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  #1 (permalink)  
Alt 26.10.2011, 12:42
Benutzerbild von luckysarah
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Standard Stark erhöhte Leukozyten - Lucky ist krank

Ihr Lieben,

in den letzten Wochen habe ich Lucky genauer beobachtet, weil sie auf mich einen veränderten Eindruck gemacht hat. Ich hatte mir vorgenommen, mit ihr in Kürze zum Tierarzt zu gehen, um das mal checken zu lassen. Vorgestern früh beschleunigte sie meinen Vorsatz dann: Sie stand gar nicht auf aus ihrem Körbchen, ließ sich nicht locken, nahm auch kein Futter an und zitterte in Schüben, als würde sie frieren.

Ich bin mit ihr zu unserer Tierärztin, ihr fiel erstmal auf, dass Lucky abgenommen hat, man kann im Moment wirklich jede Rippe zählen. Fieber hat sie keines gehabt, dafür war sie ganz ausgetrocknet und bekam eine Infusion. Ein großes Blutbild ergab, dass ihre Organwerte und ihre Zuckerwerte in Ordnung sind. Jedoch hat sie einen stark erhöhten Leukozyten-Wert von 31.000 statt 6.000 bis 12.000, was wohl auf eine Entzündung hindeutet. Am Abend trat Besserung ein, sie fraß wieder gierig, so auch gestern Morgen.

Am späten Nachmittag begann sie dann jedoch zu spucken, erbrach sich mehrmals, und hatte starken Durchfall. Mit der TÄ war sowieso vereinbart, dass wir am Abend wieder in die Praxis kommen, weil sie den Verdacht auf eine Gebärmutterentzündung äußerte und dagegen etwas spritzen wollte (eine OP sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, weil Lucky zu geschwächt ist, sagte die TÄ).

Also habe ich das kranke Bündelchen Hund geschnappt, wieder zur TÄ. In der Praxis musste sie sich noch einmal übergeben, brachte nur noch 6,8 kg auf die Waage und bekam eine weitere Infusion. Wieder kein Fieber, aber ein furchtbarer Anblick. Abends habe ich sie mit Wärmflasche und Decke ins Körbchen gelegt, so schlief sie tief und fest.

Heute früh gleiches Bild wie Dienstag: Großer Appetit und mehr Energie als gestern, fast als wäre nichts. Wir fahren am Abend wieder zur TÄ, um die zweite Spritze gegen die Gebärmutterentzündung geben zu lassen. Aber ein bisschen skeptisch bin ich schon, was das wohl ist. Ihre letzte Läufigkeit war im April/Mai - kann es trotzdem eine Gebärmutterentzündung sein oder tritt die eher direkt nach der Läufigkeit auf? Habt ihr bei euren Hunden Erfahrungen damit gemacht? Müsste die Gebärmutter entfernt werden, wenn sie tatsächlich entzündet ist? Ist ja nicht gerade ein Spaziergang, schon gar nicht mit 14 Jahren ... Habt ihr sonst noch einen Tipp für mich, einen Erfahrungswert oder Änliches? Danke, dass ihr den langen Text gelesen habt!
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  #2 (permalink)  
Alt 26.10.2011, 12:49
Benutzerbild von anyachrissi
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hi LuckySarah,
leider habe ich nen Rüden und da so gar keine Erfahrung...
aber ich schicke eine große Portion Trost und Hundegenesungwünsche rüber!!!!!!!
Lieben Gruß
Anyachrissi
__________________
Hunde, die sich nicht wie Hunde benehmen, gibt es im Spielwarengeschäft.
Valium-Patienten empfehle ich, die beruhigenden Pillen zu vergessen und stattdessen sich mal für 2 Wochen intensiv mit einem Bernhardiner abzugeben. Glauben Sie mir, das hilft und dazu gibt’s erst noch Gratis-Frischluft!(Oliver Jobes. Verhaltensforscher 1966)
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  #3 (permalink)  
Alt 26.10.2011, 13:52
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Ich kann auch nur Gute Besserung wünschen und der Hundemutti viel Kraft!
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #4 (permalink)  
Alt 26.10.2011, 14:23
Benutzerbild von stebo
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Da schließe ich mich an: Gute Besserung an das kleine arme Bündelchen Hund!!!!

Mit Gebärmutterentzündungen habe ich auch keine Erfahrung - wir hatten immer Rüden.
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LG Steffi und Henry
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  #5 (permalink)  
Alt 26.10.2011, 14:32
Benutzerbild von Boxi
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Erstmal gute Genesungswünsche für Lucky!

Also eine Gebärmutterentzündung / Pyometra tritt wohl so bis 10 Wochen nach der Läufigkeit auf - seit wann beobachtest du denn, dass sie verändert ist? Es kann ja durchaus sein, dass sie die Erkrankung verschleppt hat und sich schon seit einer ganzen Weile damit herumplagt.

Ich frage mich nur, ist die Diagnose ein reiner Verdacht, oder wurde auch geröntgt, Ultraschall oder ähnliches gemacht? Auf den Bildern müsste die stark vergrößerte und vereiterte Gebärmutter in jedem Fall zu erkennen sein. Hatte sie evtl. auch Ausfluss?

