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  #1 (permalink)  
Alt 22.10.2011, 18:02
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Beiträge: 165
Standard Nie wieder scheren!

Hallo zusammen,
dieses Jahr haben wir es auch getan : Paul wurde geschoren, das erste und auch das letzte Mal in seinem Leben!
Bislang habe ich ihm in den letzten Jahren immer selbst mühsam die ganze Unterwolle rausgeholt und ihn, seitdem wir ihn haben, jeden Tag gebürstet.
Nun war ich ja letztes Jahr schwanger und konnte mich natürlich nicht mehr so gut bewegen (mit 30kg mehr ja auch kein Wunder) . Die täglichen Bürsteeinheiten fielen aus und nachdem Emma dann da war mußte er auch pflegetechnisch längere Zeit zurück stecken.
Also entschlossen wir uns unseren "verfilzten und verknoteten Riesenteppich" einmal scheren zu lassen, was definitiv ein Fehler war.
Die Schur ist mittlerweile 4 Monate her, daß Fell langsam etwas nachgewachsen und Paul hat seitdem extreme Hautprobleme. Fast monatlich hat er seitdem Kortison gegen seinen extremen Juckreiz bekommen, an beiden Hinterläufen hat er seit der Schur mehrere Wunden die einfach nicht abheilen wollen trotz mehrfacher Antitiotika-Gabe. Andauernd bluten sie und werden größer, seine Haut ist knallerot, er läuft wie auf rohen Eiern weil er sich ständig versucht zu kratzen. In der Zwischenzeit wurde schon 2x Blutuntersuchungen gemacht mit allem was man nur testen kann, auch wurde er komplett durchgeröngt um irgendwelche Tumoren auszuschließen die vielleicht über die Haut streuen könnten.
Heute erst waren wir wieder beim Tierarzt, weil er überall neue blutige Stellen hat, er ist durch diesen ewigen Juckreiz so gestreßt das er schon abgenommen hat und ständig speichelt.
Falls die heutige Behandlung wieder nichts bringt, wird er in Narkose gelegt und es werden Hautbiopsien genommen.
Eine Bekannte aus dem Kindergarten hatte vor Jahren mit ihrem Hovawart nach der Schur dasselbe Problem, dieser Hund mußte 6 Wo. lang einen Kragen tragen weil er auch die Beine wund und offen hatte.
Ich hatte noch vorher mit unserer Züchterin gesprochen, die ihre Hunde selbst schert und mich lange mit dem Hundefrisör unterhalten ob man diese Rasse überhaupt scheren dürfte. Er meinte nur : Jeder Hund kann geschoren werden! - was aber so nicht stimmt!

Also für uns gilt: NIE WIEDER EINE SCHUR !!
Ab nächstem Jahr wird wieder die Unterwolle rausgeholt und gut ist...

Lieben Gruß,
Steffi
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  #2 (permalink)  
Alt 22.10.2011, 18:26
Benutzerbild von Varghona
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Steffi, wie furchtbar! Ich wünsche Paul erstmal alles Gute!!!

Ich habe noch nie jemanden gekannt, der einen Landseer geschoren hat - fällt mir dabei so auf.

Außer - hier in der Nähe wohnt eine Paula, auch eine Landseerdame, und da hat mir die Besitzerin erzählt, dass sie Paula einmal hat scheren lassen und es auch nie wieder machen würde, weil sie auch Probleme hatte und danach das Fell über lange Zeit nicht mehr schön wurde.
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Alt 22.10.2011, 21:08
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Puh ich bin ja kein Neufispezi aber gerade diese Herrschaften haben doch eine ganz spezielle Fettfunktion in Haut und Haar....

Ich halte von dem wilden Scheren nix.
Da wird nur die oberste Wulstwolle abgeflext und das alte Haar welches dann eigentlich immer die Unterwolle ist bleibt und erzeugt dit und dat...
Mein Gott Grüße an den armen Leidenden.
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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Alt 22.10.2011, 21:55
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...unsere Züchterin meinte auch das wäre kein Problem und sie würde es selbst bei ihren Hunden auch so machen. Allerdings ist mir jetzt erst aufgefallen, daß ich nur Paul´s Mutter einmal geschoren gesehen habe, die anderen Hündinnen und der Zuchtrüde sind immer lang.
Zu diesem Hundefrisör sind wir auch nur, weil jeder hier im Ort dorthin geht. Er macht das schon seit 30 Jahren und ist äußerst preiswert, auch war er wirklich lieb zu Paul. Nur erzählte er schon bei der Terminvergabe am Telefon, daß Paul sein erster Landseer wäre zum scheren, dies aber überhaupt kein Problem wäre da er auch etliche Neufundländer hätte als Kunden und deren Besitzer noch nie über irgendwelche Probleme geklagt hätten.
Na ja, hinterher ist man immer schlauer.
Es tut einem nur in der Seele leid, wenn man sieht wie er unter diesem permanenten Juckreiz leidet, selbst im Schlaf kommt er nicht zur Ruhe. Ständig zuckt er zusammen und seine Hinterbeine stehen auch kaum still weil er sich andauernd kratzen muß.
Eigentlich sollte sich die Spritze von heute morgen schon gegen Abend bemerkbar machen laut Tierärztin, aber bis jetzt merkt man noch nichts.

