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  #1 (permalink)  
Alt 05.02.2011, 14:45
Benutzerbild von guitarno
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Registriert seit: 14.05.2010
Beiträge: 3
Standard Gelenkentzündung an den Ellenbogen

Hallo,

ich könnte heulen! Unsere 3 1/2 Husky-Hündin darf 10 Tage nur zum allernötigsten nach draußen, nur an der kurzen Leine, Pipi - Kacka - und direkt wieder rein.
Grund ist eine Entzündung an beiden Ellenbogengelenken.
Eigentlich haben wir immer viel Sport gemacht und leben auch so recht aktiv: 3X die Woche 1 - 1 1/2 std joggen, und die Tage dazwischen Fahradfahren (ohne Ziehen), so je nach Laune zwischen 10 und 20 km. Außerdem ist sie immer noch gerne mit meiner Frau in den Reitstall gefahren und gerne neben dem Pferd mitgelaufen (nicht schnell, das Pferd ist faul) und im Sommer geht Esta wahnsinnig gerne und ausgiebig Schwimmen.
Jetzt kam der Schnee und es war 3 Wochen nix mit Joggen, Radfahren,Reiten etc.. Wir waren zwar viel draußen und Esta hatte hier viele Gelegenheiten sich mit anderen Hunden im Schnee auszutoben.
Nach dem Schnee haben wir wieder langsam angefangen mit unseren Aktivitäten und mir fiel auf, dass Esta bei lockerem Trab immer etwas vorne auf der linken Seite einsackte. Meistens nachdem sie länger geruht hatte. Zunächst dachen wir, sie habe sich vieleicht vertreten und haben es langsam angehen lassen.
Aber als das nicht besser wurde sind wir zum Teirarzt und der stellte diese Entzündung in beiden Ellenbogengelenken (rechts etwas stärker als links) fest.
Da fiel mir ein, dass sie die gleichen Symptome kurz schon mal zeigte, nachdem wir sie im Mai 2010 dreijährig übernommen haben. Damals war sie muskulär sehr unterentwickelt und bereits nach 20min schnellen Gehens Fix und Fertig. Das sporadische Humpeln hielten wir für Muskelkater o.ä. und nachdem wir unser Sportprogramm ganz langsam gesteiget hatten tauchte es nie wieder auf.
Aber jetzt, nach der Schneepause plötzlich wieder.
Ich mach mir jetzt voll den Kopf, ob ich sie nicht vieleicht doch überansprucht habe. Aber sie ist immer total begeistert mitgelaufen und wenn nicht, dann habe ich mein Tempo und die Strecken nach ihr angepasst.
Der Teirarzt hielt sich recht bedeckt, wir sollen erst mal die 10 Tage, in denen sie auch ein entzündungshemmendes Mittel bekommt, abwarten. Aber es könnte auch eine Arthrose sein!

Hat jemand Erfahrungen mit Gelenkentzündungen und/oder Arthrose? Wenn es etwas chronisches ist: wie kann man die Symptome möglichst gering und den Hund möglichst lange fit halten? Bringt die Fütterung von knorpelaufbauenden Mtteln was?

Gruß, guitarno
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  #2 (permalink)  
Alt 05.02.2011, 15:01
Benutzerbild von miss.noah
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Oh je, das ist ja echt mist... Und dann auch noch erst 3 1/2 Jahre alt...
Mein Hund hat auch Arthrose, das trat aber erst relativ spät auf. Auch er war immer viel mit dem Rad unterwegs etc.

Er hat dann relativ lange Metacam bekommen, und kam damit auch sehr gut zurecht. Das hat er mehrere Jahre bekommen. Inzwischen bekommt er Rimadyl, dazu Luposan, d.h. Grünlippmuschelextrakt, das unterstützt auch die Gelenke. Zwischendurch bekam er ein halbes Jahr Trocoxil, das haben wir aber wieder abgesetzt, da die Wirkung nachließ und die Nebenwirkungen zu stark waren (Durchfall). Es geht ihm soweit gut, inzwischen sind aber noch andere Baustellen dazugekommen Mit der Arthrose kamen wir aber lange gut klar.

Wie gesagt, das ist was wir bei unserem älteren Hund gemacht haben, ich weiß nicht, wie man bei einem jungen Hund vorgeht. Vielleicht kann man auch erstmal "Chemie" vermeiden, und erstmal mit anderen Methoden vorgehen?

