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  #1 (permalink)  
Alt 23.02.2008, 08:32
Benutzerbild von Teddy2706
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Registriert seit: 23.02.2008
Beiträge: 1
Standard Mein Hund ist aggressiv anderen Hunden gegenüber

Hallo zusammen!
Also ich habe einen Golden Retriver Labrador er ist 3 1/2 Jahre und hört auf den Namen "Teddy"!
Er ist so super lieb, ist noch nie gegen einen Menschen aggressiv geworden und hört auch ziehmlich gut! Seit knapp 2 Jahren hat er irgendwie nen kleinen schuss
Immer wenn er andere Hunde sieht geht er auf sie los, es ist zum glück noch nie was passiert aber es ist anstrengend. An der Leine ist es besonders schlimm er dreht sich ständig um und knurrt und will auf den anderen Hund rauf!
Wenn ich nicht dabei bin und er angebunden ist und andere Hunde an ihm vorbei gehen macht er nichts. Auch wenn er zeit hat sich kurz mit den zu "prügeln"... nach spätestens 30 sec ist damit schluss und er spielt mit ihnen. Aber bei dem Hunde Verein in dem ich bin, lassen sie die Hunde nicht erst laufen, also ist es nicht gerade angenehm mit ihm auf dem Platz irgendwelche Übungen zu versuchen!
Er ist ansonsten ein ziehmicher schisser... er hat manchmal sogar angst vor Straßenschildern die er vorher zwar schon 50 mal gesehen hat aber dann hat erf auf einmal angst vor ihnen.
Ich habe ihn nie geschlafen oder sonst etwas, aber ich denke schon, dass ich an seinem Verhalten schuld bin. Aber wie bekomme ich dies aus ihm raus?
Ich war von anfang an seit dem ich ihn habe ( als Welpe) in der Hundeschule und so hat er auch immer Hundekontakte gehabt. Aber auf einmal wurde er so!
Wenn ich meine Eltern besuche die haben eine Deutsche Dogge ca. 6 Monate alt. Die kann er gar nicht sehen... auf ihn muss er immer rauf und dann zwischendurch ist er wieder super lieb zu ihm und will mit ihm spielen wozu die dogge dann natürlich nicht mehr all zu viel lust hat
Ich hoffe ihr wisst irgendeinen Rat!
Er ist sonst so lieb!
Danke schonmal!
Lg Vanessa
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  #2 (permalink)  
Alt 23.02.2008, 12:26
Benutzerbild von saphira
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Beiträge: 49
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Hallo Vanessa....
Hab da einen Tipp...Les mal das Buch von Cesar Millan Dog whisperer. Eigentlich sind immer die Besitzer am Verhalten ihres Hundes Schuld, das meine ich nicht böse, merke es bei meinem Hund auch. Sobald ich nervös werde oder vor einer situation Angst habe reagiert Carlos, mein cocker, darauf. Wichtig ist, immer eine ruhige aber bestimmte Energie auszustrahlen. Versuche mal immer darauf zu achten das dein Hund an der Leine hinter ode neben dir läuft, schließlich bist du Rudelführer, und dein Hund braucht das, um sich sicher zu fühlen. Oft hilft es, wenn man darauf achtet, dass der Hund entspannt ist bevor man aus dem Haus geht und du gehst zuerst aus der Tür...Habe es aber schon oft erlebt, dass Hunde an der Leine Theater machen, weil sie glauben, sie müssten Frauchen beschützen. sind sie frei, sind andere Hunde kein Problem. Geh mal auf seine Internet seite www.dogwhisperer.com ein oder google nach cesar Millan...liebe grüße heike u Hannes
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  #3 (permalink)  
Alt 23.02.2008, 15:57
Benutzerbild von Elektra
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Registriert seit: 24.07.2007
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Hallo Vanessa,

ich kann Dir nicht einfach zu irgendwelchen Hundeflüsterern raten. Nur davon ab. Solche "schnelle Hilfe" gibt es IMHO mit aggressiven Hunden, erstmal unabhängig davon, warum sie aggressives Verhalten zeigen, nicht.

In Bezug auf Deinen Hund müßte natürlich jeder, der Dir einen genauen Rat oder so etwas wie eine Handlungsanweisung geben wollte, Dich und Deinen Hund auch zunächst in Interaktion sehen, denn die Körpersprache, die er beim "Angriff" zeigt, sind ebenso wichtig für eine Interpretation wie es Dein Verhalten in diesen Situationen ist. Was sagt denn Dein Trainer dazu?

Da ich selbst einen aggressiven Hund habe, der sich sehr lange genauso verhalten hat, kann ich Dir aber eines sagen: Du wirst versuchen müssen, mit ihm ein alternatives Verhalten einzuüben. Nur, wenn er lernen kann, daß "man das auch anders machen kann", hast Du eine reale Chance, seine Aggression unter Kontrolle zu kriegen. Und da bist in erster Linie Du gefragt.

Wie gut ist sein Grundgehorsam, seine Abrufbarkeit denn?