Lieben Gruß,
Steffi
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Alt 22.10.2011, 22:06
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Gibt es nicht die Möglichkeit einer Waschung?
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Nina Miodragovic
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  #6 (permalink)  
Alt 22.10.2011, 22:09
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Ich befinde mich noch in der Phase des Lesens, wäre kolloidales Silber eine Hilfe? Noch kann ich weder dazu raten noch davon abraten, suche eine Lösung für meine Tiere, ähnliches Problem...
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Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind.

Marian Anderson

http://co-bold.jimdo.com

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  #7 (permalink)  
Alt 22.10.2011, 22:13
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Stimmt Silber!
Davon las ich.
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  #8 (permalink)  
Alt 22.10.2011, 23:39
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Kolloidales Silber könnte wirklich eine Hilfe sein. Mein Pflegehund hatte eine chronische Blasenentzündung und musste regelmäßig Antibiotikum gespritzt bekommen. Da wir das einfach nicht in den Griff gekriegt haben, war ich schon ziemlich verzweifelt. In einem anderen Forum wurde ich an das Silber erinnert (ich nehm es selbst von Zeit zu Zeit) und habe begonnen, es ihr regelmäßig zu geben. Seither haben wir Ruhe. Als mein Tierarzt mich gefragt hat, ob wir nicht einmal wieder das Antibiotikum spritzen sollen, habe ich ihm das mit dem Silber erzählt - es war mir ein bisschen peinlich, so eine Selbstmedikation... Aber der Tierarzt fand das gut. Er hat mir gesagt, dass ich damit eigentlich nichts falsch machen kann und dass er gerade vor kurzem einen Hund in der Praxis hatte, der eine kahle Stelle hatte. Seit die Halterin Silberwasser draufschmiert, würden die Haare wieder wachsen.
Insofern könnte ich mir gut vorstellen, dass es hilfreich ist. Man müsste es halt mal an einer kleinen Stelle ausprobieren, weil das arme Kerlchen ja nicht kahl, sondern wund ist. Aber da es angeblich gegen Bakterien, Viren und wohl auch gegen gewisse Parasiten wirken soll, wäre es vielleicht wirklich eine gute Wahl.
Ich wünsche alles alles Gute!!!
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  #9 (permalink)  
Alt 23.10.2011, 12:09
Benutzerbild von Hundenase
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Registriert seit: 29.09.2010
Beiträge: 465
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Eine ehemalige Nachbarin schor ihren Bernersennenrüden , wegen der Sommerhitze.Sie wollte nur was Gutes tun , leider litt der Rüde seitdem auch unter Hautjucken und starker Exeme . Jahrelang half nichts , außer Kortison .

Kolloidales Silber kann aber auch zur Silbervergiftung führen , vor Experimente sollte man die Finger lassen !
__________________
Am Anfang schuf Gott den Menschen.Doch als er sah, wie schwach er war , gab er ihm den Hund.
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  #10 (permalink)  
Alt 24.10.2011, 21:31
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Registriert seit: 19.01.2011
Beiträge: 45
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Na komm - ne Vergiftung kriegt man doch nicht vom drauftupfen...

Was meine Pflegehündin betrifft: Mein Tierarzt fand die Idee gut - die Blasenentzündung haben wir einfach nicht in den Griff bekommen - die Pflegehündin ist seit einem Jahr bei mir und hat ständig Antibiosen gebraucht. Laut Labor war es das richtige Antibiotikum, aber kaum haben wir es abgesetzt, hatte sie auch schon die nächste Blasenentzündung.
Jetzt haben wir immerhin schon einige Wochen Ruhe. Das ist mal ein enormer Fortschritt.
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