Ich weiß nur, dass mit einer Pyometra nicht zu spaßen ist, v.a. nicht in dem Alter der Hündin. Auch ist Eile geboten, da die vereiterte Gebärmutter die restlichen Organe massiv schädigen kann und sich mit Pech auch in den Bauchraum entleeren kann. Ich glaube, an einer Kastration kommst du kaum vorbei, in der Regel versucht man eine medikamentöse Therapie nur bei jungen Hunden. Die Gefahr ist einfach groß, dass die Erkrankung nach der nächsten Läufigkeit wieder auftritt. Auch ist nicht selten, dass auch eine Veränderung der Eierstöcke besteht, dass erkennt man häufig erst bei der Kastration selber.
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  #6 (permalink)  
Alt 26.10.2011, 14:47
Benutzerbild von miss.noah
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Oh je, gute Besserung an die Hundedame

Ich kenn mich leider auch nicht aus, aber ich drück die Daumen, dass es Lucky bald wieder besser geht
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  #7 (permalink)  
Alt 26.10.2011, 15:04
Benutzerbild von luckysarah
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Ich danke euch für die guten Wünsche und werde sie Lucky ausrichten!

Zitat:
Zitat von Boxi Beitrag anzeigen
Also eine Gebärmutterentzündung / Pyometra tritt wohl so bis 10 Wochen nach der Läufigkeit auf - seit wann beobachtest du denn, dass sie verändert ist? Es kann ja durchaus sein, dass sie die Erkrankung verschleppt hat und sich schon seit einer ganzen Weile damit herumplagt.
Hm, ich kann keine genaue Zeitspanne festlegen. Ich habe alle Veränderungen mit ihrem Alter in Verbindung gebracht, sie schläft eben viel mehr, ist fast taub etc. Wäre natürlich schrecklich, wenn sie das verschleppt hat und sich schon sehr viel länger damit quält.

Zitat:
Zitat von Boxi Beitrag anzeigen
Ich frage mich nur, ist die Diagnose ein reiner Verdacht, oder wurde auch geröntgt, Ultraschall oder ähnliches gemacht? Auf den Bildern müsste die stark vergrößerte und vereiterte Gebärmutter in jedem Fall zu erkennen sein. Hatte sie evtl. auch Ausfluss?
Bisher ist es ein Verdacht, würde ich sagen. Die TÄ will heute eine Ultraschalluntersuchung machen, so der Plan. Dann müssten wir ja evtl. mehr erfahren. Ausfluss hatte sie keinen, zumindest ist mir nichts aufgefallen.

Zitat:
Zitat von Boxi Beitrag anzeigen
Ich weiß nur, dass mit einer Pyometra nicht zu spaßen ist, v.a. nicht in dem Alter der Hündin. Auch ist Eile geboten, da die vereiterte Gebärmutter die restlichen Organe massiv schädigen kann und sich mit Pech auch in den Bauchraum entleeren kann. Ich glaube, an einer Kastration kommst du kaum vorbei, in der Regel versucht man eine medikamentöse Therapie nur bei jungen Hunden. Die Gefahr ist einfach groß, dass die Erkrankung nach der nächsten Läufigkeit wieder auftritt. Auch ist nicht selten, dass auch eine Veränderung der Eierstöcke besteht, dass erkennt man häufig erst bei der Kastration selber.
Uff, das wäre natürlich ein ganz schön großer Eingriff. Sie hat ja leider auch einen großen Mammatumor, der ihr zusätzlich Kraft raubt. Vielleicht bin ich heute Abend etwas schlauer - schon jetzt aber vielen Dank für deine Worte!
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  #8 (permalink)  
Alt 26.10.2011, 15:46
Benutzerbild von Boxi
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Zitat:
Zitat von luckysarah Beitrag anzeigen
Uff, das wäre natürlich ein ganz schön großer Eingriff. Sie hat ja leider auch einen großen Mammatumor, der ihr zusätzlich Kraft raubt. Vielleicht bin ich heute Abend etwas schlauer - schon jetzt aber vielen Dank für deine Worte!
Gern geschehen, auch wenn ich leider nichts erfreulicheres berichten konnte ... dann werdet ihr nach dem Ultraschall bestimmt Gewissheit haben. Wächst der Mammatumor eigentlich noch, und ist da in absehbarer Zeit eine OP notwendig? Vielleicht wäre die OP ein Thema, sobald sich ihr Allgemeinzustand wieder etwas gebessert hat, oder aber es geht tatsächlich ohne!
Ich kann mir vorstellen, dass eine genaue Beobachtung von Veränderungen schwierig ist, weil ja die normalen Alterserscheinungen da miteinhergehen, wie du sagst. Ich bin gespannt, was ihr heute Abend erfahrt.
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  #9 (permalink)  
Alt 26.10.2011, 17:15
Benutzerbild von Jasbandu
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Ich drücken auch die Daumen und wünsche gute Besserung - vielleicht kann man die Pyo mit AB in den Griff kriegen, aber ich kenne es auch nur so, dass direkt kastriert wird.
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Liebe Grüße
Claudia
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  #10 (permalink)  
Alt 26.10.2011, 20:18
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Menno, gute Besserung!
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Ohne meinen Hund wäre ich wie taub und blind - er zeigt mir Dinge, die sich meiner Wahrnehmung verbergen.
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