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  #1 (permalink)  
Alt 18.01.2012, 18:22
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Standard Vergoldung der Hüfte

Unser Dunky hat HD und ich möchte wissen, ob jemand schon Erfahrungen diesbezüglich hat? Unser Dunky ist erst 1 1/2 Jahre und ich finde, das er noch etwas Jung ist.
Kann man es schon wagen oder sollte man noch warten? Ich bin sehr unsicher und möchte alles richtig machen.
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  #2 (permalink)  
Alt 18.01.2012, 19:36
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Standard

Hätte ich mit 1,5Jahren bei meiner Hündin gewusst, dass sie HD hat hätte ich operieren lassen.
Bei uns wurde es leider viel später zur Kenntnis gebracht.
Bevor ich meinen Hund die Hüfte vergolden lassen würde, würde ich es mit der Laserakkupunktut ausprobieren oder mit dem Goldknöpfesetzten in den Ohrentriggerpunkten, quasi eine Dauerakkupunktur.
Denn nicht alle Hunde reagieren auf Gold und dann wäre
A) eine unnötige OP
B) und eine unnötig hohe Summe
umsonst.
Good luck euch!
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #3 (permalink)  
Alt 18.01.2012, 20:51
Benutzerbild von evchen_682000
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Unsere Jessie hat schwerste HD beidseitig. Ich habe sie mit 14 Monaten vergolden lassen. Das hat ganze 1,5 Jahre gehalten
Hätte ich damals das Wissen von heute gehabt, hätte ich sie gleich denervieren lassen und ihr so wahrscheinlich jede Menge Probleme erspart.
Jessie ist jetzt 6 Jahre alt und hat gelernt die Hinterhand nicht zu belasten, egal was ich mache. Bei ihr hilft keine Physiothearpie mehr, keine Gewichte an den Hinterläufen, Nichts.
Kläre den Grad der HD, die beste OP Möglichkeit für Deinen Hund und dann ab zur OP!
Abwarten kann in so einem Fall nur Verschlechterung bedeuten, denn die wahrscheinlich beginnenden oder bestehenden Arthrosen werden nicht besser.
Ich sehe gerade, dass Du aus Bramsche kommst! Bei Grußendorf bist Du in den besten Händen!!!
__________________
Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll, aber nie kann, wenn er will, dann mag er auch nicht, wenn er muss.
Wenn er aber darf, wenn er will, dann kann er auch, wenn er muss.
Denn Hunde die können sollen, müssen wollen dürfen

Geändert von evchen_682000 (18.01.2012 um 20:58 Uhr).
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  #4 (permalink)  
Alt 19.01.2012, 08:04
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Danke für eure schnelle Antworten. Das ist eben das was mich irritiert, denn es gibt so viele Behandlungsmethoden, die mich etwas verwirren. Auch die verschiedensten Erfahrungen von Hundehalter. Man ließt und hört so viel.
Mein Tierarzt hat mir auch Grußendorf, aber auch Dr. Schulze aus Kamen empfohlen.
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  #5 (permalink)  
Alt 19.01.2012, 08:36
Benutzerbild von Ibntulum
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Zitat:
Zitat von jacqui Beitrag anzeigen
Bevor ich meinen Hund die Hüfte vergolden lassen würde, würde ich es mit der Laserakkupunktut ausprobieren oder mit dem Goldknöpfesetzten in den Ohrentriggerpunkten, quasi eine Dauerakkupunktur.
Denn nicht alle Hunde reagieren auf Gold und dann wäre
A) eine unnötige OP
B) und eine unnötig hohe Summe
umsonst.
Good luck euch!
Da muß ich doch mal gleich was fragen:
Ein bekannter hat einen Neufundländer, gerade ein Jahr alt und schon 4000 Euro Tierarztkosten. Wenn ich das richtig verstanden habe ist die Hinterhand unterschiedlich ausgeprägt, auf der rechten Seite sind Knie und Hüfte eigentlich viel zu klein geblieben, der Rüde hat nur Problme. Er soll auch Goldakkupunktur bekommen, aber erst wenn er ausgewachsen ist und ds dauert ja nun bei dem "Kleinen" noch. Würde denn Goldknöpfesetzten in den Ohrentriggerpunkten jetzt vielleicht schon helfen? Und wenn das nicht anschlägt braucht man die OP später gar nicht machen?
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  #6 (permalink)  
Alt 19.01.2012, 10:31
Benutzerbild von bolly
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Hallo Dunky -
ich finde, das erste macht ihr doch schon mal total richtig, nämlich sich selbst schlau zu machen!

Ich würde in jedem Fall den Befund nochmal abklären lassen. HD ist ja nicht HD: Von C-Hüfte bis Luxation ist es ein weites Spektrum,
Du hast eine Menge Möglichkeiten, das Gold ist ja nur eine davon. OP mit neuer Hüfte, OP und Femurkopf ab, ... die Frage ist, welche Beschwerden hat der Hund? Ist es überhaupt notwendig - sind schon Arthrosen da? Und, was kann man denn physiotherapeutisch machen? (In unserer Rettungshundestaffel ist eine Rottweilerhündin mit schwerer HD, die hat durch das Mantrailing solche Muskelpakete auf den Oberschenkeln, dass sie vollkommen beschwerdefrei ist!)
Generell ist es natürlich immer besser zu reagieren ehe sich etwas manifestiert, die schlimmsten Lahmheiten sind die im Kopf. Evchen schreibts ja auch:
Wenn das Kind erstmal im Brunnen ist, hilft auch keine Physio mehr.

