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Hallo,
ich weiss, die Entscheidung kann mir keiner abnehmen, aber vielleicht gibt ´s Denkanstöße oder hat jemand Erfahrung mit Anbalbeutelkarzinomen beim Hund?? Soll ich meinen Hund noch operieren lassen oder nicht (Krebs, Analbeuteltumor). Sie ist 11,5 Jahre, zudem wurde sie Ende Sept. kastriert (Gebärmuttervereiterung). Nur langsam erholte sie sich davon. Der Tumor wurde punktiert (Biopsie). Habe auch gefragt, ob es nicht gefährlich ist, wegen Streuen, dies wurde verneint. Ein anderer alternativ arbeitender Tierarzt meint, nicht gut! Eine OP birgt Risiken (schafft sie die OP noch, bleibt sie inkontinent, verheilt die Wunde, kann alles entfernt werden, muss sie bestrahlt werden, kommt Tumor wieder, bleiben Schmerzen beim Kotabsatz), zudem die Frage, ob man den Hund seine verbleibende Zeit nur quält. Je mehr Infos man sammelt, desto weniger weiss man, was richtig ist. Dann gibt es einen Tierarzt, der Krebs ganz alternativ zu behandeln versucht (Spritzen, die den Tumor verkleinern sollen) und die Tierklinik, die nur das Rausschneiden (+Bestrahlung) als Möglichkeit sieht. Daß man Krebs ganz alternativ heilen kann, schwierig, ob das geht. Chemo will ich aber nicht mehr. Denke nach über OP und evtl. Bestrahlung. In dem Bereich kann man eben schlecht schneiden. Aber sobald eine Krebszelle übrigbleibt, kann es wieder kommen. Oder sollte man ihr den Rest des Lebens so angenehm wie möglich machen? Im Moment geht es ihr körperlich wieder ganz gut, erholt sich. Wenn der Tumor allerdings wächst, kann sie vielleicht irgendwann keinen Kot mehr absetzen. Aber wie schnell wächst so ein Tumor? Heilen kann man Krebs alternativ wahrscheinlich nicht, aber vielleicht ist die Lebensqualität ohne OP und Bestrahlung besser und man kann mit alternativen Dingen ihre Lebensqualiät verbessern. Ich weiß es nicht. |
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Es tut mir leid das du diese Entscheidung treffen musst, ich möchte nicht mit dir tauschen.
Vielleicht willst du es nicht lesen, ich persönlich würde nichts machen lassen, also keinen grossen Eingriff, für uns stand immer fest ab 10 Jahren werden unsere Hunde definitiv nicht mehr geimpft und auch keine lebensverlängernden Maßnahmen mehr gemacht, der Tod gehört zum Leben, sollte ein Hund schwer erkranken und seine Aussichten auf völlige Wiederherstellung nicht klar sein muss ich die Krankheit akzeptieren und dem Hund eine tolle Zeit machen.
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Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind. Marian Anderson http://co-bold.jimdo.com http://kepri.jimdo.com/ |
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Kepri schrieb meine Gedanken nieder.
Ich wünsche dir auch hier noch mal viel Kraft. Und deiner Maus Energie.
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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Wirklich eine sehr schwierige Entscheidung. Ich wünsche Dir sehr viel Kraft dabei und drücke Euch die Daumen!
Ich schließe mich da meinen Vorschreiberinnen an - ich würde nach einer so schweren OP, von der der Hund sich gerade langsam erholt, keine OP mehr machen lassen. Ich wünsche Euch noch eine möglichst lange, glückliche und schmerzfreie Zeit miteinander!!!
