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  #1 (permalink)  
Alt 02.09.2011, 11:24
Benutzerbild von segugioschoko
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Standard Fragen zur Anpassung des Futterplans

A hat im Urlaub viel Aktion gehabt und ist gerade ziemlich knochig. Die Beckenknochen heben sich gerade ganz sehr ab, aber ein paar Muskeln hat sie vorne entwickelt und auch der Brustkorb wirkt weiter und muskulöser, die Hinterläufe sind schlanker geworden (aus Schnellkraft wurde Ausdauermuskulatur)
Sie hat nun bei 52 cm SH ca. 15 kg und ich würde sie gerne wieder auf mind. 16,5 Kg hochfüttern. Reicht es, wenn ich die gewohnte Menge, mit der sie bisher mit weniger Aktivität gut zurecht kam, beibehalten und sie so vielleicht langsam wieder an die 16,5 kg heran kommt oder sollte ich ihr bis dahin ruhig etwas mehr in den Napf werfen?
Sie bekommt derzeit 380-400 Gramm Fleischkram am Tag, dazu 120-150 Gramm Pflanze. Am Tag sind es also ca. 520g Futter plus gelegentliche Leckerlis.

Wenn es so bleibt, wie ich es erhoffe, wird sie weiterhin etwa 2 Mal in der Woche für 2 Stunden großen schnelle Runden im Freilauf drehen können, dazu Rad und Spaßprogramm.

Was meinst ihr? Schnell viel oder langsam wenig? Ist ja kein verhungerter Körper mit wenig Reizen auf die Muskulatur. Ich habe immer Mitleid mit ihr, wenn sie abends noch versucht, mich zu einem Naschlag zu bewegen...
__________________
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Alt 02.09.2011, 11:51
Benutzerbild von stebo
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Zitat:
Zitat von segugioschoko Beitrag anzeigen
A hat im Urlaub viel Aktion gehabt und ist gerade ziemlich knochig. Die Beckenknochen heben sich gerade ganz sehr ab, aber ein paar Muskeln hat sie vorne entwickelt und auch der Brustkorb wirkt weiter und muskulöser, die Hinterläufe sind schlanker geworden (aus Schnellkraft wurde Ausdauermuskulatur)
Sie hat nun bei 52 cm SH ca. 15 kg und ich würde sie gerne wieder auf mind. 16,5 Kg hochfüttern. Reicht es, wenn ich die gewohnte Menge, mit der sie bisher mit weniger Aktivität gut zurecht kam, beibehalten und sie so vielleicht langsam wieder an die 16,5 kg heran kommt oder sollte ich ihr bis dahin ruhig etwas mehr in den Napf werfen?
Sie bekommt derzeit 380-400 Gramm Fleischkram am Tag, dazu 120-150 Gramm Pflanze. Am Tag sind es also ca. 520g Futter plus gelegentliche Leckerlis.

Wenn es so bleibt, wie ich es erhoffe, wird sie weiterhin etwa 2 Mal in der Woche für 2 Stunden großen schnelle Runden im Freilauf drehen können, dazu Rad und Spaßprogramm.

Was meinst ihr? Schnell viel oder langsam wenig? Ist ja kein verhungerter Körper mit wenig Reizen auf die Muskulatur. Ich habe immer Mitleid mit ihr, wenn sie abends noch versucht, mich zu einem Naschlag zu bewegen...
Ich würde die Futtermenge dauerhaft erhöhen, wenn ihre körperliche Auslastung entsprechend hoch ist. Wenn Du jetzt "nur" ein wenig mehr auf die Rippen bekommen möchtest, ihr Programm aber im wesentlichen mit der vorher mal festgelegten Futtermenge (also vor dem Actionurlaub!) kompatibel ist bzw. war, würde ich es bei der bisherigen Futtermenge lassen und abwarten. Da sie im letzteren Fall ja nicht mehr ganz so viel Kalorien verbraucht wie in Italien, sollte sich ihr Gewicht langsam wieder auf "normal" einpendeln. Nicht schädlich ist bei der schlanken Figur der Dame A sicher, wenn sie sich zwischendurch ein paar mehr Leckerli (und damit ein paar Zusatzkalorien) verdienen darf...
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LG Steffi und Henry
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  #3 (permalink)  
Alt 02.09.2011, 12:27
Benutzerbild von segugioschoko
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So werde ich es machen, ich bleibe die nächsten 2 Wochen beim alten Plan, warte ab, wiege nach und entscheide dann. Und die Kekse von Cassi bekommt sie auch immer mal zwischendurch für's "nett schauen"...
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Alt 02.09.2011, 14:53
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Hochwertiges Eiweiß, z.B. Muskelfleisch würde ich zum Muskelerhalt und -aufbau geben.

