Partner im Netzwerk livingathome.de


Zurück   dogs Magazin - Forum > Ernährung & Gesundheit

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1 (permalink)  
Alt 08.01.2012, 13:39
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.01.2012
Beiträge: 7
Standard Hormonchip - wer hat Erfahrung oder Alternative

Hallo zusammen,

Pablo ist jetzt 5 Jahre alt und hat seit geraumer Zeit öfters mal
eine Vorhautentzündung mit Eitertröpfchenverlust. Habe ihm den
Penis immer gespült mit Calendula/Echinacea oder Kefir, mit
mäßigem Erfolg. Da ich jetzt Bluttropfen entdeckte, sind wir sofort
zum Tierarzt. Wegen Blut im Urin bekam er Antibiotika verschrieben
und das " Verbot zum schniebeln". Wir sollen jetzt das weiter
beobachten und mal über einen Hormonchip nachdenken.
Hat jemand damit Erfahrungen, denn das Verhalten ändert sich
wohl wie bei einer Kastration ? Gibt es auch etwas homöopathisches
um den Trieb zu verringern ( im Moment läuft ihm sogar der Speichel
durch Duftmarken anderer Hunde/Hündinnen ) ?

Freue mich auf eure Nachrichten und wünsche euch allen noch ein
gesundes Jahr 2012
Grüße
Mit Zitat antworten
  #2 (permalink)  
Alt 08.01.2012, 15:20
Benutzerbild von Doggystyle
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 24.06.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 4.831
Standard

Kenne mich leider nicht aus auf dem Gebiet.

Vielleicht auch deswegen die laienhafte Frage:

Was bitte ist "schniebeln"?
Mit Zitat antworten
  #3 (permalink)  
Alt 08.01.2012, 15:36
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.01.2012
Beiträge: 7
Standard

Hallo,
danke für Rückfrage. Mit schniebeln meine
ich am Penis lutschen.
LG
Mit Zitat antworten
  #4 (permalink)  
Alt 08.01.2012, 15:41
Benutzerbild von Doggystyle
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 24.06.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 4.831
Standard

Achso..

Ja, das unterstützt die Entzündung sicherlich noch.

Schau mal, vielleicht hilft dir dieser Thread schon etwas weiter:

Vorhautentzündung bei kastrierten Rüden!?
Mit Zitat antworten
  #5 (permalink)  
Alt 08.01.2012, 15:50
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.01.2012
Beiträge: 7
Standard

danke für den Link, vielleicht weiß jemand auch etwas homöopathisches
Mit Zitat antworten
  #6 (permalink)  
Alt 08.01.2012, 16:08
Benutzerbild von Nett-Man
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Hamburg. Wo sonst?
Beiträge: 4.051
Standard

Ist mit Hormonchip der Chip für die chemische Kastration gemeint?
__________________
Gruß aus Hamburg
Ralf


"Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!"
Mit Zitat antworten
  #7 (permalink)  
Alt 08.01.2012, 16:23
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.01.2012
Beiträge: 7
Standard

Ja, das meine ich
Mit Zitat antworten
  #8 (permalink)  
Alt 08.01.2012, 17:01
Benutzerbild von Nett-Man
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Hamburg. Wo sonst?
Beiträge: 4.051
Standard

Davon würde ich persönlich aufgrund eigener Erfahrungen bei meinem Rüden abraten für diese Zweck abraten und auf jeden Falle noch einmal den Rat eines zweiten TA's einholen, der sich auf alternative Therapien spezialisiert hat. ( http://ggtm.de/tierhalter/tierarztsuche/ ) Die Chips sind ein ziemlicher Hammer und nicht 'dosierbar', w.h. ein Mops und eine Dogge bekommen die gleiche Menge Wirkstoff. Eine solche Medikation würde man beim Menschen nicht akzeptieren.

Die Entzündungen treten immer mal wieder auf. Auch bei meinem Rüden. Entscheidend ist die Ursache zu kennen, meist Mikroorganismen die sich bei bestimmten klimatischen Bedingungen auf Gräsern ansiedeln und über die Haare am Penisschaft aufgenommen werden. Also die Haare an der Spitze schön kurz halten.

Ich bin kein TA, meine aber zu wissen, dass Blut im Urin einen Aufstieg der Entzündung bedeutet, den man akut meines Wissens nach mit einer Antibiotikagabe, nicht jedoch mit Hormonen behandelt.

Das Belecken des Penis gehört zum regulären, täglichen Reinigungsritual der Rüden. Es wird von mir nicht unterbunden.

Ich spüle nur noch in wirklich heftigen Fällen und dann auch nur noch mit Kochsalzlösung aus der Apotheke.
__________________
Gruß aus Hamburg
Ralf


"Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!"
Mit Zitat antworten
  #9 (permalink)  
Alt 08.01.2012, 17:07
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.01.2012
Beiträge: 7
Standard

Vielen Dank für den Tip. Als Groenendael -
Langhaar Rüde hat er viele Haar um den Penis,
die werde ich gleich mal kürzen.
Mit Zitat antworten
  #10 (permalink)  
Alt 08.01.2012, 18:28
Benutzerbild von Susi53
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 12.10.2009
Ort: Hannover
Beiträge: 1.093
Standard

@ Nett-Man,Du hast Recht, dass in dem Chip immer die gleiche Menge Suprelorin ist, die wird allerdings über eine bestimmte Zeitspanne kontinuierlich abgegeben, sodass die Hundegröße keine Bedeutung hat- es handelt sich nicht um ein Medi z.B. mit AB vergleichbar, bei dem die Menge auf das Körpergewicht abgestimmt werden muss.

Hier mal der Text zur Wirkungsweise:

Der GnRH-Agonist Deslorelin, kontinuierlich in niedriger Dosis verabreicht, wirkt durch Suppression der Funktion der Hypophysen-Gonaden-Achse. Diese Suppression führt bei den behandelten Tieren dazu, dass das follikelstimulierende Hormon (FSH) und das luteinisierende Hormon (LH), die für die Aufrechterhaltung der Fruchtbarkeit verantwortlich sind, weder gebildet noch ausgeschüttet werden.
4 - 6 Wochen nach Implantation senkt die kontinuierliche Abgabe einer niedrigen Dosis Deslorelin den Plasmatestosteronspiegel und die Funktion der männlichen Fortpflanzungsorgane, die Libido sowie die Spermatogenese werden herabgesetzt. Während der Behandlungsdauer verringert sich die Hodengrös*se. In den klinischen Untersuchungen wurde das Verhalten der Rüden nicht beurteilt. Bedingt durch den Wirkmechanismus kann jedoch ein Einfluss auf das geschlechtshormonabhängige Verhalten vermutet werden.
Unmittelbar nach Implantation kann es zu einem kurzen vorübergehenden Anstieg des Plasmatestosteronspiegels kommen. Untersuchungen zur klinischen Relevanz dieses Testosteronpeaks liegen keine vor.

Ich halte den Chip nach wie vor für eine gute Alternative bevor man vorschnell chirurgisch kastriert. Unserem Rüden hat der Kastrachip wahrscheinlich das Leben gerettet, weil wir nur so frühzeitig den einseitigen Hodentumor haben feststellen können( was natürlich nicht Sinn und Zweck des Chips ist!)
Als Behandlungsoption für eine Vorhautentzündung halte ich den Chip allerdings auch nicht für angesagt- da hilft Sauberhalten, AB und Spülungen.
LG Ingrid
__________________
www.hilfe-fuer-hundehalter.de
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Trackbacks are Aus
Pingbacks are Aus
Refbacks are Aus


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:49 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.6.12 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.2.0