehört für mich absolut nicht dazu.

Den Stress kann man seinen Hunden sparen.

(Zumal die Halter in dem Video ja ganz andere Probleme mit den Hunden hatten.. Wenn da eine ordentliche Bindung aufgebaut wurde kann man ja vielleicht noch mal drüber reden sowas anzugehen, aber so??!)
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  #573 (permalink)  
Alt 02.02.2012, 16:59
Benutzerbild von stebo
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Zitat:
Zitat von Doggystyle Beitrag anzeigen

Aber wer bestimmt denn, dass der Pool das "Glück" der Doggen ist?

Die können doch genauso gut ohne leben. Die Besitzer wollten gerne, dass ihre Doggen mit ihnen schwimmen.

Lilli ging ganz lange nicht ins Wasser.
Ich wäre auch gerne mit ihr geschwommen, aber ich zwinge sie doch nicht völlig grundlos zu Dingen, die ihr totale Angst machen, nur damit ich kriege was ich egoistischerweise will.

Klar, es gibt Dinge, da muss Hund durch, aber Schwimmen gehört für mich absolut nicht dazu.

Den Stress kann man seinen Hunden sparen.

(Zumal die Halter in dem Video ja ganz andere Probleme mit den Hunden hatten.. Wenn da eine ordentliche Bindung aufgebaut wurde kann man ja vielleicht noch mal drüber reden sowas anzugehen, aber so??!)
Aber wenn Du doch eine halbe Stunde Doggen therapieren in der Sendung vorgesehen hast und das Grundproblem schon nach 3 Minuten Analyse und 5 Minuten Therapie gelöst ist, hast Du noch ein paar Sendeminuten frei fürs Schwimmen gehen...

Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich die Sendung jetzt nicht so furchtbar fand.
__________________
LG Steffi und Henry
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  #574 (permalink)  
Alt 02.02.2012, 17:45
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Zitat:
Zitat von stebo Beitrag anzeigen
Aber wenn Du doch eine halbe Stunde Doggen therapieren in der Sendung vorgesehen hast und das Grundproblem schon nach 3 Minuten Analyse und 5 Minuten Therapie gelöst ist, hast Du noch ein paar Sendeminuten frei fürs Schwimmen gehen...

Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich die Sendung jetzt nicht so furchtbar fand.
Achsooooooooo.. Ja, das macht Sinn. Ich nehme alles zurück.

Man hätte denen aber vielleicht auch Rollschuh fahren beibringen können..
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  #575 (permalink)  
Alt 02.02.2012, 18:35
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Ich bestimme in dem Moment für meinen Hund, dass Wasser/schwimmen etwas ist wo es sich lohnt Ängste oder Unsicherheiten zu überwinden, weils letztlich Spaß macht. Genau so, wie wenn ich meine, meinen Hund über irgendein Gerät zu animieren oder mit moderatem Zwang helfe eine bestimmte Sache zu bewältigen.
Ich sehe aber speziell schwimmen nicht nur als das, was es scheint zu sein, dass Hundi sich im Wasser bewegt. Ich tu (fast) alles um zumindest große Hunde ins Wasser zu bekommen. Quatsch, ich reiß mir eigentlich für jeden Nichtschwimmerhund den Hintern auf um ihn dazu zu bewegen ins Wasser zu gehen. Das zu schaffen ist natürlich alles eine Sache der richtigen Gestaltung. Bei jedem Hund läufts ein bissi anders. Schwimmen können/dürfen/möchten ist die beste Vorsorgemaßnahme, die man als Unterstützung zur Erhaltung des Bewegungsapparates treffen kann, sowieso für Riesenrassen.
Es gibt fast nichts effektiveres für nen "lädierten" Bewegungsapparat oder Muskelschwund( in Rücksprache mit dem TA ) als Schwimmen.
Das war mit Sicherheit nicht die Intention der Doggenbesitzer, aber sie taten, meiner Meinung nach trotzdem das richtige, weshalb sie dadurch schon mal für den Fall der Fälle vorgesorgt haben.

