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Es tut mir sehr leid. Ich fühle mit Euch, denn ich weiß gut, wie es ist, den geliebten Hund über die Regenbogenbrücke zu schicken. Ich wünsche Deiner Freundin und Dir viel Kraft, den Tod des Hundes zu verarbeiten!
Es gibt Krebsarten, die Tumormarker im Blut hinterlassen. Ich bin allerdings überfragt, welche das sind. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, ob die Blutbild-Routineuntersuchung auch danach geprüft wird.
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LG Steffi und Henry |
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Danke Stebo.
Mir läßt das keine Ruhe, muß glaube mal morgen meinen Doc nerven ;-) Die Mutter von meinem Hund ist nämlich auch an Krebs gestorben, wenn man diese Krankheit früh genug bemerkt ist hoffentlich noch ein Kraut dagegen gewachsen. Prima wenn wir jetzt schon mit unseren Hunden zur Krebsvorsorge gehen müssen. |
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Hi Ibntulum!
Tumormarker sind nix anderes als typische Stoffe (Proteine, Hormone), die ein bestimmter Tumor bildet und ins Blut abgibt.. Je nachdem wie groß der Tumor ist, findet man diese Stoffe dann auch im Blut.. Bei kleinen Tumoren ist das oft gar nicht der Fall! Wenn dein Hund beispielsweise einen Tumor in der Schilddrüse hätte, wäre ein typischer TM das von der Schilddrüse gebildete Hormon Calcitonin, weil bei einem Tumor eben mehr hormonproduzierende Schilddrüsenzellen vorhanden sind.. Das kann man natürlich leicht überprüfen, ist aber, glaube ich, im Routineblutbild nicht dabei! Das ist sozusagen ein Schilddrüsenwert.. Es gibt noch viele andere TM, die aber jedes Mal so spezifisch sind, dass du gar nicht nach allen gucken kannst! Deswegen gelten Tumormarker eher dem konkreten Nachweis bei einem Verdacht bzw. der Verlaufskontrolle bei einer bereits diagnostizierten Tumorerkrankung, aber nicht der Diagnostik! Du wirst also nicht durch ein ausgedehntes Blutbild eine Krebserkrankung im Frühstadium zuverlässig erkennen und behandeln können.. Gruß |
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Ah, danke, Doggystyle, das habe ich nicht gewusst.
Kannst Du mir auch -etwas OT- erklären, wie man feststellen kann, ob es sich bei einem gefundenen Tumor um eine Metastase handelt?
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LG Steffi und Henry |
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Metastasen sind ja nichts anderes als (über Blutbahn, Lymphe oder umgebende Strukturen) "gestreute" Zellen eines Tumors.
Deswegen treten Metastasen besonders häufig in Lymphknoten auf oder in den Geweben in denen der Durchmesser der Blutgefäße enger wird und die Tumorzellen dort "steckenbleiben" und sich ansiedeln.. Das Blut aus den Organen im Bauchraum fließt beispielsweise erst durch die Leber bevor es ins Herz zurückfließt und dort werden die Gefäße wieder ganz fein.. Deswegen gibt's bei Darmkrebs oft Lebermetastasen.. Genauso auch in der Lunge.. Zum einen findet man bei Metastasierung oft viele kleine Herde und nicht einen einzelnen Solitärtumor, zum anderen können in den Metastasen Zellen aus dem Primärtumor nachgewiesen werden, es sind ja gestreute Tochtertumoren. In der Pathologie finden die dann beispielsweise Darmzellen in den Metastasen der Leber.. Ich habe aber auch schon erlebt, dass die Leber zumetastasiert war und man den Primärtumor gar nicht finden konnte.. Es scheint also auch nicht immer so leicht zu sein! |
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Vielen Dank, Doggy! Das unschöne Thema hatten wir neulich mal zu Hause am Wickel und ich konnte mir das nicht so richtig erklären, woran man erkennen kann, was Ursprung und was Metastase ist. Aber nun bin ich ein bisschen schlauer!
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LG Steffi und Henry |
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Danke Doggystile für die gut verständliche Erklärung.
Hatte eben mit meinem Tierarzt telefoniert, weil mir das doch alles keine Ruhe ließ. Dieser Krebs ist so eine Scheiß (sorry aber ist doch wahr!) Krankheit, selbst wenn man heute zum Tierarzt geht und ein Röntgenbild macht und Ultraschall und der nix findet, es gibt so Krebsarten die wuchern so schnell, da kann 10-14 Tage später schon alles zu spät sein. Wahnsinn! Ob das früher auch so war? Man hat es nur nicht so gemerkt weil die Hundehaltung ja doch anders war. Oder ist das die Zivilisation jetzt mit all den Umwelteinflüssen, daß unsere Tiere jetzt auch so Krankheiten haben. Meinem Doc schien das alles nicht besonders fremd zu sein, also ist so was nicht gerade selten und der Besitzer hat fast 0 Chance noch etwas für seinen Hund zu tun. Dies zu akzeptieren, akzepteiern zu müssen macht mich kirre. Ich bin bestimmt nicht jemand der sein Tier leiden läßt so nach dem Motto wir machen ds noch und das noch und eigentlich quält sich das Tier, aber ich hätte soooo gerne eine relle Chance und nicht nur noch die Schlaf für immer Spritze |
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Gerne!
Zitat:
Dem Hund ging es bis zum Schluss gut.. Durch meinen Job kann ich wirklich guten Gewissens sagen, dass solche Tode wünschenswerter sind als eine frühe Diagnose von unheilbarem Leiden! Es ist vielleicht ein kleiner Trost, wenn sowas passiert! |
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Doggystyle ich bin immer wieder positiv geplättet wie anschaulich und verstädlich du erklärst!
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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