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  #1 (permalink)  
Alt 14.02.2011, 16:10
Benutzerbild von Bernerfreundin
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Frage Erfahrung mit Chiropraktik für Hunde

Hallo,

Elwood "hat Rücken"...
Wirbelsäule wurde geröngt und für tiptop befunden, weshalb der TA auch einen Bandscheibenvorfall für sehr unwahrscheinlich hält und erstmal kein CT empfiehlt.
Elwood hat Donnerstag eine Spritze gegen die Schmerzen bekommen und seit Freitag bekam er Rimadyl. Heute ist der erste Tag ohne Schmerzmittel.
Ich habe den Eindruck, daß es etwas besser geworden ist, aber noch nicht gut.
Er hat Probleme nach dem Kot absetzen wieder hoch zu kommen und er kann nicht springen (Auto rein/raus) und wenn er "aus Versehen" in den Laufschritt verfällt hat er auch Schmerzen.
Heute hatte ich den Eindruck er "läuft sich ein" - am Ende des Spaziergangs ist er auch wieder in den Kofferraum gesprungen.
Mein TA hat wohl eine Chiropraktikerin vor Ort die auch Akkupunktur macht und mir wurde beides angedient.
Allerdings habe ich ja noch nichtmal eine Diagnose und für Akkupunktur bin ich irgendwie nicht zu haben, jedenfalls nicht bei Elwood.
Einrenken? könnte ich mir da schon eher vorstellen, vielleicht ist ja aber auch ein Nerv eingeklemmt...
Hat jemand schonmal etwas ähnliches gehabt oder Erfahrung mit dem Chiropraktiker?
__________________
LG
Bernerfreundin & Co.
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Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute haben gefährliche.
Marc Aurel
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Alt 14.02.2011, 16:20
Benutzerbild von Doggystyle
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Nein, mit eine Chiropraktiker für Hunde gar nicht..

Aber Lilli hat ein Physiotherapeut sehr geholfen!

Was spricht gegen einen PT und für einen CT?
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  #3 (permalink)  
Alt 14.02.2011, 16:24
Benutzerbild von miss.noah
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Oh je...

Ich hab jetzt keine Erfahrungen mit Chiropraktik bei Hunden, aber bei mir
Wenn das ein guter Chiropraktiker ist, kann eigentlich nicht viel passieren. Der schaut sich dann Haltung und Bewegungsabläufe an, tastet das Skelett ab und findet möglich Schwachstellen, die dann behandelt werden. Ich hatte vom Sport Rückenschmerzen, dachte auch an einen eingeklemmten Nerv oder sonstwas, am Ende war es aber ein schiefes Becken, das durch die Muskulatur und die Belastung quasi verschoben war. Da wurde dann das Becken wieder gerade gerückt.
Generell würde ich aus Erfahrung am eigenen Leib sagen, dass solche Schmerzen häufig von muskulären Problemen herrühren. Bei meinem Bruder war auch schon Verdacht auf Bandscheibenvorfall (mit 20...), bei der Physiotherapeutin stellte sich heraus, es war eher ein Problem in der Beinmuskulatur, das den Rücken extrem beeinflusst hat.

Wenn du also jemanden da hast, dem du vertraust und der wirklich gut ist, würde ich dazu raten, bevor viel mit Medikamenten an den Symptomen "gedokter" wird. Vielleicht stellt sich auch erst dann wirklich eine Diagnose

LG!
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  #4 (permalink)  
Alt 14.02.2011, 16:27
Benutzerbild von stebo
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Zuerst einmal gute Besserung für den Rückenkranken!
Wenn Du das Gefühl hast, er läuft sich ein, dann ist die Muskulatur sicherlich ordentlich verspannt. Das kenne ich von meinem Alten, der ordentliche Rückenprobleme hatte und nach dem Liegen immer einige Meter brauchte, bis er wieder einigermaßen gerade wurde.
Mit Schmerzmitteln würde ich da - wie Du ja auch schon machst - eher sparsam verfahren, da die Burschen sonst einfach zu schnell zu viel machen, weil es ja grad nicht weh tut.

Bei Chiropraktikern habe ich bei meinen eigenen Hunden keine Erfahrung, aber durch einen Hof hier im Dorf mit Pferden zumindest davon gehört - ansonsten als Mensch damit schon selbst zu tun gehabt!
Wenn die Chiropraktiker ihr Handwerk verstehen, dann erfühlen sie in der Regel das Problem recht gut und können über entsprechende Handgriffe (durchaus auch mal mit einem Ruck) einen verkanteten Wirbel oder was auch immer es ist, wieder in die richtige Stellung bringen. Habe ich selbst und bei mir und bei meinem Sohn als Säugling schon machen lassen - und es hat viel gebracht. Der dauerhafte Erfolg ist allerdings auch immer ein bisschen davon abhängig, wie stark der Patient die Schonhaltung schon verinnerlicht hat und wie sehr die Verspannung "vertieft" ist - denn dadurch kommt es durchaus wieder dazu, dass ein neu eingerenkter Wirbel wieder in die falsche Stellung gezogen wird. Hier kann dann Massage/Physiotherapie und sicherlich auch Akupunktur helfen.
Da Elli aber noch nicht so lange Rücken hat, kann ich mir gut vorstellen, dass eine auch schon eine Behandlung durch den Chiropraktiker eine deutliche Verbesserung bringt - so es denn etwas ist, das ein Chiropraktiker richten kann.