Ich habe es zu Beginn mit meinem Hund so gemacht, daß ich ihn, wenn ein anderer Hund auftauchte, in ein Signal genommen habe, am besten ins "Platz". Ich habe dann vorsichtig geübt, langsame Annäherungen zu praktizieren, denn die Probleme waren dann am größten, wenn der andere Hund schnell auf ihn zukam.

In der ersten Zeit ging Ben auf alles los, was vier Beine hatte und zwar zu einem großen Teil aus dem gleichen Grund, den Du für Deinen Hund nennst. Er hatte Angst. Folgerichtig fuhr er die Strategie "Angriff ist die beste Verteidigung" und teilte der "Bedrohung", die der andere für ihn darstellte, lieber vorsorglich mit, daß er der Stärkere war (was meist nicht mal stimmte ;-)).

Ich mußte ihm also, ad 1, beibringen, daß andere Hunde nichts Böses, sondern etwas Gutes sind. Ad 2 mußte sein Grundgehorsam so gut sein, daß er ins "Platz" ging, wenn sie kamen und auch da blieb, wenn sie vorbeizogen. So erst konnte er die Erfahrung machen, daß ihm eben nichts passiert in ihrer Nähe, wenn er die Signale befolgt. Nachdem er das "gefressen" hatte, übte ich gezielt Hundebegegnungen und zwar, weil das für die meisten Hunde am problematischsten ist, an der Leine.

Du wirst nicht umhin können, es ähnlich zu machen, und das kostet viel Zeit und Geduld. Nur, um mal eine Größe zu nennen, bei Ben hat der Weg von 0 (ging auf alle anderen Hunde sofort und schon auf große Entfernung los) über 50 (blieb im Signal und konnte sie ignorieren, wenn sie vorbeigingen und nicht auf ihn zukamen) bis 100 (er kann offline laufen, weil ich ihn unter Signalkontrolle habe und wir gemeinsam, wenn der andere Besitzer und sein Hund es wollen, langsames Kennenlernen ermöglichen, danach gemeinsames Lauen) gute 18 Monate gedauert.

Wenn Du mehr wissen willst über mögliche Übungen, den Weg meines Hundes und eines weiteren und noch mehr Fragen stellen willst, schau mal unter www.aggressionshund.de und unter www.aggressionshund.de/forum

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bißchen weiterhelfen. Und bitte glaube niemandem, der Dir weismachen will, es gäbe bei einem solchen Problem eine schnelle und/oder einfache Lösung.

LG
Elektra
__________________
It's better to be a lion for a day than a sheep all your life.

www.aggressionshund.de
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  #4 (permalink)  
Alt 23.02.2008, 16:24
Benutzerbild von aenn
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Zitat:
Zitat von Teddy2706 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen!
Also ich habe einen Golden Retriver Labrador er ist 3 1/2 Jahre und hört auf den Namen "Teddy"!
Er ist so super lieb, ist noch nie gegen einen Menschen aggressiv geworden und hört auch ziehmlich gut! Seit knapp 2 Jahren hat er irgendwie nen kleinen schuss
Immer wenn er andere Hunde sieht geht er auf sie los, es ist zum glück noch nie was passiert aber es ist anstrengend. An der Leine ist es besonders schlimm er dreht sich ständig um und knurrt und will auf den anderen Hund rauf!
Wenn ich nicht dabei bin und er angebunden ist und andere Hunde an ihm vorbei gehen macht er nichts. Auch wenn er zeit hat sich kurz mit den zu "prügeln"... nach spätestens 30 sec ist damit schluss und er spielt mit ihnen. Aber bei dem Hunde Verein in dem ich bin, lassen sie die Hunde nicht erst laufen, also ist es nicht gerade angenehm mit ihm auf dem Platz irgendwelche Übungen zu versuchen!
Er ist ansonsten ein ziehmicher schisser... er hat manchmal sogar angst vor Straßenschildern die er vorher zwar schon 50 mal gesehen hat aber dann hat erf auf einmal angst vor ihnen.
Ich habe ihn nie geschlafen oder sonst etwas, aber ich denke schon, dass ich an seinem Verhalten schuld bin. Aber wie bekomme ich dies aus ihm raus?
Ich war von anfang an seit dem ich ihn habe ( als Welpe) in der Hundeschule und so hat er auch immer Hundekontakte gehabt. Aber auf einmal wurde er so!
Wenn ich meine Eltern besuche die haben eine Deutsche Dogge ca. 6 Monate alt. Die kann er gar nicht sehen... auf ihn muss er immer rauf und dann zwischendurch ist er wieder super lieb zu ihm und will mit ihm spielen wozu die dogge dann natürlich nicht mehr all zu viel lust hat
Ich hoffe ihr wisst irgendeinen Rat!
Er ist sonst so lieb!
Danke schonmal!
Lg Vanessa

Hallo Vanessa,

schau Dich mal auf der Seite

www.aggressionshund.de

um. Da gibt es sehr gute Informationen.

Ansonsten würde ich Dir empfehlen mit einem persönlichen Hundetrainer zu üben und auch auf Dein Verhalten zu reflektieren, wenn Dein Hund nichts macht, wenn er angebunden ist, aber tobt, wenn Du ihn an der Leine hast.