@evchen, das hab ich schon oft gehört, dass das Gold nur 1,5 Jahre hält, oft wird da nochmal frisches "nachgeschossen", mich würde interessieren warum du´s nicht mehr machen würdest? Besserung war ja da? Oder hatte das irgendwelche negativen Nebenwirkungen? Oder reut dich die Zeit, die darüber verstrichen ist?

@Ibntulum
In so einem Fall würde ich in eine ganz andere Richtung denken was sagt der Züchter denn dazu?
__________________
------------------------
Liebe Grüße aus Franken,
Nina
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  #7 (permalink)  
Alt 19.01.2012, 11:39
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@ bolly: Welche Richtung? Der Züchter ist nicht mehr zu erreichen, Kontakt zu Wurfgeschwistern gibt es leider auch nicht.
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  #8 (permalink)  
Alt 19.01.2012, 13:05
Benutzerbild von evchen_682000
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Zitat:
Zitat von bolly Beitrag anzeigen
@evchen, das hab ich schon oft gehört, dass das Gold nur 1,5 Jahre hält, oft wird da nochmal frisches "nachgeschossen", mich würde interessieren warum du´s nicht mehr machen würdest? Besserung war ja da? Oder hatte das irgendwelche negativen Nebenwirkungen? Oder reut dich die Zeit, die darüber verstrichen ist?
Ich würde es nicht mehr tun, weil ich mittlerweile das Gefühl habe, dass mir wertvolle Zeit davon gerannt ist.
Anderes Beispiel: Jessie hatte kurz nach der Vergoldung einen Kreuzbandriss, den wir haben "flicken" lassen. Das Band war nach einem halben Jahr wieder durch. Das haben wir dann mit per TPLO operieren lassen und seitdem ist Ruhe im Knie.
Und so empfinde ich es auch mit der Vergoldung. Für Jessie war es verschwendete Zeit. Ich hätte sie viel eher operieren lassen sollen!!! VIELLEICHT hätte sie so nicht gelernt, die Hinterhand zu schonen und VIELLEICHT stünden wir dann heute nicht vor so einem Dilemma.

Dunky, ich finde es auch gut und Richtig, dass Du Dich selber schlau machst. Du wirst den richtigen Weg für Dich und Deinen Hund finden!
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Denn Hunde die können sollen, müssen wollen dürfen
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  #9 (permalink)  
Alt 19.01.2012, 16:22
Benutzerbild von bolly
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@ evchen -
in Franken gibts den Spruch:
"Hinterher red´man sich leicht"
Hätte ja natürlich auch sein können dass das Gold so eingeschlagen hätte, dass du keine weitere OP gebraucht hättest. Es ehrt dich ja sehr, dass du dich grämst, aber das weiß man ja vorher immer nicht schon blöd, das ist halt auch das Los der Engagierten, die andern nehmen einfach alles hin was der TA sagt und gut is.

@ Ibntulum
Bei einem solchen Befund einer Giant-Rasse würde ich darüber nachdenken den Hund einschläfern zu lassen. Ich investiere jede Summe/Zeit/Mühe wenn es die Aussicht gibt, dass der Hund ein lebenswertes Leben bekommen kann. ( Und lebenswert meine ich in diesem Fall auch typabhängig - der eine ist schon fröhlich, wenn er mit dem Fahrradanhänger herumkutschiert wird und einfach dabeisein darf, ein anderer brennt für seine Passion, will laufen, rennen, spielen die Welt erkunden und das Leben bei den Hörnern packen) Ich denke es ist ein schmaler Grad. Vielleicht wohnen deine Bekannten an einem Kanal wo der Hund Sommers wie Winters Spazierenschwimmen statt spazierengehen kann. Ich bin mit einem meiner Hunde 3 Monate lang 2mal täglich mit dem Auto rückwärts an den Fluss gefahren und im Wasser sind wir dann beide spazierengegangen, haben Leckerchen geschmissen, aber das war nach einer OP, Licht am Ende des Tunnels war abzusehen. Jetzt ist alles wieder gut.
Bei dem kleinen Neufundländer bringt jeder Schritt Belastung auf die vorgeschädigten und die jetzt noch intakten Gelenke. Im Prinzip müsste man ja schon jetzt täglich physiotherapeutisch gegensteuern
__________________
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Liebe Grüße aus Franken,
Nina
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  #10 (permalink)  
Alt 19.01.2012, 19:51
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@Ibntulum:
So in Art habe ich das als Laie verstanden.
Ist der Neufi denn bei einem Spezialisten gewesen?
Wenn nicht würde ich das in jedem Fall nachholen.
Ich hatte mal einen Neufi bei mir in der Welpengruppe der bereits im zarten Alter Probleme mit der Hüfte hatte.
Diese Entwicklung gefällt mir gar nicht.

Das mit dem 1,5 Jahren und das dann die Wirkung abnimmt, könnte ich mir so erkären:
Das Gold wirkt wirklich nur punktuell.
Doch der Verschleiss der meist durch Atrhsitis verursacht wird nimmt stetig zu bzw. der Ausmaß nimmt zu.
Soll heissen; dass Gold wirkt wahrscheinlich noch an dieser Stelle nur kommt immer wieder neue Schmerzhafte Punkte dazu.
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Nina Miodragovic
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