Warum schließt Du eine Akupunktur für Elwood aus?
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LG Steffi und Henry

Geändert von stebo (14.02.2011 um 16:30 Uhr). Grund: deutsche Sprache - schwere Sprache;o)
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Alt 14.02.2011, 20:56
Benutzerbild von Bernerfreundin
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Zitat:
Zitat von Doggystyle Beitrag anzeigen
Was spricht gegen einen PT und für einen CT?
Ich steh auf dem Schlauch - für ein CT spricht anscheinend nichts, jedenfalls sieht die Wirbelsäule tiptop aus. Was meinst du mit PT?


Zitat:
Zitat von stebo Beitrag anzeigen
Warum schließt Du eine Akupunktur für Elwood aus?
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß er stillhält.

OT: Habe deine PN neulich erst nachts entdeckt - holen wir nach.



Danke schonmal für Eure Meinungen und Erfahrungen am eigenen Leib.
Auf der Abendrunde war Elli wieder der Alte und anscheinend relativ schmerzfrei - hm.
Die Chiropraktikerin hat mich zurückgerufen und ich habe einen Termin am Mittwoch um 14:00 Uhr.
Ich habe keine Ahnung, ob sie gut ist, sie gehört zum Ärzteteam der Praxis meines Vertrauens, das ist alles was ich sagen kann.
Es soll zwischen 60 und 80 Euro kosten, je nachdem was gemacht werden muss und ob Akkupunktur nötig ist etc.pp.
Ganz schön happig, aber so ist das wohl?
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LG
Bernerfreundin & Co.
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Marc Aurel
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  #6 (permalink)  
Alt 15.02.2011, 11:05
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Zitat:
Ich steh auf dem Schlauch - für ein CT spricht anscheinend nichts, jedenfalls sieht die Wirbelsäule tiptop aus. Was meinst du mit PT?
Sorry..
Da ich oben Physiotherapeut ausgeschrieben habe, war ich unten zu faul! Und CT sollte CP heißen und damit Chiropraktiker..
Vergiss mich!

Also nochmal:

Was spricht denn für einen Chiropraktiker? Warum gehst du nicht zum Physiotherapeuten?
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  #7 (permalink)  
Alt 15.02.2011, 17:14
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Zitat:
Zitat von Doggystyle Beitrag anzeigen
Was spricht denn für einen Chiropraktiker? Warum gehst du nicht zum Physiotherapeuten?
Tja, keine Ahnung, hat mir halt der TA empfohlen, ist ja klar, dass er die gute Frau aus seiner Praxis empfiehlt...
Bin jetzt auch total unsicher.
Elwood geht es wieder gut und ich habe eigentlich keine Lust jetzt das Geld auszugeben.
Andererseits denke ich, wenn die Chirotante ihn mal anguckt und vielleicht feststellt woher der Schmerz kam, dass man dann für die Zukunft vorbeugen kann.
(Jedenfalls hörte sich das am Telefon so an)...
Ich weiß ja nach wie vor nicht, was es war.
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Bernerfreundin & Co.
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  #8 (permalink)  
Alt 15.02.2011, 17:29
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Zitat:
Elwood geht es wieder gut und ich habe eigentlich keine Lust jetzt das Geld auszugeben.
Andererseits denke ich, wenn die Chirotante ihn mal anguckt und vielleicht feststellt woher der Schmerz kam, dass man dann für die Zukunft vorbeugen kann.
Kann ich verstehen!

Vor allem ist halt fraglich ob sich, jetzt wo alles wieder gut ist, noch feststellen lässt was ihm denn weh getan hat.. Oder ob das Ergebnis der Untersuchung sowieso nur Spekulation bleibt..

Wenn es meinem Hund wieder gut geht, würde ich nicht hingehen, denke ich!
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  #9 (permalink)  
Alt 15.02.2011, 20:47
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Ich würde ehrlich gesagt auch nicht hingehen, wenn nun alles wieder ok ist, sondern das erst machen, falls es noch einmal vorkommt. "Verracken" kann sich jeder mal, das ist ja nun nicht immer ein grundsätzliches Problem. Und es kann eben auch so wieder verschwinden, wie es gekommen ist - von allein (na ja, von den Spritzen abgesehen).

Ob nun Physio oder Chiropraktiker ist eigentlich ein auch bisschen abhängig, ob es eher ein muskuläres oder Wirbelproblem ist, oder irre ich mich da?

Dass ein Hund bei der Akkupunktur nicht still hält, kann ich mir auch gut vorstellen - der Hibbel-Henry wäre für Akkupunktur sicher auch kein guter Kandidat.
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LG Steffi und Henry
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  #10 (permalink)  
Alt 15.02.2011, 21:24
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Zitat:
Ob nun Physio oder Chiropraktiker ist eigentlich ein auch bisschen abhängig, ob es eher ein muskuläres oder Wirbelproblem ist, oder irre ich mich da?
Keine Ahnung, deswegen hab ich auch gefragt!
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