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  #1 (permalink)  
Alt 23.02.2011, 16:31
Benutzerbild von kickbann510
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Registriert seit: 10.11.2010
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Standard einfach erstmal in Ruhe lassen?

Hallo ihr lieben!

Mein Tuffi wurde heute (mal wieder) positiv auf Giardien getestet.

Er wurde seit September 2010 6x mit Antibiotika behandelt und wurde heute zum vierten Mal positiv getestet.

Der behandelnde Tierarzt (der vierte mittlerweile) meinte, man solle ihn erstmal in Ruhe lassen (ihm gehts ja gut, kein Durchfall oder sowas) und in nem viertel Jahr erneut testen.

Was sagt ihr dazu?

Ist es möglich, dass sich das Problem irgendwann von selbst lösen wird?

Sollte ich ihn wirklich jetzt zur Heilpraktikerin (hätte da schon eine) schleppen oder lieber erstmal gar nichts weiter tun?

Echt nervig, diese Viecher (die Giardien)
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  #2 (permalink)  
Alt 23.02.2011, 16:58
Benutzerbild von Nett-Man
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Der Ratschlag ist so schlecht nicht, wenn eine sechsmalige Antibiotikabehandlung nichts gebracht hat. Eine solche Therapie ist ja auch nicht gerade 'gesund' für das Tier.

Vor einem neuen Chiemiehammer wäre es mir erstmal wichtig herauszufinden, warum er diese Parasiten nicht los wird und eher in Richtung der Stärkung des Immunsystems hinarbeiten.

Wird er denn ansonsten regelmäßig entwurmt? Wie oft? Womit?

Wichtig ist auch die Hygiene bei akutem Befall, sonst steckt er sich immer wieder selber an. Das bedeutet Schlaf- und Liegeplätze ggf. mehrfach täglich reinigen, ebenso die Futterstelle. Da die Erreger sich über den Kot verbreiten , ist das Aufnehmen des Kot's insbesondere auch im eigenen Garten angebracht.
__________________
Gruß aus Hamburg
Ralf


"Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!"
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  #3 (permalink)  
Alt 23.02.2011, 17:08
Benutzerbild von kickbann510
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er ist krank, seitdem ich ihn habe (Halloween 2010).

Die Reinigungsvorschriften in so einem Fall sind bestens bekannt.

Behandlung sah bisher so aus:

* ??-??-?? - Pflegestelle gibt Panacur

* 31.10.10 - Tuffi kommt angeblich gesund zu uns

* Dauerdurchfall

* Tierarzt 1 gibt Pulver, Tabletten und Paste, (keine Kotuntersuchung)

* Dauerdurchfall

* Tierarzt 2 gibt 2 Spritzen und Caniquantel Plus für 2 Anwendungen, Bactisel, (Kotprobe positiv auf Giardien)

* 24.12.10 - Tuffi tröpfelt Blut nach

* 25.12.10 - Uniklinik (Kotprobe negativ)

* 26.-31.12.10 - Panacur

* 13.01.11 - 17.02.11 Tierarzt 4 gibt Metronidazol (Probe positiv)

* 22.01.11 - 25.01.11 - Zwischenzeitlich Heilpraktikerin aufgesucht, die meinte, man solle das Metro noch zu Ende geben und wenn es nichts bringt, sollen wir wieder kommen. Mitbekommen haben wir eine Flüssigkeit für die Immunabwehr

* 28.01.11-01.02.11 Metronidazol

* 23.02.11 - Giardien positiv
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Alt 23.02.2011, 17:11
Benutzerbild von Nicci78
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@kickbann510
Mit welchem Mittel wurde er denn behandelt? Hatte bei meiner Katze das selbe Theater. Knapp zwei Jahre kamen die Viecher trotz sehr, sehr guter Rundumhygiene wieder. Wir hatten immer Panacur - ein sehr verträgliches Giardien-Mittel, dessen Wirksamkeit allerdings zu wünschen übrig lässt. Nach dem wir dann einmalig mit Metronidazol behandelt hatten war es weg. Und das seit über einem Jahr!

Zitat:
Wichtig ist auch die Hygiene bei akutem Befall, sonst steckt er sich immer wieder selber an. Das bedeutet Schlaf- und Liegeplätze ggf. mehrfach täglich reinigen, ebenso die Futterstelle. Da die Erreger sich über den Kot verbreiten , ist das Aufnehmen des Kot's insbesondere auch im eigenen Garten angebracht
Dem kann ich nur beipflichten. Näpfe täglich auskochen, Schlaf- und Liegeplatz-Decken bei 95 Grad kochen. Und vor allem ganz wichtig, Flächen mit Dampfreiniger bearbeiten. Auch Spielzeuge täglich bei Kochwäsche (z.B. Baumwollknoten). Kauknochen ebenfalls täglich wechseln, oder in der Behandlungsphase gar nicht erst geben.