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LG Steffi und Henry |
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Ich wünsche euch viel Kraft und hoffe, dass ihr, egal wie ihr euch entscheidet, mit der Entscheidung leben könnt. Für mich war klar, dass ich meinen Hund nicht mehr unnötig leiden lasse. Leben um jeden Preis verlängern macht keinen Sinn und es geht weder dem Hund noch seinen Menschen gut damit. So hart es ist: die Lebenserwartung eures Hundes wird mit dieser Diagnose nicht mehr lang sein. Wie du schon sagtest: den gesamten Tumor zu entfernen wird schwierig bis ummöglich. Der Enddarm liegt außerdem umgeben von Lymphknoten. Krebszellen können da einwandern und über die Lymphbahnen "streuen". Lieber noch einige Zeit mit guter Lebensqualität genießen als "auf Teufel komm raus" ein paar Wochen rauszuschlagen. Geändert von Doggystyle (06.12.2011 um 23:13 Uhr). |
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Was sagt Dir denn Dein Bauchgefühl?
Auf das solltest Du hören und euer Zusammen sein noch geniesen so lange es dauert! Viel Kraft! |
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Das sind die Entscheidungen, vor denen man sich wünscht, nie zu stehen...
Du schreibst, dass es ihr im Moment körperlich wieder ganz gut geht, sie sich erholt. Bei allem was man über die Prognose bei dieser Erkrankung weiß... und so wie du deine Hündin kennst und erlebst: würde ihre jetzt wieder gewonnene Lebenskraft reichen, auch dem neuen Eingriff etwas entgegenzusetzten und weiter zu kämpfen? Natürlich kannst du das nicht wirklich sagen, aber ein Gefühl dafür hast du bestimmt... eben dieses Bauchgefühl... Als mein Hund im vergangenen Jahr - nach langer chronischer Krankheit und im Alter von 13 Jahren - die Diagnose "Nierenkrebs" bekam, stand ich auch vor der Entscheidung. Ich hab mich gegen den OP entschieden. Hätte ich anders entschieden, hätte ich meine Maus - vielleicht, vielleicht, vielleicht - noch etwas länger bei mir gehabt... Aber für welchen Preis?!? Die Entscheidung kann dir - natürlich - niemand abnehmen, - und weißt du was, das ist auch wirklich gut so, denn du weißt - trotz aller Unsicherheiten und Wenn und Abers - bestimmt am besten, was für deine Hündin das Richtige ist. Ich wünsch´ dir ganz viel Kraft & deiner Maus alles Liebe |
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Ja , eine schwierige Entscheidung , die dir niemand abnehmen kann. Verlass dich auf dein Bauchgefühl.
Meine Labbihündin ist 12 Jahre alt , bei ihr wurde Anfang Oktober eine schnellwachsender Gesäugetumor festgestellt . Ihr ging es zusehens schlechter . Ich habe mehrere Ärzte aufgesucht , im Freundeskreis wurde mir eher von einer Op abgeraten in Bezug auf ihr Alter . Ich lies sie operieren in einer Klinik meines Vertrauens. Die Op war heftig , die eine Milchleiste wurde ihr entfernt und erstaunlicherweise hat sie sie schnell davon erholt . Ihr geht es nun wesentlich besser . Der pathologische Befund ergab einen äußerst bösartigen Tumor , ohne Op hätte sie Ostern nicht erlebt . Eine Garantie ,wielange sie noch lebt , werde ich nie bekommen . Ich habe es nie bereut , sie operieren zu lassen , und letztendlich hat mir dazu mein Bauch geraten.
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Am Anfang schuf Gott den Menschen.Doch als er sah, wie schwach er war , gab er ihm den Hund. |
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danke für Eure Antworten. Es ist so schwer, da sie sich schon erholt hat. Sie ist auch noch keine 12. Wenn ich nichts mache, dann wächst er vielleicht und sie kann irgendwann nicht mehr machen.
Auf der anderen Seite stell ich mir die Frage, ob es auch alternative Ansätze gibt. Die Tierkliniken sagen ja strikt OP. Falls keine Metastasen sichtbar sind (wobei es auch schon welche geben kann, die man nicht sieht), raten mir 2 Tierkliniken zur OP. Mhh, es ist einfach zu früh, sie hat ja noch Lebensmut, frisst, geht spazieren. Wenn sie nun schon 14 wäre, aber noch keine 12... Ich möchte ja das Beste für sie, nur leider kann mir keiner sagen, was das ist. Habe nochmal einen Termin, hoffe dann auf eine bessere Entscheidungshilfe. |
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