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  #1 (permalink)  
Alt 15.08.2011, 16:14
Benutzerbild von luckysarah
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Registriert seit: 28.07.2009
Beiträge: 276
Standard Rute gebrochen

Hallo ihr Lieben,

am Wochenende war ich mit Lucky in der Tierklinik, weil sie zum Einen einen neuen großen Mammatumor hat, den sich der TA mal ansehen sollte, und zudem seit letzter Woche während des Häufchenmachens eine ganz eigenartige Körperhaltung einnahm. Gekrümmter Rücken, die Rute irgendwie kraftlos, aber dennoch eingezogen zur Seite gedreht, manchmal rutschte der Körper zur rechten Seite weg ... Das Röntgen ergab, dass Lucky eine gebrochene Rute hat. Ich bin zwar froh, dass es nichts "Schlimmeres" ist im Hinblick auf Taubheit, Lähmung etc. aber doch fühle ich mich schlecht, weil so eine gebrochene Rute ja höchstwahrscheinlich im Haushalt passiert, wenn eine Tür zuschlägt oder Ähnliches ... Ich erinnere mich nicht, dass soetwas passiert ist, und etwas sonderbar ist es auch, weil die Bruchstelle sehr nahe an der Schwanzwurzel ist ...

Machen kann man da laut TA nicht viel, Lucky bekommt entzündungshemmende Medikamente und Schmerzmittel. Heute morgen dann beobachtete ich, wie sie piescherte, dann weiterlief und während des Laufens weiter Urin verlor. Das hat sie gar nicht gemerkt! Da wurde mir wirklich Angst und Bange, ich bin gedanklich noch gar nicht so weit, zu akzeptieren, dass Lucky mit 14 Jahren schon recht alt ist.

Habt ihr Erfahrungen mit einer gebrochenen Rute? Hatte das mal einer eurer Hunde? Ist das gut geheilt und nichts davon zurückgeblieben? Kann man unterstützend etwas tun? Lieben Dank im Voraus!
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Alt 15.08.2011, 16:32
Benutzerbild von Boxi
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Standard

Also bei den Boxern kommen gebrochene Ruten sehr häufig vor, naturgemäß aufgrund unkontrollierten Wedelns Ich bin ziemlich sicher, dass Hedda das (unbemerkt) auch schon mal hatte, denn ungefähr 10cm unter der Wurzel ist ein kleiner Knick zu sehen, und man spürt die Unregelmäßigkeit in den Wirbeln. Das kann auch einfach mal beim dollen Wedeln gegen die Türzarge oder so passieren, kann man nicht immer vermeiden. Soweit ich weiß, kann man gar nichts tun und es heilt relativ unproblematisch von selbst, wächst mit Pech etwas schief zusammen. In der Zeit sind die Hunde dann schon empfindlich an der Stelle, aber das geht vorbei.

Ich würde mir keine Vorwürfe machen! Gute Besserung an Lucky
__________________
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  #3 (permalink)  
Alt 15.08.2011, 16:40
Benutzerbild von Cassiopeia
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Ach je, die arme alte Dame!

Mit gebrochenen Ruten kenne ich mich leider nicht aus, bei Lea damals ist es gar nicht groß aufgefallen, aber es war auch das drittletzte Schwanzglied, also nicht so nah an der Wurzel.
Wie das damals passiert war, kann ich auch nicht sagen, mach dir nicht solchen Kopf - manchmal passieren so Dinge, gerade bei einem älteren Hund, der nicht mehr so mitbekommt, was auf ihn zu kommt oder wo er grad steht.

Das mit dem Pieseln kenne ich von Dina auch, ist auch immer schlimmer geworden mit den Monaten.
Ich denke, dass das Hocken für sie sehr unangenehm war und sie deshalb schnell aufgestanden ist, auch wenn die Blase noch nicht leer war.
Außerdem lässt ja die Schließmuskelkraft nach

Ich drück euch fest
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"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger."
[Jiddisch]
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  #4 (permalink)  
Alt 15.08.2011, 21:52
Benutzerbild von Doggystyle
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Uiuiui..

Ich wünsche deinem Hund, dass es nicht mehr so lange weh tut..

Und der eventuell verbleibende Knick in der Rute macht ihn ja nur interessant!
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  #5 (permalink)  
Alt 15.08.2011, 22:17
Benutzerbild von kepri
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Kepris Vorgängerin ist mal einem supertollen Dalmi in die Rute gelaufen, sie knickte in der Mitte ab- Ausstellungen waren vorbei, der Rüde hatte nicht nur den Knick in der Rute sondern auch ziemlich lange Schmerzen

gute und vor allem schnelle Besserung wünsche ich Lucky
__________________
Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind.

Marian Anderson

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Alt 16.08.2011, 10:20
Benutzerbild von luckysarah
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Ich danke euch für eure Antworten! Scheint ja gar nicht so selten zu passieren, so eine gebrochene Rute. Wenn ein Knick zurückbleibt, stört mich das nicht, hauptsache, es beeinträchtigt Lucky nicht und sie ist schmerzfrei.

Ich versuche heute Abend mal, ihr Röntgenbild einzustellen. Das habe ich digital mitnehmen dürfen aus der Klinik und finde es ganz spannend zu sehen. Bei der Gelegenheit machte mich der Tierarzt auf etwas im Magen aufmerksam, was da nicht hingehört (ich vermute, es ist der Pflaumenkern von Samstag) und auf eine Spondylarthrose im hinteren Bereich der Wirbelsäule. Sie hatte vor Längerem mal eine Phase, in der sie vor Schmerzen nicht mehr fraß und sehr krank war, da kam der Verdacht auf Spondylose auf (Kepri, du erinnerst dich vielleicht), vermutlich rührte es daher ... Naja, ich merke schon, ich sollte mit diesem Thema umziehen in den Senioren-Bereich. Aber es ist schön zu wissen, dass es Leute gibt, die Ähnliches kennen und nachvollziehen können, dass es einem das Herz schwer werden lässt, wenn eine alte Hundedame kränkelt.
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  #7 (permalink)  
Alt 16.08.2011, 22:10
Benutzerbild von segugioschoko
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ohje, liebe gruesse und gute besserung.*pustaufrute*
__________________
Pizzahunde www.hundehilfe-mariechen.de
Pizzahunde http://hbh.kunzinet.de
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Alt 17.08.2011, 10:02
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Danke, segugioschoko!
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  #9 (permalink)  
Alt 17.08.2011, 15:24
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Auch von mir ein Trostbomsche!
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #10 (permalink)  
Alt 26.08.2011, 15:34
Benutzerbild von luckysarah
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Endlich komme ich dazu, Luckys Röntgenbild hochzuladen. Da sieht man ganz deutlich den Knick gleich am Rutenansatz. Auch das komische Etwas im Magen ist gut zu erkennen - was es ist, weiß ich bis jetzt nicht, aber es hat keine Beschwerden gemacht. Es geht ihr nun schon bedeutend besser, mittlerweile auch ohne Medikamente - danke noch mal für eure guten Wünsche!
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg lucky-roentgen.jpg (13,5 KB, 22x aufgerufen)
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