Zitat:
Vor einem neuen Chiemiehammer wäre es mir erstmal wichtig herauszufinden, warum er diese Parasiten nicht los wird
Sehe ich auch so. Also gegebenfalls verabreichtes Mittel in Frage stellen und die getroffenen Hygienemaßnahmen überprüfen. Ich weiß es aus Erfahrung, dass hinter einer erfolgreich durchgeführten Giardien-Behandlung ne Menge, Menge Arbeit steckt.

Zitat:
Der behandelnde Tierarzt (der vierte mittlerweile) meinte, man solle ihn erstmal in Ruhe lassen (ihm gehts ja gut, kein Durchfall oder sowas) und in nem viertel Jahr erneut testen
Dass er im Moment keinen Durchfall hat, heißt nicht, dass er nicht morgen welchen haben könnte. Wechselnde Durchfälle (heute ja, morgen nein) sind für Giardien typisch!!! Und der Durchfall kommt nicht von den Giardien direkt, sondern ist eine durch diese Mistviecher hervorgerufene Darmentzündung. Ich stehe dem Ratschlag, das Tier erstmal so in Ruhe zu lassen, eher kritisch gegenüber. Zumal aus einem länger andauernden Giardienbefall eine Überempfindlichkeit/Anfälligkeit des Darmtraktes resultieren kann. Bei meiner Katze so geschehen!
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Lieben Gruß, Nicole und Felltier

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Alt 23.02.2011, 17:14
Benutzerbild von Nicci78
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Zitat:
13.01.11 - 17.02.11 Tierarzt 4 gibt Metronidazol (Probe positiv)
Haben wohl parralel geschrieben.

Wie sahen denn deine Hygiene-Maßnahmen aus?
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Lieben Gruß, Nicole und Felltier

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Alt 23.02.2011, 17:27
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Nicci,

Dampfreiniger von Kärcher (cooles Teil)
Näpfe ständig auskochen
Decken und Spielzeug heiß waschen etc...

Ich hab einen Putzfimmel und bei uns ist es immer übertrieben sauber.
Ich weiß also wirklich bescheid
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Alt 23.02.2011, 17:34
Benutzerbild von ilo-gartrop
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Hallo kickban,
hier ist mal ein, vieleicht, hilfreicher Link:
Australian Shepherd Zucht Rosebud of Crana: Kompetenter Züchter von Aussies und Mini Aussies: Wissenwertes über Giardien (Giardia)
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LG Ilo "Prinzessin" Rena, "Opi" Terry und Jessie im Herzen


Das wenige, das du tun kannst, ist viel,
wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh
und Angst von einem Wesen nimmst.
(Albert Schweitzer)

www.hunde-aus-manresa.cms4people.de
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  #8 (permalink)  
Alt 23.02.2011, 18:14
Benutzerbild von Nett-Man
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Meine Empfehlung: Lass mal eine Bioresonanzanalyse machen um herauszufinden, was grundsätzlich mit dem Hund los ist.

Tierärzteverzeichnis hier: GGTM: Tierarztsuche

Wenn er zwischenzeitig negativ getestet wurde, bedeutet das ja womöglich, dass er nicht permanent infiziert ist, aber eine generelle Anfälligkeit für dieses Tierchen hat. Genau an dem Punkt würde ich ansetzen und fragen "Warum? Was ist die Ursache? Wo liegt die Störung?"
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Gruß aus Hamburg
Ralf


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Alt 23.02.2011, 18:37
Benutzerbild von segugioschoko
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Ohje, wie doof. Ich hatte auch mal Giardien, mit Metro als 3. Antibiotikum nach 2 sinnlosen anderen Versuchen ging es bei mir weg. Hoffentlich findet ihr langfristig eine Lösung. Wenn es jetzt derzeit für Tuffi nicht so arg ist, finde ich eine Pause für alle auch nicht schlecht. Weiterhin viel Erfolg, einen guten Rat habe ich leider nicht.

Ach so, bei mir ist es immer schlimmer geworden, wenn ich wieder viele Kohlehydrate gegessen habe. Danach kamen die Krämpfe und der Durchfall. Ohne KH war es deutlich besser. Kann man Tuffi da bei der Ernährung vielleicht entlasten?
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Pizzahunde www.hundehilfe-mariechen.de
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  #10 (permalink)  
Alt 23.02.2011, 18:40
Benutzerbild von kickbann510
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Beiträge: 94
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Zitat:
Wenn er zwischenzeitig negativ getestet wurde
könnte daran liegen, dass diese Probe keine Sammelprobe war. Das war ja zu Weihnachten, als er plötzlich Blut nachtröpfelte. Also nächsten Haufen geschnappt und ab in die Klinik.

Durchfall hat er seit den 2 Spritzen Ende November plus gleichzeitiger Fütterung von OLEWO (Karottenpellets) überhaupt nicht mehr.

Bioresonanzanalyse... gleich mal gucken, was das ist
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