Mit pflanzlichen Ölen (reich an Linolsäure, wie Lein- oder Distelöl) reguliere ich eher dann das Gewicht oder das Vorhandensein des eigentlich notwendigen, dezenten Unterhautfettgewebes.
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  #5 (permalink)  
Alt 02.09.2011, 15:15
Benutzerbild von segugioschoko
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Zitat:
Zitat von flitz Beitrag anzeigen
Mit pflanzlichen Ölen (reich an Linolsäure, wie Lein- oder Distelöl) reguliere ich eher dann das Gewicht oder das Vorhandensein des eigentlich notwendigen, dezenten Unterhautfettgewebes.
Echt, mit Öl geht das? Ich hatte angenommen, Kohlehydrate würden leichter auf den Rippen "geparkt" als Fette? Aber vielleicht verwechsel ich da auch was.
Ich orientiere mich bei der Mischung von Knochen, Innereien, Muskelfleisch und so an den Empfehlungen von S. Simon. Im Moment kann ich noch nicht von regulieren reden, weil gerade alles aus dem Lot ist. Aber das wird vielleicht bald wieder besser.

In der ersten Url.-Woche hat sie leider das Trockenfleisch überhaupt nicht gut verwertet und in der 2. Woche habe ich dann Fleisch im supermarkt gekauft, um die Talfahrt zu stoppen. Nun gibt es also wieder reine rohe "Hausmannskost".
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Geändert von segugioschoko (02.09.2011 um 15:18 Uhr).
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Alt 02.09.2011, 15:34
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Ich habe gelesen dass die Kohlenhydrate gar nicht verwertet werden....
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Alt 02.09.2011, 15:42
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schau mal hier:
Nährstoff Kohlenhydrate in der Hundeernährung
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Alt 02.09.2011, 17:34
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Zitat:
Zitat von segugioschoko Beitrag anzeigen
Echt, mit Öl geht das? Ich hatte angenommen, Kohlehydrate würden leichter auf den Rippen "geparkt" als Fette? Aber vielleicht verwechsel ich da auch was.
Ja und zumindest habe ich bisher keine negativen Erfahrungen gemacht. Ich lasse das Blut regelmäßig auch überprüfen.

Die Zellen des Hundes bestehen zum größten Teil aus Linolsäure. Hunde beziehen u.a. ihre Energie und Reserven aus Linolsäure. Tierische Fette und Kohlehydrate dagegen werden erst einmal als „unnützes“ Fettdepot eingelagert. Dieses kann ein Hund natürlich auch verwerten/umwandeln. Das geschieht meiner Kenntnis aber erst dann, wenn ein Bedarf an Linolsäure vorhanden ist oder ausgeglichen werden muss. Bei dieser Reaktion kann es dann allerdings zu Abfallprodukten kommen, die Nieren und Leber belasten.

Aber auch pflanzliche Öle sollte man in der Menge austesten. Zu viel davon äußert sich genau so wie andere Fette oder allgemein zu viel.
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  #9 (permalink)  
Alt 02.09.2011, 17:39
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Lasst ihr auch euer eigenes Blut regelmäßig aus ernährungstechnischen Gründen überprüfen?!

Ich werde jetzt auch anfangen zu barfen, bin aber immer wieder erstaunt welche Wissenschaft aus dem Füttern von Hunden gemacht wird..

Um ehrlich zu sein erscheint mir das (medizinisch/biochemisch vorgebildet, hundeernährungstechnisch Laie..) völlig übertrieben!

Wenn mein Hund zu dünn ist, gibt's eine Ladung Futter mehr und öfter mal was Zwischendurch.. Hat sie mal etwas mehr auf den Rippen dann gibt's entsprechend weniger..

Bin ich ein Tierquäler? *duckundwech*
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  #10 (permalink)  
Alt 02.09.2011, 17:52
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Doggystyle, ich lasse das Blut meiner Hunde regelmäßig untersuchen, weil ich natürlich überprüfen will, ob ernährungstechnisch alles in Ordnung ist.

Allerdings ist in dem Alter, in dem sie sind, ohnehin ein Check-Up sinnvoll. Überraschungen mag ich da lieber vermeiden, oder gehe ernährungstechnisch dagegen an. Da geht nämlich wirklich sehr viel, denke ich.
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