Die anderen haben bestimmt noch Tipps
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  #3 (permalink)  
Alt 05.02.2011, 16:33
Benutzerbild von Bernerfreundin
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Hallo,
das klingt ja richtig blöd...
Wie hat denn der TA das festgestellt, wurde sie geröngt?
Ich würde auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen, da seine Auskünfte ja anscheinend mehr als dürftig waren.
Meines Wissens nach können Gelenkentzündungen auch durch Überbeanspruchung entstehen, ob das aber generell der Grund ist weiß ich nicht.
Es hört sich für mich allerdings nicht nach Überforderung an, was ihr ihr zugemutet habt. (Für einen Husky)!
Wenn sie natürlich die ersten 3 Lebensjahre nur in der Ecke lag -okay... dann muss man sicherlich langsam Kondition aufbauen, gerade wenn sie muskulär auch so unterentwickelt war.
Aber ich würde mich nicht verrückt machen, wenn die Gelenkentzündung ausgeheilt ist langsam wieder anfangen. Vielleicht müsst ihr etwas kürzer treten, aber ,das ist ja kein Todesurteil.
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LG
Bernerfreundin & Co.
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Marc Aurel
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  #4 (permalink)  
Alt 05.02.2011, 17:02
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Hallo,
nee, geröntgt wurde sie nicht, dass soll nach den 10 Tagen aber evtl. passieren, je nachdem wie die Symptome dann aussehen.
Der Tierarzt hat vorsichtig versucht ihre Ellenbogen durchzustrecken, was aber kaum gelang, da sie eindeutig zeigte, dass es ihr weh tat (Huskies sind da sehr hart im nehmen, und zeigen erst sehr spät, dass sie Schmerzen haben). Danach wollte sie auch mit dem rechten Bein kaum auftreten.
Nunja, jetzt müssen wir abwarten.

guitarno
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Alt 05.02.2011, 17:07
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Hallo,

also ich würde solange nicht warten wollen, sondern direkt röntgen lassen, warum erst auf Verdacht eine Gelenkentzündung behandeln lassen und am Ende ist es das gar nicht.
Das kann alles oder nichts sein...
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LG
Bernerfreundin & Co.
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Alt 05.02.2011, 17:11
Benutzerbild von miss.noah
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Uff, ich hoffe ihr bekommt das hin.
Wie Bernerfreundin sagte, kürzer treten müssen ist zwar kein Todesurteil, aber bei einem Husky-Mix kann "kürzer treten" auch unangenehm werden, Rennen ist da ja ein echtes Bedürfnis... wenn das nicht mehr geht, kann ich mir vorstellen, dass das ganz schön nervig werden könnte... Oder ist eure da anders?

LG
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  #7 (permalink)  
Alt 05.02.2011, 17:11
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Lass sie auch auf Borreliose testen.
Es kommt gar nicht so selten vor, daß Hunde auf alles Mögliche behandelt werden, obwohl nie wirklich etwas festgestellt wurde und im Endeffekt handelt es sich um eine verschleppte Borreliose.
Ich spreche aus Erfahrung mit meinem Hund.
__________________
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Bernerfreundin & Co.
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  #8 (permalink)  
Alt 05.02.2011, 17:26
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Beiträge: 5.897
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Lasse sie auf Borreliose testen und komplett durchröntgen.
Es gibt viel Möglichkeiten zu unterstützen aber erst muss du ja wissen was los ist.Ich wünsche dir und deinem Hund alles erdenklich gute.
Überfordert finde ich nicht - das es danach klingt - wenn es langsam augebaut wurde.
Bitte röntgen lassen, dann ist Klarheit drinn!
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #9 (permalink)  
Alt 05.02.2011, 23:49
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Ohne jetzt Fachkenntnisse vorweisen zu können, meine ich, daß man gerade bei Gelenkentzündungen viel mit spezieller Ernährung und homöopatischen Mitteln unterstützen kann, damit der Entzündungsprozess schneller abheilt.
__________________
Ohne meinen Hund wäre ich wie taub und blind - er zeigt mir Dinge, die sich meiner Wahrnehmung verbergen.
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  #10 (permalink)  
Alt 06.02.2011, 00:30
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Registriert seit: 14.04.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 133
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Hallo,

bei unserer Hündin fing es auch so an....

Die Schmerzen kamen in kurzen Abständen immer wieder und sie konnte nicht mehr laufen....

Ich würde gleich in einer Tierklinik die Gelenke röntgen lassen. Wenn keine Arthrose sichtbar ist, könnte man das Blut nach Borrelien untersuchen.

Hier ist schnelle Hilfe angesagt.

Gute Besserung für Deinen Hund.


Liebe Grüße,

Calabria mit Mädels
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