Grüßle
Antonius
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  #576 (permalink)  
Alt 02.02.2012, 18:55
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Zitat:
Zitat von Antonius Beitrag anzeigen
Ich bestimme in dem Moment für meinen Hund, dass Wasser/schwimmen etwas ist wo es sich lohnt Ängste oder Unsicherheiten zu überwinden, weils letztlich Spaß macht.

Dann definierst Du, was dem Hund Spass zu machen hat. Wenn es dem Hund aber zuwider ist, ins Wasser zu gehen, wie meinem zum Beispiel? Warum sollte ich ihn dazu zwingen? Nur, um meinen Willen durchzusetzen?

Genau so, wie wenn ich meine, meinen Hund über irgendein Gerät zu animieren oder mit moderatem Zwang helfe eine bestimmte Sache zu bewältigen.
Ich sehe aber speziell schwimmen nicht nur als das, was es scheint zu sein, dass Hundi sich im Wasser bewegt. Ich tu (fast) alles um zumindest große Hunde ins Wasser zu bekommen. Quatsch, ich reiß mir eigentlich für jeden Nichtschwimmerhund den Hintern auf um ihn dazu zu bewegen ins Wasser zu gehen. Das zu schaffen ist natürlich alles eine Sache der richtigen Gestaltung. Bei jedem Hund läufts ein bissi anders.

Ich glaube unbesehen, dass es für manche Hunde ein Gewinn ist, sie uns Wasser zu bringen. Aber doch nicht grundsätzlich ALLEN. Woody war nur ein Mal im Wasser, nämlich um uns zu folgen. Er hat seitdem nie wieder eine Pfote hinein getaucht. Muss er auch nicht...

Schwimmen können/dürfen/möchten ist die beste Vorsorgemaßnahme, die man als Unterstützung zur Erhaltung des Bewegungsapparates treffen kann, sowieso für Riesenrassen.
Es gibt fast nichts effektiveres für nen "lädierten" Bewegungsapparat oder Muskelschwund( in Rücksprache mit dem TA ) als Schwimmen.
Das war mit Sicherheit nicht die Intention der Doggenbesitzer, aber sie taten, meiner Meinung nach trotzdem das richtige, weshalb sie dadurch schon mal für den Fall der Fälle vorgesorgt haben.

Ich habe den Clip nicht gesehen, könnte mir aber vorstellen, das besagte Dogge jetzt erst Recht Panik vor Wasser hat. Kann eine solche Zwangsmassnahme nicht auch nach hinten losgehen?

Grüßle
Antonius
Und zieht euch alle schön warm an... -10 Grad am linken Niederrhein!
__________________
LG, Karin
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  #577 (permalink)  
Alt 02.02.2012, 19:51
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Ich gehe absolut mit woodyfan mit.

Bin mir sicher, dass nicht jeder Hund Spaß am Schwimmen hat und dieses "Flooding" (kann man ja direkt wörtlich nehmen.. ) macht ganz sicher einigen dieser Hunde noch mehr Angst vor dem Wasser.
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  #578 (permalink)  
Alt 02.02.2012, 20:17
Benutzerbild von Varghona
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Antonius, ich gebe dir völlig Recht, dass es gerade bei unseren Riesen super ist, wenn die Muskelmasse im Wasser aufbauen können.

So ein Pool mit Treppenstufen zum Runtergehen ist nicht gerade das einladenste für so einen Hund. Im Wasser wird er die Stufen wohl auch gar nicht sehen können??

Ein See wäre bestimmt besser für die beiden gewesen und vll. danach ein Pool.

Aber egal. Was mir halt am meisten fehlt, ist das positive Feedback für den Hund. Das mal mit Spaß gearbeitet wird. Das der Hund mit Spaß beschäftigt wird.
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