Ich habe mit unserer Sarah ein ähnliches Thema. Da wir in der Vergangenheit viel unterwegs waren, bin ich automatisch allem Streß aus dem Weg gegangen. Seit ich jetzt Zeit habe mit ihr intensiver zu üben, merke ich, wie ich mich entspanne, wenn andere Hunde uns entgegenkommen, das wirkt sich auch auf Sarah aus.

LG
__________________
In Trauer um eine Kämpferin mit einem riesen Herz - lebe wohl meine Kleine

Aenn & die 8 Pfotengang
www.kunstundkultur.info www.dreamteam.kunstundkultur.biz

www.cora-tierschutz.de

Ein Hund ist ein Herz auf 4 Pfoten
(aus Irland)
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Alt 23.02.2008, 19:41
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Hallo!
Ich habe 2 Bemerkungen zu Saphira: ich stelle doch sehr in Frage, ob es bei einer Mensch-Hunde Beziehung einen Rudelführer gibt. Mmmhhh... ich halte meine Hunde für so intelligent, dass sie die Unterschied zwischen mir und einem Hund doch sehr genau einschätzen können.
Ich höre mir gern verschiedene Meinungen von sämtlichen Leuten an. Auch bin ich gern an neuen Lösungswegen interessiert. Aber als Ratgeber ein Buch? Gerade in so einer eingefahrenen Situation (ist ja nicht seit gestern so) bin ich der Meinung, dass auf den Hund eingegangen werden muss um eine dauerhafte Besserung des Problems erreichen zu können. Meiner Meinung ist das mit einem Buch unmöglich.
Mein Tip: lass mal einen guten Hundetrainer schauen. Kläre im Vorfeld ab, ob ihr auf einer Wellenlänge seit. Und wie Elektra gesagt hat, es geht nicht von heut auf morgen. Aber gemeinsames Arbeiten macht stark und stärkt die Bindung!
__________________
Gibt es was schöneres, als einen Kuss von einer kalten, nassen Hundeschnauze?
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  #6 (permalink)  
Alt 23.02.2008, 20:30
Benutzerbild von gretacaro
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Standard Anschluss

Hallo Vanessa,
auch ich habe einen aggressiven und ängstlichen Hund und arbeite mit ihm schon einige Monate mit einer Verhaltenstherapeutin
für Tiere an seinen Problemen.
Lesen allein reicht nicht aus, auch kein fundiertes Wissen, das stelle ich immer wieder fest. Ich brauche jemand der mir in der entsprechenden Situation genau zeigen kann wie ich mit meinem Hund umgehen muss, ich muss dies immer wieder üben und korrigieren.
Ich merke auch wie wichtig mir die Trainerstunden sind und das mein Hund nach jeder Stunde einen kleinen Schritt nach vorne macht (und ich ebenfalls).
Wichtig ist sich die Mühe zu machen einen wirklich guten Trainer zu finden, ..leider ist das oftmals sehr zeitaufwenig. Vielleicht hat jemand einen guten Tip für Dich.
L.G.
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  #7 (permalink)  
Alt 23.02.2008, 20:31
Benutzerbild von gretacaro
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In welcher Gegend wohnst Du denn?
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  #8 (permalink)  
Alt 26.11.2011, 11:50
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Standard Mein Hund is anderen Hunden agressiv gegenüber

[i]hallo ich habe einen 4 jährigen jack russell und der ist agressiv anderen Hunden gegenüber ich habe ihn von einer andern Familie übernommen und da durfte er nur mit dem dackel von denn schwieger eltern spielen von anderen Hunden wurde er weggezogen und nun will er auf andern hunden immer los gehen .. Wie bekomme ich es aus dem Hund wieder rauß ?
Wir waren schon auf der hunde wiese und da ging alles gut bis ein anderer hund anfing zu bellen und nun weiß ich nicht mehr was ich noch machen soll ......Ich brauche Hilfe oder tipps wie ich es noch versuchen kann mit einem futter dami habe ich es auch schon versucht aber sobald er einen hund sieht is der futter dami unintressant .../I]
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  #9 (permalink)  
Alt 26.11.2011, 11:56
Benutzerbild von kepri
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Registriert seit: 21.05.2007
Beiträge: 7.021
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Wie wärs wenn du dich erstmal vorstellen würdest?

Noch ein Tipp für viele kompetente Antworten:

gib dir etwas Mühe mit der Gross-, Kleinschreibung, das macht Texte übersichtlicher, lesbarer und zuletzt ist es auch etwas höflicher gegenüber dem der sich mit deinem Anliegen auseinandersetzt
__________________
Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind.

Marian Anderson

http://co-bold.jimdo.com

http://kepri.jimdo.com/
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  #10 (permalink)  
Alt 26.11.2011, 15:14
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Registriert seit: 26.07.2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 5.897
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Ich schließe mich kepri an.
Wenn du dich vorstellst dann kann man dich vielleicht auf eine der Trainerinnen hier hinweisen.
Auch wären ein paar mehr Infos hilfreich.
Habt ihr schon was ausprobiert und wie steht es im allgemeinen mit euren Hundeerfahrungen?
Herzlich willkommen.
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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